Telecaster- Tonabnehemer und Kondensatoren


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Hallo zusammen,

ende November habe ich mir eine Squier Classic Vibe Telecaster gekauft.

Das Teil macht(e) auch wirklich richtig spass. Nur irgendwie fehlte ihr das gewisse etwas! Das letzte Quentchen Ton hat ihr eben noch gefehlt!

Mit Rockinger PU´s habe ich bisher immer nur sehr gute Erfahrungen gemacht, weshalb ich mir gleich mal ein Set Tele-PU´s geordert habe.
Die Squier SC´s waren wirklich nicht schlecht, nur reagierten mir diese einfach zu wenig auf das was ich spiele...

Neue Potis hatte ich auch gleich mitbestellt: Japan Potis, grosse Bauform, 250K.
Jetzt wird sich der ein oder andere Fragen: wieso nicht gleich CTS Potis?
Vor ca. nem Jahr habe ich mal einen Vergleichstest zwischen CTS- und Japan-Potis gemacht. Und bin zu dem Schluss gekommen das der einzige Unterschied darin besteht das diese Japan Potis weitaus leichtgängiger(ähnlich einem P/P Poti) sind als CTS Potis. In Punkto Haltbarkeit und Verschleiss stehen die Japan den CTS in nichts nach!

Als Tone-Kondensator kam eines dieser Standartteile vom Rockinger (22nf) zum einsatz.
Am Vol-Poti wurde ein 220pf Kondensator zwischen gelötet, um Höhenverluste beim runterregeln der Lautstärke zu minimieren.

Dann erstmal rann an den Amp, alle Regler an der Gitarre auf und...WOW!!! Was für ein geiler Sound!
Null Nebengeräusche, auch bei stärkerem Gain! [/url=http://www.guitarworld.de/forum/telecaster-steg-macht-nebengeraeusche-t17951.html]Dieses Problem ist damit nun auch behoben. Einfac....com/albums/q256/lemmy1981/P1020626.jpg[/img]
 
physioblues
physioblues
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Au ja,

berichte mal, wenn du die Quelle weisst !
 
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Ich bin auch grad auf der Suche nach nem ordentlichen Tone-Kondensator.

Werd die Dinger auchmal testen!

Danke und Gruß,
Roman
 
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Hallo zusammen,

diese 22pf Vol-Caps nennen sich Styroflex- und nicht Alu-Caps. Sind aber aus Alu. Hersteller konnte er mir aber keinen sagen...mal danach googeln...

Hab mich jetzt erst mal mit den Kondensatoren eingedeckt, und auch gleich mal welche in meine Epi Junior eingelötet. Es ist wirklich erstaunlich was diese Dinger an Klanggüte dem Sound hinzufügen!
Probiert das mal aus. Ihr werden den Unterschied hören!

Es würde mich freuen wenn die jenigen unter euch die diese Caps dann irgendwann mal ebenfalls getesten haben, ihre Meinung hier posten würden.
 
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Hi.

Dass sich mit dem 22pF Kondensator ein ganz anderes Bild beim Runterregeln
ergibt, liegt weniger am Material, sondern daran, dass die Grenzfrequenz
höher liegt, als bei 220pF.
 
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dude":2664g298 schrieb:
Hallo zusammen,

diese 22pf Vol-Caps nennen sich Styroflex- und nicht Alu-Caps. Sind aber aus Alu. Hersteller konnte er mir aber keinen sagen...mal danach googeln...

Ich hatte diese Styroflex Caps auch schon verbaut, hatte sie mal von einem Radio-Fernsehtechniker bekommen. Sind wirklich klasse und absolut empfehlenswert. Leider sind sie Auslaufartikel. Ich werde mal nachfragen, ob ich noch welche bestellen kann im Großlager. Falls jemand noch einen größeren Bestand findet kann er sich ja hier melden. Ich denke, sowas können einige gebrauchen.

Hier eine kleine Beschreibung dazu:

Styroflexkondensatoren

Der Styroflexskondensator ist ein Kunststoffkondensator dessen Dielektrikum aus Folien aus Polystyrol besteht. Für die Metallfolie wurde Aluminium oder Zinn verwendet. Nach der Wicklung wird der Kondensator erhitzt, dabei schrumpft die Polystyrolfolie. Es entsteht ein Wickel mit sehr hoher Kapazitätsbeständigkeit. Polystyrol hat sehr geringe elektrische Verluste und ist klanglich für Audioanwendungen der Ideale Kondensator, hier kommt sein musikalischer Farbenreichentum und Glanz voll zur Geltung. Dieser Kondensator, wurde nur in kleineren Werten hergestellt, sodass er sich meistens nur zum Brücken im Audiobereich einsetzen lässt oder in Röhrenschaltungen als Koppelkondensator.


Edit: Hab grade gesehn, der Reichelt hat noch einige Styroflex im Programm. Allerdings kein 22pf, sondern 220pf. Muss man eh ein wenig testen damit.
 
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Dass sich mit dem 22pF Kondensator ein ganz anderes Bild beim Runterregeln
ergibt, liegt weniger am Material, sondern daran, dass die Grenzfrequenz
höher liegt, als bei 220pF.

Klar, aus unterschiedlichen Werten ergeben sich auch unterschiedlich Ergebnisse. Ich denke aber schon dass das Material auch einen erheblichen einfluss auf den Klang hat.


Leider sind sie Auslaufartikel

Jain. Sind eben nicht mehr sonderlich gefragt (hab ich mir sagen lassen), aber wohl dennoch verfügbar.


Billig ist anders.

Das ist wirklich teuer! :shock:
Zu mir hieß es das seien "Pfennig-Artikel". Für die paar Styroflex´ die ich heut mit Heim geschleppt hab, hab ich nicht mal was löhnen müssen...war noch der Rest der da war. Sind aber nicht alles 22pf. Hab noch 27pf und 33pf bekommen...zum testen.
 
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Hallo zusammen,

hab vorhin mal die selben Kondensatoren in meine Epi LP-Junior (P-100) eingelötet. Das Ergebniss kann sich hören lassen!
Diese Gitarre kenne ich wirklich gut, da ich sie sehr oft in der Hand und am Amp habe. Der Umbau auf die neuen Caps hat den Sound noch ne ganze Ecke runder, ausgewogener und differenzierter gemacht!

Selbiges habe ich auch bei einer reinen Humbucker Gitarre gemacht: Der TAD Cap bringt hier die selbe Wirkung wie bei einer Gitarre mit SC´s. Der Styroflex hat im Vergleich zu Keramik Caps(220pf) kaum Veränderung gebracht (bei HB Gitarren empfand ich die Keramik Caps, wie schon gesagt, ja auch nicht wirklich klangmindernd). Der Effekt stellt sich also wohl hauptsächlich bei Singlecoil Gutarren ein!
 
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dude":qe64qgcz schrieb:
Selbiges habe ich auch bei einer reinen Humbucker Gitarre gemacht: Der TAD Cap bringt hier die selbe Wirkung wie bei einer Gitarre mit SC´s.


Hallo dude,

kannst du sagen, welche Werte die Potis in dieser mit Humbuckern bestückten Gitarre haben?


Danke.
 
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Würdest du so Dinger auch verkaufen?

Falls Du damit die Kondensatoren meinst - nein.
Versteh mich bitte nicht falsch, aber ich konnte selbst nur ne Restmenge der Styroflex Kondensatoren (die mit 22pf für´s Vol-Poti) abgreifen, die ich zum grossteil auch schon verbaut/verlötet habe.

Die TAD Oil Caps gibt´s problemlos beim Tube Amp Doktor zu bestellen:
klick
 
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Hi Dude,
sehr geile konstruktive Beträge von Dir. Kein Voodoo!
Welche Potis hast Du in der Tele eingebaut? 250kOhm A (log.)? Volume Poti 250kOhm A und Tone Poti 250 kOhm B (linear)? Oder hast Du andere Werte und Karakteristika verwendet?
Hast Du vielleicht noch einen Tip, wie man elektisch bei einer Tele den Eierschneidersound etwas entschärfen kann?
Für Anregungen wäre ich Dir sehr dankbar!

Gruß aus Emden
James
 
Mörten
Mörten
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Nur mal rein Interessehalber...
wie genau funktioniert das eigentlich mit den Kondensatoren?
Je kleiner der Wert, desto "natürlicher"/"normaler" (ich hoff ihr wisst, wie ichs mein) bleibt der Gesamtklang beim Runterregeln des Vol.Potis?
So, oder so ähnlich??????

Danke schonmal.
Gruß Martin
 
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Moin Daniel,

sorry!
Hab mir dein Electronic-Foddo nicht genau genug angeguckt, damit hätte sich meine Frage nach den Potiwerten und der Karakteristik erledigt.
Hast also 250 KOhm A (log) verbaut.
Hab nun selber in meiner Tele rumgebraten und den Oilcap zwischen Vol.-Poti und Tone-Poti eingelötet. Habe zwischen Ein-und Ausgang des Volume-Potis einen 471 pF Keramik-Kondensator und paralell dazu einen 220 kOhm Wiederstand verlötet, da ich die von dir empfohlenen Spyroflex-Kondensatoren noch nicht bekommen habe.
Ergebnis: Sound traumhaft mit Tone-Poti jetzt regelbar (vom Eierschneider-Sound bis Creme) und Volumen-Poti funktioniert jetzt wie es sein soll. Keine Höhenverluste beim Runterregeln, Verzerrungsgrad super kontrollierbar bis zum Clean-Sound, nätürlich abhängig davon, wie verzerrt mein Grundsound gerade ist.

Danke für deine Inspiration, man lehrnt nie aus!!!

Groove 'N' Roll
James
 

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