Welches Plektrum spielt Ihr, und warum ?


gitarrenruebe
gitarrenruebe
Well-known member
Registriert
20 Oktober 2005
Beiträge
5.562
Lösungen
1
Good Morning Guitarworld,

die meisten von Euch spielen mit einem Plektrum, daher ist es ja sicher auch mal interessant wie wissen, wie sich Eure Auswahl begründet.

Bei mir isses ganz unterschiedlich. Ich experimentiere zu Hause gerne mit verschiedensten Plektren herum, da sich doch beim Spiel alleine Unterschiede, mal fein, mal deutlicher, herauskristallisieren.

Live mit der E-Gitarre kommen bei mir regelmäßig folgende Teile zum Einsatz:

Kasho Nr. 5 usui .075mm medium
ka5l.jpg

Zelluloid Medium Plektrum mit der tollen Eigenschaft, trotz gutem Widerstand sehr flexibel zu sein. Kein brutal fettes Ding, sondern Festigkeit & Elastizität. Mein Allrounder, meine No1.

Jim Dunlop Nylon .060 mm
151429.jpg

Recht weiches Plek, mein Allrounder in der Funk/Soul-Band. Es gibt wunderbar nach bei Rhythmusgeschichten, beim Solieren nehme ich es an der Spitze etwas kürzer, dann hat es auch genug Kraft. Auch sehr gut für Strumming an der Akustikgitarre.

Jim Dunlop Tortex .73mm
151422.jpg

Sehr definierter Anschlag. Sehr geil für pointierte Rocklicks auf den Punkt, auch wenn es mal schneller zur Sache geht. War in der AC/DC-Coverband das Pick der Wahl. Damit auch Songs wie "Let there be rock" und "Whole lotta Rosie" (die Live - auch bei AC/DC selbst - immer etwas schneller gespielt werden) noch definiert klingen.

Bei mir isses so, dass ich mit ganz harten & dicken Pleks nicht zurecht komme. Immer irgendwie Medium, in bestimmten Situationen auch gerne mal mit der Tendenz zu Light-Medium.

Und in letzter Zeit probiere ich zu Hause auch wieder immer mehr die Finger - das klingt nicht nur anders, man spielt automatisch auch anders und es inspiriert irgendwie.

So, und jetzt bin ich gespannt mit was/wie Ihr spielt !
 
P
pit_s_xroad
Well-known member
Registriert
1 März 2005
Beiträge
750
Ort
Woog-City Uptown South
Morsche...


...nur die hier... in der Stärke 0.94...

US6.jpg


ich hab weiß der Geier was alles ausprobiert aber was anderes kommt mir seit ich die Dinger kenne nicht in die Finger :cool:

pick'em up
PIT... :-D


PS: die über mir gezeigten gelben Tortex von Dunlop hatte ich auch mal 'ne Weile... sind auch nicht schlecht... kommen für mich vom Sound her nicht an meine Favs dran...
 
univalve
univalve
Well-known member
Registriert
27 Mai 2014
Beiträge
2.099
Jazz III seit wahrscheinlich 12 Jahren. Aber in rot - da ist das Material meiner Meinung nach anders und reibt sich nicht so schnell ab.

Selten noch die Clayton Ultem in Tropfenform, ähnlich der Form wie das Jazz III mit 1.07mm.
ultem12.jpg


Auf der Suche nach einem guten Daumenpick bin ich immer noch.
Zur Zeit ein golden gate:
sa-5.jpg


Zum Spiel: Bei meiner Band fauxfur zu 90% alles mit den Fingern. Zuhause 80% mit Plek.

greetz
univalve
 
Al
Al
Well-known member
Registriert
4 März 2006
Beiträge
1.818
Lösungen
1
Ort
Karlsruhe
Auf der Akustikgitarre spiele ich Schaller Orange light, 0,024", E-Gitarre Dunlop Delrin Std. extra-heay, purple und zum Fingerpicking akustisch verwende ich einen Daumenring von Dunlop Zookies M-20.

bei dem schaller ist es der grat zwischen stabil und dennoch elastisch, da ich damit strumme aber auch sehr perkussiv anschlage. für die e-gitarre brauche ich einfach was härteres, daher das dicke dunlop. hiermit kann man natürlich auch soft anschlagen, wenn das pick einfach etwas lockerer in der hand hält.

mit dem daumenring bin ich auch noch am experimentieren. würd sagen, hat so nach der tommy emanuel-dvd angefangen :)

lg

alex[/img]
 
A
Anonymous
Guest
Dunlop Tortex 1.0mm (Bläääuen) sind momentan meine lieblings Plektren, aber das ändert sich bestimmt bald wieder bis ich was besseres in der Hand hatte

Salve
Phil
 
A
Anonymous
Guest
univalve":3dcwid0c schrieb:
Jazz III seit wahrscheinlich 12 Jahren. Aber in rot - da ist das Material meiner Meinung nach anders und reibt sich nicht so schnell ab.

Hi,

genau - das ist mir auch aufgefallen! Nutz die auch. Auch in Rot - wobei der Beweggrund eher der war das sie wenn man eins auf der Bühne verliert schneller zu finden sind ;)

Früher hab ich Jazz Ier genutzt da die Spitze runder war und der Ton dadurch irgendwie voller klang, aber da ist mir die spitzere Variante mit einem deutlicheren Anschlag lieber. Kommt definierter rüber.

Gruß,
Jacques
 
B
Bumblebee
Well-known member
Registriert
28 September 2005
Beiträge
581
Lösungen
2
Hallo,

bei der E-Gitarre bin ich nicht besonders wählerisch, einzig allein zu dünn dürfen sie nicht sein. Bin bei den großen Dreiecken, Stärke Medium aus weißem Zelluloid gelandet.
Groß und weiß, damit ich sie besser finde. Dreieckig, damit sie 3 mal so lange wie Pleks mit asymmetrischen Formen halten :)

Auf meiner Maccafferri Kopie spiele ich mit großen Knöpfen (kein Witz), damit erhalte ich einen sehr guten, lauten Gypsysound.

Gruß
Bumble
 
A
Anonymous
Guest
HI,

die da:
1153431304_4420_NYLON_STD_PICK_GRP_463X342.jpg

die Dinger (1,0 dick) spiele ich seit.. ich weiß es nicht mehr - ist zu lange her.
Und dabei wird es auch bleiben., weil ich noch einen Sack voll davon habe. Der reicht für den Rest des Lebens.
 
A
Anonymous
Guest
Hi,

ich spiele eigentlich seit meinen Anfängen das folgende Plek.

Dunlop Tortex 0.88
151423.jpg


Ich habe immer mal wieder andere Stärken oder Hersteller ausprobiert, fühle mich mit diesen aber immer noch am wohlsten.
 
A
Anonymous
Guest
Weil ich sparen muss, gehe ich eigentlich immer zu Livekonzerten, drängle mich in die erste Reihe und fange dann die Plektren der Gitarristen auf.

plekwi6.jpg


An Weihnachten oder zum Geburtstag lasse ich mir auch schon mal ein Päckchen von den Clayton schenken. Wenn ein paar Leute zusammenlegen, kommt ja schon was zusammen.

Gruß
Joe Blob
 
A
Anonymous
Guest
Hi würde interessehalber gerne mal wissen was so ein Damenpleck kosten. Kann mir das einer sagen? Wäre nett. Danke schonmal!
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
7.879
Lösungen
5
gitarrenruebe":86dfyu25 schrieb:
Good Morning Guitarworld,

die meisten von Euch spielen mit einem Plektrum, daher ist es ja sicher auch mal interessant wie wissen, wie sich Eure Auswahl begründet.

So, und jetzt bin ich gespannt mit was/wie Ihr spielt !

Heavy Picks in verschiedenen Formen, sehr gerne die Kasho
No. 15 itsu-mono 1,00 mm, heavy in Schildform, Clayton,
Galli, Dunlop, ... möglichst hart und wenig elastisch.
Neuerdings greife ich auch immer wieder zum V2A-Plek, wenn die
Strat mit 10'-52' dran glauben muß ... jedenfalls habe ich bei
harten Picks eine gute Kontrolle, genügend Kraft und es klingt
je nach Anschlag auch schön snappy.

Für die 12-saitige darf´s auch mal ein medium Plek sein, da auch
gerne Kasho oder Sharkfin oder Finger, da aber weniger medium ;-)

Mit Fingerringen etc. komme ich nicht klar, wobei das Daumenpick etwas
ist, mit dem man den besten Sound bei Lapsteel etc. erreicht, wie ich meine.
 
A
Anonymous
Guest
ähm...

die von mir benutzten "Plektren" sind (lt. Wikipedia-) "durchscheinende Keratinplatten auf der Oberseite der Fingerspitzen".

Gab´s vor 39 Jahren als Geschenk von Mama und Papa und halten bis heute, klasse Teile!
 
Daniel
Daniel
Well-known member
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
1.866
Christopher":2b4shgv2 schrieb:
Hi,

ich spiele eigentlich seit meinen Anfängen das folgende Plek.

Dunlop Tortex 0.88
151423.jpg


Ich habe immer mal wieder andere Stärken oder Hersteller ausprobiert, fühle mich mit diesen aber immer noch am wohlsten.

Dito...
 
univalve
univalve
Well-known member
Registriert
27 Mai 2014
Beiträge
2.099
FARINBELAROD":2fbteyq7 schrieb:
Hi würde interessehalber gerne mal wissen was so ein Damenpleck kosten. Kann mir das einer sagen? Wäre nett. Danke schonmal!
Eigentlich solltest Du das ja selber nachgucken können, da Du aber neu bist, will ich mal nicht so sein ;-)
http://www.tonetoys.de/de/Finger-Picks.html

greetz
univalve

P.S.: @Jaques: ah, jemand mit Geschmack ;-) wenn es sein muss, spiele ich auch die schwarzen Jazz III, allerdings, gerade bei Surf-Sachen, sind die schnell futsch. Die Jazz I und II habe ich auch, benutzte ich aber fast gar nicht. Das II ist meiner Meinung nichts halbes und nichts ganzes. Ist für mich überflüssig. Das I nimmt etwas den Anschlag "Snap". So ähnlich hast Du es ja auch beschrieben - zumidest lese ich das raus. Für ein paar Sachen ganz gut, aber ich ende immer wieder beim III.

P.P.S.: Ich habe noch einige Kashos rumliegen. Ich bring' die mal zur Session mit, vielleicht kann jemand anderes damit mehr anfangen.
 
Woody
Woody
Well-known member
Registriert
16 April 2003
Beiträge
2.902
Lösungen
2
Ort
Köln
An der E-Gitarre nehme ich alles, was mir in dei Finger fällt und über Medium-stärke heruasgeht, gerne auch Jazz III, da bin ich nicht so anspruchsvoll und übe auch immer mal wiedre mit anderen Plektren aus meiner Grabbelkiste.


Für die Jazzgitarre habe ich mir jetzt mal ein Paar Wegen Gypsy Twins gekauft, und ich bin hellauf begeistert.
Klanglich stellen die alles an Plektren in den Schatten, was ich bisher in den Fingern gehabt habe, darunter auch ein altes abgeliebtes Dugain Horn-Plektrum, welches bis dato immer mein absolutes Referenzpick war.

Gruß,
Woody
 
A
Anonymous
Guest
Moinsen,

also früher hab ich diese dreieckigen gespielt...

dann die ovalen...am liebstenaus diesem ganz normalen Material..(nicht Dunlop)
Ein Pic sollte aufm Effee kratzen können...das tun die alten Nylon Dunlops nicht
die Schildkröten sind ganz nett
Aber seit Jahren spiele ich nur noch meine eigenen Plecs
diese werden von Walter Geipel hergestellt (in Süddeutschland...und er macht für fast alle internationalen Grössen die Plecs) und haben meine jeweiligen Bandaufdrucke. (und sind sogar günstiger auf Masse als die ausm Laden)

für AkkustikSachen nehm ich natürlich Thins...ansonsten Heavy...aber nich o doll.
klappt eigentlich ganz gut.
Ein Plec sollte die entscheidende Härte haben...aber Sweeps zulassen... ;-

früher gabs sogar mal Plecs aus Graphit...die warn nichrt schlecht....nur nach 200 Anschlägen..hatte man ein schwarzes Schlagbrett und schwarze Finger... :-D
dann hab ich welche aus Achat (edelstein)....taugen auch nur höchstens als Sammlermaterial...)

greez
 
A
Anonymous
Guest
Seit ewig langer Zeit D'Andrea Pro Plec Small Pointed Square, Typ 330. Da ich etwa nur 2-3 mm vom Steg aus sehr hart anschlage benötige ich extrem haltbare und harte Picks. Meist halten diese nur etwa 2-3 Stunden, dann sindse flat. Dunlops in der gleichen Stärke spiele ich in wenigen Minuten kaputt :lol:
Inzwischen lasse ich mir aber (da doch mächtig Verschleiß) diese Plecs in dieser Form mit 2,5 mm Dicke von einem Freund anfertigen on Masse ;-)

Sound: Ähnlich wie echtes Schildpatt, eben sehr knochig hart mit viel Punch und Mitten. Vor allem an Strat und Tele interessant. Die Form ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, dann aber mehr als komfortabel zu spielen.
Diese Plecs erlauben ein extrem variables und dynamisches Spiel - ich brauche weder nen Ton-, noch nen Volumeregler.........

632866098194568746.jpg


bluesy Gruß

Magman
 
little-feat
little-feat
Well-known member
Registriert
29 März 2020
Beiträge
5.459
Lösungen
2
Ort
Hamburg
matzemoku":ndgjxkqo schrieb:
die von mir benutzten "Plektren" sind (lt. Wikipedia-) "durchscheinende Keratinplatten auf der Oberseite der Fingerspitzen".

Gab´s vor 39 Jahren als Geschenk von Mama und Papa und halten bis heute, klasse Teile!

Jawoll, die benutze ich auch.
Meine sind ein wenig älter (nicht viel).
Nachwachsender Rohstoff und daher ökologisch unbedenklich.
Sind sie runter, setze ich 14 Tage aus und spiele Flöte.....

Tom
 
A
Anonymous
Guest
Moinsen,

jo ein Speedkollege von mir spielt die Form auch
früher waren das die Dunlops...ultraklein "Jazz Type"
für manche Sachen echt nett...
aber hat sich bei mir nie durchgesetzt... :-D

greez
 
A
Anonymous
Guest
Plec-Tips:

Sollten euch die Plecs durch Handschweiß öfters aus der Hand rutschen, einfach mit stabilen Bürolocher 1-2 Löcher oben einstanzen. Sind die Plecs zu dick und hart - Bohrmaschine nehmen. Hilft sehr gut!

;-)
 
EZE
EZE
Well-known member
Registriert
11 Oktober 2005
Beiträge
276
Mein absoluter Favorit


Fender Extra Heavy.

MC_351XHW.jpg


Damit kommt der richtige Twäng :-D zudem bin ich damit auch richtig schnell.

Greeze, Eze
 
A
Anonymous
Guest
Magman":2ujl5nft schrieb:
Plec-Tips:

Sollten euch die Plecs durch Handschweiß öfters aus der Hand rutschen, einfach mit stabilen Bürolocher 1-2 Löcher oben einstanzen. Sind die Plecs zu dick und hart - Bohrmaschine nehmen. Hilft sehr gut!

;-)

Lol...der Dokken Guitarist ..George Lynch...schmirgelt seine Plecs immer vor dem Auftritt (Kunststoff)...damit Rillen drinne sind....scheinbar als Abwasserkanal :-D :-D :-D
ich wollts auch nicht glauben...aber dann hab ich mal eins von ihm bekommen....und tatsächlich...guter Baumarktkunde :-D

greez
 
A
Anonymous
Guest
Ganz Früher die Dreieckigen

Später Fender mittelgroß heavy. Da hab ich immer mit nem Kückenmesser Ritzen eingekerbt.

Heute IBANEZ Heavy 1mm, auf der Rückseite steht hikizume. Die sind sehr griffig und gut.
 
doc guitarworld
doc guitarworld
Moderator
Registriert
17 Januar 2002
Beiträge
7.879
Lösungen
5
univalve":311qx56c schrieb:
P.P.S.: Ich habe noch einige Kashos rumliegen. Ich bring' die mal zur Session mit, vielleicht kann jemand anderes damit mehr anfangen.

Hi, ich habe etwas über 1000 Pleks aller Firmen, Formen und
Gattungen. Können ja eine Tauschbörse machen oder drum zocken ;-),
zB. im Warp-Weitwurf. Ne, ich sammel ja mittlerweile auch ein wenig,
schauen wir mal, was ich nicht brauche, nehme ich mit.
 
 

Oben Unten