Wer von euch spielt auch einen Koch Amp? Besonders Multitone


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Anonymous
Guest
Wer von euch spielt euch einen Koch? Ich spiele schon länger nen 50 Watt Multitone Head mittlerweile nicht nur über die Koch 2x12 sondern auch über meine Greenback 4x12 Marshall Box. An die Multitone User: Mit welchen Einstellungen spielt ihr so, besonders interessieren mich die Volume Einstellung im Bezug auf den schaltbaren Master. Nutzt ihr Effekte?
Gruß
und Danke für Tipps
tps
 
doc guitarworld
doc guitarworld
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Hi,

ich spiele schon länger Koch Amps, Serie 1. Zuerst einen Multitone 100W
Combo mit 2x12", geiles Teil, nur mind. so schwer wie der seelige
Fender Twin. Deswegen habe ich den auch verkauft, weil ich
günstig einen Twintone als Topteil, eine echte Handtasche und leicht,
ziehen konnte.

Das mit den Settings ist schwierig zu beantworten, da ich die
Amps immer noch auf mein Ohr und Räumlichkeiten einstelle.
Bei manchen Settings, die in unserem sehr grossen Proberaum
sehr gut funktionieren hinsichtlich EQ, Master/Pre etc. habe ich
in einem kleinen Club vielleicht aufgrund der akustischen Begebenheiten
schon einen echten Badewannen oder Eierschneidersound.
Die Koch-Amps komprimieren schon bei kleinen Lautstärken,
so daß man etwas Zeit vor dem Gig haben sollte, den bestemöglichen
Sound einzustellen. Bei den Marshalls, die ich hatte, war es zwar
genau das Gegenteil, eher das brutale Element, das man zügeln mußte,
also ist es wohl eh besser, wenn man sich mit den Amps auskennt
und weiß, was machbar ist. Eine Kombi aus Koch Top mit guter 2x12"
und Marshall JMP 50Watt Top (2204) mit guter 2x12" dürfte das wohl
kompletteste sein, was an Hardrock-, Rock- und Bluesrockgitarre nötig wäre.
Meine Meinung steht aber nicht unbedingt für die Kollegen, die mit
einem Single Rectifier allein und Box sehr glücklich sind ...

Beim MT habe ich das R-Volume eigentlich immer so eingestellt,
das bei einem Solospot das Signal geringfügig angedickt war,
etwas präsenter, aber keine +20dB :lol: Geht ja mit dem MT sehr gut.
Der TT ist ja zweikanalig (Serie 1), da habe ich Clean und Drive
in etwas so eingestellt, das Drive einen Tick lauter ist und Boost
über einen Booster, OD (wie dem Liquid Blues von Damage Control)
oder auch einem Vorschalt-EQ erziele. Ich arbeite viel mit dem Volumenpoti
meiner Strat, da ergeben sich zudem noch viele Zwischendinger an
Sounds. Wie die EQ-Einstellungen am Amp aussehen, hängt wie schon
oben geschrieben von den räumlichen Parametern und natürlich
auch Deinem Tagesbefinden ab.

kochmtutt.jpg


Über Koch ist in GW schon geschrieben worden, check auch mal die
Suchfunktion!
 
frank
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doc guitarworld":2fvytbze schrieb:
Über Koch ist in GW schon geschrieben worden, check auch mal die
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Ja, das kann sein. Ich erinnere mich ganz dunkel, dass so ein Koch-Freak ein- oder zweimal ein paar Sätze zu dem Ding fallen lassen hat.
 
doc guitarworld
doc guitarworld
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frank":1hbpaplk schrieb:
doc guitarworld":1hbpaplk schrieb:
Über Koch ist in GW schon geschrieben worden, check auch mal die
Suchfunktion!

Ja, das kann sein. Ich erinnere mich ganz dunkel, dass so ein Koch-Freak ein- oder zweimal ein paar Sätze zu dem Ding fallen lassen hat.

:lol:
 
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Anonymous
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Hi,

ich spiele eine Mulitone und bin was die Volume-Einstellungen angeht auch noch nicht wirklich auf einem grünen Zweig.
Aber die Ausführungen vom guitar doc sind ja schonmal hilfreich (danke!).

An Effekten habe ich bis vor kurzem diverse Bodentreter über den Effektweg eingeschliffen (Boss Tremolo, Boss DD20 Delay, TC. Electronics Chorus/Flanger). Ich habe die Dinger eingemottet, bis auf den TC. Chorus, der ist einfach nicht wegzudenken.

Manchmal schalte ich einen altes Vintage Bluesbreaker Pedal von Marshall von meinen Multitone, um etwas mehr Sustain zu bekommen.
Ansonsten lässt der MT in Punkto Soundflexibilität eigentlich keine Wünsche offen.

Gruß,

MD
 
 

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