Wie nutzt ihr Musik?


Mike
Mike
Well-known member
Registriert
21 Januar 2002
Beiträge
1.169
Lösungen
1
Ort
MG
Hallo Leutz,

mal wieder ein leicht nachdenklicher/fragender Drift von meiner Seite:
Wie benutzt ihr Musik?


Musik kann ja sowohl aktiv als auch passiv viele verschiedene Funktionen erfüllen.

Wenn man sie hört, kann man sich darin fallen lassen, abschalten, Aggressionen auf- oder abbauen...
Man kann sie auf sozieler Ebene nutzen um sich bestimmten Gruppen zugehörig zu zeigen, sich von anderen Leuten abzugrenzen, sich zum gemeinsamen Hören zu treffen...
Wenn man Musik macht, kommt dann noch die Selbstverwirklichung hinzu, die Möglichkeit Geld zu verdienen, Emotionen auszudrücken, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, Einfluß auf andere Menschen auszuüben und diesen u.U. auch positiv zu nutzen für z.B. Wohltätigkeitsaktionen(Membercaster)...


Welche Funktionen von Musik macht ihr euch bewußt und/oder unbewußt zu Nutze?
Welche Musik benutzt ihr wofür?

Macht ihr Musik nur für euch selber, um euch in einer Gruppe zu engagieren, um Geld zu verdienen, um damit etwas zu bewegen, um euch auszudrücken?
Warum hört ihr welche Musik?

Ich bin ja momentan bandlos, würde aber gerne mal wieder in einer Band spielen, um mal wieder mit netten Leuten zusammen zu sein, mich selber auszudrücken, zu fordern, Neues zu lernen und Spaß zu haben.

Beim Hören habe ich bestimmte Musik für bestimmte Gelegenheiten.
Bei Barry kann ich mich momentan richtig gut in die Musik fallen lassen.
The Click Five bringen mir richtig gute Laune, mit der aktuellen Scheibe von Limp Bizkit mache ich eher dicht oder lasse, wenn laut gespielt, schlechte Laune ab. Salsa lässt ein wenig die Sonne aufgehen...

Wie sieht das bei euch aus?
 
A
Anonymous
Guest
Mike":1xt5q1f2 schrieb:
Welche Funktionen von Musik macht ihr euch bewußt und/oder unbewußt zu Nutze?
Welche Musik benutzt ihr wofür?

Macht ihr Musik nur für euch selber, um euch in einer Gruppe zu engagieren, um Geld zu verdienen, um damit etwas zu bewegen, um euch auszudrücken?
Warum hört ihr welche Musik?


Musik soll die Stimmung wiederspiegeln. Wenn ich sauer bin will ich Musik, wenn ich glücklich bin, verliebt, nachdenklich, traurig, verzweifelt, kindisch, betrunken, ernst - ich will Musik um zu "rocken", um dazu zu singen, für unter der Dusche/Wanne, zum Autofahren, zum Sex ;-) , zum Grillen, zum philosophieren, zum heulen...

wenn ich wirklich sauer bin hör ich death metal (ja hier haben wir das klischee ^^)

wenn ich happy bin dann meistwas schnelles, rockendes

wenn ich betrunken bin dann Mucke die ich sonst dämlich finde wie Manowar *g* oder die einfach zum saufen gemacht wurde wie Korpiklaani

wenn ich Sex habe dann was rhythmisches (har har) aber nicht zu basslastig und leise

wenn ich traurig bin dann was emotionales...bestnefalls mit tiefergehenden lyrics

wenn ich mitsingen will dann pop/charts

dusche/wanne dann gerne weibliche artists (Morisette etc)

wenn ich autofahre dann was aufweckendes, entspanntes, "chilliges"

wenn ich philosophieren/schreiben will dann was politisches/angagiertes

Musik mach ich in erster Linie weil ich es brauche. Es macht mir Spaß und es bring tmich runter wenn ich sauer bin und rauf wenn ich depri bin, ist ein bisschen wie Kaffee (den ich nicht trinke ^^)

je nach art der musik soll sie verschiedenes mitteilen, selten bis gar nicht soll sie nichts aussage

ich mach das für mich in erster linie und dann für meine freunde... und sonst für jeden der's hören will (manchmal auch für die die es nicht hören wollen :lol: ) - wenn ich damit geld verdiehnen KÖNNTE, würde ich das natürlich tun ;-)

joa.. ich denke das reicht erstmal :roll: :p :-D
 
karlchen
karlchen
Well-known member
Registriert
12 Januar 2004
Beiträge
624
Ort
Nähe Freiburg
Hallo,
es gibt nur wenig zu ergänzen.
Ich habe jahrelang [Gitarren}Musik für mich alleine ohne größeren Ehrgeiz gemacht. Was schön war, war recht. Sollte es schöner werden hab ich auch mal an "Verbesserung" geübt.

Im Fordergrund stannd aber immer der Spaß und die Gefühlsbewältigung bzw. der Gefühlsausdruck im positiven wie im negativen Sinne.

Deshalb und wegen heftigen Lampenfiebers war ich auch nur selten und nur mit viel Überredungskunst dazu zu bewegen mal was auf ner Bühne zu machen....

Seid 2-3 Jahren kam dann die E-Gitarre ins Spiel. Ein Traum wurde war. Diesmal hab ich Ehrgeiz und möchte üben, besser werden und was mit anderen Leuten machen. Nur jetzt fehlt mir momentan die Zeit das angestrebte Level zu erreichen. D. h. derzeit -wenn ich mal zum [E-]Gitarrenspielen komme- versuche ich meine vor ca. 1,5 Jahren angeübte Fingerfertigkeit nicht ganz zu verlieren und mache auch wieder Musik "fürs innere Gefühl". Auch genieße ich es mit meinem E-Bass spielenden Bruder (alles selber beigebracht) rum zu jammen. Das verbindet ungemein.

Über die Jahre ist mir das alles so wichtig geworden dass es eine der tragenden Säulen in meinem Leben geworden ist.

Gruß

Markus
 
A
Anonymous
Guest
Hi,

richtig zur Musik gefunden habe ich erst im Alter von 15.
Vorher hatte Musik für mich kaum Bedeutung, ich habe weder viel gehört, irgendetwas in die Richtung praktiziert, noch mich sonderlich dafür interessiert.
Musik war mir eigentlich ziemlich egal.

Ab 15 ging das dann ziemlich schnell - innerhalb eines halben Jahrs war ich ziemlich tief in der Materie und hab dann direkt mit E-Gitarren Unterricht angefangen.

Seitdem bin ich im Prinzip permanent von Musik umgeben:
Seis bei der Busfahrt der MP3-Player, im Auto der CD-Player, das Band-Tshirt (soweit man das dazu zählen kann ;-) ), zuhause der Computer bzw. Anlage oder eben der eigene AMP *g*
Ohne Musik? Geht nix..

Allerdings ist es bei mir etwas anders als bei vielen anderen:
Ich höre Musik eigentlich nie stimmungsbezogen.
Ich bin äußerst wählerrisch und richtig gefallen tun mir nur wenige Bands. Deshalb ist mein Spektrum an Musik, die ich aktiv höre nicht sonderlich groß.
Dafür ist die Auseinandersetzung mit der entsprechenden Musik umso größer - z.B. war Audioslave ca. 1 Jahr auf meinem MP3 Player, ich habe diverse Stücke nachgespielt, sie im Auto gehört etc. und es wurde nicht langweilig.
Genau solche Bands, die ich ohne Unterbrechung sehr oft hören kann, sind genau mein Ding.
Und eben solche Bands kann ich immer hören, egal wie ich drauf bin, egal wann, egal wo, es ist völlig Käse, wenn diese Band läuft passts einfach..

In meinem Einführungslehrgang zum Zivildienst in Trier hatte ich einen Kurs "Stress und Entspannung" belegt. In diesem Kurs haben wir spezielle Stressabbau- und Entspannungsübungen praktiziert.
Im Nachhinein fiel mir eine ziemlich große Paralle zum Gitarrespielen auf, irgendwie war der Gemütszustand der selbe..
Ich entspanne mich sehr beim Gitarrespielen, ich bin sehr befreit von Gedanken, Dingen, die mich beschäftigen..Beim Spielen erreiche ich eine gewisse innere Ruhe..

Deshalb vesuche ich eigentlich nie durch die Musik, die ich mache, meinen Gemütszustand auszudrücken. Das sind für mich einfach zwei ganz andere Welten. Die ich getrennt halte..
Musikmachen kann also dafür stehen sehr viel Spaß zu haben, als auch ein Rückzugsort sein..
Und soetwas hat für mich einen hohen Stellenwert..

Leider bin ich momentan auch bandlos, würde aber wirklich gerne wieder einsteigen..Da ich sehr viel Lust darauf habe mit anderen Leuten Musik zu mache..Von anderen beeinflusst zu werden, andere zu beeinflussen und am Ende ein schönes stimmiges Ergebnis zu haben, dass man dann auch noch präsentieren darf..
Aber naja, früher oder später wirds sich da was finden lassen..

Schönen Gruß
Sbe
 
A
Anonymous
Guest
Hi!

Zu dem Thema fällt mir gerade ein schönes Zitat aus dem Film "Absolute Giganten" ein:

"Im Leben sollte immer Musik sein, bei Allem, was du machst. Selbst, wenn es mies läuft, ist wenigstens die Musik da. An der Stelle, wo es am schönsten ist, müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen moment!"

Gruß
Simon
 
 

Oben Unten