Nachdenkliche Betrachtung der Vergleichstests


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Tach zusammen!

Ich hatte es ja bereits vermutet, aber jetzt ist es Gewißheit. Das niederschmetternde Ergebnis der Vergleichstests hat es an den Tag gebracht: dieser greise Pentatoniker hört Unterschiede zwar noch, kann sie aber nicht mehr zuordnen. (Natürlich ist die Frage berechtigt, ob er das je konnte. Das lassen wir mal außen vor.)

Wenn ich das extrapoliere, ergibt sich für mich einer drastische Konsequenz:
Ich persönlich ziehe als ernüchternde Lehre daraus, dass ich mit meinem nun seit einiger Zeit anhaltenden Trend, mit überschaubarem Aufwand wie einem bewährten 1 x 12" Modeleramp und zwei, drei ordentlichen, für mich persönlich optimierten Gitarren zu arbeiten durchaus richtig liege. Ich persönlich tue das. Für mich fühlt es sich richtig an.

Ich bin noch nicht so weit, mein schönes teures Zeug, das mich im Proberaum immer wieder erfreut, zu verticken. Ich mag mich auch nicht von einigen wunderbaren Instrumenten trennen. Es ist für mich ein immerwährendes Vergnügen, den Kram zu besitzen und mich daran zu erfreuen. Aber für die tägliche Arbeit bin ich nicht mehr darauf angewiesen. Dass ich meinte, damit besser zu spielen, war reine Autosuggestion.

Wie gesagt:
Ich hatte es ja bereits vermutet, aber jetzt ist es Gewißheit.
Eigentlich ist es ja schade... :cry: Es hat so viel Spaß gemacht, den Gegenwert eines Einfamilienhauses in Gitarrengedöns zu versenken und gezielt Kaufkraftabschöpfung zu betreiben. :roll:

Egal. Ich bereue es nicht. :cool:
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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Wassnlos? Herbstdepression? Ich sach dir was:

Look at the sun and be happy! :cool:

(sonst setzts was)


Grüsse den Rhein hinauf

Chief Riddimkilla
 
Doc Line6forum
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mad cruiser":373mm4ds schrieb:
Egal. Ich bereue es nicht. :cool:

Ich auch nicht.
Bin da aber ganz bei dir.
Von Zeit zu Zeit überkommt es mich noch, etwas neues besitzen zu wollen, aber in der Summe wird es eher weniger als mehr.
Sowohl bei Amps als auch bei Gitarren.
Obwohl es bei mir signifikant weniger Gegenwert war als ein EFH.
:lol:
 
A
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bimbam":1c6pm585 schrieb:
Richtig! :dafuer:

Was solls, egal ob jemand jetzt Gitarren am Geruch, Geschmack oder am Hören erkennt - er/sie wird dadurch kein schlechterer oder besserer Gitarrist.

Ich lach mich tot. Als ob es in diesem Forum hauptsächlich darum ginge, bessere Gitarristen/Musiker zu werden. Das ist dermaßen absurd, dass ich allein von diesem Gedankengang einen lächerlichen Schluckauf kriege.

Gefühlte 95 % der Beiträge dieses Forums beschäftigen sich mit Inhalten, die nichts, aber auch gar nichts damit zu tun haben, wie man besser wird bei dem, was man mit dem Instrument anstellt.
Es geht scheinbar nur um Technik. Dabei hat es nun den Anschein, als ob selbst völlig gravierende Unterschiede (Halbakustik/massive Gitarre, LesPaul, Strat mit Singlecoil/Humbucker) vom Klang her nicht zuzuordnen sind.

Und weil das alle wissen, haben gerade mal 17 Forumsmitglieder die Eier gehabt, die eigene Unzulänglichkeit in den Raum zu stellen und einen Tipp zu des Pfaelzers Ratespiel abzugeben.

Das ist wirklich ein prima Denkmal.

Von nun an könnte man in Erwägung ziehen, Threads mit Themen zu unhörbaren Details für Schaumschlägerei zu halten. Als erste Antwort gehört jedenfalls immer mitgedacht: "Niemand wird einen Unterschied hören!"

Solange wie sich diejenigen von uns, die sich schon seit Jahren mit Musik beschäftigen und sicher erhebliches Wissen angesammelt haben, damit bescheiden, es nur bei sich zu horten, denken Trottel wie ich ab und zu darüber nach, die eigenen mageren Erkenntnisse zur allgemeinen Belustigung hier an die Wand zu werfen.
Nur damit wenigstens mal was zum Denken und Anregen hier steht. Zum Glück kann ich mich meistens zurückhalten.

Ist aber recht so, schließlich sind wir hier ein Förderverein für gestörte do-it-yourself Bastler, nich wahr. Alles, was sich nicht um neueste Technik dreht, steht schon irgendwo im Internet oder hier und man soll doch gefälligst die Suchfunktion benutzen.

Bis die Tage

Daniel

PS: :duden: "völlig gravierend" was für eine dämliche Art der Steigerung, wie auch immer, das bleibt drin.
 
frank
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mad cruiser":2wgnu4r2 schrieb:
Ich persönlich tue das. Für mich fühlt es sich richtig an.
Ich denke, darauf kommt es an, auf nicht anderes.
mad cruiser":2wgnu4r2 schrieb:
Ich bin noch nicht so weit, mein schönes teures Zeug, das mich im Proberaum immer wieder erfreut, zu verticken. Ich mag mich auch nicht von einigen wunderbaren Instrumenten trennen.
Ich schon. Mein ganzes hochwertiges Geraffel wird verkauft, ist es teilweise schon.
Wobei als Ausnahme gilt, dass die Gitarre, die ich bald bekommen werde, auch eine wunderbare Gitarre sein wird, nur eben auf mich und meine ganz persönlichen Bedürfnisse abgestimmt.
p.s.: Aber ein Modeler kommt mir deshalb noch lange nicht ins Haus.:cool:

mad cruiser":2wgnu4r2 schrieb:
Egal. Ich bereue es nicht. :cool:
Was, Du bereust nicht, auch noch in hohem Alter dazulernen zu können? :lol:
 
Tomcat
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mad cruiser":33jnrqye schrieb:
Ich bin noch nicht so weit, mein schönes teures Zeug, das mich im Proberaum immer wieder erfreut, zu verticken. Ich mag mich auch nicht von einigen wunderbaren Instrumenten trennen. Es ist für mich ein immerwährendes Vergnügen, den Kram zu besitzen und mich daran zu erfreuen.

Womit erfreut dich dein schönes teures Zeug denn? Damit dass es hübsch glänzt, oder damit, dass es für dich gut klingt? Wenn du dein Zeugs über deine Amps spielst, wirst du die Unterschiede doch mit Sicherheit hören können, oder? Was interessiert es da, ob es jemand anders auch hören kann?
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Jetzt verkommt mal nicht zu seelenlosen, bürokratisch nüchtern
denkenden Vernunftswesen - Ihr seid G I T A R I S S T E N !!!

Spass ham rulez ! Tolle Gitarren und gute Amps sind G E I L !!!
Anmach-Faktor² !!!
Wenn die Hosenbeine flattern, und man das Grinsen nicht mehr
aus den Backen kriegt ...
Haaaallo, Ihr da draussen, erinnert sich noch jemand ...
Wenn jetzt alle vernünftig werden können wir hier dichtmachen !

Ansonsten muss es ja nicht mal mehr ein Modelling Combo sein;
POD (oder iPhone), irgendne brauchbare Axt - kann man auch machen ...

Aber wenn ich die Wahl hab zwischen iphone und Plexi-Halfstack ...
Da schlepp ich ein bisschen und denk mir:
Arschlecken - GEILER IS´ SCHON ...






;-)
 
A
Anonymous
Guest
Hallo,

um da noch eins draufzulegen: Solange ich noch aktiv Gitarre gespielt habe (oder zumindest gedacht habe, es bald wieder tun zu können ...), hatte ich genau eine Gitarre, und nicht mal eine sonderlich gute.

Jetzt, wo ich kaum noch "Apache" unfallfrei hinkriege, weil die linke Hand nicht mehr will, habe ich ein paar Dutzend Gitarren, darunter auch die eine oder andere aus der oberen Mittelklasse, und dies nicht nur mit Billigung, sondern ausdrücklicher Unterstützung meiner Ehefrau.

Jeder tickt eben anders, und ich habe nie behauptet, keine Macke zu haben ...

Edit:
Ach so, um beim Thema zu bleiben: ich habe immer angenommen, dass die Klangunterschiede zwischen den diversen E-Gitarren gering und vor Allem wenig charakteristisch sind, und ich freue mich natürlich, dass dies wirklich so ist und mir nicht nur infolge eines miserablen Gehörs so vorkommt.


Gruß,
Klaus
 
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Burning Bastard
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Gitarrentechnik und Ihre Anwender in der Praxis sind eben noch 10x lustiger als andere Bereiche (Autos zum Bsp. - hier wacht gsd der TÜV), wo absolutes Laientum notgedrungen auf "Wissen" stößt, welches in unterschiedlichen Anteilen aus Erfahrung, Hörensagen, Einbildung und Voodoo besteht. Fundierte theoretische Ausbildung in den Bereichen z.B. Harmonielehre oder Gitarrenbau ist dem durchschn. (Hobby-)Gitarristen doch eher fremd...

Der "Gitarrist" an sich, Unterkategorie von (Möchtegern-)Künstler, neigt zur Selbstdarstellung. Ob auf der Bühne mit dem Solo onanieren oder hier im Forum - es gibt Parallelen (merk ich immer an meinen eigenen Beiträgen zuerst).

Ist ja auch schwierig, Erkenntnisse (e.g. Hör-Empfinden), die in erster Linie ausschließlich Bedeutung für eine Person haben ("wenn ich 10er Saiten auf einer schwarzen Strat von vor '70 spiele, die Zigarettenbrandspuren auf der Kopfplatte hat, klingt's wie bei dem Erik sein Schwager auffer Hochzeit...") zu kommunizieren, wenn's keine verbindliche Nomenklatur gibt...

Können wir's nicht bei "lustigem, aber weitgehend sinnfreiem Zeitvertreib" belassen?

Wie Pfälzer schrieb, das Leben ist schon trocken genug...

Nachtrag: scheint auch ein vollkommen männliches Phänomen zu sein, dieses "boah ey, guckste, hab isch 200er Schlappen draufgemacht, jetzt hab ich ganz Bottrop unter mir, ey..."

Meine Gitarrenkollegin (auch schon 10 Jahre Spiel- und Banderfahrung) interessiert sich nicht die Bohne für die techn. Seite, wenn's klingt, dann klingt's, egal ob Röhre oder Transistor oder 10er oder 11er Saiten etc...

Mich schüttelt's ob so viel Blasphemie :cool:
 
Piero the Guitarero
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Ein kleiner Blick zurück in die Vergangenheit... :cool:

mad cruiser":u65c14w4 schrieb:
Ich zähle zu den Menschen, denen es unsagbar schwer fällt, sich von etwas zu trennen, ob sie es nun aktuell brauchen oder nicht. Gut, ich habe dann mal vier Gitarren verkauft, aber zwei sind schon wieder dazugekommen.


Gehört noch jemand zu den Bemitleidenswerten, die erstmal alles kaufen und sich dann nicht mehr davon trennen können? Oder sich zumindest unter großen Schmerzen dazu duchringen müssen? Wie geht Ihr damit um? Welche Gründe fallen Euch dazu ein? Was tut Ihr dagegen?
Sammler und Jäger - aber alles behalten?

Der Jörg von damals gefällt mir besser =)
 
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gitarrenruebe":1c0mq7y5 schrieb:
Aber wenn ich die Wahl hab zwischen iphone und Plexi-Halfstack ...
Kein Mensch braucht ein iPhone.. bzw. irgendwas von Apple. :p
Burning Bastard":1c0mq7y5 schrieb:
Gitarrentechnik und Ihre Anwender in der Praxis sind eben noch 10x lustiger als andere Bereiche
Ich kann dir mit ziemlicher Gewissheit sagen, dass Gitarristen kein Einzelfall oder bedeutend lustiger sind (nein, da gibt's tatsächlich noch sehr viel lustigeres oder besser gesagt erbärmlicheres..) und es in fast jedem Hobby bzw. Internet-Forum, dass sich mit jeweiligen Hobbies beschäftigt, ganz genau so zugeht. Jeder Bereich hat offensichtlich seine, allein durch Nutzung des gesunden Menschenverstandes nicht ernstzunehmende Pseudogurus und natürlich deren loyale Anhänger. Der Anteil an Menschen die selbst denken und/oder das offen nach Außen kehren ist prozentual immer geringer. Guitarworld ist dahingegen eher eine kleine Gemeinschaft in der es eigentlich mehr User bzw. Themen gibt, die das ganze Gras-wachsen-hören auf die Schippe als wirklich ernst nehmen. Ich erinnere einfach mal an die Schwachsinnstruppe Pipper/Jäger.
 
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Pfaelzer":3j4k18cd schrieb:
Und ich bin sehr dankbar, dass dem so ist...ich denke dass man eine Menge Rationalität und Pragmatismus braucht, um als Angestellter oder noch mehr als Selbstständiger wirtschaftlich erfolgreich zu sein---da möge man es sich doch erlauben, als Gitarrist unvernünftig und irrational zu handeln.

Wie Hr. Mad Cruiser schon schrieb: Arbeitet man als Musiker, reicht das kleine Besteck; der Rest ist die persönliche Befriedigung, die andere Menschen empfinden, wenn sie sich die zehnte Gucci-Handtasche inkl. passender Schuhe kaufen oder eine Briefmarke für 15.000 Euro ersteigern...

Bloß sollte man sich dessen bewusst sein, dass dies NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit musikalischen Fähigkeiten oder physiklaischen Realitäten zu tun hat :evil: ;-)
Ich kann mich dem nur anschließen. Ein bisschen ist es mit Gitarren halt auch wie mit elektrischen Eisenbahnen. Damit spielen erwachsene Männer auch stundenlang herum, kaufen sich ständig irgendwelches vollkommen nutzlose, teure Zeug usw. Ein kleiner Spleen hat noch niemandem geschadet.
 
groby
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mad cruiser":1qwwh99i schrieb:
Ich persönlich tue das. Für mich fühlt es sich richtig an.

Was sich für den Spieler anhört oder anfühlt, zählt.

Ehrlich gesagt, ob der Zuhörer den Unterschied zwischen zwei Strats hört, ist mir egal. Ich höre ihn auf meinen Strats. Offensichtlich nicht bei anderer Leute Sound Samples, aber egal. Ich höre und fühle ihn bei mir.

Und ich finde, jeder Musiker sollte in erster Linie zu seiner eigenen Zufriedenheit und für sein eigenes Gefühl spielen, egal ob diese Zufriedenheit aus tollem Sound oder netten Bandkollegen, aus geilen Songs oder schönem Gefühl bei Auftritten erwächst.

Wenn ich das anders sehe und etwas anderes als meinen eigene Freude - egal wie albern sie sein mag - zum Ziel setze, bin ich Dienstleister und Gitarrespielen wird zu einem Service für andere. Wie metzgerei und Prostitution. Solange mir DAS nicht jemand fett bezahlt, spiele ich meine Sounds erstmal nur um meines eigenen Spaßes wegen.

Wer aus freien Stücken seine kindliche Zufriedenheit - wie albern sie auch sein mag - verschenkt nur weil er lieber der lusttötenden, langweiligen, quäkigen Fräulein Rottenmeier-Stimme der Pragmatik folgt, der soll doch wenig zahlen, wenig Instrumente besitzen, wenig schleppen, wenig probieren und am besten überhaupt auch wenig Musik machen. Musik ist nämlich ohnehin ihrem Wesen nach unpragmatisch und zu viel zu wenig nutze.
 
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groby":1zp1xm0r schrieb:
(...) ich finde, jeder Musiker sollte in erster Linie zu seiner eigenen Zufriedenheit und für sein eigenes Gefühl spielen, egal ob diese Zufriedenheit aus tollem Sound oder netten Bandkollegen, aus geilen Songs oder schönem Gefühl bei Auftritten erwächst.
Das gilt wohlgemerkt nur für Amateure. Für Profis gilt meist doch der Satz: "Wes´ Brot ich ess´, des´ Lied ich sing´."
 
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erniecaster
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groby":vmdwjdrt schrieb:
Wer aus freien Stücken seine kindliche Zufriedenheit - wie albern sie auch sein mag - verschenkt nur weil er lieber der lusttötenden, langweiligen, quäkigen Fräulein Rottenmeier-Stimme der Pragmatik folgt, der soll doch wenig zahlen, wenig Instrumente besitzen, wenig schleppen, wenig probieren und am besten überhaupt auch wenig Musik machen. Musik ist nämlich ohnehin ihrem Wesen nach unpragmatisch und zu viel zu wenig nutze.

Du setzt Equipment und Musik in ein Verhältnis miteinander. Du tust das zwar in gewohnt schön zu lesender Form, es bleibt in meinen Augen aber Unsinn.

Gruß

erniecaster
 
E
erniecaster
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Hallo!

groby":5hdbzrft schrieb:
Wer aus freien Stücken seine kindliche Zufriedenheit - wie albern sie auch sein mag - verschenkt nur weil er lieber der lusttötenden, langweiligen, quäkigen Fräulein Rottenmeier-Stimme der Pragmatik folgt, der soll doch wenig zahlen, wenig Instrumente besitzen, wenig schleppen, wenig probieren und am besten überhaupt auch wenig Musik machen. Musik ist nämlich ohnehin ihrem Wesen nach unpragmatisch und zu viel zu wenig nutze.

Du setzt Equipment und Musik in ein Verhältnis miteinander. Du tust das zwar in gewohnt schön zu lesender Form, es bleibt in meinen Augen aber Unsinn.

Es gibt Menschen, die haben auf Spielerei mit Equipment keine Lust oder einfach keine Kohle dafür. Deswegen sind das keine schlechteren und keine besseren Musiker.

Auch die intensive Beschäftigung und das Anhäufen von Equipment ist nicht verwerflich, dumm oder sonstwas. So lange es denjenigen, der es tut, glücklich macht und finanziell nicht ruiniert, ist alles bestens.


Gruß

erniecaster
 
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nolinas":38a7pen3 schrieb:
Gefühlte 95 % der Beiträge dieses Forums beschäftigen sich mit Inhalten, die nichts, aber auch gar nichts damit zu tun haben, wie man besser wird bei dem, was man mit dem Instrument anstellt.
Es geht scheinbar nur um Technik. Dabei hat es nun den Anschein, als ob selbst völlig gravierende Unterschiede (Halbakustik/massive Gitarre, LesPaul, Strat mit Singlecoil/Humbucker) vom Klang her nicht zuzuordnen sind.

Und weil das alle wissen, haben gerade mal 17 Forumsmitglieder die Eier gehabt, die eigene Unzulänglichkeit in den Raum zu stellen und einen Tipp zu des Pfaelzers Ratespiel abzugeben.

Du hast zwar Recht, Daniel, aber das soll man nicht so schonungslos sagen. =)
Solche Tests, wie auch der Böckchentest führen aber zu einer etwas gelösteren Auffassung des Themas, denke ich.
Bis auf Ferdi, der eine ganz andere Meinung hat, aber nicht weiß, wie er sie belegen soll, entspannen sich die Diskussionen nach diesen Tests. Das ist doch prima!
Ich kann auch den Zugang der anderen, die hier geschrieben haben, gut verstehen.
Ich hatte schon mal vor Jahren zu einem anderen Thema was dazu geschriebenHier!
 
Piero the Guitarero
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W°°":25ipo6hr schrieb:

muhahaha.gif
lach.gif
Tornado.gif
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Walter, ich sitze hier seit ungelogen drei Stundem am Rechner um exakt den von dir verlinkten Beitrag zu suchen.... (und nicht zu finden)
Soviel zu Thema ich kenne dieses Forum auswendig

By the way Banger - die Suchfunktion ist schei$$e ;-)
 
groby
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erniecaster":1yctcjta schrieb:
Es gibt Menschen, die haben auf Spielerei mit Equipment keine Lust oder einfach keine Kohle dafür. Deswegen sind das keine schlechteren und keine besseren Musiker.

Zeige mir wo ich das behaupte.

Aber so wie ich dir keine Lust auf Equipmentspielerei gönne, sollte man anderen ihre lassen.

Ermahnungen über objektiven Sinn und Unsinn von diesem oder jenen, schmecken mir oft nach Buchhaltertum und Lustfeindlichkeit.

Musik kann man mit allem Teurem und Billigem machen, aber wer immer nach dem Sinngehalt und dem Aufwand/Nutzen-Quotienten irgendeiner Maßnahme fragt oder wer immer darauf bedacht ist, es beim Musizieren doch bitte möglichst bequem, billig, praktisch und einfach zu haben, wird vermutlich selten interessante oder gar neue Musik hervorbringen.

Konsequent wäre, so einer mache gar nicht erst Musik. Wozu auch machen? Gibt ja Radio mit Musik fertig drin.
 
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erniecaster
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Hallo groby,

stimmt, du hast nicht direkt behauptet, dass die Pragmatiker schlechtere Musiker sind.

Schlimmer:

groby":3gnyacy1 schrieb:
Wer aus freien Stücken seine kindliche Zufriedenheit ...verschenkt nur weil er lieber der ... Stimme der Pragmatik folgt, der soll doch ... am besten überhaupt auch wenig Musik machen.

Gruß

erniecaster
 
 

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