Umgang mit Feedbackproblemen... :-(


A
Anonymous
Guest
Hallo liebe Kollegen,

auf meinen letzten 2 Gigs an diesem Wochenende hatte ich massive Probleme mit der Verstärkung meiner Akustikgitarre.

Location 1 war eine sehr volle Kneipe, mit höherem Geräuschpegel - Da musste ich dann nach einem Song auf die Akustikgitarre völlig verzichten. Location 2 war eine Kirche - Hier mussten wir auch ein wenig lauter spielen (Duo Gitarre + Saxofon) und die Gitarre wurde auch etwas anfällig, war aber noch kontrollierbar bzw. durch die Änderung der Positionen von Gitarre und Amp in den Griff zu bekommen.

Es handelt sich um meine Furch,
http://www.guitarworld.de/gwpages/gear,a,show,g,2444-om-34.html
welche ich mit einem AER Amp verstärke. Die Gitarre hatte ursprünglich kein Pickupsystem und ist daher natürlich auch nicht wirklich für eins konzipiert. Mit dem Sound des Systems - übrigens auch von AER - bin ich sonst sehr zufrieden.
Es ist jetzt natürlich nicht das erste Mal, dass diese Probleme auftreten. So massiv wie am ersten Abend - wir saßen leider auch etwas ungünstig - war es aber, glaube ich, noch nie. Mich hat's echt total genervt...

Mein Problem ist jetzt, dass ich einen typischen "Feedback Suppressor" für mein Schalloch nicht verwenden kann, da das Pickupsystem so konzipiert ist, dass die Regler (Volume Piezo + Mic) oben am Schalloch angebracht sind. (Siehe Fotos)

Habt Ihr Erfahrungen damit? Irgendwelche Tips?

Beste Grüße
Micha
 
B
Banger
Guest
Hi Micha,
wie wäre es, wenn Du den Feedback Suppressor mit einem Seitenschneider o.ä. so bearbeitest, dass er über die Regler passt? Während des Gigs wirst Du daran ja nicht mehr herumspielen wollen, oder?
Und die Dinger kosten ja nicht die Welt, von daher wäre es mir einen Versuch wert.
 
A
Anonymous
Guest
Banger schrieb:
Hi Micha,
wie wäre es, wenn Du den Feedback Suppressor mit einem Seitenschneider o.ä. so bearbeitest, dass er über die Regler passt? Während des Gigs wirst Du daran ja nicht mehr herumspielen wollen, oder?
Und die Dinger kosten ja nicht die Welt, von daher wäre es mir einen Versuch wert.

Hi Andreas,

danke für Dein Kommentar. Das hatte ich auch schon überlegt. Das Problem ist, dass ich schon manchmal etwas nachregeln muss, bzw. den Output an meine anderen Gitarren (Es sind 3 auf der Bühne) anpassen muss. Dazu kommt, dass ich den 2. Regler für das Mic Signal schon, wenn es geht, ein wenig dazumischen möchte. Das kann ich auch erst beim Spielen einstellen. Mmmmhmmm...
Ich hatte auch schon überlegt, einen EQ dazwischen zu schalten. Aber das Feedback ist in den tiefen Frequenzen so deftig, dass man dann wahrscheinlich viel zu viel rausdrehen müsste...
 
A
Anonymous
Guest
Wie wärs mit ner Brutal-Keule-Lösung.

Wenn du mit der Klampfe überwiegend Verstärkt spielst: Besorg die irgendwo (Recycling-Börse,Baumarkt,altes Soffa...) eine angemessene Menge Schaumstoff,durchs Schalloch geprokelt,mit schwarzem Stoff abgedeckt,und schon sollte das Problem gründlichst gelöst sein.

Geht natürlich nur,wenn du auf den Naturklang nicht angewiesen bist und auch drauf verzichten kannst.

Ne andere Lösung fällt mir grad auch nicht ein.

MFG
Tachinger
 
A
Anonymous
Guest
Hi Micha,

sehr schade, denn deine Furch klingt wirklich sehr gut. Ich würde wie es Andreas bereits gepostet hat auch mal mit einem etwas modifizierten Feedback Suppressor probieren. Denn wenn du viel mit EQ schrauben musst um 'Ruhe' zu finden nimmst du halt auch viel Eigencharakter der Gitarre mit raus.

Ich denke, du möchtest auch nur ungern ein anderes System in die Gitarre einbauen lassen (mit externer Klangreglung, oder halt in der Zarge). Wenn du allerdings sehr glücklich mit der Gitarre bist lohnt es sich vielleicht doch auf Dauer.
 
A
Anonymous
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Hi Tachinger,

das hat ein Kollege von mir mal mit seiner Archtop gemacht.
Das gibt's dann wirklich kein Feedback mehr... Aber das kann ich mit meiner geliebten Gitarre leider nicht machen. Außerdem ist die Batterie etc. noch im Korpus. Wenn ich da dann ran muss...
 
A
Anonymous
Guest
Magman schrieb:
Ich denke, du möchtest auch nur ungern ein anderes System in die Gitarre einbauen lassen (mit externer Klangreglung, oder halt in der Zarge). Wenn du allerdings sehr glücklich mit der Gitarre bist lohnt es sich vielleicht doch auf Dauer.

Hi Martin,

das wäre auch gerade die einizige, aber leider auch kostspielige Alternative, die mir einfallen würde. So ein Mist aber auch... ;-)

Meine Nylonstring dagegen (Yamaha -> http://www.youtube.com/watch?v=awu2eAE0ke4)
Ist akustisch völlig uninteressant, dafür macht die Live gar keine Probleme. Vielleicht sollte ich mir so eine Bühnen Akustik Gitarre für laute Gigs dann auch mal irgendwann zulegen. Wenn das nicht bloß alles so teuer wäre... :-(
 
A
Anonymous
Guest
Ja,wie gesagt,das ist auch die absolute Hammer-Methode.

Und ich denke,wenn deine Gitarre so tatsächlich gut klingt,wird sie das nachher nicht mehr.
Das ist die Lösung für eine Bühnenschl**pe,aber nichts für ein gutes Instrument.

Hmm,wie kommen wir da zu ner Lösung...?

Du sagst es feedet in den tiefen Frequenzen back. Ich denke,da wird dir ein Supressor auch nicht viel bringen,da der Korpus das schwingen anfängt und Supressor das mitmachen würde.

Ist das Feedback weg,wenn du die Gitarre mit dem Ellbogen an den Körper drückst?
 
A
Anonymous
Guest
MichaGitarre schrieb:
Vielleicht sollte ich mir so eine Bühnen Akustik Gitarre für laute Gigs dann auch mal irgendwann zulegen. Wenn das nicht bloß alles so teuer wäre... :-(

Tja lieber Micha so ist das halt. Eine Gitarre zu finden die so gut klingt wie die Furch und dazu noch ein gutes System an Bord hat wird sicherlich nicht günstig sein. Du magst sicherlich auch diesen speziellen Parlour Sound - geht mir auch so. Ich bin auch auf der Suche, doch alles was mir gefällt kostet richtig Schotter. Ich werde auf der Messe nun mal die neuen Vintage E-Acoustics testen, da sind ein paar schöne (Folk) Modelle dabei: www.jhs.co.uk/vintageelectroacoustic.html

Ich an deiner Stelle würde mir doch mal einen Umbau, bzw eine Aufstockung überlegen, sonst steht eine Gitarre nachher nur noch in der Ecke rum und ich denke das wäre doch schade um die Furch ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Tachinger schrieb:
Ist das Feedback weg,wenn du die Gitarre mit dem Ellbogen an den Körper drückst?

Ich glaube nicht. Habe aber auch immer gleich den Volume Regler zurückgenommen. Dann reichte es aber nicht mehr um mit einem Tenor Saxofon mitzuhalten.
Die ganze Klampfe schwingt halt sehr stark.
 
A
Anonymous
Guest
Magman schrieb:
MichaGitarre schrieb:
Vielleicht sollte ich mir so eine Bühnen Akustik Gitarre für laute Gigs dann auch mal irgendwann zulegen. Wenn das nicht bloß alles so teuer wäre... :-(

Tja lieber Micha so ist das halt. Eine Gitarre zu finden die so gut klingt wie die Furch und dazu noch ein gutes System an Bord hat wird sicherlich nicht günstig sein. Du magst sicherlich auch diesen speziellen Parlour Sound - geht mir auch so. Ich bin auch auf der Suche, doch alles was mir gefällt kostet richtig Schotter. Ich werde auf der Messe nun mal die neuen Vintage E-Acoustics testen, da sind ein paar schöne (Folk) Modelle dabei: www.jhs.co.uk/vintageelectroacoustic.html

Ich an deiner Stelle würde mir doch mal einen Umbau, bzw eine Aufstockung überlegen, sonst steht eine Gitarre nachher nur noch in der Ecke rum und ich denke das wäre doch schade um die Furch ;-)

In der Ecke steht die sowieso nie. ;-)
Das ist die Gitarre auf der ich am meisten spiele, übe und unterrichte. Im Studio ist sie dazu auch noch häufig in Benutzung.
Danke für den Tip. Die schau ich mir mal genauer an.
 
B
Banger
Guest
MichaGitarre schrieb:
Ich hatte auch schon überlegt, einen EQ dazwischen zu schalten. Aber das Feedback ist in den tiefen Frequenzen so deftig, dass man dann wahrscheinlich viel zu viel rausdrehen müsste...
Meist sind es recht schmalbandige Frequenzbereiche, die ein Feedback verursachen. Ein Filter mit entsprechender Flankensteilheit (Notch-EQ) könnte durchaus helfen, ohne den Gesamtklang der Gitarre zu sehr zu beeinträchtigen. Einen Versuch wäre es wert - klingt auch bestimmt besser, als die Gitarre mit Schaumstoff auszustopfen. ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Banger schrieb:
MichaGitarre schrieb:
Ich hatte auch schon überlegt, einen EQ dazwischen zu schalten. Aber das Feedback ist in den tiefen Frequenzen so deftig, dass man dann wahrscheinlich viel zu viel rausdrehen müsste...
Meist sind es recht schmalbandige Frequenzbereiche, die ein Feedback verursachen. Ein Filter mit entsprechender Flankensteilheit (Notch-EQ) könnte durchaus helfen, ohne den Gesamtklang der Gitarre zu sehr zu beeinträchtigen. Einen Versuch wäre es wert - klingt auch bestimmt besser, als die Gitarre mit Schaumstoff auszustopfen. ;-)

Hi Andreas,
kannst Du da einen empfehlen?
 
Ugorr
Ugorr
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Moin.
In welchem Frequenzbereich hupt es denn so ungefähr? Ich würde zu einem parametrischen EQ greifen. Vielleicht hilft ein kleines Pult mit LowCut schon. Oder den Artec Parametric EQ probieren. Wenn Du einen graphischen EQ als Bodenpedal probieren willst: Nimm die Bassversion, die Frequenzen passen besser zu einer Akustikgitarre als die EGitarrenversionen.
Oder eben bei den "Hub-Gigs" doch zu einem Feedbacksurpressor greifen.
Wenn es in den Obertönen pfeift und die Lösung schnell zur Hand sein soll: Klebeband und Tempotaschentücher(wie auf so mancher Snare gesehen) oder Moongels vom Schlagzeuger leihen. Habe ich auf einem OpenAir mal gesehen. Die Decke einer Akustikgitarre schwang so dermaßen das ein Pfeifen resultierte. Auch da klingt die Gitarre etwas anders, aber dann eben wieder ein paar Höhen am Amp reindrehen und der Gig ist wenigstens spielbar.
Die Klebebandlösung ist natürlich vorher zu testen(Lackschaden vermeiden usw.)
Gruß
Ugorr
 
A
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Ugorr schrieb:
Moin.
In welchem Frequenzbereich hupt es denn so ungefähr? Ich würde zu einem parametrischen EQ greifen. Vielleicht hilft ein kleines Pult mit LowCut schon. Oder den Artec Parametric EQ probieren. Wenn Du einen graphischen EQ als Bodenpedal probieren willst: Nimm die Bassversion, die Frequenzen passen besser zu einer Akustikgitarre als die EGitarrenversionen.
Oder eben bei den "Hub-Gigs" doch zu einem Feedbacksurpressor greifen.
Wenn es in den Obertönen pfeift und die Lösung schnell zur Hand sein soll: Klebeband und Tempotaschentücher(wie auf so mancher Snare gesehen) oder Moongels vom Schlagzeuger leihen. Habe ich auf einem OpenAir mal gesehen. Die Decke einer Akustikgitarre schwang so dermaßen das ein Pfeifen resultierte. Auch da klingt die Gitarre etwas anders, aber dann eben wieder ein paar Höhen am Amp reindrehen und der Gig ist wenigstens spielbar.
Die Klebebandlösung ist natürlich vorher zu testen(Lackschaden vermeiden usw.)
Gruß
Ugorr

Hi Ugorr,

der Feedback Surppressor fällt ja leider eher aus, da die Regler stören. Siehe oben.
Es pfeift eher unten rum. Danke für Deinen Rat. Ich schau mir das gleich mal an.
 
E
erniecaster
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Hallo!

Das Problem kenne ich. Eine Gitarre, die akustisch gut klingt, auch verstärkt gut klingen zu lassen, ist auch wirklich nicht einfach.

Das geht ja alles durchaus, ist aber immer auch ein großer Aufwand. Als ich noch meine "gute" Akustische live gespielt habe, musste immer ein Haufen weiteres Equipment mit, es blieb aber immer schwierig.

Irgendwann habe ich diesen Gedanken auch gehabt:

MichaGitarre schrieb:
Vielleicht sollte ich mir so eine Bühnen Akustik Gitarre für laute Gigs dann auch mal irgendwann zulegen. Wenn das nicht bloß alles so teuer wäre... :-(

Der erste Satz ist absolut richtig. Der zweite nicht.

Einbau eines Pickupsystems in eine Gitarre = 200 €. Klar, geht billiger, meistens bleibt es aber nicht beim ersten System und man probiert einen Pickup nach dem nächsten. Dann einen anständigen Preamp dazwischen, am besten Röhre = 150 €. Noch einen Equalizer mit Notchfilter = 200 €.

Die Zahlen sind sehr willkürlich gewählt, um am Ende bei 550 € rauszukommen. Dafür habe ich mir vor kurzem die http://www.thomann.de/de/yamaha_cpx700ii_nt.htm (Vorgängermodell) gekauft. Akustisch brauchbar, verstärkt herrlich unkompliziert.

Bei Pianisten wäre es so: Den Flügel für zuhause oder dort, wo er per Mikro abgenommen werden kann. Wird es laut und ruppig oder muss wenig aufwändig sein, kommt das Digitalpiano mit.

Ich bin damit sehr glücklich.

Gruß

erniecaster
 
B
Bumblebee
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Registriert
28 September 2005
Beiträge
581
Lösungen
2
Hallo Leidensgenosse,

kein Wunder, dass sie damals die E-Gitarre erfunden haben.
Wenn Du öfter Auftritte hast bei denen die Akustikgitarre verstärkt werden muß, dann würde ich eine Line Six Acoustic Variax empfehlen.

Gruß
B.
 
A
Anonymous
Guest
erniecaster schrieb:
Hallo!

Das Problem kenne ich. Eine Gitarre, die akustisch gut klingt, auch verstärkt gut klingen zu lassen, ist auch wirklich nicht einfach.

Das geht ja alles durchaus, ist aber immer auch ein großer Aufwand. Als ich noch meine "gute" Akustische live gespielt habe, musste immer ein Haufen weiteres Equipment mit, es blieb aber immer schwierig.

Irgendwann habe ich diesen Gedanken auch gehabt:

MichaGitarre schrieb:
Vielleicht sollte ich mir so eine Bühnen Akustik Gitarre für laute Gigs dann auch mal irgendwann zulegen. Wenn das nicht bloß alles so teuer wäre... :-(

Der erste Satz ist absolut richtig. Der zweite nicht.

Einbau eines Pickupsystems in eine Gitarre = 200 €. Klar, geht billiger, meistens bleibt es aber nicht beim ersten System und man probiert einen Pickup nach dem nächsten. Dann einen anständigen Preamp dazwischen, am besten Röhre = 150 €. Noch einen Equalizer mit Notchfilter = 200 €.

Die Zahlen sind sehr willkürlich gewählt, um am Ende bei 550 € rauszukommen. Dafür habe ich mir vor kurzem die http://www.thomann.de/de/yamaha_cpx700ii_nt.htm (Vorgängermodell) gekauft. Akustisch brauchbar, verstärkt herrlich unkompliziert.

Bei Pianisten wäre es so: Den Flügel für zuhause oder dort, wo er per Mikro abgenommen werden kann. Wird es laut und ruppig oder muss wenig aufwändig sein, kommt das Digitalpiano mit.

Ich bin damit sehr glücklich.

Gruß

erniecaster

Hi Ernie,

so eine habe ich ja auch schon als Nylon Variante. Vielleicht sollte ich es wirklich dauerhaft mit so einer Lösung probieren. Ich glaube, den EQ Probier ist trotzdem mal aus. Vielen Dank!

@Bumblebee: Line 6 Gitarren kommen mir nicht ins Haus... :-D
Trotzdem Danke!
 
A
Anonymous
Guest
Hi,


ich nutze dieses Gerät:


http://www.zikinf.com/_gfx/matos/dyn/large/yamaha-magicstomp-acoustic-guitar-ag.jpg

Das Magic Stomp hat einen automatischen Feedback-Sensor und wenn´s anfängt zu "hupen" setzt er auf Fußdruck einen Notch-Filter. Das Teil ist recht effektiv , was das Unterdrücken von Feedbacks angeht, so jedenfalls meine Erfahrungen damit. Es kann auch mehrere Filter gleichzeitig setzten, wenn es eben auf verschiedenen Frequenzen hupt. Ich meine bis zu fünf gleichzeitig, braucht man i.d.R. aber nicht alle.

Das Teil wird leider nicht mehr gebaut. Ich habe damals eines der letzten für ca. 150 Schleifen gekauft. Sollte gebraucht aber für ca. 100-150 Schleifen hier da mal zu bekommen sein.

Könnte meines zwecks Test leihweise mal verschicken...
 
A
Anonymous
Guest
Marcello schrieb:
Hi,


ich nutze dieses Gerät:


http://www.zikinf.com/_gfx/matos/dyn/large/yamaha-magicstomp-acoustic-guitar-ag.jpg

Das Magic Stomp hat einen automatischen Feedback-Sensor und wenn´s anfängt zu "hupen" setzt er auf Fußdruck einen Notch-Filter. Das Teil ist recht effektiv , was das Unterdrücken von Feedbacks angeht, so jedenfalls meine Erfahrungen damit. Es kann auch mehrere Filter gleichzeitig setzten, wenn es eben auf verschiedenen Frequenzen hupt. Ich meine bis zu fünf gleichzeitig, braucht man i.d.R. aber nicht alle.

Das Teil wird leider nicht mehr gebaut. Ich habe damals eines der letzten für ca. 150 Schleifen gekauft. Sollte gebraucht aber für ca. 100-150 Schleifen hier da mal zu bekommen sein.

Könnte meines zwecks Test leihweise mal verschicken...

Hi Marcello,

das klingt ja sehr interessant und wäre ja voll cool. Schreib Dir mal ne PN!
Vielen Dank schon mal!
 
A
Anonymous
Guest
Hy,

Das Yamaha Magicstomp sollte funktionieren - ich hab leider keines mehr ...

Alternativ empfehle ich mal, einen Feedback Destroyer / Killer / Prozessor (Behringer, Sabine, DBX) auszuprobieren. In der alten Band haben wir damit sehr viel kritisches gut in den Griff bekommen ... das fängt bei 75 Euro an mit ner simplen 1 Kanal Lösung ... http://www.thomann.de/de/behringer_shark_fbq100.htm

Einziger Wehrmutstropfen ist, sich mit den Geräten ne Weile zu beschäftigen, damit´s auch richtig tut...

Wenn alles nichts hilft, würde ich Ugorrs Tipp mal nachgehen, Lowcut und möglichst mit nem guten EQ die kritischen Frequenzen bearbeiten ... leider fangen bei massiven Eingriffen die Einbussen am Sound an, aber besser als Feedback, oder !?

Viel Geduld bei dem Thema ... ist echt ätzend ... vor allem weil halt so echt einfache Lösungen wie Feedbackkiller im Schalloch wegen "geht nicht" ausfallen...
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Hi Micha,

ich habe es in Erinnerung gehabt, wußte aber nicht, wo ich es finde, nämlich dieses kurze Review vom Rolli:

Rolli schrieb:
"He he he...schon drin. Sehr einfacher Einbau!
Und - Shit - es klingt guuuuuuut. Am Amp musste ich zum ersten Mal Höhen rausdrehen. Unfassbar ausgeglichen, viel Attack. Toll für bluesige Sachen! Super dynamik. Nix zisselt oder komprimiert!

Habe sehr laut gespielt und es hat lange gedauert bis sich der Sound aufgeschauckelt hat.

Klingt sehr frisch! Am Pult war es ein Schock..welch eine Direktheit. Auch da die Höhen raus und es klingt nach gut abgenommener Akustik Gitarre.
Hier die Quelle
Vielleicht wäre das auch eine Lösung?
 
 

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