V-Amp 2 / Pro Unterschiede

A

Anonymous

Guest
Hallo zusammen !

Ursprünglich plante ich, den V-Amp 2 zu kaufen.

Da ich zukünftig am PC die Git aufnehmen möchte, fand ich an der "erweiterten Cabinet-Simulation" und dem dig. koax. Ausgang
des V-Amp Pro gefallen (19"). Das Pedal zum Umschalten der Presets, so plante ich, kaufe ich später nach.

Also griff ich zum V-Amp Pro, davon ausgehend das er alles das kann,
was der "kleine Bruder" kann. Falsch!!!

Ich wollte meine kleine Digitech RP-50 Tretmine als Drumcumputer
in den V-Amp einschleifen, was beim V-Amp 2 auch via Line-In-Klinke
möglich ist. Leider hat die Pro Version keinen solchen Eingang.

Ist es trotzdem möglich über die anderen Ein/Ausgänge die Tretmine/
Drumcomputer einzuschleifen? Ich habe nicht so viele Kabel und kanns nicht testen.

Was das Pedal angeht, so reicht es mir völlig aus zwischen den Presets
zu wechseln. Nun merke ich, das nur das Midi-Pedal FCB1010 angeboten
wird (über 100 Euro!). Diesen Funktionsumfang brauche ich aber nicht,
ich bin (hauptsächlich) Wohnzimmer-Spieler. Gibt es auch kleinere,
billigere Pedale? Brauche ich Midi-Kabel & Software um das Ding zu
Programmieren?

In einem Behringer-Beiblatt fand ich die Kombination "V-Amp /
Virtualizer". Kann ich davon ausgehen das diese Effekte "höherwertiger" sind als die des V-Amps? Die meisten Effekte sind doch gleich oder?
Macht diese Kombination überhaupt Sinn?

PS: Bin kein Newbie, spiele seit 12 Jahren Git., aber immer "klassische Amps" ohne Externe Effekte. Midi und ähnliches kenne ich nur vom Hörensagen/Internet.

Bitte um Antworten / Vielen Dank im voraus !!!!!!
 
A

Anonymous

Guest
Bei meiner Rhoads habe ich es nicht gemerkt,
aber bei der Strat habe ich trotz vollem Noise-Gate
starkes rauschen (Hi-Gain).

So schlimm ist das rauschen der Git bei anderen
Geräten nicht.

Gibt es da eine Preiswerte Lösung?
Der V-Amp gefällt mir sonst eigentlich einwandfrei.
(Wie gesagt, bin kein Studiomusiker...)
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
Metalhead":18wste93 schrieb:
Bei meiner Rhoads habe ich es nicht gemerkt,
aber bei der Strat habe ich trotz vollem Noise-Gate
starkes rauschen (Hi-Gain).

So schlimm ist das rauschen der Git bei anderen
Geräten nicht.

Gibt es da eine Preiswerte Lösung?
Der V-Amp gefällt mir sonst eigentlich einwandfrei.
(Wie gesagt, bin kein Studiomusiker...)

Hallo und Willkommen im Guitarworld-Forum!

Du hast ja nun ein ganzes Paket an Fragen, die nicht ganz einfach zu beantworten sind. Versuchen wir´s mal. Ich kenne den V-Amp, bzw. die 19" Version nicht wirklich. Aber vielleicht kann man anhand der Grafik etwas rausfinden, was Dir hilft.

vamppro.jpg


Was man sieht, sind die beiden Effektloops mit Send und Return. Da läßt sich jedes Effektgerät außer Distortion einschleifen. Was ich da nicht ganz verstehe, warum einen Drumcomputer einschleifen? Ich glaube, Deine Lösung liegt eher in einem Klein-Mischpult, wie es sie auch von Behringer für sehr kleines Geld gibt und in der regel sogar über ein oder zwei Phantomspeisungen verfügt für Kondensator-Mikros. Die taugen dann auch direkt für Aufnahmezwecke an PC oder MD, Band etc.

Was das übermäßige Rauschen im High Gain Bereich anbetrifft, so liegt es in der Natur der Sache, das Zerre immer etwas geräuschvoller ist und Nebengeräusche stärker produziert werden... was grade von Single Coils, minderer Kabelqualität und den damit verbundenen Einstreuungen mit erhöhten Geräuschpegel quittiert wird und auch nerven kann ;-) Abhilfe hier wäre entweder den Gate stark betätigen, was nicht besonders toll klingt aber für Ruhe sorgt ... etwas patenter geht´s denn zu, wenn Du mal Augenmerk auf mögliche Schwachstellen legst. Ein gut abgeschirmtes Kabel, eine abgeschirmte Gitarrenelektronik können helfen. Oft vertragen sich bspw. PC-Monitor und Klampfe nicht, da heißt´s ein wenig weiter weg setzen bei Aufnahmen ...

Für Aufnahmen zu Hause braucht´s kein Midi-Board. Wenn Du aber doch ein günstiges suchst, das eher simpel ist und über die nötigsten Funktionen verfügt, schau mal in ebay nach kleinen Digitech Midifußleisten um 70 Euro gebraucht oder von Roland das FC50 ... oder der Midibuddy, wie hier: Ebay Auktionnummer 2375135684, liegt bei 35 Euro ...
 
A

Anonymous

Guest
Danke erstmal für die KONSTRUKTIVE Lösung mit dem Pedal-
das werde ich im Auge behalten...

(Ich hatte schon befürchtet: Dein Equipment ist eh Schrott,
so kann das eh nix werden!. In anderen Foren (Computer, Hifi...)
liest man meistens: Kauf XXXX für den 5-fachen Preis für etwas
was Du nicht brauchst...)

Zur Frage: warum einen Drumcomputer einschleifen?

Ich habe gern den Takt im Hintergrund- und da ich
zu Hause meist über Kopfhörer spiele, möchte ich
natürlich beide Signale auf dem Hörer haben.
Wie gesagt, der V-Amp 2 hat dafür ne eigene Buchse...

Bis dann ....
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Metalhead,

V-Amp 2 und Pro sind einfach unterschiedlich ausgerichtet, und da der Pro meiner Meinung nach aber in vielen Punkten wesentlich besser ausgestattet (vernünftiges Gehäuse, Digitalausgänge, analoge Speakersimulation, XLR-Ausgänge), andererseits aber gar nicht so viel teurer ist als der V-Amp 2, ist dann wohl an den Dingen gespart worden, die man für ein Rackgerät nicht so wichtig findet:

Der V-Amp 2 ist eher fürs Üben zu Hause angelegt, so dass es Sinn macht, Drumcomputer oder Play-along-tracks zumischen zu können. (Was aber nicht heisst, das man den V-Amp 2 nicht auch live spielen kann).

Der V-Amp Pro ist eher fürs Studio oder die Bühne konzipiert, und da steht dann ja doch in der Regel ein anderes Mischpult zur Verfügung. Über den digitalen Ausgang wäre das Aux-Signal sowieso nicht zu hören, da es dem Gitarrensignal erst beigemischt wird, *nachdem* dieses digital bearbeitet worden ist - sonst würde das Signal vom Drumcomputer ja direkt mit verzerrt.

Doc's Vorschlag mit dem Kleinstmischpult kann ich mich nur anschließen. Z.B. gibt es von Behringer das UB502 für ca. EUR 50, mit dem du V-Amp und Drumcomputer zusammenmischen könntest.

Gruß,

Jan
 
A

Anonymous

Guest
Hallo!

Wegen dem Mischpult: Würde auch mal nach kleinen älteren gebrauchten Analogpulten von z. B. Tascam, Studiomaster oder fostex auf ebay schauen.
Gerade falls Du damit vielleicht zukünftig auch mal mehr machen willst, als nur einen Kopfhörer-Mix. Für die kleinen Behringer-Preise bekommst du auch nur die entsprechende Qualität ...

Das praktische daran: Wenn Dir das 50 Euro Mischpult kaputtgeht, kannst Du es gleich in die Tonne kloppen - Reperatur lohnt sich eh nicht.
 
A

Anonymous

Guest
Aber wieso nimmst du nen Drum-Computer und nicht einen Sampler am PC?
 
A

Anonymous

Guest
Danke für Eure Antworten, werde wohl mal
im E-Bay die Augen offen halten !!!
 
Y

yrrkon

Well-known member
Hi Metalhead,
ich habe durch Zufall einen Beitrag im Gitarre&Bass-Forum gelesen, in dem sich jemand über das starke Rauschen des V-Amp Pro im Zusammenspiel mit dem FCB-1010 beklagte. Angeblich gibt es dagegen Abhilfe. Lösung soll angeblich imi G&B-Forum zu finden sein.
Gruß
Yrrkon
 
B

Banger

Guest
Hi Yrrkon,
also, bei aller Liebe, aber das halte ich für grossen Mumpitz - das FCB1010 ist ein reiner MIDI-Controller, der hat keinen Einfluss auf den Sound (es sei denn, man programmiert das Floorboard dermassen blöd, dass man einen Preset aufruft und gleichzeitig das Noisegate abstellt *g*)

Oder sorum gesagt: ich habe den V-AMP2 mitsamt dem FCB1010 und keinerlei Rauschprobleme und kann mir nicht vorstellen, dass das beim V-AMP Pro anders sein sollte - ich lasse mich aber gerne belehren, falls da doch ein Zusammenhang bestehen sollte ;-)
 
Y

yrrkon

Well-known member
Jaja lieber Andreas,
bist wohl wieder im Büro eingepennt und keiner hat Dich zum Feierabend geweckt, was?! ;-)

Laut G&B-Forum (such mal nach fcb1010) scheint der Netztrafo bei einigen Geräten das Gehäuse haarscharf zu berühren. Demnach sollten die Schwingungen mechanischer und elektromagnetischer Art durchaus Einfluß haben können. Es ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen und einen Versuch wert.
Mahlzeit wünscht Dein Lieblingsgitarrist und Kollege aus 9.28 ! ;-)
 
B

Banger

Guest
Öi Kollege,
les' ma richtig da - es hat nur das Gehäuse vom FCB1010 gebrummt, weil der Trafo mechanisch nicht ordentlich entkoppelt war, aber auf den Sound des V-AMP o.ä. wirkt sich dat nicht aus :)
 
A

Anonymous

Guest
... und die ersten Files am PC via Digi-Buchse aufgezeichnet !!!!
Bin vom Ergebnis erstmal begeistert.

Dabei fällt mir auf: Die Digi-Out-Buchse am V-Amp Pro
wackelt leicht (...nagelneu...), ich denke das gehört so, aber
an DVD-Playern o.ä. sitzt das Ding starr. Ist das bei euch auch
so? (Dann lass ich mich doch noch registrieren / Garantie...)

Noch mal zum Pedal: Wie gesagt, ich benutze das Teil im
Wohnzimmer- mir ist was kleines (nur Up/Down) am liebsten...

Gruß M.
 
A

Anonymous

Guest
Hi Metalhead,

man kann beim V-Amp Pro den Input Gain regeln. Vielleicht kannst du damit das Rauschen minimieren.

Halte die beiden Tasten D & E gedrückt, um in den Config Modus zu wechseln. Jetzt sollte nur noch der Gain Regler aufleuchten und standardmäßig auf 12 Uhr stehen. Dreh ihn mal runter, damit bekommt auch bessere Clean Tones hin.



Gruß,
Andy

EDIT:
In der aktuellen Anleitung habe ich dazu folgendes gefunden:

"Im Configuration-Menü können Sie die Anpassung der Eingangsempfindlichkeit (Input Gain) an unterschiedliche Tonabnehmern vornehmen. Halten Sie dazu im Configuration-Menü den TAP-Taster gedrückt, so zeigt Ihnen der LED-Kranz am Gain-Regler die aktuelle Einstellung an. Wenn Sie Gain von der Mittelstellung aus nach Links drehen, wird die Eingangsverstärkung reduziert, was sich eventuell bei besonders lauten Tonabnehmern empfielt. Gain-Einstellungen rechts von der Mitte sind nur erforderlich bei außergewöhnlich schwachen Tonabnehmern."


Vielleicht wird die Einstellung auch mit zukünftigen Firmware Updates beim V-Amp2 möglich.
 
A

Anonymous

Guest
Hat hier schon jemand Erfahrung mit den V-Amp Upgrades? Ich habe ehrlich gesagt ein bißchen Angst, mir das Ding kaputt zu machen. Ist das schwer oder auch für mittelmäßig technisch begabte Menschen machbar?
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Hokey,

der Eprom-Austausch ist ziemlich unkompliziert. An Werkzeug brauchst du bloß einen Kreuzschlitz-Schraubenzieher sowie ggf. ein scharfes Messer (zum Enfernen von Heißkleber, mit dem das Original-Eprom unnötigerweise befestigt ist) und einen flachen Schraubenzieher (falls du das Eprom nicht sofort nach oben wegziehen kannst und etwas Hebelwirkung brauchst).

Schwieriger fand ich es, die neue Firmware auf ein Eprom zu bekommen. Da ich selber nicht die technischen Möglichkeiten habe und auch niemanden mit einem Eprom-Brenner kannte, habe ich das bei Segor (http://www.segor.de/) machen lassen, was auch reibungslos geklappt hat.

Gruß,

Jan
 
 
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