Tragbarer Röhrenamp


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Hallo zusammen,

ich suche eine tragbare Lösung die im Zug also möglichst in Umhängetaschen zu transportieren ist.
Habe oft das Problem ohne Auto zum Gig kommen zu müssen also ist auch mein leichter Amp mit 20kg plus Flightcase nicht zu gebrauchen.

Meine Musik zur Zeit ist Jazz-Pop im weitesten Sinne. Soundmäßig ist ein guter warmer voller Clean Sound wichtig und eben leicht angezerrt oder ein Clean sound der sich auch mit einem Pedal versteht.
Gitarren entweder eine Höfner Halbakustk für jazzigeres oder eine Tele für die bluesigeren Sachen.

Wenn ich meinen Combo nicht mitnehmen konnte hab ich bisher über einen Roland Cube Verstärker gespielt. Ist aber nicht gut weil bei angeschlossener PA der interne Lautsprecher tot ist und außerdem Soundmäßig auch nicht wirklich das wahre.

Jetzt dachte ich an einen AER Verstärker aber das ist ja dann voll Clean und auch nur mit der Halbakustik interessant.
Andere Möglichkeit eben ein kleiner Röhrenamp wie der Fender Junior o.ä.
Wie sieht es da mit Clean Sounds aus?
Er sollte eben in eine Tasche wie diese passen: http://www.thomann.de/de/rockbag_rb23002.htm

Danke für Eure Tipps und Berichte.

Schöne Grüße
Max
 
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Das Problem ist das ein vollständig mit Röhren aufgebauter Amp immer sein Gewicht haben wird, aufgrund der schweren Trafos. Da kommt nur ein Hybrid-Amp, teils mit Röhren und teils mit Transistoren, in Betracht.

Da ich mit dem Kauf eines Vox AD 30 VT liebäugele, 249 EUR,- , 12kg schwer, wäre das nicht auch etwas für Dich?
 
A
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Sorry, aber da wirst Du natürlich auch das Problem haben, daß der Lautsprecher abgeschaltet wird, sobald ein Klinkenstecker in den Line/Kopfhörerausgang eingesteckt wird. Das kann man aber korrigieren, falls Du einen Elektroniker kennst.

viele Grüße
Ralf
 
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Ich würde den Amp auch mit dem Mikro abhnehmen. Daran soll es nicht scheitern. Und der Fender Pro Junior wiegt auch nur 9 kg.

Mit Modelern und Transistor Amps komm ich Live irgendwie immernoch nich klar. Wenn ich sie irgendwo teste oder so kann es gut sein dass mir der Sound gefällt aber Live... vor allem was die Dynamik betrifft stehen wir da auf Kriegsfuß...
 
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Hallo Max,

ich habe gerade ein paar Reviews über diesen Fender Pro Junior gelesen: von ganz gut bis ziemlich schlecht, viele Käufer haben das Gesamturteil weggelassen. Ich denke mal, da stimmt das Preis/Leistungsverhältnis nicht.

Abnahme über Micro ist doch nur fürs Recording? Bitte korrigieren, falls ich mich irre.

Wenn Du nicht unbedingt den eingebauten Lautsprecher benötigst, warum legst Du Dir dann nicht den Womanizer von Damage Control zu, komplett mit Röhre. Das ist zumindest ein Profi-Gerät, 299,- EUR. Hier im Forum haben einige Leute sehr positive Bewertungen darüber geschrieben.
 
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Hi Max,
teste mal den kleinen Epiphone Valve Junior an, ich denke, so wie du oben beschrieben hast wäre das evtl. was für dich. Mit ner H&K Redbox Classic, oder Pro funktioniert das auch wunderbar mit recorden, oder abnehmen für PA. Ich kenne ne menge Bluesgitarristen, die per Zug zum Gig reisen und aus dem Grund eben leichtes Equipment wählen. Dieser Amp ist in dieser Szene auch aus diesem Grund sehr beliebt. Mit deinen Gitarren verträgt sich der Winzling sehr gut. Noch'n kleines Multieffektpedal (z.B. Zoom G2) und du könntest glücklich werden.

Musst mal'n bissl suchen, hier wurde schon einiges über diese 'Kiste' geschrieben ;-)
 
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Hallo, "Abnahme über Micro ist doch nur fürs Recording?"
Nein, es gibt Etliche, die das live auch machen, obwohl sie
die Amps garantiert nicht mit der Bahn transportieren.
Hier ist wohl Philosophie der Ursprung - mein Amp, mein Sound.
V.H.
mikro.jpg
 
A
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Jetzt bin ich aber neugierig geworden. Ab wann lohnt sich die Abnahme eines Gitarrenlautsprechers über Micro? Ist das nur bei hochwertigen Röhrencombos eine Verbesserung? Wird dann das Ganze über Breitbandlautsprecher wiedergegeben?

Ich habe keinerlei Erfahrung damit, daher frage ich mich, wieviel man dann in ein entsprechendes Micro investieren muß, um eine Verbesserung zu erzielen.
 
A
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Hallo, ich denke mal so :
die Zeiten der mannshohen Boxen sind hin.
Jede Band heute fährt eine PA, die eigentlich keine Grenzen nach oben hat.
Warum sollte man noch mehr Zeugs 'rumschleppen ?
Die Modelingdinger sind schon gut, aber manch einer will es anders (alt).
Alternative: Mein Amp ---> Mikro ---> PA.
Über die Mikros kann ich nichts sagen, keine Erfahrung.
V.H.
 
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Hallo Magman,

danke für den Tipp. Mich machen allerdings die 5 Watt etwas skeptisch. In Verbindung mit Humbuckern wohl nur sehr leise clean oder? Ich mein ich brauchs nicht laut aber hören würde ich mich eben schon gerne...

Ich denke ich werde einfach mal die beiden Junioren, den Epiphone und den Fender ausprobieren.
Hast Du letzteren auch mal gespielt? Welcher gefiel Dir besser?

@David ben Jesse: live eigentlich meist so: der Amp als "Monitor" für dich selbst, das Signal über Mic oder eben RedBox o.ä. an die PA und die fürs Publikum. Geht also nicht um Soundverbesserung sondern um eine höhere Lautstärke, bzw. eine kleinere Lautstärke unmittelbar am eigenen Ohr.
 
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Also der hier soll laut Berichten auch nicht schlecht sein:
Laney LC 15 R, d.h. 15W bei 11.5 kg, Vollröhre und preisgünstiger als Amps aus den USA.

viele Grüße
Ralf
 
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m-keef":2cbj9lyi schrieb:
Hallo Magman,

danke für den Tipp. Mich machen allerdings die 5 Watt etwas skeptisch. In Verbindung mit Humbuckern wohl nur sehr leise clean oder? Ich mein ich brauchs nicht laut aber hören würde ich mich eben schon gerne...

Ich denke ich werde einfach mal die beiden Junioren, den Epiphone und den Fender ausprobieren.
Hast Du letzteren auch mal gespielt? Welcher gefiel Dir besser?

Hi Max,
täusch dich nicht, was die Leistung von 5 Watt angeht ;-) Der kleine Epi hat schon Knochen im Gesicht und ich denke für deinen Stil sollte das laut genug sein - aber teste selbst, ist eh am besten.
Den Fender Pro Junior habe ich selbst ne lange Zeit live gespielt - toller Amp und für mich selbst einer der besten kleinen Röhren-Fenderamps der Neuzeit! Ich nutzte ihn in einer Swingband, mit ES 135 und Zephyr Blues Deluxe und hatte eigentlich nie Lautstärkeprobleme.
Der PCL Vintageamp, den dir Pfälzer empfohlen hat ist auch'n klasse Teil - eine sehr gute Empfehlung für dein Vorhaben. Kostet allerdings ein paar Euro mehr.
Das mit der Redbox funktioniert sehr gut, da kannst du dir die lästige Mikrofonierung sparen. Ich hatte zig Tests und Vergleiche gestartet mit SM57 und Golden Bricket - Fazit, kaum hörbare Unterschiede, ich selbst finde den Sound über ne Redbox auch ausgewogener und homogener. Ich nutze diese kleine roten Teile mittlerweile in meinen Bands an allen Amps.

Geh testen und das am besten mit eigener Gitarre - besser noch, besorge dir 2-3 Amps und teste bei ner Probe 'in der Band', dann weist du genau was du brauchst ;-)
 
HaWe
HaWe
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Den kleinen Epi gibt es übrigens als nahezu 1 zu 1 - Clone beim großen t (GA5) für gerade mal 98,- €.

Testen lohnt auf jeden Fall. Das Ding ist laut!
Der 8"-ler grenzt natürlich das Klangerlebnis etwas ein, aber über eine 1x12"- oder 2x12"-Box klingt er richtig gut.

Der Pro Junior ist natürlich lauter und klingt völlig anders.
Wobei ich sagen muß, dass mir mein "alter" Pro Junior (noch der mit Tweed) soundmäßig um längen besser gefällt, als die neuen.


@Magman:
Wo schleifst Du denn die Redbox ein? Muß die nicht an einen Lineausgang? Den haben aber doch beide vor genannten Amps nicht.
 
EZE
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Hallo m-keef,

den Epiphone Junior halte ich in einer Bandsituation für ungeeignet, weil
einfach zu leise. Ich hatte ihn mal auf einer Probe über eine 4x12er. Ist lautstärkemäßig definitiv zu leise. Sobald der Drummer warm wird und ein bißchen mehr reinhaut - keine Chance. Spielt auch noch ein Bläsersatz, vergiß es. Eher ein Amp fürs WarmUp, oder zum üben.
Soundmäßig sehr vintage, aber das kann er ganz gut.

Meine Testempfehlung wär der Laney VC 15 - 110. Ausreichend laut und
soundtechnisch geht alles außer Metall.

Greeze
 
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HaWe":3a2a5cxy schrieb:
@Magman:
Wo schleifst Du denn die Redbox ein? Muß die nicht an einen Lineausgang? Den haben aber doch beide vor genannten Amps nicht.

Die Redbox kommt zwischen den Speaker! Also Kabel vom Speaker Out deines Amps in Speaker In der Redbox. An Speaker Thru kommt dann das Kabel vom Speaker > fertig
Vom Balance Out dann per XLR Kabel raus zum Pult. Die Rebox Classic kann man dann noch von Combo- auf 4x12" Stacksound umschalten - beides klingt klasse, muss man ein wenig probieren ;-)
 
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Moin,
5E3, 15Watt, mit fingerjoint solid Pine Gehäuse und Weber 12A125-O Speaker gerade mal 11kg... passt in jede Handtasche und hat TON bis der Arzt kommt.
Muss ja nicht von Fender sein... die rufen 1800€ für das Ding auf.... es gibt ja ausreichend Clone-Hersteller am Markt.
Ich liebe das Ding

Grüße
MIKE
 
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Hi Max,
ich denke im Jazz-Pop 'fährt' ihr bestimmt eher ne ohrenfreundliche Lautstärke, oder? Da wird ja oft mit Besen, oder HotRod's gespielt :lol:

Ich möchte dich an dieser Stelle nicht überfordern, was die Ampauswahl betrifft. Aber wenn du schon mal antestest, dann spiel unbedingt mal einen Carvin Vintage16 an. Dieser kleine Amp ist nicht zu schwer, du kannst ihn von 16, auf angenehme 5 Watt drosseln und hast auch gleich nen wirklich gut klingenden Hall on Board. Ich hatte über diesen Amp ein Review geschrieben.

Jedenfalls schlägt der Carvin die kleinen Fenders soundlich um Längen.
 
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@Ralf:
Microphonierung lohnt sich schon dann wenn selbst ein klitzekleiner Club aufgrund von Aufstellungsproblemebn keinen ausgewogenen Sound im Publikum zulässt.
Mit der Microphonierung bekommst Du dann vorne im Saal eine gleichmäßige Beschallung ohne Laufzeitverzögerungen/Abdeckungen hin.
Wenn es größer wird (Saalbeschallung, Festzelt, Stadion, Open Air usw.) dann ist Abnahme eh Pflicht.
Was nutzt es die erste Zuschauerreihe im Schalldruck niederzufönen und 5 Reihen weiter ist der Sound weg.....
Von daher....egal wo man heute spielt - die Zeiten der Fullstacks sind eh vorbei.
Klar... manch Schwermetaller braucht Druck und auch was für´s Image, aber alle anderen brauchen heute einen Amp der gut klingt und ein gutes Mic.
Die PA ist eh meist mit reichlich Power vorhanden und macht dann das wofür sie da ist: LAUT.
Klar gehen auch so Amps wie ein 5E3 bei lautem Cleanspiel in die Knie, da sind so Amps wie Super Reverbs und Co schon die bessere Besetzung, aber alle die eh meist Crunch oder mehr Zerre spielen brauchen keine Monster-Amps mehr schleppen.

Grüße
MIKE
 
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Bumblebee
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Hi,

ich würde an Deiner Stelle nochmal die Prioritäten überdenken.

Wenn der Verstärker möglichst leicht sein sollte, dann wäre für mich ein Transistorverstärker die erste Wahl.
Gerade für Deinen Musikstil.
Bei Bedarf ein Zerrpedal davor.

Gruß
Bumble
 
HaWe
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@Magman:
Danke für die Info.
Ich meine in irgend einer meiner Kruschkisten liegt noch so eine Redbox rum. Irgenwie meine ich die wäre nur für Lineout gewesen....
Egal .... muß mal suchen gehen.


Bezüglich Deiner Empfehung des Cravin Vintage 16 kann ich mich nur anschließen.
Der steht bei mir auch immer noch auf dem Wunschzettel.


Ansonsten ist natürlich Bumblebee's Empfehlung bezüglich Transistoramp auch richtig.

Aporpo Transistor ......
Den Line6 Spider II 30 solltest Du auch mal testen. Wiegt um die 10 kg und kling richtig gut ...... wenn man ihn richtig benutzt.
 
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HaWe":3n1fm3ke schrieb:
@Magman:
Danke für die Info.


Aporpo Transistor ......
Den Line6 Spider II 30 solltest Du auch mal testen. Wiegt um die 10 kg und kling richtig gut ...... wenn man ihn richtig benutzt.

Bitte gerngeschehn ;-)

Line6 Spider II klingt richtig gut? Naja, ich finde diese LinieSex Teile klingen absolut tot. Aber die Geschmäcker und Ohren sind verschieden :cool:
 
HaWe
HaWe
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Magman":2y7wjqsc schrieb:
Line6 Spider II klingt richtig gut? Naja, ich finde diese LinieSex Teile klingen absolut tot. Aber die Geschmäcker und Ohren sind verschieden :cool:

Soo unterschiedlich scheinen unsere Geschmäcker doch garnicht zu sein, wenn ich mir so Deine Amps und meine Amps anschaue. ;-)

Mal ehrlich, hast Du das Teil schon mal richtig getestet (oder gar überhaupt gespielt)?
Ich spreche hier nur über den (meinen) kleinen SpiderII 30 Watt mit 12"-er.
Der Cruch-Kanal klingt - richtig eingestellt - wirklich Klasse und reagiert wunderbar auf das Volumen der Gitarre. Alleine für diesen Kanal lohnt sich die Anschaffung!
Wichtig! Man MUSS den Kleinen mit einer gewissen Lautstärke, auf dem Boden stehend, spielen! (Master sollte schon um die 10-12 Uhr liegen.)

Und man sollte ohne Vorurteile rangehen. ;-)
 
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Hallo,

danke für Eure ganzen Tipps.

War heute bei unserem hiesigen Musikalienhändler und habe einen AER Amp und den Fender Blues Junior gespielt. Von den anderen genannten war leider keiner da...
Gitarre war eine Gibson ES 335.

Der AER hat mich wie erwartet umgehauen was die Fülle und den Wahnsinns Clean Sound betrifft. Bei der Größe und dem Gewicht eigentlich mein absoluter Favorit. Wenn da nicht das Problem wäre, dass ich doch manchmal eben leicht angezerrt spiele. Nicht VERzerrt aber eben bei stärkerem Anschlag dieses "Röhren-Clean" oder eben ein leichtes Knurren bei zwei Tönen gleichzeitig.
Das geht natürlich da nicht. Ist allerdings jetzt eine Überlegung ob ich darauf verzichten kann zugunsten von den genannten Vorzügen.

Der Fender Blues Junior hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Klingt relativ pappig nicht gerade voll. Musste Höhen relativ runterdrehen auch am Poti der Gitarre um einen jazzigen Clean Sound zu bekommen. Dazu war der Hall auch nicht so mein Fall und nicht wie von meinem früheren Fender Amp gewöhnt.
Ist der Pro Junior besser oder lags an mir bzw. dem Vergleich zum AER?

Werde mal sehen ob ich einfach einen von den kleinen Epiphones auf Verdacht bestelle oder mal nach dem Carvin mich umsehe wobei der ist auch gar nicht mehr so klein...

@Magman: Ja Du hast Recht. Lautstärke ist nicht das Thema. Geht um Ton.

Zum Thema Spider: Der gefällt mir nicht. Hatte ich irgendwann mal getestet. Klang für mich auch eher nach CASIO Keyboard...

Klein, leicht, gut. - Ist und bleibt einfach ein schwieriges Thema...
Ich werde erzählen was sich bei mir in dieser Hinsicht tut.

Danke und bis bald.

Max
 
frank
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m-keef":2ajrwxiu schrieb:
Wenn da nicht das Problem wäre, dass ich doch manchmal eben leicht angezerrt spiele. Nicht VERzerrt aber eben bei stärkerem Anschlag dieses "Röhren-Clean" oder eben ein leichtes Knurren bei zwei Tönen gleichzeitig.
Das geht natürlich da nicht. Ist allerdings jetzt eine Überlegung ob ich darauf verzichten kann zugunsten von den genannten Vorzügen.

Doch, Max,

kannst Du.

Du könntest z.B. ein gutes Zerrpedal vorschalten. Ich denke da gerade an Fa. T-Rex, hier das Modell "Möller".
Mit diesem Pedal kannst Du nicht nur den Zerrgrad einstellen, sondern auch den Anteil Deines cleanen Gitarrensoundes. D.h., Du kannst durchaus eine Röhrenzerre, wie Du sie beschreibst, darstellen, indem Du die Poties eher sanft einstellst.
Außerdem hat das Möller einen schalt- und regelbaren Booster eingebaut. Mit einem Klick bist Du für`s cleane oder angezerrte Solo etwas lauter.
Leider ist das Ding mit gut 200 € kein Schnäppchen. Vielleicht magst Du über ein solches Ding mal nachdenken?
 
 

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