Trio-Besetzung


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Hallo,

ich bin Gitarrist und Sänger in einem neugegründeten Blues+Rock Trio(Drums, Bass, Gitarre/Gesang).
Da das für mich ganz neu ist, so ohne "Sound-Teppich" von Keyboard oder Rhythmus-Gitarre zu spielen, möchte ich fragen wie Eure Erfahrungen im Trio sind .
Soundmäßig habe ich mein Effektboard erweitert :
Washburn-Stevie Salas > Arctec Wah > Fulltone 69 > Od 808 > Small Clone > Mr. Echo >> nächste Woche noch den > EH micro POG > Fender "The Twin".
Damit fühle ich mal schon sehr wohl und habe Soundvarianten und andicker, aber im Trio als Sänger und Gitarrist /Solo-Gitarrist ist es ganz schön viel für mich ;-) , eine Herausforderung.Irgendwie schwebt es ,weil neu, alles zwischen Chaos und Kontrolle bei mir ;-), bringt aber Spaß.
Ich höre mir Moment Rock/Blues Trios an wie Rush oder Lister SRV u.s.w. um daraus zu lernen.

Was für Erfahrungen in Blues+Rock Trio Besetzung habt Ihr so gemacht ?

Oder vielleicht ein paar nützliche Tipps wie man zwischen singen Rhythmus-Gitarre spielen und Solo gut klar/weiter kommt ?

Vielen Dank
Gruß Washburn
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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Herzlich wilkommen in der Gitarrenwelt!

Trio, ist ja nicht wirklich was neues, Hendrix, ZZ Top, J Wibnter ... (SRV hatte ja oft noch nen Keyboarder dabei). Die Liste ist lang. Und ging alles gut ab. Vorteil, jeder hat mehr Raum zum sich austoben, Nachteil wenns "fett" klingen soll muss man sich auch ranhalten. Natürlich kann man es auch anders aufziehen, ich hab mal in ner "Blues"-Band gespielt die sehr bewusst nicht auf Power gemacht hat, sonder eher weniger spielte, leiser, fragiler. Hat glatt mehr Spass gemacht als immer alles zu geben.
Mein Tipp: mach es einfach!

Grüsse vom Riddimkilla
 
hans-jürgen
hans-jürgen
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Washburn":1jc13q15 schrieb:
Was für Erfahrungen in Blues+Rock Trio Besetzung habt Ihr so gemacht ?
Gute und schlechte... ;-)

Oder vielleicht ein paar nützliche Tipps wie man zwischen singen Rhythmus-Gitarre spielen und Solo gut klar/weiter kommt ?
Üben, üben, üben? ;-) OK, im Ernst: Ich spiele sowohl seit 29 Jahren in einem Bluesrock-Trio als auch seit knapp drei Jahren in einer 4er Besetzung, und natürlich ist es im Trio anstrengender, alles die ganze Zeit selber machen zu müssen. Da hilft tatsächlich nur viel proben und auch auftreten.

An Effekten benutze ich nicht so viel, ab und zu mal Chorus oder Echo, wenn's passt, und laut-leise regle ich meistens mit dem Volumen-Poti an der Gitarre. Das hat den Vorteil, daß man live nicht so viel Kram zu bedienen hat, bei dem was schief gehen könnte. Natürlich gibt es auch viele Trio-Gitarristen, die ein großes Arsenal an Effekten dabei haben - da muss jeder selber ausprobieren, womit er sich wohler fühlt. Übrigens wäre Stevie Salas (der Namensgeber Deiner Gitarre) auch ein gutes Beispiel für Trio-Musik, die richtig abgeht.
 
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Gino
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Eine wichtige Erfahrung, die ich als Gitarrist/Sänger in einem Trio gemacht habe, ist "Mut zur Lücke"! Zum einem muss nicht jeder Song ein Gitarrensolo von 192 Takten beinhalten :lol: , zum andern kann auch ein markantes Solo über einer knackigen Bassline sehr gut kommen.

Und natürlich hat der Bassist m.E. im Trio eine wesentlich wichtigere Rolle als in einer größeren Besetzung. Mein Traumbassist ist an dieser Stelle 'the Ox' John Entwistle. Spötter haben 'The Who' deshalb auch immer wieder als Band mit Rhythmusgitarre und Solobass bezeichnet...
 
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................also, Mut zur Lücke ist ganz wichtig - in unserem Trio gilt für den Bassisten immer den tiefstmöglichen Ton zu spielen - und - für mich als Gitarrist und Sänger - kein stundenlanges Gegniedel und keine Effektorgien. Früher habe ich auf die Frage nach Effekten immer geantwortet: Ein 10m Kabel. Heute kommt noch ein Kabel dazu und in der Mitte liegt ein WahWah. Unsere Band bewegt sich in Bluesrock Gefilden und wir haben noch nie die Kritik bekommen zu blaß zu sein.

Was weniger erfahrenen Gitarristen oft nicht in den Sinn kommt, ist, dass auch die E, A und D Saite zum solieren taugen und das ist speziell im Trio schön druckvoll, ohne dass es alles zubreit.

So spricht der alte Sack :))

LG aus MöWa
L.
 
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Washburn":2pfo1ddx schrieb:
Ich höre mir Moment Rock/Blues Trios an wie Rush oder Lister SRV u.s.w. um daraus zu lernen.

Was für Erfahrungen in Blues+Rock Trio Besetzung habt Ihr so gemacht ?

Hallo Washburn,

erst mal willkommen hier bei GW ;-)

Meine Tipps für dich/euch:

Ich selbst spiele seit über 25 Jahren mit dem gleichen Drummer und Bassisten zusammen und kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass der Groove hier an allererster Stelle steht. Man muss sich aneinander gewöhnen und immer 'zusammen' spielen und sich gegenseitig unterstützen.
Ein gutes Bluesrock Trio erfordert in erster Linie ein gut eingespieltes 'Drum-Bass Pärchen'. Von hier kommt der Löwenanteil des Grooves, den du mit deiner Gitarre rhythmisch unterstützen solltest. Nehmt euch am Anfang nicht zu schwere Nummern und versucht so tight wie möglich zusammen zu spielen. Stellt euch beim Proben so auf, dass ihr ständig Blickkontakt habt - das hilft enorm. Da spielen Solos auch erst mal keine große Rolle, das hat Zeit.
Übung macht auch hier den Meister und jede Probe mehr bringt euch auch schneller ans Ziel. Hört euch die ausgesuchten Songs zusammen an und versucht diese gemeinsam zu analysieren. So werdet ihr schnell feststellen wo eure persönlichen Grenzen gesetzt sind. Es bringt nichts, wenn einer von euch dreien ständig am Limit spielt, oder gar hinterher hinkt. Lasst euch Zeit genug, denn weniger ist mehr und eine gemeinsame Steigerung spornt an und bringt den Spielspaß.

Viel Spaß und nicht den Kopf hängen lassen, wenns mal nicht so klappt ;-)
 
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erniecaster
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Hallo!

In einer ähnlichen Situation habe ich auf Singlenotes so weit wie irgendwie möglich verzichtet, damit der Gesamtsound fett blieb. Mein Tipp: Mal Chuck Berry anhören.

Weniger Gain, damit mehr Ton im Ton ist und ruhig ordentlich schmutzig spielen. Deadnotes machen es auch gerne mal fülliger.

Und für zwei, drei Nummern am Abend richtig abgedrehte Effektsounds einsetzen, also z.B. Zerre, Wah, Phaser und Delay zusammen und dann auch noch wilde Bendings.

In einem Trio sind die Möglichkeiten natürlich beschränkter als in einer richtig großen Besetzung. Daher würde ich auch nicht gleich alles in die ersten Stücke reinballern. Gehe mit den beschränkten Ressourcen sparsam um.

Gruß

erniecaster
 
muelrich
muelrich
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Magman":1x9fzpx3 schrieb:
Meine Tipps für dich/euch:
...

Kleine Ergänzung:

besorgt Euch irgendwas zum aufnehmen und schneidet JEDE Probe mit.
Seinen eigenen Kram beim spielen zu hören, ist was vollkommen anderes wie es hinterher zu hören.
Dabei bekommt ihr ein Gefühl dafür, was funktioniert und was nicht.

BTW: ich habe unseren gestrigen Gig komplett mit dem Zoom H4n (ich bin ja sowas von begeistert von dieser Anschaffung) mitgeschnitten.
Live hat es Sapß gemacht wie Sau. Der Mitschnitt offenbart aber gewaltige Optimierungspotentiale....*G*
 
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muelrich":2bgljhgi schrieb:
Magman":2bgljhgi schrieb:
Meine Tipps für dich/euch:
...

Kleine Ergänzung:

besorgt Euch irgendwas zum aufnehmen und schneidet JEDE Probe mit.
Seinen eigenen Kram beim spielen zu hören, ist was vollkommen anderes wie es hinterher zu hören.
Dabei bekommt ihr ein Gefühl dafür, was funktioniert und was nicht.

BTW: ich habe unseren gestrigen Gig komplett mit dem Zoom H4n (ich bin ja sowas von begeistert von dieser Anschaffung) mitgeschnitten.
Live hat es Sapß gemacht wie Sau. Der Mitschnitt offenbart aber gewaltige Optimierungspotentiale....*G*

Sehr guter Tipp von Uli!

PS: Das H4n, (oder auch H2) ist eine der besten Anschaffungen, die wir je getätigt haben in der Band!
 
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Bumblebee
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Hallo,

ich würde sagen: abwechslungsreich und spannend spielen. Was Du hier versäumst, kannst Du mit Effekten nicht mehr ausgleichen. Wenn alles nur "fett" klingt, wird es auch langweilig.
Ansonsten noch viel mit Dynamik arbeiten, d. h. auch mal mit der Lautstärke so zurück gehen, daß man eine Stecknadel zu Boden fallen hören kann.

Gruß
Bumble
 
earforce
earforce
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Hallo,

auch habe lange, während meiner Sturm- und Drangzeit im Trio gespielt. Für mich lange die Königsklasse - wer zu 3 Mann es schafft Leute zu unterhalten hat es drauf!? Heute sehe ich das etwas anders. Wenn ich mir alte Aufnahmen von den Meistern des Trios, allem voran Rory Gallagher (dem Erfinder des Trios) anhören, dann ist das über weite Strecken doch überflüssiges Genudel.

Im Grunde ist alles Schlaue zu Thema hier schon genannt worden. Die Meister anhören, Dynamik, richtige Songauswahl, Qualität des Leadspielers und das Können der Rythmusgruppe. Viele Drummer tendieren hier zu übertreiben - zu viel zu rühren. Basser müssen eine dichtes Fundament bilden, ohne in den Vordergrund zu treten. Da sind entweder ausgefeilte Linien a la Thommy Snannon gefragt (SRV, Winter) oder treibende Fundamente a la McAvoy (Gallgher, Nine below Zero).

Für mich die beste Rythmuseinheit waren Gary McAvoy und Ted McKenna von RG, zu hören auf Stage Struck und Top Priority. Das wäre dann aber die Abteilung AbgehRock.

Da fällt mir gerade ein, einige hier wissen es vielleicht besser. In letzter Zeit habe ich verschiedene Trios gehört, da hatte ich den Eindruck, dass der Bass einen leichten Overdrive hatte. Ich meine bei ZZ Top ist es mir stark aufgefallen - DVD von 2007.

Es soll Spass machen - das ist mir mittlerweile am wichtigsten. Damit gebe ich ja keinen Qualitätsanspruch auf, wenn es grottenschlecht ist, macht es ja keinen Spass.
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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Hallo,

die "immer und ewig und immer wieder Genannten" - Rory, Jimi, SRV, ZZ Top - wurden ja - genau - schon genannt.

Hör doch u.a. auch mal bei alten Sachen von Mountain (Git & Voc = der sehr geile Leslie West), Mahogany Rush (Git & Voc = Frank Marino) und natürlich der ersten Van Halen rein, die Jungs haben es drauf, SingleNotes und Chords so miteinander zu verbinden, dass der Übergang von Rhythmus und Leads quasi fließend ist.

In DE gabs im Bereich Blues & Rock ja damals die sehr geilen Bauer, Garn & Dyke -> Blues-Rock der harten Sorte, voll auf die Fresse. Fand ich damals gut, und Hannes Bauer weiß sehr genau, wo der (Laub)Frosch die Locken hat !
Hier mal eine Kostprobe:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=R6fjmKHYwzM&feature=related[/youtube]Klar, ist irgendwann von Ende 70er, Anfang 80er, und leider hab ich auf die Schnelle nix andres gefunden, aber glaub mir, Live waren die Jungs ein Brett DeLÜXe.

Und:
earforce":24r0m6l5 schrieb:
...
Da fällt mir gerade ein, einige hier wissen es vielleicht besser. In letzter Zeit habe ich verschiedene Trios gehört, da hatte ich den Eindruck, dass der Bass einen leichten Overdrive hatte...
Stimmt. Da darf der Bass gerne etwas "Schmutz" haben.
 
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Also für meinen Geschmack ist es am wichtigsten dass Bass&Schlagzeug einfach grooven wie Sau und dass es schon reicht wenn du einfach nur drüber singst und dezent mit der Gitarre nen Soundteppich baust und Sololicks einstreust
 
S
Schnabelrock
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1. Der Drummer darf während der Gitarrensoli die Beckenabreit intensivieren.
2. Der Bassist darf während der Gitarensoli den Sound boosten.
3. Der Gitarrist darf auf Singlenotezeug verzichten, auch während der Soli.
 
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Hi,

Glückwunsch zu einem Trio.
Ich spiel selbst seit Januar in einem Bluestrio Gitarre und bin somit auch Sänger. Nachdem ich jahrelang in einer recht professionellen Coverband gespielt habe, hatte ich endgültig die Schnauze voll davon und hab das gemacht, was ich schon immer machen wollte: Blues!

Ich kenn das Problem ganz gut und kann es nachvollziehen. Mir erging es ähnlich. Am Anfang spielst du zusammen und es ist ein Brei, jeder spielt für sich irgendwie auf der Suche nach dem Ende des Songs. Wenig Platz für spontane Improvisationen und Dynamik. Doch da hilft nur eins: Ihr müsst zusammen spielen ohne Ende. Bei ist es schon richtig gut geworden mittlerweile. Die Jungs merken, wie ich Gitarre spiele und passen sich mit der Dynamik automatisch an! Das macht es einfach aus! Ihr müsst unwahrscheinlich aufeinander eingehen und hören, was der andere macht. Unbewusst habe ich mich mit meinem Spiel auf meinen Drummer so eingeschossen, dass ich weiß, wann er was macht und spiele die Rhythmik mit der Gitarre nach. Das kommt sau gut.

Ansonsten wie schon erwähnt, lass den Songs Raum zum Atmen. Es brauch keine Shredding-Einlagen oder mords Geschwindigkeit. Es kommt, speziell beim Blues und im Trio, auf den Ton an. Du brauchst einfach einen geilen Ton und der kommt nunmal aus den Fingern und aus der Seele (boah klingt das geschwollen...). Es ist so! Du brauchst ein Solo nicht ständig mit irgendwas füllen. Manchmal spiel ich so simple Sachen und die so langsam, aber es klingt einfach wesentlich runder und fetter, als wenn ich herumdudel! Blues ist nicht zum Dudeln! Es gibt so viele schlechte Bluesbands, aber auch verdammt gute. Aber von den guten gibt es weniger....

Ansonsten übe einfach viel Gitarre mit Gesang. Ich habe mir zum Beispeil Playbacks gemacht und spiele dazu und singe. Das nehm ich dann ab und zu mal auf und höre mir das an mit kritischen Ohren und versuche es immer zu verbessern. Das ist die beste Methode das Gitarrespiel mit dem Gesang zu kombinieren!

Wie gesagt, ihr müsst einfach üben! Es dauert viel länger als in einer Band mit mehreren Instrumenten. Hier ist es wirklich etwas ganz schwieriges!

Grüße
Fabi
 
earforce
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gitarrenruebe":160hpu1c schrieb:
Hör doch u.a. auch mal bei alten Sachen von Mountain (Git & Voc = der sehr geile Leslie West), Mahogany Rush (Git & Voc = Frank Marino) und natürlich der ersten Van Halen rein, die Jungs haben es drauf, SingleNotes und Chords so miteinander zu verbinden, dass der Übergang von Rhythmus und Leads quasi fließend ist.

In DE gabs im Bereich Blues & Rock ja damals die sehr geilen Bauer, Garn & Dyke -> Blues-Rock der harten Sorte, voll auf die Fresse.

OH ein Kenner :-D

Leslie West habe ich gerade die letzten Monate wieder oft gehört. Wenn man nur so eine Röhre hätte wie der. Der hatte früher bereits einen unheimlich fetten Ton. Und da gab es noch keine ultrahighoutput PUs und HiGain Kisten.

Da fällt mir ein Ankedote ein. Mein ehemaliger Bassmann aus dem Trio und ich in Frankfurt auf der Musikmesse, muss so 86 oder 87 gewesen sein. Wir kommen am Dimarzio Stand vorbei. Die Plexiglaskabine schon ziemlich gefüllt und teils beschlagen. Wir versuchen einen Blick zu erhaschen und sehen einen kleinen aber gaaannnzzz dicken Gittarero. Mein Bassman so zu mir "was dass den für ein Leslie West". Na ja, wir uns noch in die Kabine gedrängelt, erste Reihe. Und man ahnt es bereits. Es war Leslie West. Er und Larry scheinen ja dicke Freunde zu sein.
 
hans-jürgen
hans-jürgen
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gitarrenruebe":f7nsmabc schrieb:
In DE gabs im Bereich Blues & Rock ja damals die sehr geilen Bauer, Garn & Dyke -> Blues-Rock der harten Sorte, voll auf die Fresse. Fand ich damals gut, und Hannes Bauer weiß sehr genau, wo der (Laub)Frosch die Locken hat !
Hier mal eine Kostprobe:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=R6fjmKHYwzM&feature=related[/youtube]Klar, ist irgendwann von Ende 70er, Anfang 80er, und leider hab ich auf die Schnelle nix andres gefunden, aber glaub mir, Live waren die Jungs ein Brett DeLÜXe.
Hannes Bauer ist immer noch live unterwegs mit seinem "Orchester Gnadenlos", wenn er nicht gerade mit Udo Lindenberg eine Tournee macht. Er hat auch eine eigene Homepage, wo er u.a. unterhaltsame Geschichten aus seiner bewegten Vergangenheit erzählt und auch seine CDs vertreibt. Eine Myspace-Seite von einem Fan gibt es auch.

Seine Stücke eignen sich auch sehr schön zum Nachspielen, bei den Bluezz Bastardzz sind z.B. "Alte Autos & Rock'n Roll" sowie seine eingedeutschen ZZ Top-Klassiker "Erbarmen" und "Jesus verließ St.Pauli" im Programm.
 
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Ich spiele jetzt seit knapp 3 Jahren in meinem Rockabilly-Trio. Davor habe ich 3 Jahre in einer 5-köpfigen Country-Rock Kapelle gespielt (mit 2 E- und einer A-Gitarre).
Allein der Soundunterschied ist ja schon eine Welt für sich. Wie schon erwähnt ist das Trio die Königsdisziplin, wobei hier die Schwierigkeit darin liegt, den Gesamtsound "dicht" zu halten. Kommt dabei hinzu, dass du stilbedingt mehr clean als verzerrt und mehr Singlenotes und Voicings spielen sollst statt volle Akkorde zu dreschen, und du als Sänger UND (Lead)Gitarrist vorne stehst, hast du eigentlich 70% der Gesamtarbeit auf deinen Schultern und das ist am Anfang sehr sehr schwer.
Ich nehme beim Gesang und bei schwierigen Passagen grundsätzlich das Gitarrespiel extremst zurück( siehe Luther Perkins), was letztendlich unsere persönliche Note ausmacht.


earforce":3j6sovuk schrieb:
... allem voran Rory Gallagher (dem Erfinder des Trios)...

Stimmt nicht ganz, erfunden hats Johnny Burnette... ;-)
 

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