Weg zum besseren spielen


A
Anonymous
Guest
Hallo, icih spiele nun seit 4jahren gitarre mit einem gitarrenlehrer. fast 4 jahre lang haben wir klassikgitarre gemacht und auch weiterhin machen werden. seit ein paar monaten spiele ich begleitungen und kann auch schon viele akkorde flüssig abwechselnd spielen. nun wollte ich mich darin langsam steigern, um noch besser zu werden. welche lieder/übungen könntet ihr mir dafür vorschlagen?
 
A
Anonymous
Guest
Hi Elzoido,

Du spielst Klassik kannst aber keine Liedbegleitung :?:
Was kannst du bisher genau?
Wenn du deinen derzeitigen Stand verrätst, kann man dir besser helfen.

Gruß
Schnarke
 
A
Anonymous
Guest
Du spielst seit 4 Jahren und kannst "auch schon viele akkorde flüssig abwechselnd spielen"?...
Du scheinst die Gitarre privat ja garnicht in die Hand zu nehmen.
Vielleicht ist das dein Problem, einfach zu Hause mehr spielen!
Guck dir mal an, was Santana und Co auf der Klassikgitarre so machen!
MfG Frusciante
 
A
Anonymous
Guest
hab mich nicht richtig ausgedrückt^^
also ich spiele seit 4 jahren klassik, also zupfen.
habe seit ein paar monaten mit liedbegleitung angefangen, zupfen sowie schlagen.
und deswegen kann ich auch seitdem erst akkorde richtig spielen...
hoffe, das hilft mehr nun :)

mfg Elzoido
 
A
Anonymous
Guest
Hi Elzoido,

das effektivste, dass ich Dir empfehlen kann, ist die "Lagerfeuermethode". Gerade jetzt, wo es wärmer wird, nimm Deine Gitarre zum Baden, Grillen und sonstigem gemütlichen Beisammensein mit und spiele. Es findet sich immer jemand, der singt oder selber auch spielt. Learning by doing. Grundlagen findet man im Netz in Hülle und Fülle aber Du willst ja die praktische Umsetzung üben. Das kannst Du am besten zusammen mit Gleichgesinnten.

Gruß, Martin
 
frank
frank
Well-known member
Registriert
13 Oktober 2004
Beiträge
3.682
Hi,

ich kann mich nicht erinnern, jemals Übungen zu Akkordwechseln kennengelernt zu haben.
Ich denke, es hilft nur das Üben an sich. Spiele/Begleite die Songs, die Dir gefallen.

Aber irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sinnvoll sein könnte, den Lehrer zu wechseln.
 
A
Anonymous
Guest
Nicht zwangsweise. Ich kenn einige "Klassikschüler" die erst nach Jahren mit Akkordzeugs vertraut wurden...die wussten teilweise gar nicht was das ist..so´n Akkord. Die haben zwar welche gespielt, aber unbewusst...sozusagen.Von Harmonielehre hatten die überhaupt keinen Plan...Der Bruder eines Mitmusikers war so ein Fall. Der ist relativ flott über´s Griffbrett gehuscht, aber als wir dann usammen was speilen wollten wusste er überhaupt nicht was er machen sollte/könnte. Seine Finger waren schon konditioniert aber das Hintergrund/Basiswissen fehlte einfach. Er hatte die gnaze Zeit nur anhnad von Stücken gelernt...so aus dem Klassikbereich. Und das hatte er auch ziemlich gut drauf...viele Wege führen nach Rom.
http://www.lucguitar.de/2.pdf ...vielleicht hilft dir das hier...

und dann die eventuell...
http://www.lucguitar.de/6.pdf
http://www.lucguitar.de/10.pdf
http://www.lucguitar.de/14.pdf
 
A
Anonymous
Guest
Mahlzeit,

also das oben beschriebene Problem ist ein Phänomen, welches bei "Klassikern" durchaus recht häufig vorkommt.

Wie Luc schon sagte. Die Leute spielen recht gut, sie wissen aber nicht harmonisch einzuordnen was sie da eigentlich spielen. D.H. wenn sie die Töne C, E, G spielen, dann spielen sie diese Töne, es kümmert jedoch wenig, dass es sich um C-Dur handelt. Dies als Beispiel.

Was mich jedoch wundert, ist der Umstand, dass du die Frage nach Übungen nicht deinem Lehrer stellst! Dafür ist der doch da!
 
A
Anonymous
Guest
Marcello":keihp9e8 schrieb:
also das oben beschriebene Problem ist ein Phänomen, welches bei "Klassikern" durchaus recht häufig vorkommt.

Genau:

Fachidiot.jpg
 
finetone
finetone
Well-known member
Registriert
9 Januar 2003
Beiträge
2.642
mad cruiser":lb63ulxg schrieb:

Hallo Jörch,
Du noch hier?
Mach mal zu, dass Du ins Auto kommst, ich möchte mit Dir gemeinsam zu abend essen/trinken. Und wir essen zeitig! ;-)
Bis gleich!
 
A
Anonymous
Guest
Marcello":3klh619g schrieb:
also das oben beschriebene Problem ist ein Phänomen, welches bei "Klassikern" durchaus recht häufig vorkommt.

Dafür hörst du z.B. nicht wie sich gepflegte Fingernägel anhören müssen und wie nicht, klangliche Unterschiede durch Nagelanschlag, klangliche Unterschiede durch Anschlagsposition......

Klassiche Gitarre is ein anderes Instrument.
Kann man schon eher mit nem Cello vergleichen als mit ner E-Gitarre.
Und das "besagte Phänomen" tritt bei Bläsern und Streichern noch viel verstärkter auf.

Gruß
MAx
 
A
Anonymous
Guest
das mit dem klassik phänomen würde genau passen :)
ich habe meinen lehrer auch schon gefragt, und ich habe nur deshalb noch hier gefragt, weil ich hoffe/gehofft habe, dass ich hier noch weitere meinungen oder empfehlungen bekommen könnte.
mfg
Elzoido
 
A
Anonymous
Guest
Zum Klassikphänomen:

In meiner Stufe ist ein mordsmäßig guter Klassikgitarrist, der unter anderem auch Jugend musiziert in NRW gewonnen hat und dort alle von ihm begeistert waren. Wenn er auf seiner Gitarre spielt liegt mein Kiefert wirklich nur noch am Boden, so beeindruckt ist man. Und glaubt mir, der Junge weiß auch was er da spielt, also von der theorie und allem... da ist der richtig fit drin...

AAAABER, wir haben einmal mit unserem Musikkurs was mit Gitarren gemacht wo wir einfach nur begleiten sollten... und auf einmal hatte der "Jugend musiziert"-Gewinner ein Problem. Da standen Akkorde die er kannte aber keine Noten die vorschrieben wann man diesen Akkord exakt spielen sollte und während ich locker vor mich hin schremmelte hatte er ein ganz großes Problem einfach nur mit 3 Akkorden rhytmisch zu begleiten.

In diesem Moment hab ich realisiert, dass Klassikgitarre wirklich was völlig anderes ist.

Gruß
Simon
 
A
Anonymous
Guest
Dr.Schnarke":29om6a36 schrieb:
Dafür hörst du z.B. nicht wie sich gepflegte Fingernägel anhören müssen und wie nicht, klangliche Unterschiede durch Nagelanschlag, klangliche Unterschiede durch Anschlagsposition......

Doch das höre ich auch, wobei gepflegte Fingernägel nicht nur auf Klassikgitarren eine positive Wirkung haben. Unterschiedlich Anschlags-Positionen sind auf der E-Klampfe aber ebenfalls wichtig!

Dr.Schnarke":29om6a36 schrieb:
Klassiche Gitarre is ein anderes Instrument.
Kann man schon eher mit nem Cello vergleichen als mit ner E-Gitarre.

Wieso sich hier ein Vergleich anbietet ist mir schleierhaft. Am ehesten kann man den Klang eines Cellos noch mit der E-Gitarre realisieren.... :idea:
 
A
Anonymous
Guest
zur geschichte von Khalaidahn:
das is ja ungefähr so mein "problem".
wie könnte ich mich da verbessern?
ich kann zwar einige akkorde etc, aber das geht mir halt nicht so von der hand wie klassik...
mfg elzoido
 
A
Anonymous
Guest
Khalaidahn":1ul382uu schrieb:
....während ich locker vor mich hin schremmelte hatte er ein ganz großes Problem einfach nur mit 3 Akkorden rhytmisch zu begleiten.

In diesem Moment hab ich realisiert, dass Klassikgitarre wirklich was völlig anderes ist.

Ist in der Tat so. Während die einem die Gitarre durch die Nase spielen können, sind die Fähigkeiten was Popular-Musik und die dort genutzten und vermeintlich einfachen Gitarrentechniken im Vergleich total unterentwickelt.

Die Annahme, dass es sich um völlig andere Auffassung des Gitarrespielens handelt halte ich auch für richtig. Deswegen fand ich die Frage von Elzoido auch nicht verwunderlich.
 
A
Anonymous
Guest
Marcello":3i4e612p schrieb:
Dr.Schnarke":3i4e612p schrieb:
Dafür hörst du z.B. nicht wie sich gepflegte Fingernägel anhören müssen und wie nicht, klangliche Unterschiede durch Nagelanschlag, klangliche Unterschiede durch Anschlagsposition......

Doch das höre ich auch, wobei gepflegte Fingernägel nicht nur auf Klassikgitarren eine positive Wirkung haben. Unterschiedlich Anschlags-Positionen sind auf der E-Klampfe aber ebenfalls wichtig!

Dr.Schnarke":3i4e612p schrieb:
Klassiche Gitarre is ein anderes Instrument.
Kann man schon eher mit nem Cello vergleichen als mit ner E-Gitarre.

Wieso sich hier ein Vergleich anbietet ist mir schleierhaft. Am ehesten kann man den Klang eines Cellos noch mit der E-Gitarre realisieren.... :idea:

ich erspare mir einen Kommentar
 
A
Anonymous
Guest
Elzoido":17nft33p schrieb:
das versteh ich jetz nicht :)

Et tut auch nicht viel zur Sache!

Ich glaube, was du brauchst, sind ein paar Ansätze. Ein paar Begleitmuster. Sowohl geschrammelt als auch gezupft. Dinge, die prinzipiell gut funktionieren und von denen aus weitere Muster entwickelt werden können. Ansich ist das nicht sooo schwer.

Ich habe solche Dinge aber seltenst aus einem konkreten Buch gelernt. Das einzige was mir hierzu einfällt, wäre "Blues Guitar Rules" (Peter Fischer) und "Funk & Soul Guitar" (Jürgen Kumlehn). Es gibt noch ander Bücher, die wiederum andere Gebiete streifen, aber alle immer sehr speziell. Da müsste man sich durcharbeiten. Viel Material hierzu kam letzlich auch vom Lehrer selbst. Du bräuchtest auch was, was auf der Nylon-String gut zu übertragen ist.

Eine "Königsweg" das zu erlernen gibt es übrigens nicht außer zu üben.
 
 



Beliebte Themen

Oben Unten