VOX AC 30?

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Hallmarksweptwinger
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Moin,

ich spiele mit dem Gedanken mir einen VOX AC30 zuzulegen.
Habe letztens in nem Studio `nen sehr guten gespielt. Der war von 1964.
Mittlerweile gibt es ja sehr viele neue AC30 Modelle... Habe mich im Internet etwas umgeschaut und bin immer mehr verwirrt. Von Youtube Filmchen kann man sich ja keine ernsthaften Soundbeispiele erwarten.
Meine Frage nun: Kennt jemand diese Limited Serie in Blau / Grün / Rot?
Speziell diesen hier finde ich eben auch optisch superschön:
http://www.thomann.de/de/vox_ac30_c2_bl_ltd.htm
Diese lim. Serie hat wohl die besseren speaker schon mal drin.

Hier wird z.B. ein 71er angeboten:
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/vox-ac-30-von-1971,-blue-bulldogs,-made-in-england-inkl-case/112786930-74-3395


Habe auch schon "gehört", daß die AC30er nach 1964 wohl nicht mehr so gut seien? (wegen anderer Bauweise?)
Also lieber einen guten 64er suchen?
Was meint ihr ist am sinnvollsten? (blöde Eigentorfrage, am sinnvollsten wäre, es das wenig vorhandene Geld mal wieder in Gitarrenunterricht zu investieren! Habe ohnehin zu viele Amps, verkaufe gerade einen Blues Deluxe. Habe letztens einen Orange Tiny Terror ausprobiert, auch wieder verkauft.) Also ich fröne einfach weiterhin dem angewandten Gitarrenwahnsinn.


Vielleicht hat auch jemand hier vom Forum einen zu verkaufen?


Schönen Tach!
 
A
Anonymous
Guest
Moin Ralf,

die Ltd. Editions gibt es in beiden Ausführungen, also auch mit den Greebacks; es ist also "nur" das Tolex anders gefärbt, nicht der Sound. ;-)

Zum Rest gibt es hier wahrlich größere Experten als mich.

Lieben Gruß,

Batz. :cool:
 
finetone
finetone
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Hallo,
also der blaue sieht zwar sehr chic aus, aber ich würde den unabhängig vom Aussehen unbedingt antesten.
Ich empfand den VOX AC30 C2 von meinem ehemaligen Gitarristen als einen schrecklichen "Schreihals", der hatte mMn nicht viel mit AC30 zu tun. Er hat ihn dann auch wieder stark verlußtbehaftet verkauft.
 
A
Anonymous
Guest
Hi Hallmarksweptwinger
Bin zwar auch kein richtiger Experte, aber hatte mal
einen 69'er AC 30, der "sehr gut" klang (was immer das heißen mag - ich finde, er hatte so schöne spezielle Höhen (reichlich), war dynamisch, sehr direkt und hatte eigenen Charakter). Dass die alten AC 30 kaum zu übersteuern sind, weißt du wohl. Oder es wird sehr laut, geht praktisch nur unter Studiobedingungen.
Die neuen haben ja Master und sind in der Beziehung flexibler.
Ich würde dir von einen Alten eher abraten. Einen 64er wirst du schwer finden, wenn, dann recht teuer. Und für so einen Amp solltest du auch selbst dran schrauben können, also röhentechnisch etc. bewandert sein. Oder genug Geld für einen Techniker haben. Die neuen klingen ebenfalls nicht schlecht, musst du halt ausführlich testen. Natürlicherweise klingen sie nicht wie die alten, aber sie haben z.B Master, Reverb und sind recht alltagstauglich. Es gibt sie mit Greenbacks wie die C2s oder auch die "bunte" Serie. Oder mit Blue Bulldogs, die gut 300 Euro mehr kosten. Sie klingen dann etwas weicher, haben feinere Mitten, bluesiger könnt' man sagen. Auch weniger durchsetzungfähig, mit Drummer verliert sich der Unterschied etwas... Wenn du bisher Blues Deluxe und Tiny Terror hattest, bedenk auch das Gewicht, ist schon ein Unterschied... Der AC 15 ist übrigens auch ein feines Teil! (Gleich mittesten )
 
sietec
sietec
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Genau so einen 71er hatte ich mal.
War Anfang der Achziger und da wurde er leider nicht so gewürdigt.
Ich würde ihn anspielen. Kommt doch auch aus Berlin.

Gruß Andreas
 
Dr.Dulle
Dr.Dulle
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Ja es gibt schon AC 30 die verdammt gut klingen , aber Gewicht
und vorallem Lautstärke so einer Kiste wären nix für mich.

Deshalb wäre das

zupfibling schrieb:
Der AC 15 ist übrigens auch ein feines Teil! (Gleich mittesten )

evtl eine Alternative (für mich)........?


Gruß
 
A
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Guest
Ich bestätige: AC15 ist auch für mich wesentlich interessanter als der Atze 30.

Aber hilft's dem Threadsteller...? ;-)
 
Monkeyinme
Monkeyinme
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Moin,

beim AC30 ist es ein bißchen wie bei Chinagitarren, es gibt gute, sehr gute, und auch weniger gute und schlechte. Das liegt mitunter an der originalen Serienstreuung, als auch an den vielen Bastel- und Reparaturaktionen, die bestimmt jeder AC in den letzten 40+ Jahren über sich ergehen lassen mußte.

Also kommst du um ein Testen nicht drum herum.

Die modernen AC30 kenne ich nicht, mein alter kann einen Sound, und den unglaublich gut! Auf der Wintersession 2011 konnten das auch andere User feststellen. Mein Amp war laut, aber im Gegensatz zu den anderen Amps auch nicht lauter. Aber, Sessions beim Houben sind halt auch laut...

Den Preis von 1399,- inkl. Case würde ich als Obergrenze sehen, mit Luft nach unten. Die 70er Amps werden je nach Zustand mit roundabout 1k Euro gehandelt. Auf jeden Fall würde ich fragen, wer den Service gemacht hat, was genau gemacht wurde, die Rechnung zeigen lassen, und wie die Potis gereinigt wurden. (Wenn nur Kontaktspray eingesprüht wurde, dann hält das ca. 3 Monate, und die Potis sollten irgendwann getauscht werden...)

Testen, der AC ist ein geiler Amp! Allerdings nicht für alles geeignet. Mir sind Amps mit Master mittlerweile lieber. Und mit weniger Lautstärke bevor die Endstufensättigung einsetzt.

Ciao
Monkey
 
A
Anonymous
Guest
Monkeyinme schrieb:
Moin,

beim AC30 ist es ein bißchen wie bei Chinagitarren, es gibt gute, sehr gute, und auch weniger gute und schlechte.

Ciao
Monkey

So ist es!

Nun, ein Amp ist dann gut, wenn man seinen Sound gut findet, da spielt das Alter keine Rolle. Ähnliches hatten wir ja kürzlich in Sachen Bassman. Ein VOX AC30 kann ein geiler Amp sein. Ein guter Freund spielt einen ganz normalen CC1 mit Neo Dog. Er hat nen richtig tollen Sound zusammen mit seiner SG Junior, sowie Telli. Der Amp klingt auch gar nicht mal so viel anders als ein 7 Tweed Amp. Je lauter desto Raubein!

Ich meine ein alter AC30 verliert kaum an Wert, aber man weis nie wie und was an dem Amp rumgeschraubt wurde. Alte Vöxe sind teils doch recht anfällig, gerade der AC30. Oftmals ein Hitzeproblem wenn man den Amptechs Glauben schenkt.

Also ich würde einfach auch mal nen neuen antesten und auf mein Ohr hören. Ich habe kürzlich noch mit Kai Strauss gesprochen der ja nun auch nen Atze 30 spielt. Er meinte die neuen Amps wären richtig gut verarbeitet.
 
frank
frank
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Hallmarksweptwinger schrieb:
ich spiele mit dem Gedanken mir einen VOX AC30 zuzulegen.
Habe letztens in nem Studio `nen sehr guten gespielt. Der war von 1964.
Ein guter Freund von mir spielt auch einen - wenn ich's recht erinnere - vor-70er AC30. Klingt toll - wenn er denn aufgedreht wird. Dann wird's sehr laut. Das ist auf heutigen Bühnen kaum noch brauchbar. Ganz abgesehen von dem Gewicht.
Wer also bei kommoden Lautstärken die Zerre will, hängt dann einen Bodentreter vor den Amp. Aber dann hat man auch nicht mehr typischen AC30-Sound. Oder irre ich?
Der Amp ist meinem Freund auch mal auf der Bühne abgeraucht. Nebenher sind die Original-Speaker irgendwann durchgeknallt. Der Amp ist also eine ziemliche Baustelle. Seit einiger Zeit britzelt er vor sich ihn. An irgend etwas leidet er also schon wieder.
Weil mein Freund ihm nicht mehr traut, spielt er ihn also nicht mehr, schon gar nicht auf der Bühne. Kann ich verstehen. Wer will schon für den Fall der Fälle einen 2. Amp mitschleppen?
Im Grunde wäre eine Generalüberholung fällig. Was die kostet steht in den Sternen. Und ob er dann noch bzw. wieder so klingt wie zuvor ebenfalls.

Neben der möglichen Unzuverlässigkeit, aber auch wegen des Gewichts und der Lautstärke, wäre ein alter AC30 für mich kein geeigneter Amp.

Im Grunde suchst Du einen CLassA-Amp mit 30 Watt. So etwas lässt sich es neben den modernen Vöxen leicht auf dem Markt finden, z.B. Boogie Lonestar Special, Laboga Alligator ClassA ...

Mein Tipp: Schau Dich doch erst einmal nach den modernen ClassA-Varianten um. Einen AC30 findet man alle Tage.
 
A
Anonymous
Guest
Naja so wie ich den Ralf und seine Musik einschätze mag er es gerne authentisch. Ein VOX ist auch optisch ein Schmankerl, da kommt so ein moderner Boogie nicht mit. Es gibt ja viele Kopien vom Atze, auch von Laney. Auch schön, aber eben kein VOX. Der CC1 wiegt dank Neo knappe 25 Kilo. Ralfs Vibroking wiegt da schon a weng mehr :)
Wenn man einen neuen VOX kauft hat man auch Garantie und die braucht man wenn man nen Amp anstatt nur Zuhause auch live viel und gerne nutzt.

Ich selbst hab immer mal geliebäugelt nach einem AC15, der mir selbst um einiges besser zusagt als der große Bruder. Aber wenn's clean laut sein muss dann ist ein Thirty Pflicht......oder eben zwei 15er :cool:
 
HaWe
HaWe
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Ene Alternative wäre ggf. auch der Morgan AC20
siehe hier: http://www.morganamps.com/amps/ac20/ac20.php
Gibts hier in Deutschland bei realguitars. http://www.realguitars.de/htm/amps.htm
 
D
dr no
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Moin Hallmarksweptwinger,

VOX AC30 klingt gut. Aber wenn man älter wird, darf's
vielleicht gern etwas leichter sein?

Ein Valvetech Hayseed 30-Top wiegt 17 kg und ist 60 cm
breit. Da passt eine 1*12-Box von Tubetown bündig drunter
und diese Kombination bietet die freie Speakerwahl und ist
laut genug. Angeblich klingt er wie ein echter 60er-Jahre
Vox.

Der Hayseed 30 hat einen 15 W/ 30 W-Schalter, Mastervolumen
und bei ebay ging kürzlich ein Top für 1150 € weg. Nur mal
so als Überlegung, je nachdem im welchem Stockwerk der
Proberaum liegt (bei mir 3. OG ...)

Grüße R.
 
A
Anonymous
Guest
Ja der Valvetech Hayseed 30 klingt klasse und ist suuuuper verarbeitet. Halte ich für ne gute Idee als echte AC30 Alternative! Zumal diese Amps auch noch klassisch englisch aussehen.
 
Hallmarksweptwinger
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Danke für die schnellen Antworten und Empfehlungen!
Hayseed kannte ich noch gar nicht. Macht auch nen guten Eindruck!

Ja, so einen schönen blauen mit Garantie nehmen, das ist natürlich auch nicht dumm!

Nächste Woche teste ich mal den 71er hier in Berlin an.

Ausserdem habe ich noch einen angeboten bekommen:
Top Boost, 60er Jahre, neuer Frontstoff, neue Griffe, Celestion G-12 30 Speaker, technisch überholt vom Tube Amp Doctor, Vibrato schaltbar, Boxenausgang und Eingang(Powersoak zwischenschaltbar), Luftschlitz erweitert, inklusive Schutzhülle
[img:705x459]http://i865.photobucket.com/albums/ab215/surfer-666/Bildschirmfoto2013-05-29um102459_zps63e0e272.png[/img]

[img:448x334]http://i865.photobucket.com/albums/ab215/surfer-666/Bildschirmfoto2013-05-29um102515_zpsb3069c71.png[/img]

[img:705x318]http://i865.photobucket.com/albums/ab215/surfer-666/Bildschirmfoto2013-05-29um102532_zps41ba1f4e.png[/img]

Kennt jemand die speaker?
Der ist etwas verbastelt. Optisch finde ich so ne Kiste toll! Über nen Preis habe ich noch gar nicht gesprochen. Was meint ihr, sollte man für so einen VOX maximal hinlegen? (Wiederverkaufswert sollte man bedenken, was bei nem verbastelten Amp ja immer ne haarige Sache ist.)

Schönen Tach!
 
T
tommy
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Hallmarksweptwinger schrieb:
Was meint ihr, sollte man für so einen VOX maximal hinlegen? (Wiederverkaufswert sollte man bedenken, was bei nem verbastelten Amp ja immer ne haarige Sache ist.)

Schönen Tach!

Moin,

ich würde einen typischen Marktwert für ein originales, gut erhaltenes Exemplar nehmen und die Kosten für den Rückbau in den technisch einwandfreien Originalzustand durch einen Profi abziehen. Veränderungen die nicht zurückbaubar sind sowie schlechter Pflegezustand wären noch einmal wertmindernd.
 
Monkeyinme
Monkeyinme
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Hallmarksweptwinger schrieb:
...
Ausserdem habe ich noch einen angeboten bekommen:
...

Moin,
Uiii, der hat eine Geschichte...

Der ist verbastelt, was den Wert schon massiv mindert.
Die "Verbreiterung der Lüftungsschlitze" ist erstens nur an einer Stelle gemacht worden, und von jemanden ohne Sinn für ein bißchen Ästhetik. Sieht richtig scheiße aus...
Wichtig: Der Spannungswahlschalter fehlt. Also wurde auch innen gebastelt. Das muß nicht schlecht sein, ist aber eine Überprüfung wert.

Es gibt irgendwo im Netz eine Sammlung der technischen- und Designänderungen, daran kann man das ursprüngliche BJ grob eingrenzen. Leider weiß ich gerade nicht wo...

Ciao
Monkey
 
A
Anonymous
Guest
Hi,

ich habe drei von diesen schwarzen Kisten. Einen 93er Korg England, einen vermutlich aus 68/69 und einen aus ca. 74. Alle drei sind mit Greenbacks ausgestattet. Für mich optimal und nicht die blauen. Alle drei sind AC 30, klingen nach AC 30 und doch klingen alle drei unterschiedlich. Wen wundert es?! :-D Selbst mein alter Vox Escort 30 (Transistoramp von 75 klingt nach Vox) Mein Favorit ist meist der von Marshall gebaute. Ein Kumpel hat einen aus Vietnam, Indonesien oder wo die jetzt gebaut werden. In China werden die doch auch nicht mehr gebaut. Der klingt auch AC 30 mäßig, klingt aber wesentlich härter und nicht so schön harmonisch. Das kann aber auch an noch recht neuen Speakern liegen. Er besitzt auch 2 AC 15 aus der Heritage Serie, die fantastisch klingen.

So, zu meinen alten Vöxen. Probleme haben ursprünglich die teilweise schlechten Lötstellen beim Transport gemacht. Ist das einmal korrigiert, laufen sie recht stabil. Klar, bei nem 40 jährigen Verstärker kann immer mal was kaputt gehen. Ist aber bei den Vöxen kein Thema, da man alles reparieren kann. Der größte Fehler den man bei einem alten Vox machen kann ist ihn nicht zu spielen bzw. zu benutzen. Standschäden sind bei alten Vöxen häufiger als Schäden durch intensive Nutzung. Ein Vox Sammler sagte mir, dass er alle seine Amps einmal in der Woche ne Stunde laufen läßt und der hat ne ganze Menge davon. Bei manchen alten AC 30 sind auch die Speaker schon ziemlich ausgelutscht. Und was nutzen einem ausgelutschte Bulldogs oder Silverdogs? Gleichrichterröhre ja oder nein? Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Für meine Ohren bringt sie nur ne schönere Kompression bei höheren Lautstärken.

Alt oder Neu: Für mich ist das Vintage Gerede meist Mojo. Es gibt gut bespielbare und klingende neue und alte Gitarre und auch grottige. Das gilt natürlich auch für Amps. Vielleicht auch gerade für die alten Vöxe. Die Gefahr das die alten Teile auch nicht gerade fachmännisch repariert wurden ist relativ hoch. Aber dazu wurde ja auch einiges gesagt. Bastelbude!

Einen alten AC 30 Blind kaufen? Lieber nicht, lieber hinfahren und sich so ein Teil anschauen und evtl. reinschauen und vor allem ausprobieren. Jeder klingt irgendwie anders und was mir gefällt, muss noch lange nicht Dir gefallen und umgekehrt. Vor allem nicht nur einen anschauen sondern zwei oder drei. Selbst wenn sich dann der Kauf über Wochen hinzieht.

So, erstmal genug gefaselt.

Viele Grüße von jemandem, der seine Vöxe nicht mehr hergibt! ;)
 
A
Anonymous
Guest
Die Vöxe von Korg aus den 90ern sind wirklich sehr gut und solide. Haben die klassische Schaltung und klingen damit auch klassisch. Zu den 60er Vöxen wurde ja schon was gesagt. Hier findet man manchmal den magischen Tone, häufig aber nur noch Schrott. Blindkauf geht gar nicht. Diese ganzen CC Modelle haben mir noch nie gefallen. Da hört man zwar noch ein paar voxige Farben, aber mit einem guten JMI haben die nichts zu tun.
Zu Valvetech: Diese Amps werden immer wieder sehr gelobt. Ich finde das aber eigentlich sehr überbewertet. Klar sind das ganz gute Amps, klingen auch britisch, haben aber viel von der Rauhbeinigkeit und Härte eines Marshalls. Richtige Vox-Farben sind das nicht (obwohl Uli von Realguitars das behauptet)...und billig sind die auch nicht mehr. Im Vergleich klingen die Vöxe aus der Heritage Serie mehr nach Vox und sind auch billiger.
Ich habe alle diese Amps mehr oder weniger lange gespielt und habe keinen behalten. Den magischen Vox-Tone hatten die nämlich alle nicht. Leider ist mir auch kein verkäuflicher Vox mit diesem Tone über den Weg gelaufen.
 
Hallmarksweptwinger
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Hey, ein schöner erster Beitrag!
Danke für die Rückmeldung bezüglich der Vöxe.
Ja, ich denke ich werde da jetzt auch nichts überstürzen.
Die Vöxe sind jetzt ja nicht so selten wie z.B. gute alte 61er, 62er Fender brownface Amps, wo ich dann meist einfach sofort zuschlagen muß wenn sich irgendwo mal was findet!
Werde auch mal hier in Berlin in Läden schauen wo was Voxmäßiges anzutesten ist.
Werde auch mal schauen daß ich nen AC15 irgendwo mal spielen kann.

Prost!
 
Hallmarksweptwinger
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Oh schön, werde ich mal antesten.
Bin gerade noch krankgeschrieben und kann noch nicht Autofahren...
Bin hoffentlich nächste Woche wieder mobil.
 
bushy
bushy
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heartbeat schrieb:
Hi,
ich habe drei von .................... Der klingt auch AC 30 mäßig, klingt aber wesentlich härter und nicht so schön harmonisch. Das kann aber auch an noch recht neuen Speakern liegen..............
Alt oder Neu: Für mich ist das Vintage Gerede meist Mojo. Es gibt gut bespielbare und klingende neue und alte Gitarre und auch grottige. Das gilt natürlich auch für Amps. Vielleicht auch gerade für die alten Vöxe. Die Gefahr das die alten Teile auch nicht gerade fachmännisch repariert wurden ist relativ hoch. Aber dazu wurde ja auch einiges gesagt. Bastelbude!
Viele Grüße von jemandem, der seine Vöxe nicht mehr hergibt! ;)

Moin,
ich habe mittlerweile keinen alten AC mehr sondern spiele in der Band nen neuen C2 mit Warehouse Invadern, die Greenbacks sind jetzt in einem CC2 .Die Warfedales im CC2 fand ich schrecklich, mit Greenbacks klingt er, aus meiner Erinnerung heraus , sogar recht nahe am 68er von einem Kumpel, wenn man ihn auf denn 22 Watt stellt und gut ausfährt.
Der C2 mit Diodengleichrichtung kann mit diversen End 70ern jederzeit mithalten. Einzig der Normalkanal ist evtl. ein wenig harsch abgestimmt (ähnlich dem CC, wenn der Brilliantswitch aktiviert ist), funzt aber beim brücken der Kanäle wiederum wunderbar als Anfetter. Bei beiden Amps bevorzuge ich den Top Boostkanal, das war bei meinen früheren Vöxen nie (!) der Fall. Als Gitarren verwende ich Tele und LP Junior, also keine Humbucker Gitarren. Die 90er Vöxe (bei Marshall gebaut) waren für mich i.Ü. die am wenigsten behaltenswerten. Ich hatte auch zwei, beide waren Brummbären vorm Herrn und machten ständig Probleme. Die 90er AC 15 waren/sind hingegen grandios. Soviel zu meine persönlichen Eindrücken.
Ganz wichtig finde ich, das die neuen Speaker gut eingespielt werden sollten, nach 50-60 Std. intensiver Nutzung macht so ein neuer Amp meistens noch einen gewaltigen Schritt in die richtige Richtung und läuft zudem die nächsten Jahre noch tadellos.
Legende hin oder her : kaum einer von uns hat je nen nagelneuen Mitt60er Atze gehört, wir wissen also gar nicht, wie sie damals neu geklungen haben..... ;-) Bin mal gespannt, wie meine beiden in 20 Jahren (oder so) klingen werden.
evtl. hilfts ja ....
 
A
Anonymous
Guest
bushy schrieb:
Die 90er Vöxe (bei Marshall gebaut) waren für mich i.Ü. die am wenigsten behaltenswerten. Ich hatte auch zwei, beide waren Brummbären vorm Herrn und machten ständig Probleme. Die 90er AC 15 waren/sind hingegen grandios. Soviel zu meine persönlichen Eindrücken.
.


So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Meinen Marshall Vox AC 30 habe ich 1993 neu gekauft. Seit dem eine einzige kleine Reparatur. Das Brummen ist auch völlig im grünen Bereich. Toi Toi Toi...
 
bushy
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Moin,
habe mich diese Woche mal dem Feintuning gewidmet und habe die Bright Cap Modifaktion mit diversen Kondensatoren durchgeführt: Löten sollte man schon können, ansonsten ist das kein Hexenwerk.
Fazit: beide Amps klingen jetzt viel wärmer, runder und fetter :shock:
Das komplizierteste ist das Auseinandernehmen des CC2, um an die Potiplatine zu kommen. Beim neueren C2 hat man beide auszutauschenden Kondensatoren direkt vorm Kolben :oops:.
CC2: hier müssen 2 Kondensatoren getauscht und einer hinzugefügt werden.s
Für mich allerbestes Ergebnis: Silver Mica 68 pF an C12 und 47pF an C13.
(Verbaut waren Keramik C´s mit je 120 pF = viel zu dünn + schrill!)
Dazu einen 33 pF Silver Mica zwischen Pin 1+2 (Rechts und Mitte bei Draufsicht von unten) des Vol.Poti des Normalkanals. Der Amp klang laut vorher schon klasse, jetzt tut er das auch deutlich leiser :p
Hier ne bebilderte Doku aus dem Netz:
http://www.marshallheads.com/viewtopic.php?f=17&t=183
Für mich waren es nach hin- und herprobieren halt etwas andere Werte.
neuer C2: viel einfacher:
das hintere Brett abnehmen und unter den beiden Kanal Vol. Potis kann man die auszutauschenden Kondensatoren schon sehen. C8 und , etwas rechts daneben, C15! C8 durch Silver Mica 68 pF und C15 durch 47 pF ersetzen. Mit etwas Fingerspitzengefühl muss man nichts ausbauen!
Vorsicht: die verbauten C´s vorsichtigst direkt oben am C abknipsen und so einen kleinen Port zum Löten stehen lassen an dem die neuen angelötet werden können. Das wars schon :cool:
Gleiches Ergebnis wie beim CC2 : voller, runder , wärmer auch bei kleinen Lautstärken und dadurch jetzt auch sehr viel Treterfreundlicher.
Arbeitszeit insgesamt ca. 2,5 Std., Materialkosten incl. Porto ca. € 7,50, Sound für die nächsten Jahre, jegliche harsche Höhen bei niedrigen Lautstärkeeinstellungen (Master+Kanal) sind Wohlklang gewichen.
"Wer sich mit Elektronik nicht auskennt, lässt bitte die Finger davon und fragt jemanden, der sich damit auskennt! Gerade in Röhrenverstärkern herrschen auch im Ruhezustand mitunter lebensgefährliche Spannungen!"
Röhrentipp für beide Amps :
V1: TT 7025, V2: JJ ECC 803, V3: TungSol ECC 83 und 4 x JJ EL 84 (Vox Voicing muss nicht zwingend sein ...)
Viel Spaß damit und
 

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