Tuneomatic auf Tele mit Bigsby


A
Anonymous
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Ich versuche gerade, aus einem Telebody und einem unlackierten Tele-Ahornhals (auf dem ich schon sehr gespannt bin zu spielen), einem Bigsby B5 und zwei P90er Derivaten was klingendes zu bauen.

Gerade bin ich dabei die 648mm Mensur (der Hals gibt das korrekt her) mittels einer TOM Bridge ordentlich hinzukriegen.
Sollte ich bei den 648mm von der G-Saite ausgehen? Ich habe mal was in der Richtung gehört.

Sollte ich die Bridge etwas angeschrägt montieren? Tiefe E-Saite näher zum Bigsby oder weiter weg? In Bildern

/ ===> (Pfeil ist Kopfplatte) oder eher so?

\===> oder doch punktgenau am Mensurende?

|===>

Wenn ja, wieviel? Die Saitenreiter sind derzeit mittig ausgerichtet.

Ich weiß, das ist ne saublöde Frage, aber wenn die Bridge einmal gebohrt und montiert ist, gibts kein Zurück.

Woran mache ich die richtige Positionierung fest???
 
A
Anonymous
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Hallo Sascha,

zu Deiner Frage mit der Bridgeposition kann ich wohl nicht helfen, dafür hab ich ne Anregung:

Erst gestern habe ich versucht, an meiner Jazzmaster ne TOM anzubringen statt der Wackeldackelbridge. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich das nicht schon lange gemacht habe: bei niedrigster Einstellung hatte ich nen Saitenabstand zum Griffbrett von gefühlten 3 Metern. Die meisten Fender Modelle haben einen anderen Halswinkel wie Gibson&Co, es könnte also problematisch werden ohne Veränderung des Halswinkels.

Naja, vielleicht hast Du das eh schon versucht, aber nur so als Tipp, bevor Du den Bohrer anwirfst: Leg vorher Die TOM samt Schräubchen unter die Saiten, vielleicht hat sie gar keinen Platz. Überleg Dir auch, ob Du für nen Bigsby nicht besser ne Rollenbridge verwenden willst (Stimmstbilität) - die verfluchten Dinger sind nämlich oft noch höher als die 08/15 TOM.

Gruß, Marco
 
A
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Hallo, meine Erfahrung mit mehreren Jolanas und den
fliegenden Brücken ist die, dass die Verdopplung der
Oktave fast genau den Brückenreiter der hohen E-Saite trifft.
Also : den weit nach vorne und messen.
Der Rest der Reiter ist immer weiter hinten gewesen.
Warum auch sollte es die G-Saite sein ?
V.H.
 
A
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Das mit der G-Saite habe ich mal irgendwo aufgeschnappt, aber keinen Beleg für die Richtigkeit.

Die TOM habe ich mit probeweise mit aufgezogenen E-Saiten aufgelegt. Ohne Schrauben ist sie so tief, dass die Saiten noch auf dem Hals scheppern. Also da geht noch was für eine ordentliche Saitenlage.

@V.H.

mit weiter hinten meinst du also auch mehr in Richtung Bigsby?
 
A
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Da diese Tele höchstwahrscheinlich ein Dauerbastelobjekt bleiben wird, werde ich auch über eine Rollenbridge nachdenken.
 
A
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Hallo, die hohe E-Saite hat die geringste Zugabe
für die Oktavreinheit, weil am wenigsten steifig.
Wie sich eine G-Saite verhält, die umsponnen ist,
habe ich seit 20 Jahren vergessen...
Auf der Western ist aber auch die mit mehr Zugabe,
aber mit kürzerer Mensur als die H-Saite.
(meine Western hat eine kompensierte Stegeinlage)

V.H.
 
A
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Ich habs gestern so gemacht wie von V.H. vorgeschlagen. 648mm an der hohen e-Saite und ich komme für die Oktavreinheit bei der tiefen E-Saite auf 655mm.
 

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