Wann ist eine Gitarre mein Instrument...?


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Sharry schrieb:
Mich ärgert das eher - ich hätte sie gerne für mich makel- und sprunglos ;-)

Die neue Gitarre (die nun dort gebaut wird) wird Natur - geölt :-D

Das ist doch langweilig, weil nicht personalisiert...? :mrgreen:

Übrigens, Mex-Custom Modelle kenn ich nich, es sei denn, Du zählst z.Bsp. die Baja-Tele, oder meine MIM-Deluxe Strat mit Fishman-Piezos dazu...?
(Hendrix-Signature, Jimmie Vaughan Strat, Road Worn?)

LG Tom
 
bebob
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bei Fön, Blick über die Spree
martin schrieb:
Solche Sachen wie eine Relic, etc, würde ich nie kaufen, aus meiner Sicht ist das Selbstverarschung.

He he, das habe ich lange Zeit auch gedacht.

...aber bei mir ist es so:
obwohl ich ziemlich viele Gigs und Proben spiele, gehe ich anscheinend zu gut mit meinen Gitarren um, oder ich spiele zu sehr wie ein Weichei. Jedenfalls sehen die Instrumente bei mir nach 10 Jahren im Grunde genommen noch genauso aus wie zum Kaufzeitpunkt.

Oder aber die Instrumente bleiben gar nicht so lange bei mir :)

Jetzt bin ich seit ein paar Tagen stolzer Besitzer einer ganz leicht gerelikten Fender Custom Strat. Aber die ersten Gigs mit ihr waren komisch, die Gitarre sieht so wahnsinnig gut eingespielt aus, aber für mich fühlte sie sich noch ziemlich neu an und ich musste mich deutlich mehr beim Spielen konzentrieren als auf meiner vorherigen Hauptstrat.

Ich bin sehr gespannt, ob die neue Gitarre in nächster Zeit dann wirklich "meine" wird!
Da hast Du wohl recht. Ob man will oder nicht, irgendwie achtet man doch darauf, keine Schäden an der Gitarre zu produzieren. Sehr warscheinlich ist es auch recht unnatürlich, eine neu gekaufte Gitarre so zu ramponieren, so dass sie nach einigen Jahren nach einer Relic aussieht.
Gebrauchsspuren lassen sich aber nicht vermeiden, die sehen dann aber auch echt aus, weil sie sicher ungewollt sind. Das ist wohl das große Geheimnis, eine Relic natürlich aussehen zu lassen.
Interessant ist, dass Du deine Relic-Strat doch selbst einspielen musst, damit sie sich nach Dir anfühlt. Das hat wohl mit der "Magie" zu tun, die ich angesprochen habe, ob geschunden (Gitarre) oder nicht, man muss selbst Hand anlegen, um eine persönliche Note zu bekommen.

Mal so ganz nebenbei, kann mir jemand bei Gelegenheit einen Tip geben, wie ich einzelne Zeilen/Sätze zitieren kann? Die übliche Art, einen Satz zu markieren und zu zitieren, funktioniert offenbar nicht, Danke im voraus.
 
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-Gebrauchsspuren lassen sich aber nicht vermeiden, die sehen dann aber auch echt aus, weil sie sicher ungewollt sind. Das ist wohl das große Geheimnis, eine Relic natürlich aussehen zu lassen. -

Hi Bebop, ist auch mein Problem, oder muß vollzitieren, bzw. zwischen den Zeilen alles löschen im Zitat, was nicht gemein ist... ;-)

Ne, künstlich relicen bei ner guten Gitte bin isch auch Gegner von..., aber sowas, ne!

LG Tom

P.S.: Man rutscht ja schonmal mit dem Schraubenzieher, -Dreher, oder Trekkerfahrer aus, aber ist ja irgendwie nachvollziehbar, wenn kein größerer Schaden enstanden...:mrgreen:
 
ollie
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martin schrieb:
obwohl ich ziemlich viele Gigs und Proben spiele, gehe ich anscheinend zu gut mit meinen Gitarren um, oder ich spiele zu sehr wie ein Weichei. Jedenfalls sehen die Instrumente bei mir nach 10 Jahren im Grunde genommen noch genauso aus wie zum Kaufzeitpunkt.

das ist genau auch mein Punkt,aber mit einem anderen Fazit:......denn ich frage mich, was sind das um Gottes Willen für Player, die ihre Klampfen so runterwirtschaften....
Kann deshalb eine Relic jemals meine sein - ich denke auch nicht, da es ein Kunstprodukt ist.
So wie viele neue Relics schauen nur die Originalklampfen vom SRV und Rory Gallagher in irgendwelchen Hochglanzmagazinen aus.....aber niemals meine eigene (denn ich bin ein Gitarrenspießer und pflege meine Instrumente feinsäuberlich)....
 
Sharry
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Tom58 schrieb:
Sharry schrieb:
Mich ärgert das eher - ich hätte sie gerne für mich makel- und sprunglos ;-)

Die neue Gitarre (die nun dort gebaut wird) wird Natur - geölt :-D

Das ist doch langweilig, weil nicht personalisiert...? :mrgreen:

Übrigens, Mex-Custom Modelle kenn ich nich, es sei denn, Du zählst z.Bsp. die Baja-Tele, oder meine MIM-Deluxe Strat mit Fishman-Piezos dazu...?
(Hendrix-Signature, Jimmie Vaughan Strat, Road Worn?)

Die Personalisierung wird innen passieren. PU', passive und aktive Elektronik. :)
Ich finde nichts an aufgemascherlte Gitarren und pflege meine Gitarren so gut es geht.
Meine Strat ist eine Fiesta Red Chris Rea Signature made in Mex. Ich ließ Häussel PU's und eine Fishman Powerbride einbauen. (Als innere Werte ;-) )
 
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Sharry schrieb:
Die Personalisierung wird innen passieren. PU', passive und aktive Elektronik. :)
Ich finde nichts an aufgemascherlte Gitarren und pflege meine Gitarren so gut es geht.
Meine Strat ist eine Fiesta Red Chris Rea Signature made in Mex. Ich ließ Häussel PU's und eine Fishman Powerbride einbauen. (Als innere Werte ;-) )

Jo, die Fishman-Powerbridge hab ich auch, aber werksmäßig in meiner 2008er Fender MIM-Deluxe verbaut.
Geiles Teil, weil m.Mn. aktiv kaum von einer Ovation-Akustik zu unterscheiden, wenn über P.A. gespielt und etwas Compi, Chorus(muß nicht) und gutem Hall!

LG Tom

P.S.: Achso, 10er Saiten aufwärts bringen das System erst richtig zum Klingen...
 
Sharry
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Tom58 schrieb:
P.S.: Achso, 10er Saiten aufwärts bringen das System erst richtig zum Klingen...

Darunter mach ich es gar nicht ;-)
Auf den Archtops habe ich mindest 11 und auf den Acoustics mindest 12.
 
jab
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Tom58 schrieb:
weil m.Mn. aktiv kaum von einer Ovation-Akustik zu unterscheiden, wenn über P.A. gespielt und etwas Compi, Chorus(muß nicht) und gutem Hall!

Ob das wirklich positiv zu sehen ist...?

:banana:


:-D Jab
 
Sharry
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jab schrieb:
Ob das wirklich positiv zu sehen ist...?

:-D Jab

Wurde zwar nicht gefragt, habe aber die Fishman Powerbrige zuerst in diesem thread erwähnt.

Im Mix mit den magn. PU ist es eine Bereicherung für cleane oder eher percussive Rythmusparts.
Geschruppte (strumming) Akustikparts klingen im Mix eigentlich schon sehr authentisch.
Fingerpicking im Sinn von Appregios und Ackordzerlegungen klingen interessant aber nicht mehr so authentisch.
Bei Solis und komplexeren pickings muss man schon mehr klangliche Abstriche hinnehmen.

Eine Akustikgitarre kann nicht ersetzt werden, aber tragfaul wie ich bin, ist es für mich ein realistischer Kompromiss. :)
 
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jab schrieb:
Tom58 schrieb:
weil m.Mn. aktiv kaum von einer Ovation-Akustik zu unterscheiden, wenn über P.A. gespielt und etwas Compi, Chorus(muß nicht) und gutem Hall!

Ob das wirklich positiv zu sehen ist...?

:banana:


:-D Jab

Ich denke für eine HSS-Fender Strat mit verstimmungsfreiem Tremolo schon...
Vor allem auf der Bühne für unkomplizierte Abnahme. ;-)
Oder wenn man in einer Sommernacht bei geöffneten Fenstern die Nachbarn nicht nerven möchte, falls man Aufnahmen in einer DAW macht und ein Take mehrmals einspielen muß, oder einfach nur 'Akustische' übt und Neues ausprobiert...;-)

:banana:

LG Tom

Danke für Deine Antwort @Sharry, das kommt auch noch dazu.
 
 


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