Uralt Potis


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Anonymous
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Hab hier 50 Jahre alte Potis von einem Gibson Bass.
Erwartungsgemäß total verdreckt, schwergängig und kratzig.
Ab in die Tonne damit? In die Vitrine? Oder gibts ein Geheimrezept mit dem die wieder funktionieren?
 
A
Anonymous
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Das Zauberwort heisst VINTAGE und mit diesem Zauberwort und der Benennung von Alter und Herkunft kannst Du nach einem entsprechenden Angebot in der Bucht Dir neue Potis für das Leben all Deiner jetzigen und zukünftigen Gitarren kaufen.

Ansonsten: DEOXIT Spray.
 
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Anonymous
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Jetzt mal ohne scheiß, werden die mit genug deoxit Spray wieder fast wie neu? Sonst muss ich meine Hepatitis Impfung mal auffrischen lassen. Die Dinger sind nämlich echt eklig.
 
asatmann
asatmann
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Richtig! Die könnten bei dem Alter ja authentisch in irgenein '59er Instrument passen und dann auch noch von der Marke mit G - ich hab da in anderen Foren schon Leute über ähnlich alte Brücken diskutieren hören - die zahlen da 300€ für.

Ist natürlich die Frage ob die nur schwergängig, kratzig und verdreckt sind oder ob die sich eben vintagemäßig anfühlen, klingen und Patina haben...
 
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Anonymous
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Manchmal ist weniger mehr...

Trotzdem: DEOXIT ist in meinen Augen das einzige wirklich brauchbare Spray für Potis und Fader. Gerade habe ich wieder gute Erfahrungen bei unserer Band-PA gemacht, die 18 Monate in einem unbeheizten und -gelüfteten ehemaligen Stall "eingemottet" war.
 
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Anonymous
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img0830vz.jpg


Na lecker. Eh ich jemandem um €300 für so nen Dreck bescheiße landen die lieber in der Tonne.
Aber eigentlich sollen sie, so denn sie funktionieren wieder in den Bass rein.
Andererseits sind neue Potis billiger als dieses Deoxit zeug...
Tuts billigeres Kontaktspray nicht auch? :-D
 
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Ich habe so ein kleines 14g "Fläschchen". Das reicht für meinen Bedarf.
Rolf hat mir erzählt, dass er bei sich im Laden die größere Dose hat und meint, die hält auch bei seiner "Ständiganwendung" ewig.

PS: Würdest Du das Bild bitte kleiner machen bzw. als Link einfügen?
 
gitarrenruebe
gitarrenruebe
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In der Tat werden zT für alte Potis aus Gibson oder Fender Gitarren unanständig hohe Beträge bezahlt.

Bei meiner alten Jr hat DeOxit geholfen.

Wenn die Dinger richtig verquarzt sind, muss man die Potis aufmachen und säubern
(siehe zB Pollis Thread zur Verarztung eines Marshall Amps).
Wenn das Poti innen nicht beschädigt ist, schadet es nicht, innen mit DeOxit Gold
ein wenig bearbeiten, und dann funzen die Dinger wieder für lange Zeit gut (und
lassen sich aus Original-Replacement für den ´59 Holy Grail für teuer Geld verhökern).

Kannst die Dinger aber auch einfach wegschmeißen, aber dann nicht
irgendwann anfangen zu jammern, man hätte nicht gesagt, uU würden
die ollen Dreheumel noch gutes Geld bringen ...
 
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Die sind halt laut meinen Infos Baujahr 1960 und auf einem Bass aus dem Jahre 1963 verbaut (gewesen).
Also für eine 59er wären sie nicht so stilecht.
 
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vor allem sind die Dinger ... RIESIG groß. :shock:
Auch die Tampen von Versorgungsleitungen sind nicht zu verachten.

Oder...liegt das an der Darstellung des Bildes?

Bye,
Ralf
 
 

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