The Lift - Kennt das Teil jemand ?


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Ich bin schon vor längerer Zeit auf -->DIESEN<-- kleinen gelben Kasten gestoßen.
Hat den einer von euch schon mal im Einsatz gehabt ?
 
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jau, hab ich bis vor kurzem besessen. Gibt dem Sound deutlich mehr definition. habe das teilchen mit diversen LP, Tele und Strat´s in 800er Marshall´s und in meinen ebenfalls nun verkauften Custom Audio Amp gespielt. Interessant um den Amp das letzte Singen zu geben und Riff´s kräftig krachen zu lassen, vergleichbar einem BSM MKII, aber linearer, nicht so heftig, und natürlich besser dosierbar in allen Frequenzen. Ausprobieren, Tone Toys nehmen den ja auch wieder zurück :-D
 
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Hallo, ich habe nichts gegen das Dings und noch keins probiert.
Aber aus Elektronikersicht ist das :
"Dann schraubten wir auf und bemerkten dass nur ein einsamer Schalt-Transistor drin ist. Deswegen auch kein Netzteil-Anschluss. Man braucht das Netz-Ding einfach nicht da der Stromverbrauch minimal ist. Besonders schön: Der Transitor hat keine hörbare Wirkung auf das Signal"!
völliger Schwachsinn. Wo nimmt es denn den minimalen Srom her,
und was macht ein Schalttransistor im SIGNALWEG einer Gitarre ?
Natürlich kann man das Signal auch passiv beeinflussen, aber für
149€ - tut mir leid, kann ich nicht nachvollziehen...
V.H.
 
little-feat
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Kommt mir alles sehr bekannt vor.

Es gab mal ein geniales, kleines, gelbes Pedal, welches genau das tat, was dort bei Tone Toys beschrieben wird.

Es hieß "Stinger" und kam von BBE. Wird nicht mehr produziert und man bekommt auch gebraucht keines mehr, wer eins hat, wird den Teufel tun und es weggeben.

Das Ding hat allerdings ein wesentlich komplexeres Innenleben als dieses obskure Teilchen von Tone Toys.

Ich habe noch eins und ich mag nicht an den Tag denken, an dem es mal seinen Geist aufgibt..

Der Nachfolger ist der "Sonic Maximizer" von BBE, zu dem kann ich aber nichts sagen.

Tom
 
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Nun denn, testet das Kästchen mal - aber es geht auch anders, mit entsprechender Spieltechnik:

Man nehme ein etwas dickeres Plek (ich spiele z.B. D'Andrea Pro 330) und schlage 2-3 mm vom Steg aus an. Der Ton wird kerniger und härter, die Bässe am Neck-PU klingen somit ausgewogener. Je höher man mit dem Plek in Richtung Hals wandert um so wärmer wird der Ton dann wieder. Probierts auch mal auf eurer akustischen Klampfe.

Gleicher Effekt, nur wesentlich billiger ;-)

bluesy Gruß :cool:

Magman
 
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Naja probieren geht ja bekanntlich über studieren...wenn ich demnächst mal wieder etwas Kleingeld übrig hab, wird das Teil mal testweise besorgt.
Ich hab vorhin zufällig einen alten Testbericht vom Lift in ner alten Gitarre und Bass Ausgabe gefunden, der war eigentlich sehr positiv.
 
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little-feat":yool5b7g schrieb:
Der Nachfolger ist der "Sonic Maximizer" von BBE

Fällt das nicht unter die Rubrik "Exciter" oder dergleichen? So ähnlich wie Aphex etc.? Als "psychoakustische" Bearbeitung.

Mir stellt sich bei solchen Geschichten immer die Frage: Wenn es so genial ist, warum hat dann nicht jeder Gitarrist eins? Nein, kein Spott - es interessiert mich wirklich. Wenn ich damit meinen Sound dramatisch verbessern könnte, wäre mir das den einen oder anderen Taler wert.

[Exkurs: Manchmal kommt es mir ziemlich seltsam vor, wenn mal wieder ein neues Zerrpedal auf den Markt kommt und jeder muß eins haben. All die wichtigen Kollegen haben eines, dann muß doch was dran sein, oder?]
 
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gruppen-gas-syndrom bekannte krankheit unter gitarristen.

kenne das selber wie ihr bestimmt auch. muß immer was testen um zu merken das das was ich habe doch genau das beste für mich ist.

oder war es mindersoundsyndromkomplex? oder so ähnlich ;)
 
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mad cruiser":16vmvjam schrieb:
Wenn ich damit meinen Sound dramatisch verbessern könnte, wäre mir das den einen oder anderen Taler wert.

Bei dem, was ich von Dir bisher hören durfte, fand ich Deinen
Sound ausgesprochen geil, Jörg.
Dramatisch verbessern allerdings kann ich nachvollziehen.
Ebenso Gruppen-GAS.
Habe gerade so vor ein paar Minuten, nebst ein paar Satz D'Addario
für die Tele und ein paar Satz Elixir für die akustische Klampfe
beim Hause Th. auch noch so ganz nebenbei den Marshall-Kompressor
bestellt.
Warum?
Weil Magman und mehr davon schwärmten.
Und an meinem alten Korg-was-auch-immer Multi-Teil ist der
Kompressor so kompliziert dazu zu regeln.
Tja und gerade am heutigen Probeabend hätte ich hier und da
doch ganz gern völlig easy so ein Teil 'dazwischen' gehabt.
Gruppen-GAS.....geht auch am Altersheim noch nicht spurlos an einem
vorbei....

Am *Lift-Sound* allerdings kann ich bisher nichts erkennen, was
ich nicht mit den vorhandenen Bordmitteln erreichen könnte, so
ich es wollte.
Der Hank B. Marvin Sound (ich habe alle Shadows-Scheiben) wurde
nicht annähernd erreicht.
Der Versuch in Richtung Country ist nett gemeint. Er trifft allerdings nichts an Sound (und Licks) von dem,
was heute gern genommen wird.
Nada.
Duane Eddy 'Twang'....wohl kaum. Soooo alte Säcke wie ich kennen
und hören die Unterschiede.

Grüsse aus dem Pinneberger Altersheim.....oh, die Nachtschwester
kommt, ich schaue ihr mal unaufällig auf die......., vielleicht kann
ich mir dann später doch noch mal......

Über Crunch und Distortion weiss ich wenig.
 
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Capt'n Grau":2sag5av0 schrieb:
Bei dem, was ich von Dir bisher hören durfte, fand ich Deinen Sound ausgesprochen geil, Jörg.

:oops: Du bist so gut zu mir...

Capt'n Grau":2sag5av0 schrieb:
Grüsse aus dem Pinneberger Altersheim.....oh, die Nachtschwester...

Hände aus dem Maschinenraum, das gibt Ölflecken!

Capt'n Grau":2sag5av0 schrieb:
Über Crunch und Distortion weiss ich wenig.

Dafür kannst Du uns eine ganze Menge über sauberes Spiel und korrekte Intonation bei schnellen Läufen beibringen. Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich mich von der Zerre zum Fuddeln verleiten lasse...
 
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mad cruiser":57rtbu1b schrieb:
Fällt das nicht unter die Rubrik "Exciter" oder dergleichen? So ähnlich wie Aphex etc.? Als "psychoakustische" Bearbeitung.
Hi,

das Gleiche fiel mir auch ein, als ich die (doch sehr widersprechende) Beschreibung las.
Exiter kenn ich vom Keyboard. Da bringt das ne Menge. Das klingt richtig "frisch".
Aber genau diesen Effekt der Gleichmacherei hasse ich im Gitarrensignal. Ich spiel schon mit reichlich Höhen (frach mal W°°). Aber die Dynamik lass ich mir auf keinen Fall nehmen. Mein Compressor (der jahrelang nur noch im Koffer lag) ist neulich an einen jungen Gitarrero weitergereicht worden.
 
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Nu habe ich mir mal die Files angehört. Das klingt schon ziemlich nach Exciter.

"Besser" ist mal wieder relativ. Das obere Frequenzspektrum bzw, die Obertöne werden deutlich "beleuchtet", ja, aber dafür fehlen , meiner Meinung nach wieder Mitten. Vor allem diese "fleischigen". Sowas finde ich nicht besonders spannend. Wenn´s richtig "klingeln" soll, dann ist das Dingen vermutlich gut, aber ob man das Dingen wirklich ständig einsetzen will? Ich würd´s wohl nicht machen.
 
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Hat echt Vorteile viele Leute zu kennen...

Ich hab mal rumgefragt und siehe da: Es gab jemanden der bekennender Lift-Dauernutzer ist und bei dem durfte ich das Teil mal antesten.

Fazit: Der Sound wirkt meiner Ansicht nach runder und gefällt mir auch ganz gut.
Und jetzt kommt das Aber: Aber das Teil is wirklich nur für Puristen Marke "Kabel rein und los" zugebrauchen. Sobald der ein oder andere Effekt dazukommt ists essig mit dem guten Ton. Den bekommt man dann wirklich mit anderen Mitteln hin.
Es ist also mal wieder wie so oft alles Geschmackssache...
 
univalve
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DUFF":2hiw7vjy schrieb:
Aber die Dynamik lass ich mir auf keinen Fall nehmen.
Mir geht es genauso. Ich kann mir Compressor clean nichts anfangen. Und verzerrt geht das mit Röhrenkompression genauso.

Den Lift hatte ich mir, als der bei TT neu war, angehört. Für mich nicht beeindruckend. Von daher habe ich das Ding links liegen gelassen.

Mal was anderes: ich finde es deutlich wichtiger, was für Kabel man benutzt.

greetz
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univalve":1hna0xoa schrieb:
Und verzerrt geht das mit Röhrenkompression genauso.

Etwas offtopic:

Für mich wiederum ist gerade das das Salz in der Suppe. Ich finde, dieses "Durchhängen" , diese "Elastiztät" total geil. Das entsteht halt nur durch die spezielle Kompression und das Zusammenwirken von Endstufenröhren, Trafo und Speaker. Es gibt nur wenige Transistorendstufen, die genau das simulieren können.

Kabel sind in der Tat wichtig. Die unterschiedlichen Kapazitäten machen mitunter viel Sound aus.

Aber das ist alles Geschmackssache: Auch bei Kabeln. Die geringste Kapazität führt für meine Ohren jedenfalls nicht unbedingt zum besten Klang.
 
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The Lift, Kabel und Kompressor (oder eben keiner) - cooles
Gemisch.
Ich glaube ja fest an die Farbe des Kabels; jetzt für die Xmas Country
Band habe ich mir extra ein rotes bestellt.
Für den Dänemark Gig kommt das dann auch gut mit einem
weissen Hemd.
Kompressor:
Ich habe seit gut 15 Jahren keinen mehr benutzt.
Jetzt habe ich Lust, ein wenig damit herum zu experimentieren.
Früher habe ich den Fehler gemacht, das Teil extrem einzustellen,
so dass es nur so pumpte und alles mehr oder minder Brei wurde.
Eine ganze Zeit lang war das auch total en vogue auf vielen
Aufnahmen, die in Nashville etc. entstanden.

Bei diversen Studio Sessions allerdings war ich immer wieder
angenehm überrascht, dass ein Hauch Kompression plus ein
dezenter Limiter ein gutes Gefühl vermitteln.

Zum Lift habe ich schon 'ne Tube Senf ausgedrückt, sag nur
noch mal danke an Skye für den letzten Beitrag.
:)
 
univalve
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Marcello":1k98h51r schrieb:
univalve":1k98h51r schrieb:
Und verzerrt geht das mit Röhrenkompression genauso.

Etwas offtopic:

Für mich wiederum ist gerade das das Salz in der Suppe. Ich finde, dieses "Durchhängen" , diese "Elastiztät" total geil. Das entsteht halt nur durch die spezielle Kompression und das Zusammenwirken von Endstufenröhren, Trafo und Speaker. Es gibt nur wenige Transistorendstufen, die genau das simulieren können.
Jepp. Genau das meinte ich auch. Sind wir uns doch einig. Übrigens den Röhrengleichrichter vergessen ;-)

Marcello":1k98h51r schrieb:
Kabel sind in der Tat wichtig. Die unterschiedlichen Kapazitäten machen mitunter viel Sound aus.
Spectraflex ist mir zu matschig in den Mitten.
Vovox ist für mich der Benchmarktest. Das Kabel finde ich wirklich klasse.
Von Horizon das Silver-Flex ist noch klasse - sehr nah am Vovox mit weniger Bass.
So viel dazu ;-)
Im Proberaum benutze ich ein Spectraflex - da höre ich den Unterschied dann nicht mehr.

greetz
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Mhhhhh... bei allem Respekt Uni und nicht böse sein, aber ich denke wenn ich dir die Augen verbinden würde und die Kabel ausstauschen würde oder dich frage "Na, ist es ein Thomann Billigkabel, ein Sprectaflex oder ein Bügeleisen-Kabel?", wäre das wirklich für dich erkennbar? Ich würde wetten Nein!
 
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Plotzka":2tdddnjo schrieb:
Mhhhhh... bei allem Respekt Uni und nicht böse sein, aber ich denke wenn ich dir die Augen verbinden würde und die Kabel ausstauschen würde oder dich frage "Na, ist es ein Thomann Billigkabel, ein Sprectaflex oder ein Bügeleisen-Kabel?", wäre das wirklich für dich erkennbar? Ich würde wetten Nein!


Doch ist es! Unter enstprechenden Umständen hört man tatsächlich Unterschiede! Der Unterschied zwischen einem Vovox oder einem wertigen Kabel ist unter Livebedingungen vernachlässigbar im Studio oder zu Hause aber durchaus gewichtig. Ein schlechtes Kabel ist aber sowohl Live wie auch im Studio ein richtiger Tonkiller!

Natürlich fällt einem das aber nur auf, wenn man den Vergleich wirklich anstellt. Ich würde mich auf einen Blindtest diesbezüglich einlassen! Wichtig ist hierfür allerdings, dass man gleich lange Kabel vergleicht. Probier das mal aus!
 
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Hallo Sohn, Moin Marcello

Dann machen wir das doch irgendwann einmal im Rock'n'Roll-
Himmel.
:)
Mond_Draht.jpg


;-)
 
univalve
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Plotzka":3njxrbd6 schrieb:
Mhhhhh... bei allem Respekt Uni und nicht böse sein, aber ich denke wenn ich dir die Augen verbinden würde und die Kabel ausstauschen würde oder dich frage "Na, ist es ein Thomann Billigkabel, ein Sprectaflex oder ein Bügeleisen-Kabel?", wäre das wirklich für dich erkennbar? Ich würde wetten Nein!
Kein Bange, ich bin nicht böse. Ich höre es, und vielleicht ist das ja schon das Problem, das ich somit mehr Geld für Kabel ausgebe. Wenn es jemand anders nicht hört, ist es mir egal.
Übrigens sind das, was ich beschrieben habe nicht Feinheiten, das höre ich drastisch. Von daher: ja, jederzeit ein Blindtest. Ich bin mir sicher, dass ich es höre.
Nebenbei, wir haben schon mal zu dritt Blindtest mit zwei gleichen Amps gemacht. Das war äußerst interessant: zwei hörten Unterschiede zwischen dern Amps (die dann ja durch den Test bestätigt wurden), der dritte hielt die beiden anderen für Schwachköpfe.

greetz
univalve
 
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:-D da geb ich univalve gerne recht. generell empfehle ich JEDEN vergleich im blindtest, man beschummelt sich sonst gerne selber. zb mit dem keeley looper effekte auf deren bypass sound etc. prüfen, geht A/B in sekundenbruchteilen.....nochmal zum lift : der hat defintiv seinen sinn, nur nicht für jeden und alles ;-) suche ich clapton beano sound, nehme ich auch keine 57er maple strat mit overdrive und Black face dual showman, auch keine gretsch und einen early 60´s tweed bassman :shock: ...obwohl eddie ja bekanntlich immer nach eddie klingt ;-)
 
 

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