Quaktia is back ... und Frage zur Charvel DK24 USA Select

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quaktia

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Moin ...
bin wieder da ... aber wer ist von damals 2007 bis 2013 ?? noch da? Auge und Ollie kenn ich noch ... was ist aus Piero d G., banger, doc GW, littlefeat etc geworden. Die Sessions waren ja ganz schön ... als ich den 1. AXE FX von Doc spielen durfte 🤣 naja ... ich habs nie zum Modeller geschafft und bleibe bei Röhrenamps. Ok ... ein Yamaha* THR 10 ist dann doch da, zum üben im Esszimmer und für spontane kleine Session auf Partys oder so.

Naja, wäre schön was zu hören.

Meine Frage ... das Mist Gotoh Tremolo oder der Sattel oder sonst was führt dazu, dass ich das Tremolo der Charvel DK 24 USA Select nicht nutzen kann, bzw. nach Nutzung die G Saite ziehen muss, damit sie wieder stimmt. Nach Nutzung also zu hoch.

Da kauft man mal kein Floyd Rose mit Lockingsattel und dann so ein Mist ... ok bei der Haar und der PRS* tuts das Tremolo ja auch.

Was hab ich gemacht ... das Tremolo gut eingestellt und auch die inneren Madenschrauben beachtet. Alles gut geschmiert und den Sattel poliert. Hab sogar dünnere Saiten [8.5er] drauf gemacht, falls was im Sattel klemmen sollte.
Danach etwas besser ... nach 2 Wochen alles wie vorher.
Hab überlegt, einen Saitenniederhalter für d und g zu verbauen ... bei der h und e ist ja einer.

Habt ihr das schonmal gehabt bzw. gelöst?

LG Quaktia

Ort ... bei Köln
 
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Ich geb dir mal nen Geheimtipp, der sich seit den 80ern anscheinend noch nicht rumgesprochen hat:
- ein weicher Bleistift zum Beispiel
- Google und KI ist dein Freund

Ansonsten zum gefühlt 100. ten Mal in jedem Musiker-Forum per Suchtfunktion...;)
 
Natürlich hab ich Graphitpulver auch versucht.
Videos und Texte zum Gotoh 510 hab ich auch alle gesehen.
Wenns immer so billig einfach mit Google und KI zu lösen wäre ...

Hätte ja sein können, das hier jemand konkrete Erfahrungen mit der DK24 hatte und das Problem wirklich gelöst ...

Werd wohl nen Klemmsattel montieren lassen und wenns nicht reicht auch das Tremolo tauschen. Bei ner USA Select lohnt sich das ja noch.

Allgemein scheint hier wohl kaum noch jemand wirklich aktiv zu sein ...
 

Das Gotoh 510 ist sehr gut. Daran liegts nicht.
Es ist vielmehr die Saitenführung am Sattel und Kopfplatte.
Kerbe zu eng?
Kerbe zu stumpf? (Bleistift)
Saitenwinkel zu Mechanik?
Man braucht schon Geschick, Gefühl und Verständnis für Mechanik
Usw...

Ja, hier ist nix mehr los...

P.S.: Ein Klemmsattel auf deiner US-Select einbauen? > So kann man Geld verbrennen...(Zweck und Verkaufswert) ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab letzte Woche ne Charvel Guthrie Govan USA für 4000 Euro getestet ... auch 510er Gotoh und genau das gleiche Problem, ... besonders bei der G Saite. Wenn man die G Saite zieht gehts danach wieder ... heisst eher Sattel als Tremolo.

Naja

Da passt bei Charvel etwas nicht ...
Bei meiner Haar mit Vintagetremolo u d Knochensattel gibts kein Problem. Bei meiner Fender* Malmsteen mit Messingsattel auch nicht.
 
Vielleicht würde es ein Black Tusk Sattel von Graph Tech lösen...? Ist ja für Trem optimiert.
Ist schon komisch, da ja Charvel und Fender* scheinbar identische Kopfplatten haben.
Aber, Einbau und Kerbung muss man können!
Ansonsten nen Profi ran lassen.
Viel Glück! :)
 
Ist das ein Vintage-Trem mit 6 Schrauben?
Falls ja, überprüfe einmal ob es genug Luft zwischen den Schrauben und der Trem-Platte gibt.
Dazu muss man die Saiten und hinten die Federn lösen.
Die Grundplatte muss sich jetzt sowohl leicht nach links und rechts und auch von oben nach unten verschieben lassen.

Oft sind die Löcher im Korpus nicht perfekt gebohrt, dann sitzt eine Schraube nicht genau mittig im Loch und schon klemmt die Grundplatte. Das kannst du ausprobieren, indem du beim Zusammenbau erst mit den beiden Schrauben für die E-Saiten anfängst. Dann jeweils immer eine weitere Schraube reindrehen und zwischendurch immer wieder die Grundplatte hin-und-herschieben (sie muss weiterhin frei herumklackern können).

Sollte es jetzt bei einer Schraube zum Verklemmen der Grundplatte kommen, kannst du die einfach weglassen. 5 Schrauben reichen locker damit das System funktioniert.

Ansonsten kannst du den Durchmesser vom Schrauben-Schaft (heißt das so? Also quasi die Dicke der Schraube kurz unter dem Schraubenkopf) messen. Bei André Waldenmaier (Staufer Guitars) kann man Schrauben bestellen mit einem ganz leicht kleineren Schaft. Dann verklemmt die Grundplatte nicht mehr, das kann Wunder wirken!

Ansonsten gilt noch, dass die 6 Schrauben nicht zu fest bzw. zu weit reingeschraubt werden müssen. Maßgeblich für die Höhe sind die beiden Schrauben bei den E-Saiten. Sobald sich hier beim Reinschauen die Grundplatte bewegt (sie kommt dann hinten leicht nach oben) musst du die Schraube wieder etwas rausdrehen, bis die Grundplatte komplett auf dem Korpus aufliegt. Lieber Schrauben zu locker bzw. zu wenig einschrauben als zu tief! Die anderen vier Schrauben schraubst du alle weniger tief rein, so dass die Schraubenköpfe die Grundplatte gar nicht mehr berühren. Sie stehen also höher als die beiden äußeren Schrauben.

Wenn das alles passt geht es beim Sattel weiter. Da gibt es natürlich ganz unterschiedliche Philosophien...
Im ersten Schritt kerbe feile ich die Kerben mit den jeweils passenden Feilen.
im Anschluss daran kerbe ich den größten Teil meiner Sattelkerben mit der jeweils nächstgrößere Feile, aber nicht bis ganz runter.
Beispiel: für die h-Saite nehme ich die Sattelfeile der g-Saite, feile aber nicht bis ganz runter.

Was passiert dabei? Die Saiten haben links und rechts jetzt etwas Luft und können nicht im Sattel verklemmen. Trotzdem liegt der untere Teil der Saite in der schmaleren (genau passenden) Kerbe auf.

Jetzt noch etwas Grafitpulver und es sollte alles halbwegs stimmstabil funktionieren.
 
Soweit ich weiß, ist auf den moderneren US-Charvels dieses Tremolo von Gotoh verbaut, welches auch in schmaleren Maßen und versch. Blöcken erhältlich ist: https://www.thomann.de/de/gotoh_510ts_fe1_st_style_trem_c.htm?msclkid=0aec1a9d6f2d15248eaa70fcaebdef46&utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=Shopping%20DE&utm_term=4576029982603159&utm_content=GI%20-%20Gitarren (Gotoh 510TS-FE1 ST-Style Tremolo C)*
Also 2-Punkt.
Da gibt es versch. Philosophien des 'richtigen' Einbaus - ob klassisch, so ähnlich wie bei 6-Punkt von dir beschrieben, oder etwas erhöhte Messerkante, sodaß die Grundplatte parallel zur Body-Decke steht, ebenfalls free-floating.
Übrigens, ich mach es bei Vintage-Trems genauso, wie von dir beschrieben. (y)

Am Tremolo sollte das Problem der G-Saite aber nicht liegen, vielmehr am Sattel (Kerbung?).
Ich vermute aus der Entfernung einen falschen Winkel zur Mechanik.
Als nächsten Schritt würde ich mit den verschiedenen Mechaniken experimentieren - falls sie Staggered sind (versch. Höhen)
Ich hab schon Pferde vor der Apo kotzen sehen, soll heißen, erst als ich tiefe Mechanik für die hohe E-Saite an die Stelle der G-Saite schraubte, hatte ich keine Probleme mehr mit der G-Saite, da Winkel tiefer. Genauso Tausch Mechanik der H-Saite zur D-Saite.
Das hat dieses Schwirren bei festem Anschlag hinter dem Sattel beseitigt, auch hatte ich keinerlei Stimmprobleme bei Trem-Benutzung mehr.
Da e- und H-Saite sowieso vom String-Tree nieder gehalten werden, war das bei meinen 2 Strat-ähnlichen Gitten mit Locking-Mechs kein Problem mehr.

Wäre vielleicht ein Versuch wert?
Einfach mal den Winkel ändern...;)
 
Es ist das 510 von Gotoh ... also Aufhängung wie bei FR. Aber bei der Haar mit Vintage sind die Schrauben nicht 100 % fixiert und das ist top so.

Das mit dem Winkel schaue ich mir mal an ... kann den Winkel etwas ändern, indem ich einfach mal viele Umwicklungen nehme, was man bei Lockings eigentlich nicht macht 🤣 Er scheint wirklich etwas flach

Das mit dem Klemmen im Sattel glaub ich nicht mehr so ganz, da ich G Saiten zwischen 12 und 16er Dicke getestet habe ... immer mit gleichem Ergebnis.
 
Also, wenn das Fender*-Locks sind (baugleich?) müssten die Mechs für die e- und h-Saite etwas tiefer sein?
Ansonsten, die Haar kannste nicht vergleichen. Eric benutzt andere Maße als Fender.
Ich hab noch nie so einen gut gefeilten Sattel aus Knochen natur gesehen, wie auf meiner Haar.
Und das mag nach über 50 Jahren meiner Gitarrenarbeit was heißen.
Auch sind die Abstände der Mechaniken anders positioniert auf meiner Haar-Strat.
Soll heißen, die Strat könnte ich problemlos ohne Stringtree spielen.
Mach ich aber nicht wg. Optik.
 
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