Thread zur Gibson Vertriebspolitik im Musikerboard


Thorgeir
Thorgeir
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Ich weiss nicht, ob es gerne gesehen wird, wenn ich das hier poste, also löscht es, falls es stört.

Ich fand es reichlich informativ, was der deutsche Gibson-Vertriebler so gegen die typischen Vorwürfe zu sagen hat, denen sich Gibson immer wieder ausgesetzt sieht.

Wie man das alles nun wertet, sei es als gelungene Entkräftung einiger Vorwürfe, sei es als reine Marketingaktion, sei dahingestellt. Informativ ist es allemal.

Viel Spaß beim Lesen.

http://www.musiker-board.de/biergarten- ... litik.html
 
Ugorr
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Moin.
Danke für den Link. Ich kann die Argumente des Vertrieblers teilweise nachvollziehen, aber langfristig nicht an den Erfolg glauben. Der meistgehörte Satz hier in der "Szene": Pass bloß bei Gipson/Epiphone auf! Die sind echt kacke geworden...
Und leider haben sie recht, die Gerüchte. Die neueren Gitarren von GundE, die ich in die Finger gekriegt habe, waren alle unter aller Sau. Zumal zu den aufgerufenen Preisen. Ich habe mich also schonmal auf die 100km Weg gemacht um eine Gibson zu kaufen. Tatsächlich sollten es sogar zwei(3 Gitarristen auf Shoppingtour) werden. Ging nicht, es war keine zufriedenstellende da. Gekauft worden sind PRS und ne Ibanez.
Und ich guck mich auf dem Gebrauchtmarkt nach meiner Traumpaula um.
Gruß
Ugorr
 
Thorgeir
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:facepalm:
 
groby
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Thorgeir":bc204axo schrieb:

Das ist doch ein Gag, Photoshop oder Sonderanfertigung, oder?

Ich meine, Strats mit Bowling-Ball-Finish, in den schrecklichsten Farben, mit geschmolzenem oder verkehrt herumen Body (Upside down oder auch Hals nach hinten) gibt es seit Jahrmillionen. Vielleicht würde es auch mal Zeit, dass die Les Paul-Gemeinde ihrem Sinn für historische Korrekte auch mal einen Sinn für Humor danebenstellt.
 
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Das nennt sich wohl "Best of Both Worlds"... :lol:

Interessant zu beobachten, wie das MB gezielt Vertriebler "an Land zieht". Zuerst war es Herr Turling & diverse andere, jetzt Thomann und finally Gibson herself.

Da leistet die Leitung der neuen MB-Firma doch ganze Arbeit. Sie sollten bei G&B anheuern...
 
A
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Karsten":23yvet5p schrieb:
BTW: http://www.das-musikinstrument.de/news- ... &tx_ttnews[tt_news]=27241&tx_ttnews[backPid]=5212&cHash=3c5b4a3532

Schöne Grüße,
Karsten

Also wenn da nur ein kleiner Funke der Wahrheit entspricht wird es Gibson wohl das Genick brechen. Ich denke aber nicht das Gibson solche 'Fehler' unterlaufen, so dumm kann keiner sein.

Ich würde mich jedenfalls freuen wenn Gibson wieder richtig gute Qualität auch außerhalb des Custom Shops abliefern würde. Fender hat das schließlich auch schon mitgemacht und hat wieder Fuß gefasst. Gibson fehlt halt die Amp-Abteilung, womit sich 7ender derzeit weit ins Plus schafft.
 
Thorgeir
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Magman":10qxr0u8 schrieb:
Gibson fehlt halt die Amp-Abteilung, womit sich 7ender derzeit weit ins Plus schafft.

Na, also wenn ich mir hier die Reviews von den Mustängern und den Supersonics ansehe und dauernd lese, hier Elko kaputt, da komisches Geräusch, hier Röhrentausch bei Neugerät notwendig, da erst nach dem 2. Zurückschicken ein funktionierendes Modell bekommen, weiss ich nicht, ob Fender in der Hinsicht ihren Ruf verbessern. Klar, die verkaufen halt viel mehr, insofern ist da sicher mehr Umsatz im Spiel. Ob die Qualität von Fender aber soviel höher gehandelt wird, als die von Gibson?
 
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Thorgeir":2a312utr schrieb:
Ob die Qualität von Fender aber soviel höher gehandelt wird, als die von Gibson?

Naja Fender hat auch einige qualitative Probleme das kann man gewiss nicht abstreiten. Die Mustangs verkaufen sich wie von selbst da sie gut und billig sind. Da gibt es immer mal wieder ne Charge die kleine Mängel aufweisen.
Fender hat aber auch noch nen großen Trumpf in der Hand: Squier. Im Gegensatz zu den Epiphones sind das regelrechte 'Goldstücke', die sich auch super verkaufen.

Rechnen wir mal schnell:

Mustang II + Squier Classic Vibe Strat oder Tele= 450 Euro. Mit dem Zeug kann man sich überall blicken lassen und man klingt auch respektabel.

Da hat Gibson einfach nichts zu bieten und gerade in diesem Bereich ist der Markt sehr sehr groß und genau da verdient man sein Geld!

Zum Thema: Mein Händler hat/hatte u.a. eine große Auswahl an Gibsons. Jede 2 Gitarre müsste eigentlich in der eigenen Werkstatt nachgearbeitet werden. Dabei spricht er von Gitarren im Preisbereich bis 3000 Euro. Das ist einfach nicht mehr tragbar. Er wird nun wohl reagieren und seine Marken selektieren. Schade, weil auch noch heute besuchen ihn viele junge Rocker die mal eine 'echte Gibson' in die Hände nehmen möchten - es ist noch immer ein Jugendtraum. Bei mir war das vor fast 40 Jahren auch nicht anders. Hätte ich mir bloß eine geleistet und auch behalten :lol:

Gibson & 7ender sind Kult und es wäre mehr als schade wenn mal einer davon fehlen würde!
 
A
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Magman":2krq5h8i schrieb:
Jede 2 Gitarre müsste eigentlich in der eigenen Werkstatt nachgearbeitet werden. Dabei spricht er von Gitarren im Preisbereich bis 3000 Euro. Das ist einfach nicht mehr tragbar.
Offensichtlich versucht Gibson dieses Empfinden vieler Kunden, man würde nicht entsprechenden Gegenwert zum Geld bekommen mit Image-Kampagnen zu bekämpfen.

Als Gitarre strahlt Gibson eine Menge Mojo aus aber die Bespielbarkeit ist in der Regel irgendwie Hölzern, im negativen Sinne. Da sind Gitarren andere Marken doch öfters deutlich angenehmer, auch bei gleicher Mensur und Form.
 
A
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Es ist mir unverständlich, wie unprofessionell sich der Gibson Vertrieb und die G&B Redaktion verhalten.
Zusammensetzen und miteinander babbeln, das wäre sinnvoller als negative Publicity zu machen. Denn das macht der Gibson Vertriebler, indem er hintenrum antwortet, und G&B, indem sie unüberlegte Äusserungen veröffentlichen.
Sollten die Behauptungen vom Herr Rebellius gelogen sein, gibt es Anwälte, die sich um sowas kümmern. Statt also zum Anwalt zu gehen und auf Richtigstellung zu pochen, schüttet der Vertriebsmensch sein Herz bei den Gibson Fans im Forum aus. Kindergarten.
 
E
erniecaster
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Hallo!

Das sehe ich ein wenig anders.

Heinz Rebellius liebt PRS, Reussenzehn, Nik Huber, Dreadnoughts mit Mahagoniboden und -zargen etc. Der Mann wird sich ohne Androhung von Gewalt niemals dazu bewegen lassen, was Gutes über Gibson zu schreiben. Eine Gegendarstellung ist immer sperrig und EINMAL im Blatt. HR kann in jedem Test Seitenhiebe verteilen - über Jahre hinweg. Kurz: Gibson wird auf absehbare Zeit in G&B keine gute Presse bekommen. Erst recht nicht, wenn sie juristisch vorgehen.

Da ist es doch viel cleverer, in Foren "Sympathiewerbung" zu betreiben und sich mit Aktionen wie einer Limited Thomann Edition um seine Händler zu kümmern.

Davon abgesehen, halte ich die Vertriebsstruktur ebenfalls für klug. Meiner Meinung nach kann Gibson qualitativ nicht mit anderen "gibson-artigen" Gitarren mithalten. Der Großteil der Gibson-Käufer besteht nach meiner Überzeugung aus Typen wie Apollo (siehe entsprechender Thread), nämlich Leuten, die eben eine Gibson haben wollen, weil es eine Gibson ist. Und wer finanziell so ausgestattet ist, dass er eine Gibson kaufen kann, kann auch ein paar Kilometer mehr fahren.

Betriebswirtschaftlich ist es außerdem sinnvoller, auf ein wenig Umsatz zu verzichten, wenn man gleichzeitig damit mehr Gewinn macht.

Gut gemacht, Gibson. Im Vertrieb ist der Laden definitiv besser als in Entwicklung und Gitarrenbau.

Gruß

erniecaster
 
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McCracken":dvwkl6ba schrieb:
Statt also zum Anwalt zu gehen und auf Richtigstellung zu pochen, schüttet der Vertriebsmensch sein Herz bei den Gibson Fans im Forum aus. Kindergarten.
Vielleicht hat Gibson eingesehen, dass sie ein Image-Problem haben. Warum also ein kleines Blatt beachten, wenn man mittels Foren die Kundschaft direkt erreichen kann. Da kann man sich auch die teure Werbung demnächst sparen, dann erledigt sich das Problem der schlechten Presse damit vielleicht von alleine.

Who cares was ein kleines, bekanntermaßen nicht unabhängiges Blatt an heißer Luft abgibt... :roll:
 
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WaveMaster":10xz9lir schrieb:
Interessant zu beobachten, wie das MB gezielt Vertriebler "an Land zieht". Zuerst war es Herr Turling & diverse andere, jetzt Thomann und finally Gibson herself.

Na, na, na ... Wenn ein deutsches Forum eine internationale "Rühr-mich-nicht-an-wir- sind-die-besten"-Firma dazu bringt, zu Qualitätsproblemen eigenhändig Stellung zu nehmen, spricht das doch wohl eher für die "Macht" einer Community als dagegen.
 
 

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