PEAVEY Classic Serie


A
Anonymous
Guest
Hey Leute!

Wer hat denn schon Erfahrungen mit den Peavey Classic AMPs?

Ich hab den 30er seit knapp 10 Jahren, war mal kurz davor das Ding zu verkaufen, weil es schepperte - hab die Kiste dann doch reparieren lassen und bin nun davon überzeugt, dass dies der beste Amp ist, den ich je hatte :eek:)

Das einzige das mir nicht taugt - er hält innerhalb einer Band mit der Lautstärke einfach nicht mit. Hab mich schon ein bisschen umgesehen, wie es denn mit den 50/212er-Modellen aussieht. Die neuen gefallen mir vom Design einfach nicht aber es sind ja auch noch ältere Semester davon im Umlauf (jetzt gerade z.B. auf eBay).

Was haltet ihr vom 50/212er??? Der hat ja auch einen Presence-Regler, oder... bei den Marshall-Amps hat mir das Ding nie wirklich getaugt :eek:( !?!?!?!? Oder auch von den 50er oder 100ern-Top-Teilen???

Wäre über ein paar Erfahrungsberichte und Tipps sehr dankbar.

DANKE, LG & schönes Wochenende wünscht Euch
Hannes
 
A
Anonymous
Guest
hi,
zuerstmal muss ich dir voll recht geben, dass es ein klasse amp ist...hab ihn auch und bin überaus glücklich damit...aber warum versuchst du dein lautstärkeproblem nicht einfach mit einer zusäzlichen box zu beheben??wenn der sound dir doch gefällt...wobei meiner meinung nach ne 2x12er locker ausreichen dürfte...
gruß christoph
 
A
Anonymous
Guest
Koarl":2pcxaw0j schrieb:
Das einzige das mir nicht taugt - er hält innerhalb einer Band mit der Lautstärke einfach nicht mit.

Dann müßt Ihr aber einen tierischen Lärm verursachen! ;-)
(Ich nehme in solchen Situationen 2 Classic 30, das hat bisher immer gereicht).

Der 50er ist ein sehr guter Amp, der aber in meinen Ohren in eine etwas andere Richtung tendiert. Das mag an den 6L6 liegen. Der 100er ist ein echter Killer, ist aber soweit mir bekannt ist, hier recht selten. Der Jamalot hat einen, der klingt unglaublich gut.
 
A
Anonymous
Guest
Ich habe mal ein paar Gigs mit einem neuen 50er bestritten. Ist ein gutklingender Amp im Cleanbereich, die Zerre find ich aber persönlich noch schlimmer als beim Fender Hot Rod.
 
A
Anonymous
Guest
Da muss ich aber mal dem Mad Cruiser widersprechen (passiert sonst eigentlich nie;-) :
Ich habe lange erst den Classic 50 gespielt (später auch den 30er), der Classic 50 hat aber keine 6L6 sondern auch EL 48 Röhren !
Er klingt aber trotzdem irgendwie anders als der 30.
Standardmäßig klingt die Zerre beim 30er auf jeden Fall besser, aber nach Einbau von JJ Tesla Röhren (Preamp) klingt auch der Classic 50 verzerrt saugut. Das mache ich übrigens seither bei allen meinen Amps.
Lautstärke war da nie ein Problem, außerdem spiele ich immer abge-miked, was dem Band-Gesamtsound sowieso guttut.
 
E
erniecaster
Well-known member
Registriert
19 Dezember 2008
Beiträge
4.257
Lösungen
2
Hallo!

Lässt es sich in diesem Forum nicht vermeiden, dass gleich verbale Multiorgasmen verursacht werden, wenn die Worte "Peavey Classic" fallen?

Nichts für ungut Jungs, aber ich finde es übertrieben. Die Dinger mögen ja gut sein. Aber sie sind nicht der heilige Gral und vor allem nicht für jeden. Und - nur der guten Ordnung halber - das gilt auch für Koch-Amps.

Gruß

erniecaster
 
A
Anonymous
Guest
Also, wenn das hier für dich multiple Orgasmen sind....auweia! Das lässt irgendwie tief blicken...... :roll:
 
A
Anonymous
Guest
erniecaster":1rzrjnu8 schrieb:
Lässt es sich in diesem Forum nicht vermeiden, dass gleich verbale Multiorgasmen verursacht werden, wenn die Worte "Peavey Classic" fallen?

Darauf kann nur kommen, wer hier nur querliest.

Ernie, der Classic 30 ist ein Arbeitsgerät mit einem besser als akzeptablen Preis/Leistungsverhältnis. Er ist absolut gutmütig und man kann ihn auch bei äußerstem Bemühen nicht fehlbedienen. Er ist definitiv Hi-End-unverdächtig und das Gegenteil von Boutique, es gibt etliche Webseiten, die sich nur mit seinem Customizing beschäftigen, aber für mich ist eines maßgebend:

Ich trete meine beiden seit 1994 durch die Gegend, und sie funktionieren. Damit ist er ein Lauterlizer, den ich empfehlen kann, zumal seine simple 4xEL84 Endstufe so ziemlich alles akzeptiert hat, was ich in sie reingestopft habe.

Und danach wird doch hier immer wieder gefragt: ein ordentlich klingender transportabler, robuster, preisgünstiger Combo, dem man alles mögliche davor und dazwischen hängen kann, ohne dass er murrt, und den man mit einfachen Mitteln (Speaker oder Röhren austauschen) seinen Bedürfnissen anpassen kann. Klar gibt es Dutzende von besseren Alternativen, aber nicht zu diesem Kurs. Also nimm es einfach hin, dass hier etliche User das Teil spielen, damit zufrieden sind und es entsprechend weiterempfehlen. Und wie viele Combos mit diesem Konzept werden nahezu unveändert seit so vielen Jahren angeboten? Es scheint also etwas dran zu sein, was nicht nur Afficionados überzeugt.

Dein Recht auf eine abweichende Meinung ist Dir natürlich unbenommen.
 
Max
Max
Well-known member
Registriert
25 Januar 2002
Beiträge
588
mad cruiser":2q4vayuj schrieb:
erniecaster":2q4vayuj schrieb:
Lässt es sich in diesem Forum nicht vermeiden, dass gleich verbale Multiorgasmen verursacht werden, wenn die Worte "Peavey Classic" fallen?

Darauf kann nur kommen, wer hier nur querliest.

Ernie, der Classic 30 ist ein Arbeitsgerät mit einem besser als akzeptablen Preis/Leistungsverhältnis. Er ist absolut gutmütig und man kann ihn auch bei äußerstem Bemühen nicht fehlbedienen. Er ist definitiv Hi-End-unverdächtig und das Gegenteil von Boutique, es gibt etliche Webseiten, die sich nur mit seinem Customizing beschäftigen, aber für mich ist eines maßgebend:

Ich trete meine beiden seit 1994 durch die Gegend, und sie funktionieren. Damit ist er ein Lauterlizer, den ich empfehlen kann, zumal seine simple 4xEL84 Endstufe so ziemlich alles akzeptiert hat, was ich in sie reingestopft habe.

Und danach wird doch hier immer wieder gefragt: ein ordentlich klingender transportabler, robuster, preisgünstiger Combo, dem man alles mögliche davor und dazwischen hängen kann, ohne dass er murrt, und den man mit einfachen Mitteln (Speaker oder Röhren austauschen) seinen Bedürfnissen anpassen kann. Klar gibt es Dutzende von besseren Alternativen, aber nicht zu diesem Kurs. Also nimm es einfach hin, dass hier etliche User das Teil spielen, damit zufrieden sind und es entsprechend weiterempfehlen. Und wie viele Combos mit diesem Konzept werden nahezu unveändert seit so vielen Jahren angeboten? Es scheint also etwas dran zu sein, was nicht nur Afficionados überzeugt.

Dein Recht auf eine abweichende Meinung ist Dir natürlich unbenommen.

Kann ich nur unterschreiben. Für 300 Euro gebraucht kann ich mir kaum einen besseren Combo vorstellen. Ist inzwischen der Amp geworden, mit dem ich zuhause übe und auf Sessions gehe. Auch die Lautstärke ist mehr als ausreichend. Unser Sänger spielt bei einem Stück etwas Rythmusgitarre mit. Bei unsrem letzten Gig hab ich ihm dafür den Classic 30 gegeben. Der hielt locker mit meinem Rack (mit Reußenzehn Guitar Slave Endstufe) mit, jeweils ohne abgenommen zu werden.
 
A
Anonymous
Guest
stimme dem lieben guten mad cruiser voll zu. für mich ist der gute alte peavey classic 30 mein arbeitstier für proben, gigs und zum üben.

er ist handlich, klingt gut und läuft. was will ich mehr?

er ist kein gral aber für mich die ente oder der käfer unter den amps.

porsche oder ferrari amps kosten auch porsche oder ferrari geld udn der peavey eben nur enten bzw käfergeld ;)

meine rein subjektive meinung und nun gehts wieder ans spielen.
 
auge
auge
Moderator
Teammitglied
Registriert
9 Oktober 2006
Beiträge
5.655
Lösungen
2
Ort
zwischen Tür und Angel...
ich hatte den 30er vom olimit zum testen hier.
ist ein ordentlicher amp. meinen geschmack hats nicht getroffen und ich habe aber bisher auch keinen session und practiceamp gefunden mit dem ich glücklich geworden wäre.
zurzeit nehm ich halt das grosse zeugs (engl oder koch).
aber die schlepperei in den 2. stock machts net lustiger.
der engl sovereign2x10 ist eh nicht gross aber fast 40kg schwer. der koch twintone is echt handlich, des is ok aber auch irgendwie overkill in der wohnung.

aber nochmals zum peavy. um diesen preis muss ich sagenw ar ich überrascht wie gut der amp klingt und wie stabil das er erscheint.
 
A
Anonymous
Guest
mad cruiser":2fgc1k75 schrieb:
Ernie, der Classic 30 ist ein Arbeitsgerät mit einem besser als akzeptablen Preis/Leistungsverhältnis. Er ist absolut gutmütig und man kann ihn auch bei äußerstem Bemühen nicht fehlbedienen. Er ist definitiv Hi-End-unverdächtig und das Gegenteil von Boutique, es gibt etliche Webseiten, die sich nur mit seinem Customizing beschäftigen, aber für mich ist eines maßgebend:

Ich trete meine beiden seit 1994 durch die Gegend, und sie funktionieren. Damit ist er ein Lauterlizer, den ich empfehlen kann, zumal seine simple 4xEL84 Endstufe so ziemlich alles akzeptiert hat, was ich in sie reingestopft habe.

Und danach wird doch hier immer wieder gefragt: ein ordentlich klingender transportabler, robuster, preisgünstiger Combo, dem man alles mögliche davor und dazwischen hängen kann, ohne dass er murrt, und den man mit einfachen Mitteln (Speaker oder Röhren austauschen) seinen Bedürfnissen anpassen kann. Klar gibt es Dutzende von besseren Alternativen, aber nicht zu diesem Kurs. Also nimm es einfach hin, dass hier etliche User das Teil spielen, damit zufrieden sind und es entsprechend weiterempfehlen. Und wie viele Combos mit diesem Konzept werden nahezu unveändert seit so vielen Jahren angeboten? Es scheint also etwas dran zu sein, was nicht nur Afficionados überzeugt.

Dein Recht auf eine abweichende Meinung ist Dir natürlich unbenommen.

GANZ GENAU - ich muss Dir und Max und Patzwald recht geben. Ich hab auch schon einige Amps durch (darunter einige Fender) und der Classic 30 hat mich bisher einfach am meisten überzeugt. Mir geht es dabei um einen soliden Grundsound und den hat er. Das mit dem Zeug davorstoppen und funkt ist der 2. Teil der für mich wichtig ist. Stopple tw. ein Multieffektgerät (früher Digitech RP14D - jetzt dann hoffentlich bald das ToneLab SE) davor und teilweise einige Bodentreter und alles klappt.

Das mit der Lautstärke kommt daher, dass wir nicht immer auf großen Bühnen mit voller PA spielen und dann muss der kleine sich eben auch so gegen ein bösartig gespieltes Schlagzeug durchsetzen :eek:(

VIELEN DANK für Tipps und Eure Erfahrungsberichte... Das hat mich schon wieder ein Stückchen weitergebracht!

LG Hannes
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
7.879
Lösungen
5
Das Classic 30 Topteil an einem Vintage 30 in Verbindung mit meiner
geilen Strat bestückt mit geilen Kloppmann´s macht mir heute schon
den ganzen Tag Multiorgasmen. Thx to Gitarrenrübe for the Classic!
Das Ding schmatzt ja richtig, Stevie Ray hätte den sicherlich auch dabei
gehabt zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich bin echt überrascht, wie gut
der Volksverstärker klingt. Und 12 KG in Form eines Tweedhandtäschchen
machen optisch auch was her ... so, is gut jetzt!
 
Jamalot
Jamalot
Well-known member
Registriert
20 Januar 2002
Beiträge
868
Ich liebe den Classic 100 an meiner Greenback Kiste. Multiorgasmen kenne ich!
 
A
Anonymous
Guest
Moin,

bin auch absoluter Classic-Fan. Und an einer 4x12er... heiß!

Was ich nicht mag, ist die Hallspirale (angeblich Accutronics, meine kommt aber wohl von Scheppertronics...). Nur ganz dezent zu ertragen. Die Hallspirale meines Marshall Valvestate klingt IMHO viel besser und verursacht auch kein Gebrumme.

UND: Man sollte bei Neukauf tunlichst ein paar Ersatzröhren mitkaufen oder schon liegen haben - mir sind im ersten halben Jahr zwei kaputtgegangen; scheint nicht so die Superqualität zu sein, was bei Peavey da verbaut wird.

Gruß,

Gerry
 
little-feat
little-feat
Well-known member
Registriert
29 März 2020
Beiträge
5.457
Lösungen
2
Ort
Hamburg
Jamalot":2aix1738 schrieb:
Multiorgasmen kenne ich!

Ja doch.

Daß Männer aber auch immer entweder ihre Schwanzlänge vergleichen oder auf ihre mutiple Orgasmusfähigkeit hinweisen müssen.

Manchmal verstehe ich, daß Frauen uns nicht verstehen.

Wenn es sich auf den Peavey bezog, nehme ich alles zurück

Tom
 
A
Anonymous
Guest
Ach ja, was mich beim Classic 30 Combo noch nervt: den Fußschalter muß man extra bezahlen, und außer der An/Aus-Anzeige wurde jede weitere Kontrolleuchte eingespart - man sieht leider nicht, welcher Kanal gerade in Betrieb ist; das kann man nur hören, hehe... :?

Aber sonst: Immer wieder Classic 30!
 
A
Anonymous
Guest
also bei dem fußschalter lassen sich die kontrolleuchten in form von zwei led´s ganz einfach nachrüsten.

aufmachen - led´s in reihe zu den schalter löten - zumachen

klappt prima und man kann im sehen welcher kanal an ist und ob reverb ein oder aus ist.

daumen hoch für der classic 30 und seinen kleinen bruder 20 der jetzt mein wohnzimmer beschalt :)
 
A
Anonymous
Guest
Hallo,

ich habe noch ein altes Classic 100 Topteil in Tweed daheim. 30 Watt sind für daheim einfach zu wenig :-D Oder der 100er einfach übrig :-D :-D :-D

In meinen Augen ist der 100er ein klasse Topteil und für den damaligen Preis (das war vor über 10 Jahren ...) in Kanada ein nahezu unschlagbares Schnäppchen.

Der Amp ansich klingt sehr schön, auch verzerrt. Allerdings zeigen die 8xEL84 in der Endstufe doch ihre Herkunft und lassen den Verstärker etwas schmalbrüstig bzw. dünn erscheinen, v.a. im Bassbereich. Je nach angeschlossener Box drehe ich da die Höhen doch ganz ordentlich raus.

High-Gain macht er absolut nicht, jedoch ist die Verzerrung angenehm unkomprimiert im Vergleich zu manch anderen Produkten.

Der Clean-Kanal ist eigentlich sogut wie nicht zum Verzerren zu bekommen.

Mit der Wahl der Vorstufenröhren lässt sich der Charakter noch etwas anpassen (JJs sind zwar nicht mein Favorit, klingen hier aber nicht schlecht), jedoch wird er nie so warm klingen wie eine 6L6 Endstufe.

Ansonsten ein absolut zuverlässiger Verstärker, der mich bis auf eine durchgebrannte Heizungssicherung nie im Stich lies.

Wenn Dir der Grundcharakter gefällt sicherlich eine sehr gute Wahl.

Viele Grüße,
Marc

_____________________________________
http://www.muelleramplification.de
 
univalve
univalve
Well-known member
Registriert
27 Mai 2014
Beiträge
2.099
Ich muss erniecaster ein "bisschen Recht" geben: Der Classic 30 wird doch öfters hier genannt und man könnte tatsächlich meinen, dass es der heilige Gral wäre. Schlecht sind die Amps definitiv nicht, aber mMn auch nicht immer der richtige Tip. Ich persönlich favorisiere den Fender Blues Deluxe / Hot Rod Deluxe gegenüber dem Classic 30. Und ja, die waren seinerzeit preislich mal nah beieinander*. Für mich ist der BDlx etwas spritziger und dynamischer. Außerdem verträgt er auch gut Bass. Und direkt in die Endstufe mit einem Preamp davor geht auch wunderbar.
Aber eben nur so als Anmerkung - damit Ernie nicht der einzige "Miesmacher" ist ;-)

*Die derzeitige Preisgestaltung bei Fender ist mir nicht klar, aber das ist was anderes. Ursprünglich waren die beiden Amps in genau der gleichen Preisklasse (mein BDlx hat 95 1050DM gekostet).

greetz
univalve
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
Well-known member
Registriert
20 Oktober 2005
Beiträge
5.557
Lösungen
1
Meine Meinung zum Thema:

Der von Robin angesprochene Fender Blues oder Hot Rod Dlx klingt im cleanen Bereich sicher etwas strammer und spritziger als der Classic. Hier hat m.M. nach der Fender wirkilch die Nase vorn. Allerdings klingt der Drive-Kanal des Blues Dlx bzw. der Drive- und More-Drive-Bereich des HR Dlx in meinen Öhrchen nicht wirklich angenehm. Diese Amps liegen in der Tat eng beieinander, wenn man sich die Features ansieht. Meine Argumente für den Peavey waren immer:

  • 1. Er ist ohne zusätzliche Zerrpedale der bessere Allrounder, da beide Kanäle recht gut klingen, ein per Fußschalter aktivierbarer Hall (der zugegebenermaßen etwas brummt) mit an Bord ist und man so nur mit Amp und Gitarre ganz gut gewappnet ist.

    2. Er ist robust. Ich hatte mal drei dieser Amps, keiner hat rumgemuckt (einer hatte in der Garantiezeit eine defekte Vorstufenröhre, wurde von Peavey übernommen) oder nicht das gemacht, was er soll.

    3. Er ist einiges kompakter und leichter, damit für mich als Sessionamp der geeignetere Amp.

    4. Er ist weit verbreitet und damit trifft man ihn oft auf Bühnen mit Backline z.B. bei Stadtfesten wieder. Da kaum eine Qualitätsstreuung da ist, klingen die Hasenkisten auch alle (fast) gleich, einer wie der andere.
Der Peavey ist weder ein außergewöhnlich toller Amp noch steht er für Luxus oder das Besondere. Er ist sowas wie der VW Käfer, robust, einfach und spielt.
 
A
Anonymous
Guest
Jamalot":3bmbn7q2 schrieb:
Ich liebe den Classic 100 an meiner Greenback Kiste. Multiorgasmen kenne ich!

Nach sowas (oder den 50er) suche ich schon ewig...

Ich hab den 30er und bin damit wirklich zufrieden - hat sich bis jetzt gegen jeden meiner anderen Verstärker durchgesetzt. Nur live ohne Abnahme mit MICs siegt der alte Superlead gegen ihn!

Gruß Hannes
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Hi Ihr Classicer,

ich nehme diesen Thread mal zum Anlass für folgende Frage:

Neben dem alten, d.h. den "gelb" bespannten Classic 30 sehe ich im Geschäft auch einen anderen, der schwarz bespannt ist.

Ist das ein Nachfolger und falls ja, ist er technisch identisch oder verändert, in welcher Weise?
 
A
Anonymous
Guest
frank":3flw50cx schrieb:
Ist das ein Nachfolger und falls ja, ist er technisch identisch oder verändert, in welcher Weise?

Bei der Neuauflage hat Peavey den - aus welchen Gründen auch immer - zunächst nur in diesem Schwarz angeboten. Auf heftiges Kundenbegehren kam er dann in der alten Optik wieder, die neueste Generation gibt es nunmehr auch als Topteil und mit einem neuen Design.

Wir konnten in der Band alle drei Versionen - alt, neu schwarz und neu Topteil Tweed - miteinander vergleichen. Meine alten klingen etwas anders (der neue Cleankanal gefällt mir etwas besser), das liegt aber an der Röhrenbestückung und an den anderen Speakern, die ich eingebaut habe. Sonst kann ich keine technischen Veränderungen entdecken.
 
A
Anonymous
Guest
gitarrenruebe":1sfv7o73 schrieb:
Der von Robin angesprochene Fender Blues oder Hot Rod Dlx klingt im cleanen Bereich sicher etwas strammer und spritziger als der Classic. Hier hat m.M. nach der Fender wirkilch die Nase vorn. Allerdings klingt der Drive-Kanal des Blues Dlx bzw. der Drive- und More-Drive-Bereich des HR Dlx in meinen Öhrchen nicht wirklich angenehm. Diese Amps liegen in der Tat eng beieinander, wenn man sich die Features ansieht. Meine Argumente für den Peavey waren immer:

Sehe ich auch so! Wer einen schönen, sauberen und dynamischen Kanal sucht ist mit dem Fender DLX gut beraten. Letztlich finde ich ihn "Clean" deutlich besser als den Classic. Der hat wiederum seine Stärken im Crunch und einen akzeptablen "Clean" Kanal. Man kann bei beiden sicher noch mit dem Speaker und Röhren experimentieren. Aber um den Fender wirklich amtlich zum "Bretzeln" zu bringen, würde ich eher zu ´nem Treter vor´m Amp raten, worauf der Amp gut reagiert, oder man modifiziert grundlegend die Vortstufe,

Sooo viel liegen die Amp preislich nicht auseinander

Rolf´s Argumente für den Classic 30 man so unterschreiben. Klar, wer mehr auf den Tisch legt bekommt noch ganz anderes Zeug, aber für den Preis?

Übrigens finde ich die Crate Vintage Club auch noch sehr gut, allerdings haben die mit der neuen Serie dann doch deutlich im Preis angezogen. (Daüber hinaus sind die Vorstufen, für meine Ohren, klanglich überarbeitet worden. Beim Clean zum Vorteil, beim Crunch zum Nachteil. Ganz subjektiv. Zu Preis sollte man aber noch sagen, dass Crate die oberamtlichen Tone Tubby Speaker verbaut und somit der Preis ein stückweit gerechtfertigt ist. Da können Fender/Peavey nicht mithalten) Anosnten wäre das ein ernster Konkurrent für den Classic und den DLX. Aber der Name Crate in Verbindung mit dem Preis schreckt natürlich ab...die "alten" kann man aber relativ günstig bekommen und ich persönlich mag deren Crunch noch lieber als den des Peavey.
 
 

Oben Unten