Reizthema-Gitarre-Lautstärke

B
Banger
Guest
michl_666 schrieb:
Ich hab mir jetzt welche mit 3 Einsätzen besorgt. Kann aber über die Qualität noch nix sagen, da noch nicht eingesetzt.

Die habe ich auch und kann sie bedenkenlos weiterempfehlen.
Dann habe ich noch zwei Set Planet Waves Pacato (In D relativ teuer, über eBay bekam ich sie aus UK für rund 8 € / Paar), die zeichnen für mein Empfinden die Höhen etwas feiner als die MusicSafe, haben in meinen Ohren aber auch eine Tendenz zum Rutschen, so dass ich alle Viertelstunde mal kurz mit dem Finger nachdrücken muss. Aber davon abgesehen trage ich die eigentlich lieber als die MusicSafe. Es klingt einfach etwas natürlicher.
 
A
Anonymous
Guest
Das Nachdrücken kenne ich auch, egal mit welchen Stöpseln; beim IN-Ear mit normalen Industriestöpseln ist das insofern sehr ärgerlich als jedes Mal bei bestimmten Kieferbewegungen beim Singen die Dinger kurz öffnen... nicht gut!

Überdies ließ sich das In Ear nur schwer an mir verlegen: Festkleben ging gar nicht aufgrund meiner R'n'R-Tranpiration, unterm Gitarrengurt zog ich sie mir raus. Beste Lösung: Einfach hinten runter baumeln lassen (so wie den BimBam); so konnte es sich "nur noch" bisweilen in den Haaren verknoten und mich zum stetigen Aufblicken zwingen... :lol:

Die individuell angepassten "Katzendärme" (um die 200€) waren mir stets zu teuer, zumal ich ja nicht weiß, ob die besser halten.
 
B
Banger
Guest
Batz Benzer schrieb:
Das Nachdrücken kenne ich auch, egal mit welchen Stöpseln; beim IN-Ear mit normalen Industriestöpseln ist das insofern sehr ärgerlich als jedes Mal bei bestimmten Kieferbewegungen beim Singen die Dinger kurz öffnen... nicht gut!
Mach halt türkische Musik: Mehr "ü", weniger "a", und alles wird gut.
 
groby
groby
Well-known member
Beiträge
2.212
Lösungen
1
michl_666 schrieb:
Ich hab mir jetzt welche mit 3 Einsätzen besorgt. Kann aber über die Qualität noch nix sagen, da noch nicht eingesetzt.

Ich benutze sie dauernd, habe sie aber nur so halb drin. Also, nicht reingedrückt, nur so "ganzflächig angelehnt" sozusagen. Perfekt. Fast gleicher Höreindruck, ähnliches Empfinden von Lautstärke, trotzdem seit 10 Jahren kein Fiepen nach der Probe mehr.

Gibt es in allen Farben sogar in Apotheken in den bunten Varianten "FlySafe", "SleepSafe", "MusicSafe", "PartySafe", "WorkSafe", demnächst vermutlich "FartSafe" und "MüllabfuhrMontagsMorgensSafe".

Nur Unterschiede zwischen Filtern höre ich keine. Silber, weiß, schwarz, gold, rot und gelb: Alles dasselbe in meinen Ohren.


Die Custom-Made Plastizin-Dinger habe ich mir auch mal machen lassen. Ich wollte mal eine ganz toll erwachsene Entscheidung treffen. 180 Euro oder so. Gräßlich. Fehlentscheidung. Schade ums Geld.
 
A
Anonymous
Guest
Ich benutze Elacin ER (aus Silikon - Anbieter: Neuroth) - ein Austausch der Filterelemente (drei Ausführungen erhältlich: ER-9, ER-15 und ER-25)möglich. Meine sind mit ER-15 bestückt...mit diesen fühle ich mich im Proberaum und an Konzerten (als Zuhörer) am wohlsten.

Grz, Marco
 
A
Anonymous
Guest
Ich habe mich längerer eit nicht mehr mit dem Thema Gehörschutz beschäftigt, unter anderem acuh deswegen, weil ich permanent leiser geworden bin... ;-)

Bei Konzerten habe ich, wenn wirklich nptwendig, diese einfachen Schaumgummi-Dinger

Aber was mich jetzt irritiert sind die aktuellen Preise.

Die von Banger verlinkten PW-Teile sind spottbillig.

Ich meine für diese Standard Elacin Dinger mit auswechselbarem Filter immer etwas von 25-30 Euro gezahlt zu haben...
 
A
Anonymous
Guest
Banger schrieb:
DocBrown schrieb:
Bei Konzerten habe ich, wenn wirklich nptwendig, diese einfachen Schaumgummi-Dinger
Die verderben einem aber mit Ansage den Spaß an der Musik. :|

Äwwa hello!

Hatte das auch vielzu lange gemacht...

Jetzt sind sie das Mittel der Wahl, um der nächtlich sägenden Mrs. Benzer beizukommen. :cool:
 
A
Anonymous
Guest
Häh...?

Steckst Du deiner viel besseren (so nehme ich mal an) Hälfte die Dinger in die Nase?

Cool..
 
B
Banger
Guest
DocBrown schrieb:
Steckst Du deiner viel besseren (so nehme ich mal an) Hälfte die Dinger in die Nase?
Der Spaß dabei ist, rings um das Bett Körbe mit Punktzahlen zu versehen und dann schauen, ob die Liebste beim Ausatmen einen neuen Highscore schafft.
 
A
Anonymous
Guest
DocBrown schrieb:
Häh...?

Steckst Du deiner viel besseren (so nehme ich mal an) Hälfte die Dinger in die Nase?

Cool..

Sehr witzig.

In der Nase sind doch schon die Fritten...

[img:500x269]http://25.media.tumblr.com/tumblr_lpqhj6tuWj1qbok2po1_500.png[/img]

(Beispielbild)

:cool:

Bängä schrieb:
Der Spaß dabei ist, rings um das Bett Körbe mit Punktzahlen zu versehen und dann schauen, ob die Liebste beim Ausatmen einen neuen Highscore schafft.

Das würde das erzwungene Aufwachen ob des neu entbrannten Orkans in der Tat ein wenig sportlicher gestalten... :cool:
 
A
Anonymous
Guest
Banger schrieb:
DocBrown schrieb:
Steckst Du deiner viel besseren (so nehme ich mal an) Hälfte die Dinger in die Nase?
Der Spaß dabei ist, rings um das Bett Körbe mit Punktzahlen zu versehen und dann schauen, ob die Liebste beim Ausatmen einen neuen Highscore schafft.

Toll, danke! Bildschirm versaut.... Gott sei Dank war´s nichts Alkoholisches...
 
A
Anonymous
Guest
Hi Doc Brown
So, jetzt ist dein eigentliches Thema schon wieder verschütt' gegangen, aber ich will doch noch meinen Senf dazu geben.
Erst mal verstehe ich dich völlig, ich finde auch übertriebene Laustärke überflüssig, finde aber diese um sich greifende noch über-triebenere "mach-leiser"-Mentalität typisch deutsch, beamtig und fast blockwart-mäßig. Leider passt sie gut zum momentanen Verfall (fast) jeglicher Musik-Sensibilität. Das krasseste Beispiel dafür sind für mich Kids, die Musik gleich über den Handy"Speaker" hören. Aber das fängt auch schon früher an, mp3's findet jeder völlig ausreichend etc... Aber ich will jetzt heir nicht altklug bzw. rückständig rüberkommen.
Der einzige Ausweg aus der Lautstärke-Bevormundung (und auch aus dieser "sei-froh-dass-du-hier-spielen-darfst"-Haltung von Clubbesitzern) ist aus meiner Erfahrung der: man nuss schaffen, dass die Leute nur wegen der Band kommen. Klar, sagt sich leicht. Ist aber der einzige Weg, da kann man durchaus drauf hinarbeiten. Denn dann zahlen die Leute für die Band, dann hat die Band ihren eigenen Mischer und der Club ist froh, dass er sie bekommen hat. Wobei man dann eh immer seltener in Clubs spielt, und öfter in angemieteten Hallen. Ich weiß wovon ich rede, habe beide Phasen mitgemacht.
Sorry, wenn das jetzt Binsenweisheit war, aber da fängt für mich das Profi-Sein erst an. (nicht, wenn man nur genug verdient, um damit über die Runden zu kommen) Anders gesagt - it's a fight. Viel Spaß beim Kämpfen...
 
A
Anonymous
Guest
zupfibling schrieb:
...man nuss schaffen, dass die Leute nur wegen der Band kommen... da kann man durchaus drauf hinarbeiten...

Das ist ein Aspekt, bei dem sich viele Bands maßlos überschätzen. Auf jeden Fall ist das immer wieder mein Eindruck, wenn ich so Sachen höre wie: "Das hört eh keiner...", "Och, das kann man so lassen..." etc.

Damit kommt man dann zur anderen Seite der Medaille. Das "Produkt" muss auch überzeugen und dementsprechend gut sein, damit das Publikum und die Veranstalter einem gewisse Freiheiten einräumen. Also auch die Freiheit, nicht nur als leise Hintergrundbeschallung dienen zu müssen.

Also hilft wohl auch hier nur eins: Üben und gut genug werden! ;-) ;-)
 
A
Anonymous
Guest
zupfibling schrieb:
Das krasseste Beispiel dafür sind für mich Kids, die Musik gleich über den Handy"Speaker" hören. Aber das fängt auch schon früher an, mp3's findet jeder völlig ausreichend etc...

Manch einer findet ja sogar "Erkenne das Instrument!"-Vergleichtest per PC-Speaker aussagekräftig ... same thing.


partscaster schrieb:
Also hilft wohl auch hier nur eins: Üben und gut genug werden!

+1.
 
A
Anonymous
Guest
Gebe euch recht - üben ist sicher nie eine schlechte Idee...
Und diese "das hört eh keiner" bzw. "das kann man so lassen"-Einstellung ist auch ein Kernproblem, muss zugeben, dass ich da auch schon mal zu leichtfertig war, das gilt ja auch im Studio, nicht nur live oder beim Proben. Und das das "Produkt" überzeugen muss, klingt vielleicht nicht sehr rock'n'rollig, trifft aber
in der Realität den Nagel auf den Kopf...
Was noch hilft (muss nicht unbedingt alles 3 erfüllt sein, obwohl's das beste wäre):
o Eigener Mischer (im Grunde sollte der voll zur Band gehören)
o eigener Manager
o eigene Stücke.
Wie gesagt, kein Muss, aber die Bands, die auf eine gewisse Stufe kommen, sind meist so ausgestattet.(in England übrigens fast alle, auch wenn sie noch so bitterarm sind, ist da einfach so)
Mir ist aber auch klar, dass das nich' so einfach ist...
 
 

Oben Unten