Qualitätsmerkmale Les Paul


A
Anonymous
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Hallo ihr GW`ler ;-)

Ich würde gerne wissen wie ich die Holzqualität z.B. einer Les Paul testen kann. Bzw. nach welchen Kriterien definiert Ihr die Qualität. (Ton unverstärkt)
Ich meine jetzt nicht die Hardware od. Elektronik sondern nur den Klang der trockenen Gitarre.

Ich würde gerne mal einige anspielen um diese Unterschiede zu höhren od. vielleicht fühlen ? Mit diesem Wissen ausgerüstet könnte ich dann schon eine schlechte Epi Paula von einer Tokai bzw. einer R9VOS unterscheiden. Oder ist das mehr jahrelange Erfahrung mit einer bestimmten Gattung Gitarren ? Was steckt dahinter - hinter dem besonderem Ton ?

Ich hoffe Ihr versteht mich richtig - das soll kein EPI/Tokai/Heritage/Gibson - WER BAUT DIE BESSERE PAULA Fred werden - sondern meine Ohren auf die wesentlichen Besonderheiten dieser wunderbaren Instrumente ausrichten !

Wer kann mir Tipps geben ? Wie seht Ihr das ?


lg, RockMe
 
A
Anonymous
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Hi Rockme,

ich weiß nicht was andere bewerten beim trocken Anspielen.

Vorab muss man sich wohl klar machen, dass man eine E-Gitarre natürlich nicht ausschließlich unverstärkt bewerten kann.

Allerdings kann ich ein paar Dinge betrachten, bei denen ich weiß, dass diese unabhängig von der Elektrik bewertet werden können.

1.) Deadspots
2.) Schwingen die Saiten gleichmäßig ein und wie schnell tun sie das. Das kann man sogar sehen. Wenn´s arg unsauber ist, dann wandert die Amplitude etwas hin und her, bevor sie im Mittelpunkt verharrt.
3) Differenzierung und Klarheit der Saiten zueinander. Wenn ich einen Akkord, vor allem im oberen Bereich anschlage, sind die einzelenen Tönen bzw. Saiten dann gut wahrnehmbar.
4) Obertöne. Klingt die Gitarre voll, rund, ausgewogen mit schön schimmernden Obertönen, oder ist sie muffig und leblos. Ein etwas subjektiver Punkt, der auch nicht ganz von der Elektrik zu trennen ist.

Ich finde, nach den Gesichtspunkten könnte man eine Gitarre umverstärkt bewerten.Die Qualität des Holzes für sich genommen, ist mir eigentlich egal. Ich bin ja kein Holzfachmann, sondern Musiker.
 
Gerrit
Gerrit
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Marcello":wiu96msj schrieb:
Schwingen die Saiten gleichmäßig ein und wie schnell tun sie das.

Ist nicht auch interessant, wie lange ein angeschlagener Akkord klingt? Also bezogen auf das Sustain?
 
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Ich möchte Marcellos Ausführungen noch ergänzen:

5.) Ausschwingverhalten - wie klingt ein Akkord aus (hier habe ich mein Ohr auf den offenen G-Dur geeicht - von oben: 3-3-0-0-2-3), fühlt man die Schwingung an Body und Hals?

Edit: OK, Gerrit war schneller! :lol:

6.) Wird das Instrument schon trocken gespielt in den oberen Lagen ab 15. Bund erkennbar leiser?
 
A
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mad cruiser":b08bjfzy schrieb:
6.) Wird das Instrument schon trocken gespielt in den oberen Lagen ab 15. Bund erkennbar leiser?

Mann! Ab dem 15.? Bist du unter die Shredder gegangen? :hihi:

P.S: Mit Auschwingen meinte ich mehr oder weniger die Deadspots. Hier finde ich die einzelnen Töne noch interessanter. Bisher konnte ich Cords lange genug halten, um ´ne ganze Note bei Tempo 60 durchzustehen! ;-)
 
physioblues
physioblues
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Hi,

bei mir ist der Trockentest fast schon Voraussetzung, dass ich eine Gitarre an einen Amp hänge und laut anspiele.
Das erste Kriterium dabei ist die Haptik. Wie fühlt sie sich an. Auf manchen Gitarre fühlt man sich fremd, manche liegen einem von vorneherein. Ich habe es allerdings noch nicht geschafft, die dabei für mich anscheinend relevanten Kriterien zu extrahieren.
Der nächste Aspekt ist dann natürlich der Klang. Zu den oben schon beschriebenen Kriterien ist für mich neben der Ansprache,der Ausklingdauer über das ganze Griffbrett und der Akkordauflösung noch das Klangspektrum der Gitarre wichtig. Ohne variable Größen wie Kabel, Amp, Box und Tonabnehmer meine ich, den ursprünglichen Klang einer Gitarre nach Ausgewogenheit der Saiten, Trennung Bass/Diskant und auch das Höhenspektrum besser beurteilen zu können, als an einem mir fremden Amp.
Den Zustand der Saiten kann man ja ungefähr einschätzen und sonst sins auch fix neue, mir bekannte Drähte drauf.

Und nagelt mich von mir aus ans psychoakustische Kreuz, aber ich meine, die Qualität des Halses ( der meiner Meinung nach das meiste am Klang und der Dynamik einer Gitarre ausmacht ) trocken besser zu hören. Ich halte dazu auch gerne mal nach Anschlagen eines Akkordes die Anschlagshand oder ein Ohr an die Kopfplatte.
 
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Hallo Rockme,

... ein par Gedanken von mir zu dem Thema...

Allgemeine Beurteilungskriterien sind ja oben schon dargestellt worden. Was nun DEN besonderen Ton einer bestimmten Gitarre oder eines bestimmten Modells angeht, halte ich es für schwierig, dazu etwas Allgemeingültiges zu sagen.

Generell - aber das ist Dir vermutlich klar, wenn Du Dich nach einer Les Paul umschaust - läßt sich sicher sagen, dass man mit einer Les Paul verbindet: langes Sustain, tendenziell mittiger Ton, ordentlich Druck, eine gewisse "Power", Schub und "Biss" am Stegpickup, Wärme am Halspickup....

Diese generellen Klangmerkmale ergeben sich aber zT nicht unwesentlich aus der Konstruktion dieses Gitarrenmodells und den verwendeten Materialien. Das Weitere sind dann m.E. mehr oder weniger große Nuancen. Manche schwören auf "leichtere" Les Pauls, weil die angeblich mehr Resonanz haben, Andere behaupten, schwerere hätten mehr Sustain, wieder Andere sagen, das sei sowieso alles Unsinn. Einige suchen nach dem warmen "Holzton", wiedere andere mögen so richtig fetten Schub untenrum und Biss in den Höhen. Was einem selbst liegt ist, denke ich, wie so oft bei Gitarren, Geschmackssache.

Von allem etwas in möglichst ausgewogenem Verhältnis ist sicher nicht verkehrt, wenn man nicht genau weiß, wonach man im Speziellen sucht.
Von daher bleibt nur, verschiedene Les Pauls anzuspielen, um festzustellen welche sich für Dich gut anfühlt, und auf welcher Du mit Deiner Spielweise Deinen klanglichen Vorstellungen nahe kommst.

Ein Bekannter von mir ist großer Les Paul Liebhaber, der deise Gitarre nahezu ausschließlich spielt. Er hat mehrere Les Pauls und dennoch muß immer mal wieder eine gehen, da er was findet, was ihm noch besser gefällt. Ich selbst habe mir vor einiger Zeit eine Les Paul zugelegt und nach Ausprobieren vieler Gitarren ist es bei mir eine mit P90 Pickups geworden. Mein vorgenannter Bekannter kann mit dieser Gitarre nicht viel anfangen. Er steht eben auf ganz andere Les Pauls. Umgekehrt würde ich mit keiner von seinen tauschen wollen. Denoch ist da "objektiv" wohl keine "besser" oder "schlechter" als die andere.

Gruß, Klaus
 
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Marcello":hjy1sbqa schrieb:
Die Qualität des Holzes für sich genommen, ist mir eigentlich egal. Ich bin ja kein Holzfachmann, sondern Musiker.

Ich bin schon der Meinung ,das die Qualität des Holzes und die der Kostruktion einer Gitarre, einen entscheideden klanglichen Unterschied aufweisen sollten. Qasi die BASIS, ohne Elektrik und ohne Berücksichtigung der restlichen Hardware (Bridge,Sattel,Saiten,Tuner,usw.)

Stichworte: 2teiliger Korpus,innere Bohrungen,ausgesuchte Hözer,Halswinkel.- Konstruktion (long od. short neck tenon). :?:

Das sind Dinge die mich imo beschäftigen - da ja rießige Preisunterschiede zu finden sind sollte das ja auch zum Teil nachvollziehbar sein.

Ob dann letztendlich die Gitarre vom Handling her entspricht ist wieder eine andere Sache ;-)

lg,RockMe
 
little-feat
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RockMe":3dp7x7hu schrieb:
Marcello":3dp7x7hu schrieb:
Die Qualität des Holzes für sich genommen, ist mir eigentlich egal. Ich bin ja kein Holzfachmann, sondern Musiker.

Ich bin schon der Meinung ,das die Qualität des Holzes und die der Kostruktion einer Gitarre, einen entscheideden klanglichen Unterschied aufweisen sollten.

Das mag in vielen Fällen sicher stimmen, aber eben nicht immer.

Diesbezüglich gebe ich Marcello recht. Es gibt nur ein Kriterium zum Beurteilen des Klanges, und das ist Dein Ohr und sonst garnichts.

Natürlich haben Holz, Konstruktion usw. Einfluß auf den Klang. trotzdem gibt es "minderwertige" Gitarren, die einfach saumäßig gut klingen, trotz Body aus Agathis usw..
Die Formel hochwertige, teure Hölzer=Spitzenklang, die geht meiner Meinung nach nicht auf, nicht immer!

Du läufst Gefahr, Dir einzureden, daß eine teure Gitarre einfach besser klingen MUSS, glaubst es irgendwann selbst und kannst es dann nicht fassen, wenn Dich ein Typ mit einer Japan-Kopie an die Wand spielt.

Also, meine Meinung, wenn die Ohren JA sagen, ist das Holz sowas von egal.

Tom
 
A
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Hallo schon wieder,
die Gibson Les Paul Standard Modelle haben seit einigen Jahren einen Korpus, der mit Bohrungen versehen ist, um das Gewicht der Gitarren zu reduzieren. Les Pauls aus dem Gibson Custom Shop haben diese Bohrungen nicht. Stattdessen wird bei Gibson wohl das Mahagoni nach Gewicht klassifiziert. Für den Customshop wird wohl leichteres Holz gekauft bzw. wird es dort verwendet. Ob man die Löcher "hört", weiß ich nicht.
Mehrteilig ist ein Les Paul-Korpus immer, zumindest dann, wenn er aus Mahagoni mit Ahorndecke besteht. Ob es einen klanglichen Unterschied macht, ob die Mahagonibasis nun aus einem oder aus 2 Teilen besteht kann ich nicht sicher sagen. Ich bezweifele es allerdings. Das gilt auch für die Hälse. Bezeichnenderweise haben die GANZ teuren Gibsongitarren (vollakustische "Jazzgitarren") alle keine einteiligen Mahagonihälse.
"Long neck tenon": Davon gibts ja einige Bilder im WWW. Optisch sieht die "long neck tenon" ja schon deutlich solider aus, als die "normale" Verbindung. Andererseits habe ich schon einige LP Standards gehört, die ohne "long neck tenon" gut klangen.
Als ich meine (letzte) LP angeschafft habe, hatte ich einige Tage ein '57er Goldtop Reissue (R7) zum Testen zu Hause. Ich habe auch eine LP Standard von 1994 und mußte feststellen, dass mir die R7 nun nicht besser gefiel als meine Standard, und das, obwohl sie alle diese "Kleinigkeiten" (tenon, keine Löcher...) hatte, die die Standard nicht hat und die die R7 theoretisch zur "besseren" Gitarre machen müßten.
Meine neue LP ist dann eine R4 geworden, die für mich deutlich besser ist als die anderen ausprobierten LPs.

Beste Grüße, Klaus
 
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@klaus: thx4info

little-feat":dlket5xc schrieb:
Du läufst Gefahr, Dir einzureden, daß eine teure Gitarre einfach besser klingen MUSS, glaubst es irgendwann selbst und .......

Nein - so seh ich das nicht, ich suche nur nach einer Möglichkeit eine scheinbar besser (teurere) von einer möglich schlechtern (günstiger) LP nach objektiven Kriterien zu beurteilen.

Ein Beispiel: Ich hätte die Möglichkeit eine R9 mit einer Standard od. ähnlichen zu vergleichen - wo könnten ich Unterschiede höhren , auf was sollte ich achten od. was würde eine Spitzen Paula von einer Durchschnittlichen unterscheiden - im Trockenschwimmkurs :?:

lg,RockMe
 
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Moin,


Für mich ist neben vielen bereits genannten Kriterien der hart (!)geschlagene Akkord wichtig. Ein E-Dur muss "raaa!" machen. Schnell, offen und böse! Dabei möchte ich die Ahnung eines tiefen Grollens spüren. Taumelnde, einschwingende Saiten sind unerwünscht. Beim Solospiel wünsche ich mir lange Modulationsfähigkeit - vor allem bei den Melodiesaiten - auch oberhalb der Oktav. Umsponnene Saiten dürfen in hohen Lagen nicht steif und eisern daher kommen.

Man sieht der besseren Gitarre ihre Eigenschaften am Holz definitiv nicht an.
Wenngleich gute Gitarren oftmals liebevoll ausgesuchte Hölzer besitzen, macht schönes Holz keine Gitarre gut. Nur schön.
 
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W°°":9dyz4tfe schrieb:
Moin,

Man sieht der besseren Gitarre ihre Eigenschaften am Holz definitiv nicht an.
Wenngleich gute Gitarren oftmals liebevoll ausgesuchte Hölzer besitzen, macht schönes Holz keine Gitarre gut. Nur schön.

Moin,

Walter hat hier den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Wichtigst ist halt, das man seine Gitarre 'spürt' und eine positive 'Beziehung' zu ihr aufbauen kann! Aber, stimmt die Optik, wie Farbe oder Form ec. nicht, wird dies nur sehr schwer werden. Was hatte ich schon hässliche und schräge Vögel in der Hand, die hammermäßig klangen :lol:

Was ich selbst oft schon festgestellt habe: Man fühlt sich in den ersten Tagen, Wochen, Monaten wohl und dann merkt man doch, dass es nicht das gelbe vom Ei ist. Aus diesem Grund ist Ebay auch überfüllt mit Gitarren, ja teilweise mit sehr guten Gitarren.
Andererseits erfreuen wir uns mit Gitarren, die wir schon viele Jahre am Bauch hängen haben ;-)

Teste deine Paula ausgiebig trocken, aber spiele sie unbedingt ein paar Stunden 'in der Band' - nur dort trennt sich die Spreu vom Weizen und du wirst spüren, ob es deine wird!
 
ollie
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little-feat":1dor6rou schrieb:
Also, meine Meinung, wenn die Ohren JA sagen, ist das Holz sowas von egal.

Tom

Stimmt. Es handelt sich schließlich um kein Möbelstück, sondern um ein Instrument.

Bei mir kommt noch ein Faktor erschwerend hinzu (mag meine biologische Ader sein).. Mahagoni ist ein seltenes Tropenholz. Ich habe Probleme damit, mir so etwas zu kaufen ... ehrlich!
Die gute Erle machts auch :p

Für mich sind diese Faktoren bei einer Gitarre wichtiger:
- ist sie wirklich gut eingestellt (bundrein/Saitenlage, Halsjustierung)
- lässt sie sich gut bespielen, liegt sie gut und angenehm in der Hand
- wie klingen die Pick-Ups
- Verarbeitung Mechaniken/Stimmstabilität/Lackierung und Optik

Heute zahlst du für eine wirklich gute Gitarre - die alle o.g. Kriterien erfüllt - 1.500 - 2.000 € (z.B. Music Man, was zum besten gehört, was dieser Planet an Gitarrenverarbeitung bietet).

Holz ist für die Sustainentwicklung natürlich wichtig, aber es gibt Alternativen zu Mahagoni....

Bei einer Les Paul gehe ich genauso an die Sache ran, wie bei jeder anderen Gitarre.... das kann bei mir dazu führen, dass ich mich mit einer Epiphone wohler fühle als mit einer teueren Standard, bzw. den Preishub nicht bezahlen möchte, für einen nahezu identisches Spielverhalten!
Es mag ja sein, dass es einige objektive Unterschiede gibt, nur wenn mich die nicht kratzen.....
 
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RockMe":3o0k7xhj schrieb:
...
Ein Beispiel: Ich hätte die Möglichkeit eine R9 mit einer Standard od. ähnlichen zu vergleichen - wo könnten ich Unterschiede höhren , auf was sollte ich achten od. was würde eine Spitzen Paula von einer Durchschnittlichen unterscheiden - im Trockenschwimmkurs :?:

lg,RockMe


klanglich... Die R9 hat einen trockenen holzigen-honk-Ton mit Wärme und dennoch auch Giftigkeit, sehr schönes Sustain hat welches angenehm ausglingt... mit einer gewissen nasalen Glasigkeit... während die Standard rund und sauber klingt, mir persönlich zu "sauber" und ein wenig langweilig.

Aber das ist eine ganz persönliche Geschmackssache... die, wie schon 1000 mal geschrieben jeder für sich entscheiden muss.

Ansonsten hat die R9 einen fetteren Hals als die Standard (auch wenn diese einen 50er Hals hat).

Für R9 wird das leichteste Mahagony verwendet, dann folgen die R8 und R7. Bei den R0 bin ich mir nicht sicher... aber die interessieren mich auch nicht weil die den dünneren 60er Hals haben...

Ich hab keine Skrupel mir eine Mahagony Gitarre zu kaufen, welche im Regelfall eine sehr sehr lange Lebensdauer hat. Ich vermute, dass selbst alle Gitarrenhersteller weltweit zusammen immer noch nur einen Bruchteil am gesamten Holzverbrauch ausmachen. Ich schätze, dass die Möbel Industrie da ganz anders dabei ist.... und das fiind ich eher bedenklich. Wenn ich da an so manches Chef-Zimmer denke... wenn der eine geht fliegt alles raus und wird komplett neu gemacht... Ich lass mich da aber gerne korrigieren wenn ich mit meiner Einschätzung falsch liege...

Greets
PIT... :)
 
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ollie":3ecpqxvb schrieb:
Bei mir kommt noch ein Faktor erschwerend hinzu (mag meine biologische Ader sein).. Mahagoni ist ein seltenes Tropenholz. Ich habe Probleme damit, mir so etwas zu kaufen ... ehrlich!
Die gute Erle machts auch :p
Meinen Respekt dafür! Konsequent und sympathisch.

greetz
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univalve":1gf078px schrieb:
ollie":1gf078px schrieb:
Bei mir kommt noch ein Faktor erschwerend hinzu (mag meine biologische Ader sein).. Mahagoni ist ein seltenes Tropenholz. Ich habe Probleme damit, mir so etwas zu kaufen ... ehrlich!
Die gute Erle machts auch :p
Meinen Respekt dafür! Konsequent und sympathisch.

greetz
univalve

Jupp! Finde ich auch! :top:

Ich bin übrigens auch Erle Fan, allerdings nicht aus umweltpolitischen Hintergründen.

Hier sollte man noch anführen, dass die Gitarrenindustrie normalerweise sehr rücksichtsvoll und verantwrtlich mit solchen Hölzern umgeht. Das sind normalerweise immer eigens angebaute Kontingente. Da Exportiert muss der Ursprung geschützter Holzarten beim Zoll deklariert werden.
Der größte Holzvernichter ist meist inländische Industrie und Landwirtschaft. Sobald es exportiert wird, sind die Kontrollen sehr scharf!
 
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Gibt es denn Paulas, die nicht aus Mahagoni sind ??

Meiner Meinung nach ist, wie auch schon einige "Vorredner" gesagt haben völlig wurscht, aus welchem Holz eine Gitarre gemacht ist.
Hauptsache, sie klingt so, wie ich mir das vorstelle und wünsche, bzw. wie ich es haben will.
 
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pit_s_xroad":2l3ymuzt schrieb:
klanglich... Die R9 hat einen trockenen holzigen-honk-Ton mit Wärme und dennoch auch Giftigkeit, sehr schönes Sustain hat welches angenehm ausglingt... mit einer gewissen nasalen Glasigkeit... während die Standard rund und sauber klingt, mir persönlich zu "sauber" und ein wenig langweilig.

Mit dieser Aussage kann ich was anfangen :!:
thx

Man sieht der besseren Gitarre ihre Eigenschaften am Holz definitiv nicht an.
Wenngleich gute Gitarren oftmals liebevoll ausgesuchte Hölzer besitzen, macht schönes Holz keine Gitarre gut. Nur schön.

Mit dieser nicht ! - Das ist wohl klar - mir gehts ja nicht um die Optik sondern um den TON ;-)

lg,RockMe
 
HaWe
HaWe
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Danke für die Infos!
Man lernt ja nie aus. Ich dachte, Paulas sind immer aus Mahagoni.

OK, ist mir aber auch ehrlich gesagt völlig wurscht. Hauptsache, die Gitarre klingt gut.
 

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