Wie finde ich den passende Melodie/Musik zu meinem Songtext?

Sound of Music
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Ein kräftiges Aloha an alle Gitarrengötter/innen,

ich bin seit gut einer Woche neues Mitglied und bin schon ganz gespannt auf die vielen Beiträge und Antworten hier im Forum rund um das Thema Gitarre/Musik etc.

Gleich vorneweg ich bin echter Anfänger in dieser Welt, hatte nie mit dem ganzen Thema groß zu tun und habe erst im Februar dieses Jahres eine Gitarre bekommen, da ich gerne Liedtexte schreibe und Musik ein wichtiger inspirierender Teil von vielen Geschichten sind, die ich schreibe.

Nun muss ich zugeben, dass ich nicht gerade mit einem Musiker, -Songwriter-Gen auf die Welt gekommen bin und sich zig neue Melodien in meinem Kopf tummeln(anders als Geschichten) und ein Gitarrenfanatiker werde ich bestimmt auch nicht werden, doch ich schreibe gerne Texte. Blöd, wenn einem aber einfach keine richtige Melodie/Rhythmus oder Sound dazu einfällt.

Klar, ich bringe mir das Gitarrespielen jetzt selber bei, sehe mir Videos dazu an, lese Blogs/Beiträge dazu, doch wenn es darauf ankommt etwas Eigenes zu erschaffen, dann versage ich.

Habt ihr vielleicht Ideen was ich tun kann um die passende Melodie, Rhythmus oder auch Sound zu finden(Ich bewege mich im Bereich: Pop-Rock, Balladen)? Was macht ihr denn so, wenn ihr an einem Lied arbeitet?


Danke für eure Hilfe.
 
Lösung
Sharry
Viele Strassen führen nach Rom. Den eigenen Weg zu finden ist nicht so leicht.
Meine Hauptstrasse kann ich kurz vorstellen. (Umwege gar nicht so selten).
Ich bin eher unbegabt bzw zu scheu um Texte für einen Vortrag zu schreiben, daher fange ich mit der Melodie an.
Manchmal habe ich aber schon eine Textvorlage von Bekannten, dann ergeben sich aus der Sprachmelodie Ideen.

Ich suche mir eine Ackordfolge für Vers und/oder für einen Refrain.
Heute mache ich das mit dem Programm Band in the Box. (da habe ich gleich einen passenden Groove)
Dann spiele ich mir dieses in einer Schleife vor und versuche dazu zu singen (la la ) oder mit der Gitarre zu solieren.
Manchmal habe ich aber schon eine Textvorlage von Bekannten, dann ergeben sich aus...
diet
diet
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Hi,

ich lese da heraus, dass du Texte hast, auch singen würdest und kannst, auch Ideen zur musikalischen Umsetzung hast, aber (noch) kein Instrument spielen kannst.
Mein Gedanke wäre da: Such dir Gleichgesinnte, such eine Band.
Bist du in einer größeren Stadt unterwegs? Dann schau in den lokalen Anzeigern nach Inseraten oder inseriere selber.
Sänger/Texter sucht Band.
Vielleicht ist das ein guter Weg, um in die Materie rein zu kommen.
 
G
gs-pk
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Hallo,
ich hab länger nichts eigenes mehr "komponiert", auf der Gitarre mir ausgedacht.

Aber was mir oft geholfen hat war ein Beat, der im Hintergrund läuft. Danach Versuche ich ein Riff zu finden, das mir gefällt, spiele es immer wieder, verfeinere es in bestimmten Details, bis es in meinen Ohren "rund" klingt. Ich Stelle mir vor meinem inneren Auge eine Strophe vor, die ich vielleicht zum Riff Summe, und noch eine. Danach wiederhole ich das ganze und höre, wie es klingt.

Fällt mir ein Refrain in Form von Akkorden ein, dann spielen ich diesen Refrain, Summe wieder dazu, sofern ich noch keinen Text habe (du schon 😉) und versuche, die Strophen mit dem Riff und den Refrain miteinander zu verbinden.
Sowas braucht Zeit, Gehör und - bei mir jedenfalls - viel Wiederholung!

Ich nehme Riffs zwischendurch auf und versuche, daraus etwas zu erstellen, weiter zu bauen, etwas zu formen.

In deinen Fall würde ich dem selbst erstellten Text entlang gehen. Ich würde mir ein Riff einfallen lassen, es anhand des Textes ausprobieren und sehen bzw per Aufnahme hören, wie es gemeinsam klingt. Vielleicht musst du nach einem anfänglichen Riff auch nur z.B. mit Powerchores begleiten und deinen Text dazu singen, weil es dann übersichtlicher klingt als das Riff auf der Aufnahme und (!) deinen Gesang zu hören.
Wenn du einen geeigneten Refrain als Akkordfolge hast, kannst du diesen spielen, während du deinen Text weiter entlang singst. Es ist nicht einfach, das in Worten zu erklären, aber vielleicht hi!ft es dir etwas, einen Einstieg zu finden.

Text nehmen, ein Riff dazu spielen, aufnehmen und hören, wie es klingt.
Anschließend eine strophe singen, mit Powerchords dazu spielen, aufnehmen.
Danach einen Refrain wagen und deinen Text dazu singen.
Usw.

Ich würde über die oben genannten Schritte erstmal sanft einsteigen und aus einem eigenen Text übersichtliche Bausteine wie Strophen, Riff, Refrain usw. bauen. Nach dem Aufnehmen der einzelnen Teile kannst du entscheiden, in dir das gefällt oder ob du etwas an der Melodie ändern musst.
Danach kannst weitere Bauteile "entwerfen", z.b. ein Interlude, ein Zwischenspiel, ein kleines Solo, um danach wieder zum Riff zurückzukehren und mit einer weiteren strophe weiterzumachen.

Probier es einfach aus. Schritt für Schritt! Viel Erfolg!
 
bebob
bebob
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Nun muss ich zugeben, dass ich nicht gerade mit einem Musiker, -Songwriter-Gen auf die Welt gekommen bin und sich zig neue Melodien in meinem Kopf tummeln(anders als Geschichten) und ein Gitarrenfanatiker werde ich bestimmt auch nicht werden, doch ich schreibe gerne Texte. Blöd, wenn einem aber einfach keine richtige Melodie/Rhythmus oder Sound dazu einfällt.
Wenn du, wie du schreibst, noch Anfänger in dieser Welt bist, ist es am hilfreichsten, wenn du dir die Größen der Songwriter der Musikgeschichte anhörst und deren Songs nachspielst. Dadurch lernt man die Harmonien (Akkorde), die genutzt werden, um eine Melodie darüber zu legen.
Ein Gitarrenfanatiker muss man nicht werden, wenn es Songwriting geht, vielmehr geht es um Melodien, die man verpackt, man muss die richtigen (passenden) Akkorde zu den Melodien finden. Wenn du verschiedene Songs nachspielst, wirst du bald entdecken, dass man über die Akkorde der Größen, auch andere Melodien singen kann.

Es gibt unterschiedliche Schemen, wie man einen Song aufbaut. Eine der gängigsten wäre, Intro-Strophe-Refrain-Outtro.
Das ist aber nur ein Schema von vielen, die auch untereinander in der Reihenfolge austauschbar sind, oder einfach nur aus Strophe und Refrain bestehen können.

Das mit Melodie, Rhythmus, kommt dann von selbst, wenn du die gängigen Akkorde kennst und spielen kannst. Du stehst am Anfang, hör dir viele Songs an, lerne die Akkorde.
 
falk_couffer
falk_couffer
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Hallo erstmal... ich hatte mal mit einem Sänger zusammengearbeitet, der immer wenn ich ihm ein Riff oder eine Chordfolge vorspielte, erstmal in mein CD Regal griff um sich dort eine beliebige CD rauszuzuchen die ein Textbooklet dabei hatte. Dann nahm er sich irgendeneinen Text aus diesem Booklet um sich eine Melodie zu meiner Gitarre einfallen zu lassen - hatte er diese... dann hat er auf diese Melodie seine Texte geschrieben und angepasst.
 
Sharry
Sharry
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Viele Strassen führen nach Rom. Den eigenen Weg zu finden ist nicht so leicht.
Meine Hauptstrasse kann ich kurz vorstellen. (Umwege gar nicht so selten).
Ich bin eher unbegabt bzw zu scheu um Texte für einen Vortrag zu schreiben, daher fange ich mit der Melodie an.
Manchmal habe ich aber schon eine Textvorlage von Bekannten, dann ergeben sich aus der Sprachmelodie Ideen.

Ich suche mir eine Ackordfolge für Vers und/oder für einen Refrain.
Heute mache ich das mit dem Programm Band in the Box. (da habe ich gleich einen passenden Groove)
Dann spiele ich mir dieses in einer Schleife vor und versuche dazu zu singen (la la ) oder mit der Gitarre zu solieren.
Manchmal habe ich aber schon eine Textvorlage von Bekannten, dann ergeben sich aus der Sprachmelodie manch Melodien

Ergibt sich ein Ideen-Funke, nehme ich diese mit einem Freeware programm Recorder oder Audacity auf.
Es kann oft vorkommen, dass ich eine Melodie finde und der Meinung bin, dass ich am Groove etwas ändern müßte.
Dann editiere ich den Band in the Box und beginne von vorn, auf schon Vorhandenes zurückgreifend.

So ergibt sich für mich ein Harmonisches und Melodisches Grundkonzept.

Ich überlasse meine Skizzen Leuten die das Texten können. (Sänger*innen oder anderen Kollegen)
Es gibt dann keine Vorgaben, dass man sich sklavisch daran halten müsse.
Oft kommt mit dem Text ein melodischer Einfall.

Als Autoditakt habe sich diese Vorgangsweise gefunden.
Wie schon oben bemerkt muss man kein Virtuose sein, um einen Weg zu finden.
Für mich ist der Weg das Ziel. Ich hatte nie vor zu veröffentlichen.
 
 



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