Wie niedrig sollte die Saitenlage einstellbar sein?!


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In letzter Zeit hatte ich bei meiner Epiphone LP Custom Midnight in letzter Zeit immer mehr den Eindruck, dass die Saitenlage zu hoch eingestellt ist, drum hab ich mich jetzt endlich mal dran gemacht das zu ändern. Nachdem ich dann mal nachgemessen hatte musste ich feststellen, dass 2,5 mm doch ganz schön viel ist, und drum hab ich einfach mal auf gut Glück die Höhe auf 1,5mm reduziert. Bei der 1.-3. Saite klappt das größtenteils super. Nur bei die e-Saite scheppert wenn man den 20. Bund spielt am 21., hört man deutlich und sieht man bei genauerer Betrachtung auch. Allerdings muss man, um das zu verhindern, die Saiten extrem hoch stellen (ich glaub fast noch höher, als sie vorher waren). Bei der 4.-6. Saite hingegen scheppert es extrem stark, ab dem 4. Bund gehts los, ab dem 7. wirds unerträglich. Die Halskrümmung hab ich noch nicht verändert (wollte mir vorher lieber Rat holen), auf dem Bild kann man hoffentlich einigermaßen erkennen, dass der Hals leicht gebogen ist.
Ist die Gitarre einfach behindert oder erwarte ich zu viel? Was sind denn gute Richtwerte für die Saitenlage?


lp_custom_144.jpg


Bis jetzt bin ich allgemein von der Qualität dieser Gitarre alles andere als angetan, das ist nämlich schon die Dritte, die mir zugeschickt wurde, die ersten zwei waren Beschädigt oder verloren nach einem Monat spielen einfach mal die Gurtschraube (die von den Epiphone-Pfeiffen auch viel zu klein dimensioniet wurde......).
 
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hans-wurst":15tiswim schrieb:
Was sind denn gute Richtwerte für die Saitenlage?


Ein guter Richtwert wäre, mit dem Teil zum Gitarrenbauer zu gehen und das machen zu lassen. Ernsthaft!

Es gibt nicht wirklich Richtwerte, sondern individuelle Präferenz. Ein erfahrener Techniker oder Bauer holt mit viel Erfahrung, da mehrer Faktoren hier zusammenwirken, ein Optimum an Bespielbarkeit raus. Selbst aus einem mittelmäßigen Brett. Das Geld dafür ist gut angelegt!

P.S: Das der Hals konkav gebogen ist, ist prinzipiell gut. Gibt natürlich zuviel und zu wenig. Muss man anschauen. Und aus der Ferne tippe ich, dass dein Sattel zu hoch sein könnte. Aber, wie gesagt, lass da jemanden kompetentes drüberschauen.

;-)
 
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Ich würde auch den Gang zum Gitarrenbauer empfehlen. Hört das Scheppern in den obenen Bünden (ab ca. 14) wieder auf?
 
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Blackbeer
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Moin,

der Gang zum Gitarrenbauer ist sicherlich der beste, aber auch teuerste Tipp!

Andererseits, wenn das Objektiv der Kamera die Perspektive nicht zu sehr verzerrt hat sieht für mich der Hals doch sehr konkav gebogen aus.

Teste mal indem Du einen Capo auf den ersten Bund setzt, am letzten Bund die Saiten herunterdrückst den Saitenabstand so 7./8. Bund. Hier sollten die Saiten nur kaum erkennbar (papierstärke) Luft zu den Bundstäbchen haben. Wenn das mehr ist (was ich annehme), dann sollte der Hals erstmal "begradigt" werden.

Gruß und Blues
Andreas
 
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hans-wurst":7hy975az schrieb:
Bis jetzt bin ich allgemein von der Qualität dieser Gitarre alles andere als angetan, das ist nämlich schon die Dritte, die mir zugeschickt wurde, die ersten zwei waren Beschädigt oder verloren nach einem Monat spielen einfach mal die Gurtschraube (die von den Epiphone-Pfeiffen auch viel zu klein dimensioniet wurde......).

Hallo hans-w,

mir ist irgendwie seltsam dabei, Deinen Nick komplett auszuschreiben. :?

Die Gitarre ist also noch relativ neu, richtig? Wann gekauft? Wo gekauft? Wann hast Du das aktuelle Gerät erhalten? Fällt ein eventueller Mangel noch unter Garantie? Mit diesem Wissen ließen sich unter Umständen bessere Ratschläge erteilen.

Ich bin mir nicht sicher, kann mir aber vorstellen, dass eigenmächtiges Rumschrauben am Halsstab Einfluss auf die Garantiebedingungen hat.

Daniel

PS: Ach ja, willkommen hier.
 
little-feat
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hans-wurst":m5xgo9qc schrieb:
auf dem Bild kann man hoffentlich einigermaßen erkennen, dass der Hals leicht gebogen ist.
.

Leicht gebogen ist gut!!

Das ist ein Flitzebogen und so wohl kaum spielbar, es ei denn, per Slide.

Es müsste der Halsstab so weit gespannt werden, dass der Hals ohne Saitenspannung gerade ist. Das ist aber nur ein grob über den Daumen gepeilter Wert.

Du kannst im Rockinger Workshop nachlesen, wie der Hals richtig eingestellt wird und anschließend auch die Saitenlage, also das komplette Setup.

Trotzdem würde ich dir auch raten, damit zu einem Fachmann zu gehen. Ist besser und unterm Strich billiger, als wenn du etwas kaputt machst.

Tom
 
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Ich weiß, ich bin nicht hilfreich, aber ... wenn Du schon 2 Gurken von Epiphone bezogen hast, warum noch einer dritten die Chance geben?

Ich hab eine Epi LP Bariton, die ist ok, nachdem ich die komplette (!) Elektrik ausgebaut habe (PUs, PU-Wahlschalter, Ausgangsbuchse), aber ich werde keine Epi mehr kaufen.

Qualität kostet einfach Geld.
 
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Qualität gibt´s auch für günstiges Geld. Die Les Paul von Bach sind der beste Beweis. Sorry for OT.
 
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Danke schonmal für die zahlreichen Antworten :)

Was kostet denn ein Gang zum Gitarrenbauer in etwa (nur, dass ich eine Vorstellung der Größenordnung habe, muss nix genaues sein, weil das ja wahrscheinlich davon abhängt, was er alles machen muss)

@Blackbeer: Ich glaub die Kamera hat da nix großartig verzerrt, das sieht auch mit dem bloßen Auge so aus... und einen Capo hab ich leider nicht, mal schauen, ob ein Kumpel von mir einen hat.

@nolinas: So neu ist sie auch nicht mehr, die jetzige hab ich jetzt über ein Jahr. Es ist also auf jeden Fall noch innerhalb der 3-Jahres-Garantie vom Thomann (habs vor ca. anderthalb Jahren gekauft). Ich war das letzte halbe Jahr nur leider kaum zum Spielen gekommen, drum mach ich das auch erst jetzt. Was mich besonders ärgert ist, dass ich denen vom Thomann sogar noch gesagt hatte, dass sie die jetzige Gitarre doch bitte vorher nochmal auf Mängel prüfen sollen, damit ich sie nicht gleich wieder zurückschicken darf, und wenn sie einmal dabei sind die Gitarre auch gleich gscheid einstellen sollen. Ich hab mich dann erst mal drauf verlassen, aber offensichtlich haben die das gekonnt ignoriert...

Kann man denn sowas auf Garantie machen lassen?
 
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FretNoize":d4flv7kq schrieb:
Ich weiß, ich bin nicht hilfreich, aber ... wenn Du schon 2 Gurken von Epiphone bezogen hast, warum noch einer dritten die Chance geben?

gute Frage... ich hatte ja gehofft, dass diese nun endlich passt und ich einfach bloß Pech hatte. Außerdem war die beim Probespielen gut und die Testberichte, die ich gelesen hatte, hatten meinen positiven Ersteindruck mehr als bestätigt...
Leider bin ich erst jetzt schlauer. Eine Epi kommt mir auch nie wieder ins Haus, und auf Test werd ich auch nie wieder verlassen. Lieber hol ich mir in Foren wie diesem unabhängige Meinungen.
 
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tag,
muss gar nicht unbedingt ein gitarrenbauer sein.
ein guter guitarshop sollte auch einen einstellservice anbieten.

mein laden hier um´s eck nimmt für ein grundsetup incl. neuer saiten nach wahl 45€.
und dann ist das aber perfekt.
wenn natürlich nochmal arbeiten, oder replacements vorzunehmen sind würde es entsprechend teurer.
aber ich halte das für leute die sich nicht sicher sind was sie da tun, oder vielleicht nicht das rechte werkzeug haben für durchaus gut angelegtes geld.

grüße
MIKE
PS: las ich jetzt grad noch... in Foren wie diesen unabhängige Meinungen einholen ???
Ohwei - das wird nix.
Jeder hat seine Meinungen, Präferenzen, sicher auch Leichen im Keller und Nägel im Kopf.
Also so richtig unabhängig und objektiv... ehrlich... Nö

Wenn aber Dein Vertrauen in das Instrument nur an der Einstellung der Saitenlage zu scheitern droht... ach Gott... stay cool.
Lass Dir mal eine 5000€ Custom Shop Les Paul so richtig Scheiße einstellen - die würde sich dann auch nicht besser spielen wie Deine Planke jetzt.
Und das Gibson und Epiphone noch nie Weltmeister im Abliefern einer ordentlichen Werkseinstellung waren ist auch bekannt... von daher, mal nicht allzu viele Sorgen machen.
 
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hans-wurst":2z6334mk schrieb:
Leider bin ich erst jetzt schlauer. Eine Epi kommt mir auch nie wieder ins Haus, und auf Test werd ich auch nie wieder verlassen. Lieber hol ich mir in Foren wie diesem unabhängige Meinungen.

Kein Forum der Welt kann Dir zuverlässig Auskunft geben über etwas, das in der Fertigungsqualität eine solche Schwankunsbreite hat wie eine Gitarre. Die eine ist toll, die andere ist Gurke.

Ich muß zugeben, ich hab viel Glück bei meinen Anschaffungen gehabt (hab jetzt 11 Gitarren zuhause herumstehen), die ich nicht vorher angespielt habe (also Thomann und ebay). Aber ich plane nun den Kauf der nächsten Gitarre, und zum erstenmal werde ich mir die Zeit einräumen, in vielen Gitarrenläden die Dinger auch mal auszuprobieren, und wenn ich eine gute gefunden habe, auch genau diese mitzunehmen (nicht eine derselben Baureihe, sondern exakt das Modell, daß ich getestet habe). Und wenns 2 Monate dauert, ist es ok (bisher wollte ich die Gitarre immer SOFORT!).

Mein Problem ist, daß ich - während ich im Gitarrenshop das Ding anspiele - nicht richtig hinhöre und -fühle, sondern mehr darauf achte, wie gut ich spiele. Das nächste Problem ist, daß man immer einen völlig unbekannten Verstärker dort hat, den man auch nicht beurteilen kann. Ich hoffe, das legt sich noch...
 
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Der Nachteil, wenn man bei einem Versender kauft ist eben, dass man nicht mal eben vorbeigehen kann um die Gitarre einstellen zu lassen. Der Händler um die Ecke würde solche Arbeiten als Service sehen und nichts dafür berechnen. Wahrscheinlich wäre die Gitarre dort aber auch teurer gewesen.

Jetzt musst du halt für das Einstellen bezahlen. Und so relativiert sich dann die Ersparnis beim Kaufpreis wieder.

Übrigens….eine zu starke Halskrümmung ist kein Garantiefall. Holz arbeitet nun mal, der Halsstab ist dazu da, dies zu korrigieren.

45,00 Euro für eine komplette Einstellung halte ich für einen guten Richtwert.

Wartung gehört zu einer Gitarre wie die Inspektion zum Auto. Macht man es nicht selbst, fällt es eben in die Rubrik Unterhaltskosten…..wie neue Saiten, z. B.

Also nicht jammern, machen lassen und anschließend spielt sich das Ding wie von selbst.

Tom
 
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Blackbeer":1g2c1blz schrieb:
Moin,

der Gang zum Gitarrenbauer ist sicherlich der beste, aber auch teuerste Tipp!

Auf den ersten Blick: ja.

Ich habe aber selber erfahren, dass ein Gitarrenbauer aus meiner halbwegs gut bespielbaren Burny eine superdupermegagut bespielbare Klampfe gemacht hat.
Sprich, aus einer 2- wurde eine 1+.

Wenn man eine Klampfe verkauft, nur weil man die Saitenlage nicht mag, dann macht man u.U. Verlust.
U.U. mehr Verlust, als eine Grundeinstellung plus Bünde-Abrichten bei einem Fachmann gekostet hätte.
Dieser Verlust wäre -manchmal- deshalb bei einem guten Gitarrenbauer besser angelegt.

Bei der Burny hatte ich schon überlegt, sie zu verkaufen und mir eine teurere als Ersatz zu kaufen.

Nach dem (nicht ganz billigem) Besuch beim Gitarrenbauer bin ich froh, das nicht getan zu haben ...

Tschö
Stef
 
Monkeyinme
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Moin,
deine Beschreibung der Saiten Nummern (1-3, 4-6), e-Saite bei 1-3 und die Fehlerbeschreibung inkl. dem Bild verwirren mich. Dein Problem sind die hohen Saiten (4-6), das Bild ist auf den tiefen Saite 1-3. Die ja nicht viel Problem haben. Absicht?

Mein geliebtes Nachschlagewerk nennt Zahlenwerte für die Saitenlage, zwischen 1,8 (e) und 2,6 (E) gilt als hoch, noch nicht als sehr hoch. Wobei das gemessen wird am 12 Bund, ohne Capo oder sonstiges. Das sagt aber noch nichts über die Bespielbarkeit. Oder den Flitzebogen, den du da hast.

Hast du mal andere Saitenstärken drauf gemacht?

Der mit der Garantie war übrigens gut... :lol: Bei meinen beiden fast neuen Gitarren war das Werkzeug zum Einstellen von Hals und Saitenlage dabei, warum wohl? Mit ein bißchen handwerklichem Geschick ist das nach ein wenig Übung kein Problem mehr, die Saitenlage und Halskrümmung einzustellen. Was ja bei Stärkenwechsel eh gemacht werden muß (sollte). Setzt voraus, das auch Hals, Bünde und Sattel i.O. sind. Und es gilt der Satz: "Nach fest kommt ab", eine Halsschraube läßt sich normalerweise gut bewegen. Wenn nicht, ist irgendwas faul. Es reichen viertel oder achtel Umdrehungen für den Anfang. Vielleicht auch bei entspannten Saiten. Alles andere macht der Gitarrenbauer oder Shopeinsteller.

Meine Backpacker wurde nach 4 Wochen spielen nochmal eingestellt, weil auch nicht vorher gemacht. Und die hat keine Stellschrauben... ;-) War im Fachgeschäft wo gekauft kein Problem.

Der Gitarrenbauer deines Vertrauens wird sich freuen dich demnächst willkommen zu heißen. Support your local heroes!

Ciao
Monkey
 
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Hallo Forum

Monkeyinme":3e5obtlp schrieb:
Der mit der Garantie war übrigens gut... :lol:
Schön, wenn Du Dich freuen kannst. :lol:

1. beschriebener Zustand

a) Bei der 1-3 Saite (e-b-g) klappt des Tieferlegen super, nur die e müsste eigentlich noch höher als die anfänglichen 2,5 mm gestellt werden.
b) Bei den anderen Saiten (d-a-e) scheppert es nach dem Tieferlegen beginnend ab dem 4. Bund immer stärker.
c) Hals wurde von einigen hier als zu stark gekrümmt eingeschätzt.

2. Der Verkäufer ist verpflichtet, dem Käufer eine Sache zu verschaffen, die bei Übergabe frei von Sachmängeln ist. Dieser Pflicht genügt er nicht, wenn er zwar eine fehlerhafte Sache, aber gleichzeitig noch das Werkzeug und die Anleitung zum Reparieren übergibt.

a) Scheppernde Saiten wegen eines eindeutig zu stark gekrümmten Halses bei Übergabe: Sachmangel,
b) spätere Verkrümmung, z.B. dank trockener Heizungs-Raumluft in der winterlichen Menopause: kein Sachmangel, keine Garantie.

Angesichts meiner Unkenntnis der zeitlichen Abläufe war ich davon ausgegangen, dass der letzte Tausch noch nicht lange her war.

3. Erwägt der Käufer, wegen eines Mangels der Sache vom Verkäufer Garantieleistungen einzufordern, sollte er Selbstbehebungsversuche vermeiden. Bekäme der Verkäufer Wind davon, dann könnte er den Fortfall der Beweislastumkehr des wunderbaren 1. Halbjahres behaupten. Denn der Verkäufer könnte mit gutem Grund behaupten, der Käufer habe nach dem Kauf dran rumgefummelt, die Sache dabei defektiert und wolle den Kram elegant bei ihm wieder loswerden.

Damit hätte der Käufer nach meinem Empfinden einen etwas schwereren Stand in etwaigen Verhandlungen.

4. Dies ist bereits hans-wursts 3. Gitarre, also bereits die 2. Nacherfüllung. Läge schon wieder ein Mangel vor, so wäre auch dieser Versuch fehlgeschlagen. Dies eröffnete dem Käufer das komfortable Recht auf Rücktritt vom Vertrag.
In dieser Situation könnte der Verkäufer durchaus zu Zugeständnissen bereit sein, z.B. Übernahme der Kosten einer Einstellung durch einen Gitarren-Heile-Macher.

5. Angesichts des Zeitablaufes und der darin enthaltenen Heizperiode, des Verstreichens der Halbjahresfrist halte es nun aber auch für recht unwahrscheinlich, dass der Verkäufer zu Konzessionen bereit sein wird.


Daniel
 
E
erniecaster
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Hallo Nolinas,

Juristerei in Foren ist dünnes Eis.

Davon mal abgesehen ist das hier ein Les Paul Modell. Wie man dort die Saitenlage einzelner Saiten einstellen will, ist mir schleierhaft.

Ich würde so vorgehen:

1. Workshop bei Rockinger.de lesen
2. Werkzeug besorgen (Schraubendreher, Imbusschlüssel)
3. Tuner besorgen
4. neue Saiten besorgen
5. nach der Beschreibung von Rockinger.de die Gitarre vorsichtig und überlegt einstellen

Wenn 5. zu einem befriedigenden Ergebnis führt, schön. Wenn nicht, dann:

6. bei einem, der das kann, einstellen lassen und vielleicht zusehen

Gruß

erniecaster
 
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@little-feat: Das Problem ist, das mit dem "Händler um die Ecke" ist nicht so einfach. Wenn ichs in München gekauft hätte, hätte ich schon mehrfach eine Stunde in die Innenstadt fahren dürfen. Drum hab ich mich für Thomann entschieden, der auch nicht mal billiger war.

@Monkeyinme: Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich dachte immer die Nummerirung geht so:
e-6
a-5
d-4
g-3
h-2
e-1



Was ich allerdings nichtselber einstellen kann ist das 21. Bundstäbchen, das Probleme macht. Wäre das wenigstens ein Garantiefall, auf den man bestehen kann?

edit: Was mir noch aufgefallen ist: Der Sattel kommt mir bei genauerer Betrachtung ziemlich abgenutzt vor (und das, obwohl ich das letzte Jahr kaum zu Spielen gekommen bin). Bei allen Saiten wirkt er auf der Kopfseite ausgefranst (bei der tiefen E auch auf der Anderen), außerdem verschwinden alle Saiten ziemlich tief in ihm (ganz besonders die tiefe E und die D Saite, dort ist sogar Luft zwischen "Oderseite" Saite und Oberseite Sattel)
 
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hans-wurst":1qe57faj schrieb:
Was ich allerdings nichtselber einstellen kann ist das 21. Bundstäbchen, das Probleme macht. Wäre das wenigstens ein Garantiefall, auf den man bestehen kann?

Sind die Bundstäbchen nicht auf dem selben Niveau kann man die Bünde abrichten lassen, dazu gehört dann anschließend auch das Einstellen von Halskrümmung Saitenlage.
Von den beiden Gitarren, die ich in jeweils Unterschiedlichen Musikläden (Das große T und das große M) neu bezogen habe war keine so abgerichtet und eingestellt, als dass sie mit der Arbeit des Gitarrenbauers mithalten konnte, den ich eben damit beauftragte.

Du kannst die Klampfe auch noch 5 mal zurückschicken und jedesmal andere Einstellungsfehler finden, oder du investierst einmal einen guten Fuffi in den Gang zum Fachmann!
Es lohnt sich! - Wenn dem nicht so wäre, würden es dir hier nicht alle empfehlen :)
 
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Numms mir nicht übel, es ist nicht böse gemeint – aber du scheinst nicht die geringste Ahnung von Gitarren und ihrer Technik zu haben. Das ist nicht schlimm, man kann ja lernen.

Ob ein Sattel korrekt gekerbt ist oder nicht wirst du mit dem bloßen Auge als Laie nicht erkennen.

Und was soll mit dem 21. Bundstäbchen sein? Kommt es hoch, oder wie? Ob die Bünde korrekt abgerichtet sind, prüft man mit einem Lineal aus Stahl, mit dem bloßen Auge wirst du auch hier keine Unkorrektheiten erkennen.

Also noch mal:

Dass der Hals zu viel Krümmung hat, sieht man mit einem Blick. Er gehört zunächst sauber eingestellt.So, wie der Hals jetzt aussieht, ist er nicht spielbar.

Dann wird die Oktavreinheit geprüft und eingestellt.

Zum Schluss kommt das Feintuning der Saitenlage, also Einstellung der Brücke.

Ist das alles einwandfrei justiert, und die Gitarre macht immer noch Probleme, dann kann man die Kerbung des Sattels prüfen sowie die korrekte Abrichtung der Bünde.

Wieso macht es Probleme, die Gitarre zu einem Fachmann zu bringen? Schreib, wo du wohnst und du wirst einen entsprechenden Tipp bekommen.

Mit deinem derzeitigen Kenntnisstand wirst du mit jeder Gitarre, egal wie teuer, Probleme haben. Wenn dir ein Fachmann sagt, dass die Gitarre nicht OK ist, DANN kannst du sie zurückschicken, aber erst dann.

Tom
 
Monkeyinme
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Riddimkilla":oq0g7mfj schrieb:
hans-wurst":oq0g7mfj schrieb:
Ich wüsste nicht zu wem ich in Pfaffenhofen/Ilm gehen kann.

zum Bahnhof?

und dann nen Zug nach München nehmen ...

Rid

Ich schmeiß dann mal Ingolstadt in den Raum, vielleicht hier? http://www.kunstundmusik-ingolstadt.de/technik.html War der erste Treffer...


Und das mit der NUmmerierung, war spät an dem Tag... :kratz: Trotzdem war ich verwirrt, aber Nolinas aufdröseln hat ja jetzt geholfen.

Anyway, geh zum Gitarrenbauer deines Vertrauens und lass die Gitarre einstellen. Das hilft. Immer. Und kauf dir das nächste Mal eine Stratkopie, die kann man wenigstens vielfältig einstellen... ;-)

Ciao
Monkey
 
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hans-wurst":2p4gccld schrieb:
Ich wüsste nicht zu wem ich in Pfaffenhofen/Ilm gehen kann.

Ist das alles was von dir kommt auf die vielen gut gemeinten und sachdienlichen Tipps?

Keine Eigeninitiative? Nur nicht die Knochen bewegen? Nur passiv vor dem Rechner sitzen und hoffen, dass dir die Lösung deines Problems per DSL ins Haus fliegt?

Ja dann.....viel Erfolg....Hans Wurst

Tom
 
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Moin.
@hans-Wurst: Ich kenne eine ganze Menge die ganz sicher in Reichweite einer Busfahrt sind. Und ich war das letzte und einzige Mal vor 4 Jahren in deinem Bundesland. In Deiner Gegend war ich noch nie.
http://www.giyf.de/
und dann mit der Mapsfunktion im Umkreis Deines WOhnortes nach Musikinstrumenten suchen.
Gruß aus nördlichsten Bundesland(Nein nicht Hamburg)
Ugorr
 
 

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