Unterschied Taylor 210E und 214E....


A
Anonymous
Guest
hi
es sind unterschiedliche korpusformen die 210er Dread und die 214 Grand Aud....soweit klar....PU haben beide...auch klar....

ich spiele eigentlich querbeet im strumming und picking...welche von beiden ist wohl der bessere allrounder?

ich mag es übrigens bassig und eher härter...

frohes fest

breedlove AC25 CM Plus Black Magic zu verkaufen...

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... :MESELX:IT
 
A
Anonymous
Guest
Besserer Allrounder ist für meinen Geschmack die GA. Wenn du allerdings eher bassig und härter möchtest, ist die Dreadnought sicherlich geeigneter.

Gute Gitarren sind beide (muss ich als stolzer Besitzer einer 214 CE wohl auch sagen ;-) ).
 
E
erniecaster
Well-known member
Registriert
19 Dezember 2008
Beiträge
4.264
Lösungen
2
Hallo!

Woher soll irgendwer wissen, ob du lieber Schokoladenkuchen oder Sahnetorte magst?

Gruß

erniecaster
 
muelrich
muelrich
Well-known member
Registriert
24 August 2006
Beiträge
2.699
Ach Ernie .....

Sowhl Korpusform (Jumbo, Grand Auditorium, Dreadnought, usw) als auch Auswahl der Hölzer haben Einfluss auf den Klang, die Lautsärke und die Verwendungsmöglichkeit für vers. Stilistiken.

Ich zB habe da nur ganz rudimentäre Ahnung von.
Das mit meiner Vorliebe für irgendwelchen Kuchen zu vergleichen....tz tz tz.... käme mir nie in den Sinn...
Vielleicht hab ich einfach zu vielAhnung von Kuchen hahaha

Frohes Fest
(hab übrigens noch gar keinen Christstollen genossen....bekommt mir aber auch nicht.....)

Uli
 
E
erniecaster
Well-known member
Registriert
19 Dezember 2008
Beiträge
4.264
Lösungen
2
Hallo Uli,

was du da schreibst, ist nur die halbe Wahrheit.

Ich kann auf einer Dreadnought maximal eine Viertelstunde spielen, weil für meinen Körperbau die Gitarre extrem unbequem ist. Mit anderen Worten ist eine Dreadnought für mich überhaupt nicht verwendbar.

Vor ein paar Tagen spielte W°° (geschätzte Körpergröße ca. drei Meter zehn) auf einer paula-artigen Gitarre und hatte die gleichen Schwierigkeiten, die Gitarre auszubalancieren wie ich sie bei einer Ukulele habe.

Selbst zu probieren ist der beste Rat, den man jemandem geben kann. Und wer für eine Akustikgitarre 1.000 Euro Etat hat, möge von mir aus 200 Euro in Fahrtkosten versenken und mit dem Rest eine Gitarre kaufen, die "passt". Und zwar ihm, nicht mir.

Gruß

erniecaster

Was ich als "wummerig" bezeichne, empfinden andere Leute als "dicken Bass", mein "höhenreich" ist für andere vielleicht "kalt".
 
muelrich
muelrich
Well-known member
Registriert
24 August 2006
Beiträge
2.699
Was Du da schreibst, ist natürlich die andere Hälfte der Wahrheit.

Das persönliche Anchecken kann niemand ersetzen.

Und zugleich könnte doch einiges an theoretischer Hintergrundinfo (oder sollte ich sagen: Grundlagenwissen) hilfreich sein, um mal etwas vorzusortieren.

Nur mal ein konstruiertes Beispiel:
Ich liebe die Taylor 614 CE. Die sieht ganz einfach total schick aus. Jetzt hat aber die Holzauswahl (Ahornkorpus) zur Folge, dass diese Gitarre sehr silbrig klingt. Also sehr feine Höhen, dafür recht wenig Fundament. Vielleicht taugt dieses Soundspektrum aber im gewünschten Kontext nicht....
 
A
Anonymous
Guest
ich würde mir ohne anspielen garantiert keine gitarre kaufen.

ich bin eher an hintergrundinfos von leuten interessiert die evtl. diese modelle mal angetestet haben.


zzt. habe ich noch eine breedlove...beim antesten vor 8 wochen hatte ich schon eine taylor 314ce in der hand...aber da war mir der preis schlicht zu hoch....die 100er serie fand ich eher durchwachsen..von der 200er serie war nix da...deswegen habe ich mir dann die breedlove ( AC 25/CM Plus Black Magic) gekauft...die klingt toll ist super bespielbar....aber ich fühle mich ihr nicht verbunden...ich hatte vorher eine Art+Lutherie dread.....wenn ich bei meinem kumpel zu besuch bin dem ich sie vekauft habe...dem könnte ich eine reinhauen und das gute dingen zu mir zurück klauen
greez :lol:
 
E
erniecaster
Well-known member
Registriert
19 Dezember 2008
Beiträge
4.264
Lösungen
2
Hi rooster,

dann mal Hintergrundinformation von mir. Ich habe eine Taylor 510, 422 PF, 412 und 612 besessen. Es gab an den Gitarren keine objektiven Mängel. Alle drei habe ich in Rekordzeit wieder verkauft - mit Verlust.

Du schreibst, dass du die Art+Lutherie gerne zurück hättest und zur Breedlove keine Verbindung fühlst.

Ich rate dir dringend vom Kauf einer Taylor ab. Du wirst dich mit keiner "verbunden" fühlen. Diese Gitarren haben nach meiner Erfahrung keine Seele. Wenn A+L dir gefällt, dann sieh dich nach den teureren Seagulls um. Gleicher Laden, höheres Preissegment und die Dinger haben Charakter. Taylor haben keinen.

Noch eine persönliche Geschichte von mir. Ich hatte auch jemandem eine Gitarre verkauft und es bitter bereut. Ich habe dem Menschen seinerzeit die Taylor 422 PF (ein Sondermodell aus Pao Ferro) als Tausch angeboten. Sicherlich war das ein Verlustgeschäft von mehreren hundert Euro - aber ich war froh, meine geliebte Gitarre zurück zu haben.

Wenn diese A+L eben DEINE Gitarre war, dann biete dem Kumpel erheblich mehr Geld. Dann ist sie das nämlich wert.

Alles bitte strengstens subjektiv aus meiner Warte gesehen!

Gruß

erniecaster
 
A
Anonymous
Guest
rooster":2q9noctj schrieb:
...beim antesten vor 8 wochen hatte ich schon eine taylor 314ce in der hand...aber da war mir der preis schlicht zu hoch....die 100er serie fand ich eher durchwachsen..von der 200er serie war nix da...

Ich fand bei meinen Testversuchen (Preisklasse bis 1200.- Euro, getestet in diversen Läden alles was da war, von Breedlove über Martin, Yamaha, Seagull, Crafter, Furch bzw. Stansfield etc etc) vor einigen Monaten die 200er Serie wesentlich näher an der 300er als an der 100er. Für mein Empfinden ist der Sprung zwischen 100 und 200er Serie also deutlich hör- und fühlbar.

Ach ja, und auch Taylor Gitarren haben eine Seele, das aus MEINER ganz subjektiven Sicht ;-) . Objektiv mache ich es daran fest, wie gut mir eine Gitarre in der Hand liegt, also insbesondere der Hals. Denn das schafft für mich ein vertrautes und heimeliges Gefühl. Deswegen spiele ich - neben den für mich hervorragenden klanglichen Eigenschaften - eine Taylor im A-Bereich und eine Musicman im E-Bereich.
 
mr_335
mr_335
Well-known member
Registriert
31 Januar 2006
Beiträge
1.874
Ort
Rheinland Pfalz
Hi rooster,
ich kann mich Erniecaster nur anschliessen. Bin auch Taylor-geschädigt (allerdings hat es mich nicht so arg getroffen und es war nur eine recht günstige Gitarre und ich konnte sie - eine 314 - sogar mit Gewinn verhökern). Ich will gar nicht behaupten, dass diese Gitarren keinen Charakter haben, aber wenn sie einen haben, ist es für mich kein schöner. Eins zeichnet die Taylors aus, sie sind ob ihrer einfachen Spielbarkeit und des oberflächlichen Schönklangs sehr verführerrisch. Aber sie sind klanglich sehr limitiert, vielleicht ok im Bandeinsatz, aber für hauptamtliche Akustiker selten erste Wahl. Ich habe es auf jeden Fall so empfunden und spiele mittlerweile inspirierendere Instrumente.
 
B
Blackbeer
Well-known member
Registriert
13 September 2007
Beiträge
158
Hi Rooster,

wenn Du "reinhauen" willst, dann würde ich die 214 nicht empfehlen. Diese Gitarre/Bauform ist mehr für das filigranere Spiel geeignet und neigt bei stärkerem Anschlag sehr schnell zum (ich nenn es mal) übersteuern, ist also eher was für leisere Töne. Strumming geht auch mit der 214, dann aber mit einem wirklich soften Anschlag. Eine Dreadnought lebt IMHO erst bei stärkerem Anschlag wirklich auf. Meine alte aber gute Yamaha-Dreadnought nehme ich für die bluesigeren Sachen, für mehr traditionelle Fingerstyle-Geschichten ist dann die Taylor die bessere Wahl. Und wäre mir die Verbindung von Taylor zu einer sehr einflußreichen Sekte bekannt gewesen, hätte ich sie mir NICHT gekauft, aber das ist eine andere Geschichte ....

Ich denke, ich kann die Unterschiede recht objektiv beurteilen, da ich zunächst eine 210 besessen habe, aber diese dann nach einer Woche gegen eine 214 getauscht habe.

Gruß
Andreas
 
A
Anonymous
Guest
mr_335":3dbkfm8a schrieb:
Hi rooster,
ich kann mich Erniecaster nur anschliessen. Bin auch Taylor-geschädigt (allerdings hat es mich nicht so arg getroffen und es war nur eine recht günstige Gitarre und ich konnte sie - eine 314 - sogar mit Gewinn verhökern). Ich will gar nicht behaupten, dass diese Gitarren keinen Charakter haben, aber wenn sie einen haben, ist es für mich kein schöner. Eins zeichnet die Taylors aus, sie sind ob ihrer einfachen Spielbarkeit und des oberflächlichen Schönklangs sehr verführerrisch. Aber sie sind klanglich sehr limitiert, vielleicht ok im Bandeinsatz, aber für hauptamtliche Akustiker selten erste Wahl. Ich habe es auf jeden Fall so empfunden und spiele mittlerweile inspirierendere Instrumente.


Vielleicht liegts bei mir genau daran, dass ich meine Taylor so schätze. Ich benötige sie tatsächlich im Bandkontext und für ein bißchen rumklampfen zuhause, eigentlich bin ich aber v.a. auf der E-Gitarre zuhause. Das ist wahrscheinlich die Lücke, die Taylor entdeckt hat und die die Gitarren so erfolgreich macht, da sie für den "Gelegenheitsakustiker" und Umsteiger von der E-Gitarre so geeignet sind. Wobei ich denke, dass Taylor mittlerweile auch für hauptamtliche Akustiker amtliche Instrumente anbietet, allerdings dann auch wirklich viel Geld dafür verlangt.
 
A
Anonymous
Guest
Blackbeer":1fs3a1ns schrieb:
Hi Rooster,

wenn Du "reinhauen" willst, dann würde ich die 214 nicht empfehlen. Diese Gitarre/Bauform ist mehr für das filigranere Spiel geeignet und neigt bei stärkerem Anschlag sehr schnell zum (ich nenn es mal) übersteuern, ist also eher was für leisere Töne. Strumming geht auch mit der 214, dann aber mit einem wirklich soften Anschlag. Eine Dreadnought lebt IMHO erst bei stärkerem Anschlag wirklich auf. Meine alte aber gute Yamaha-Dreadnought nehme ich für die bluesigeren Sachen, für mehr traditionelle Fingerstyle-Geschichten ist dann die Taylor die bessere Wahl. Und wäre mir die Verbindung von Taylor zu einer sehr einflußreichen Sekte bekannt gewesen, hätte ich sie mir NICHT gekauft, aber das ist eine andere Geschichte ....

Ich denke, ich kann die Unterschiede recht objektiv beurteilen, da ich zunächst eine 210 besessen habe, aber diese dann nach einer Woche gegen eine 214 getauscht habe.

Gruß
Andreas

Da kann ich durchaus zustimmen, wers gerne kräftig mag, sollte auf jeden Fall die Dreadnougt wählen. Größere Ausdrucksmöglichkeiten und Vielfalt bietet aber die 214.
 
A
Anonymous
Guest
danke für eure antworten.

bin ja schon froh ob meines esoterischen ansatztes, der fehlenden verbindung zu meiner gitarre wegen, verstanden zu werden.

zuweilen habe ich einfach das gefühl meine breedlove einfach nicht zu verstehen weil meine fähigkeiten für sie nicht reichen.

der verkäufer im laden ist eine ausgezeichneter gitarrist ( kein scherz)
noch dazu eine seele von mensch...der versteht mich auch..daher kann ich sie auch zurückgeben...mit rel. geringem verlust ( den hab ich aber vorher schon rausgehandelt)...wenn er Sie spielt ist es hammer...bei mir aber nicht...seitenlage wurde optimal eingestellt ( so flach..gerade an der grenze zum schnarren bei vollgas)...evtl liegt es einfach am hals...also sprich an der ergonomie???

ich werde jedenfalls auch die Seagulls Maritime SWS Series, als MiniJumbo und als Dread testen.

takamine und yamaha im bereich unter 1000€ hatte ich schon vorher probiert...die sagten mir alle nicht zu...ich denke mal ich werde mir einfach die zeit und die ruhe nehmen um ausführlich zu testen...

greez an alle
 
 

Oben Unten