Reizthema-Gitarre-Lautstärke

auge
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zwischen Tür und Angel...
zupfibling schrieb:
Gebe euch recht - üben ist sicher nie eine schlechte Idee...
Und diese "das hört eh keiner" bzw. "das kann man so lassen"-Einstellung ist auch ein Kernproblem, muss zugeben, dass ich da auch schon mal zu leichtfertig war, das gilt ja auch im Studio, nicht nur live oder beim Proben. Und das das "Produkt" überzeugen muss, klingt vielleicht nicht sehr rock'n'rollig, trifft aber
in der Realität den Nagel auf den Kopf...
Was noch hilft (muss nicht unbedingt alles 3 erfüllt sein, obwohl's das beste wäre):
o Eigener Mischer (im Grunde sollte der voll zur Band gehören)
o eigener Manager
o eigene Stücke.
Wie gesagt, kein Muss, aber die Bands, die auf eine gewisse Stufe kommen, sind meist so ausgestattet.(in England übrigens fast alle, auch wenn sie noch so bitterarm sind, ist da einfach so)
Mir ist aber auch klar, dass das nich' so einfach ist...

Gebe dir recht in Punkt 1
Punkt 2 kann auch ein Musiker sein
Punkt 3 widerspreche ich. Hat mit Lautstärke nix zu tun.
Lg
Auge
 
A
Anonymous
Guest
Stimmt schon, mein Punkt 3 ist nicht so ganz zwingend.
Ich hatte es so gemeint: Bands, in der Liga, die sich keine Vorschriften mehr machen lassen müssen, weil
das Publikum wegen ihnen kommt, spielen meist eigene Stücke. Stimmt allerdings auch nicht immer.
(Im übrigen gibt es mittlerweile auch in großen Hallen gewisse Lautstärkebegrenzungen,es wird auch in Deutschland gemessen. Das liegt aber in vernünftigerem und nicht willkürlichem Rahmen)
Punkt 2 ist interessant - klar kann auch ein Musiker gleichzeitig Manager sein, allerdings ist das nicht immer optimal.
Ein guter Manager macht seinen Job, weil er Prozente kriegt (und auch die Band mag), ein Bandmitglied, das dafür mehr bekommt, kann schnell zum Streitpunkt werden. Bekommt es nicht mehr - fehlt die Motivation. Ein externer Manager bringt mehr Wumms in die Sache.
Das muss aber nicht so sein - nur eine Einzel-Erfahrung.
Mixer und Manager können theoretisch auch eine Person sein. (soll vorkommen)
schöne Grüße
zupfibling
 
A
Anonymous
Guest
Meinste?

Na ja, da kamen ja wieder ein paar interessante Punkte auf.
Un ich halte zuofiblings Schilderung für durchaus realistisch und nahe an dem, was ich selber beobachten konnte.

Die "Großen" dürfen noch laut, die "kleinen" nicht. Das ist jetzt sehr verkürzt dargestellt, aber durchaus nahe dran.
"groß" zu werden wird natürlich, aufgrund der allgemeinen Schräglage auch immer schwieriger.

ABER: Ich habe heute mit einem Location Betreiber gesprochen, weil ich eine gute Stätte für die Bandpräsentation meiner neuen Truppe gesucht habe.
So ein angenehmes Telfonat hatte ich schon lange nicht mehr. Lautstärke war da kein Thema... Geht doch.
 
A
Anonymous
Guest
Klar ist an zuofiblings Posting was dran.

Dennoch wird gern polarisiert - tu ich auch, wenn es hilft, "den point across zu bringen" - und gern so getan, als ob es keine unterschiedlichen Meinungen zu einem Thema geben dürfe - was mMn Quatsch ist.
Klar kann man in einem Forum verschiedene, sogar einander widersprechende Ansichten haben, wovon keine wahrer ist als die andere.

Die Illusion, man könne gewisse Themen hier oder woanders mit endgültigen Postings abschließen, ist, nun ja, eine Illusion eben - nicht deshalb, weil andere eben zu verbohrt sind, um ihren Irrtum einzusehen, sondern weil man nunmal verschiedener Ansicht sein darf. Es gibt tatsächlich, und da zitiere ich den Pfälzer (in womöglich sinnverfälschender Weise)

viele Realitäten
 
A
Anonymous
Guest
Das finde ich ja gerade an diesem Forum so besonders:
dass hier lauter Charakter-Typen mit Ecken + Kanten sind. Leute mit viel Erfahrung, aus allem möglichem musikalischen Ecken, die viel kennen, wissen und sich intensiv beschäftigen mit dem Thema Gitarre und Musik.
Andere Foren finde ich da weichgespülter.
klar, dass es da auch mal rumpelt + knirscht.
Gehört dazu. Es geht ja schließlich um was.
Was aber alle vereint - die Ledenschaft zur gitarre. Drum ist der Namen "Guitarworld" eigentlich fast zu kühl. Ich hätte es "GuitarLOVE genannt...
 
 

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