Pflegetips für Fingerkuppen


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Hallo Leute,

ich bin ein Feund des gepflegten Saitenziehens und mit recht trockener Haut gesegnet. Trockene Fingerkuppen lassen zwar die Saiten nicht so schnell anlaufen, sind aber nicht hornhautschonend. Hat jemand einen Pflegetip für meine Fingerkuppen? Verschiedene Handcremes aus dem Fundus meiner Frau habe ich leider ohne durchschlagenden Erfolg probiert. Es schält sich Hautschicht für Hautschicht immer wieder ab. Vielleicht ist es ja normal und ich eine Memme aber vielleicht hat ja jemand die Lösung für mein Problem parat.

Gruß, Martin

PS: Ich spiele 10er Saiten oder dicker und das bleibt auch so...
 
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7-ender":2ssxy3cs schrieb:
PS: Ich spiele 10er Saiten oder dicker und das bleibt auch so...

Dann mußt Du einfach länger und härter spielen. Wenn Du ein paar Millimeter Hornhaut drauf hast, macht es nichts mehr, wenn eine Schicht abbröckelt. :lol:

Mach mal den Test: die Fingerkuppen der Greifhand müssen genau so klingeln, wenn Du leicht an ein Glas oder Deine Bierflasche schlägst, wie die Finger der anderen Hand mit den Nägeln dran...

Wenn nicht, s.o.
 
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Hi Jörg,

es klingelt, das ist nicht mein Problem, Schmerzen gibt es höchstens, wenn sich nach vielen Stunden Dauerspielens Blutergüsse unter der Hornhautschicht bilden ;-) . Mein Problem ist eher, dass es sehr unsauber klingt, wenn ich mit Hornhautfetzen an den Saiten hängenbleibe und manchmal reißt auch unterhalb des Hornhautbereichs Haut mit weg, was dann nicht wirklich angenehm ist...

Du hast natürlich recht, dass mir Job, Frau und vier Kinder nicht den zeitlichen Rahmen bieten um stundenlang jeden Tag zu spielen... ich bin leider kein Privatier ;-) . Also Memme :roll: ?

Gruß, Martin
 
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Hallo Martin,

vielleicht bietet sich ja "FastFret" als Schmierstoff zwischen den Saiten und den Fingern an?
Solltest du mal ausprobieren, gibts in jedem Musikladen
eigentlich...

Nils
 
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7-ender":vhedh5vi schrieb:
Hi Jörg,

es klingelt, das ist nicht mein Problem, Schmerzen gibt es höchstens, wenn sich nach vielen Stunden Dauerspielens Blutergüsse unter der Hornhautschicht bilden ;-) . Mein Problem ist eher, dass es sehr unsauber klingt, wenn ich mit Hornhautfetzen an den Saiten hängenbleibe und manchmal reißt auch unterhalb des Hornhautbereichs Haut mit weg, was dann nicht wirklich angenehm ist...

Du hast natürlich recht, dass mir Job, Frau und vier Kinder nicht den zeitlichen Rahmen bieten um stundenlang jeden Tag zu spielen... ich bin leider kein Privatier ;-) . Also Memme :roll: ?

Gruß, Martin

Hallo Martin,
ich hätte einen Tipp, der Dir nicht gefallen weird: Geschirr spülen! ;-) Nää, ohne Quatsch. Es geht natürlich auch mit Einweichen und Bimmsstein. Ich war früher auch sehr stolz auf die millimeterdicken Verhornungen, aber wenn sie Dich stören, mach sie ab. Es steht nirgens geschrieben, dass man mit Griffeln wie ein Rhinozeros spielen muss. Allerdings tut es dann wieder etwas mehr weh, aber was ist schon perfekt auf diesem Planeten? Gerade mal garnichts! :|
 
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7-ender":1jgdz230 schrieb:
Du hast natürlich recht, dass mir Job, Frau und vier Kinder nicht den zeitlichen Rahmen bieten um stundenlang jeden Tag zu spielen... ich bin leider kein Privatier ;-) . Also Memme :roll: ?

:oops: Sorry, ich wollte wirklich nicht klugscheißen...
(Aber ich spiele auch nur so ein Stündchen am Tag!)

Ich nehme mir auch mal eine Nagelfeile und raspele die Fingerkuppen ab, um nicht hängenzubleiben.
 
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hi an alle saitenquäler

das Problem kenn ich, probiers mal mit Panthenol Wundbalsam von Ratiopharm. Bei mir hats ganz gut geholfen.



Vielleicht bietet sich ja "FastFret" als Schmierstoff zwischen den Saiten und den Fingern an

hi nils,

bei mir waren die Finger nach Weihnachten auch ziemlich offen und da hat Fastfret alles nur noch schlimmer gemacht glaub ich!
 
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Hallo zusammen,
erst mal vielen Dank für Eure Antworten.

@Nils: Fast Fred findet bei mir nur dann Verwendung, wenn ich zu faul bin, die Saiten zu wechseln und noch ein bischen Klang aus den Alten rauskitzeln will. Wie thomesch schon sagte, Hautpflegende Eigenschaften hat es nicht.

@Walter und Jörg: Eure Antwort geht in die gleiche Richtung und wird jetzt mal konsquent angewand, um die lästigen "Hubbel" wegzubekommen. Das nervt nämlich am meisten...

@thomesch: Danke für den Tip. Das probier ich mal aus, wenn es unter der Fingerkuppe aufreißt. Ein Bekannter von mir hat mir noch Melkfett empfohlen. Das wäre dann was für die tägliche Anwendung.

Gruß, Martin
 
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Hi Martin,

bitte nimm kein Melkfett oder Vaseline oder dergleichen, das zieht im Gegensatz zu Panthenolsalben nicht in die Haut ein. Soll heissen, du schmierst dir einen Luftundurchlässigen Film auf die Fingerkuppen die 1. keinerlei heilende Wirkung hat weil nur Fett und 2. die eh schon trockene Haut noch weiter austrocken wird.

Also lieber eine Wund und Heilsalbe oder auch eine Feuchtigkeitscreme, oder ganz einfach und sehr wirksam ein Blättchen von deinem Aloe Baum abschneiden und den Saft auftragen. Letzteren gibt es in jedem Blumenladen kostet nicht viel und ist fast unkapputbar weil ständig und schnell nachwachsend.

Gruss Til

kleine Ergänzung: http://aloeveraspecial.gmxhome.de/
 
frank
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bassist":nkd5zkm9 schrieb:
... oder ganz einfach und sehr wirksam ein Blättchen von deinem Aloe Baum abschneiden und den Saft auftragen. Letzteren gibt es in jedem Blumenladen kostet nicht viel und ist fast unkapputbar weil ständig und schnell nachwachsend.

Gruss Til

Hi Til,

das ist ein sehr interessanter Tipp. Ich habe zwar keine Probleme mit den Fingerkuppen, aber das hilft gewiß auch gegen andere lästige Kleinigkeiten. Und Pflanzen mag ich ohnehin gern. Vielen Dank.
 
 

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