Wilkinson Tremolos? VS100, VG300 etc. - Unterschiede?


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Ich suche Alternativen zu Floyd Rose Tremolos. Dabei komme ich
an den Wilkinson nicht vorbei, bin aber mit der Auswahl ein wenig
überfordert. Was für Unterschiede liegen zum Beispiel zwischen
den folgenden beiden Tremolos?

VS-100:
http://www.fake58.co.uk/images/SB_5310- ... 0VS100.jpg

VG-300:
http://thumbnail.image.rakuten.co.jp/@0 ... g300-c.jpg

Optisch sehen beide bis auf die Saitenraiter identisch aus. Nun, was
ist jetzt der praktische Unterschied zwischen diesen Saitenreitern?
Ich finde fast gar nichts über die ganzen Wilkinson Tremolos und suche
händeringend Informationen zu Wilkinson und Gotoh Trems um mir die
Entscheidung zu vereinfachen. (VG-300, VS-100/400/400V/401V.. usw.)

Das Ding soll unterfräst und mit Locking Mechaniken und TUSQ XL Sattel
benutzt werden. Außerdem soll es Stimmstabil sein und eine leichte feine
Ansprache soll es haben. Von den Music Man Tremolos weiß ich dass das
für Nicht-FR Tremolos nicht unmöglich ist.
 
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UncleReaper":as847khm schrieb:
Das Ding soll unterfräst und mit Locking Mechaniken und TUSQ XL Sattel
benutzt werden. Außerdem soll es Stimmstabil sein und eine leichte feine
Ansprache soll es haben. Von den Music Man Tremolos weiß ich dass das
für Nicht-FR Tremolos nicht unmöglich ist.

Mein Tipp wäre das hier
http://schaller-guitarparts.de/hp135041 ... o-2000.htm

Ich liebe es! Es hat einen sehr mächtigen Block und einen extrem präzise sitzenden Arm. Es bleibt auch bei hartem Anschlag ruhig, schwirrt aber bei jeder Berührung des Hebels.
Ich verwende nichts anderes!
 
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Ich wollte mich von Schaller eigentlich fernhalten. Ich bin mit der Qualität
des Floyd Rose wirklich nicht begeistert. Innerhalb von 6 Monaten hat sich
das Goldfinish weitesgehend verabschiedet, die Bodenplatte hat auch noch
Rost angesetzt, die Schrauben sich aus gleichen Gründen "festgebacken"
und apropos backen.. Bodenplatten austauschen ist bei dem FR günstiger,
als Messerkanten austauschen zu lassen. Auf den ersten Blick sah das
Prinzip der Messerkanten ähnlich aus. Ich finde spontan keine Preise
für die 2000er Grundplatte. Wieviel kostet die denn ca.?
 
Piero the Guitarero
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UncleReaper":dkn6sni9 schrieb:
VS-100:
SB_5310-002%20Wilkinson%20VS100.jpg

VG-300:
vg300-c.jpg

Optisch sehen beide bis auf die Saitenraiter identisch aus. Nun, was
ist jetzt der praktische Unterschied zwischen diesen Saitenreitern?
Ich finde fast gar nichts über die ganzen Wilkinson Tremolos und suche
händeringend Informationen zu Wilkinson und Gotoh Trems um mir die
Entscheidung zu vereinfachen. (VG-300, VS-100/400/400V/401V.. usw.)

Check mal den Thread Dennis -> Wer findet den Fehler?

Und guck mal zwischen die Saitenreiter des Vibratosystems! ;-)

BTW: Das Schaller das auch auf den Lisetten verbaut ist, is geil. Gäbs das
in 7 er Ausführung wäre es auf meinen Gitarren verbaut. Deutlich den
Ibanez Edge Vibrato überlegen. Im Musikerboard sieht man das anders :?

Dort ist das Edge der heilige Gral ^^*höhöhö
 
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Piero the Guitarero":314skr31 schrieb:
UncleReaper":314skr31 schrieb:
VS-100:
SB_5310-002%20Wilkinson%20VS100.jpg

VG-300:
vg300-c.jpg

Optisch sehen beide bis auf die Saitenraiter identisch aus. Nun, was
ist jetzt der praktische Unterschied zwischen diesen Saitenreitern?
Ich finde fast gar nichts über die ganzen Wilkinson Tremolos und suche
händeringend Informationen zu Wilkinson und Gotoh Trems um mir die
Entscheidung zu vereinfachen. (VG-300, VS-100/400/400V/401V.. usw.)

Check mal den Thread Dennis -> Wer findet den Fehler?

Und guck mal zwischen die Saitenreiter des Vibratosystems! ;-)

BTW: Das Schaller das auch auf den Lisetten verbaut ist, is geil. Gäbs das
in 7 er Ausführung wäre es auf meinen Gitarren verbaut. Deutlich den
Ibanez Edge Vibrato überlegen. Im Musikerboard sieht man das anders :?

Dort ist das Edge der heilige Gral ^^*höhöhö

Uff... Danke. Mit dem Edge war ich nie zufrieden. Damit bin
ich im Musikerboard auch schon auf "taube Ohren" gestoßen. :shrug:

Mein Schaller hat mir aber auch zu denken gegeben, bin mit der
Qualität nicht zufrieden und das einzig richtig gute Floyd Rose ist
auf meiner Powerstrat. Da ist dieses Goldfinish nach weit über
10 Jahren nur stellenweise runter, es ist immernoch stimmstabil
und funktioniert. Von Edge und Schaller kann ich das leider nicht
so behaupten.. Manchmal liegt es am Edge, manchmal auch daran,
dass das Holz bei teueren neuen Gitarren den Bolzen nachgibt etc.

Werde es mit dem dann wohl aber trotzdem Mal versuchen.
Entweder ist die Suche dann vorbei oder ich falle auf die Nase.
Aber lieber so, als irgendwas aus Japan importieren wenn es
hier dann doch anständige oder bessere Alternativen gibt.

Danke dir für die Aufklärung auch an Walter für den Tip.
 
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Das 300er liefert IMHO das authentischere "Knack" und "Rrriing" für die Strat bei definiertem Auflagebpunkt; hat - soweit ich mich entsinnen kann - die versetzten Bohrungen im Block und ist für die Vintage-Fans der gangbare Kompromis. Gibt es auch als 6-Schrauben-Variante.

Das 100er halte ich für etwas moderner (und billig), aber man findet es z.B. selbt auf teureren Framus Modellen. :roll:

Weiß nicht, ob es schlechter ist als das 300er, welches z.B. Tandler oder Taylor häufig verwendet. Wäre meine erste Wahl aufliegend für die Vintage Strat. Das 100er lässt sich gar nicht aufliegend einrichten, es muss schweben. Hand auflegen ist da nicht.

Weiß nicht, ob ich dir groß helfen konnte...
 
Blues-Verne
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W°°":3e3adf6k schrieb:
Ich verwende nichts anderes!

Das Teil hat viel zu viele bewegliche Teile, angefangen bei den völlig unnötigen Röllchen über die nun wirklich nicht notwendigerweise auswechselbaren Messer.
Der "mächtige" Block ist auch nicht unbedingt klangdienlich. Wer noch nichts anderes ausprobiert hat, mag bei den alten Bauweisen hängen bleiben.

Ich habe von Schaller die Grundplatten der älteren Bauart (eingeschliffene Messerbucht), also ähnlich den Wilkinson und etlichen anderen (Fender Two point) Trems mit diversen Leichtblöcken verbaut. Das Ergebnis war jedesmal besser als mit Stahl-, Messing- oder Nickelgussblock.

Das VG-300 stellt m.E. die beste Alternative dar, erst recht für Anwender, die nicht basteln wollen.

Gut, sehr gut klingt auch das VS-100 mit den superleichten Böckchen von Graphtech, erst recht noch besser mit einem Multiplex-Holzblock. Der dämpft auch das Federschwirren. Drei Federn unterschiedlicher Härte ein Bonus!
 
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Blues-Verne":jghop2nk schrieb:
W°°":jghop2nk schrieb:
Ich verwende nichts anderes!

Das Teil hat viel zu viele bewegliche Teile, angefangen bei den völlig unnötigen Röllchen über die nun wirklich nicht notwendigerweise auswechselbaren Messer.
Das Schaller 2000 hat nicht mehr "bewegliche" Teile, als jedes andere Tremolo auch. Es hat eine Achse mehr und eine Stellschraube weniger.
Man kann und braucht die Messerkanten nicht auswechseln. Sie sind nicht beweglich. Das Gegenstück zur Messerkante ist ein Bolzen mit Feingewinde. Sehr präzise einzustellen. Das ist einmalig. Die Rollen sind übrigens keine Rollen, sondern feste Zylinder aus Stahl. Nicht beweglich. Ich finde sie nicht ideal aber sie sind Verschleißfrei und fressen keine Saiten, was man von vielen Vergleichsprodukten nicht sagen kann.
Blues-Verne":jghop2nk schrieb:
Der "mächtige" Block ist auch nicht unbedingt klangdienlich. Wer noch nichts anderes ausprobiert hat, mag bei den alten Bauweisen hängen bleiben.
Was "Klang" ist und was ihm "dient", haben wir hier nicht definiert und das führt wohl auch zu weit.
Aber - ohne überheblich sein zu wollen: Ausprobieren und Bewerten gehört zu meinem Beruf.
Mir als Spieler sagt der mächtige Block eben darum zu, weil er durch seine Masse hartes Anspiel der rechten Hand dämpft, (also nicht schwirrt) aber durch den spielfreien Arm (ich keine keinen besser geführten Arm) bei Berührung extrem geil schwirrt. Man hat also unter der Hand ein sehr ruhiges, am Arm aber sehr sensibles Tremolo.

Blues-Verne":jghop2nk schrieb:
Gut, sehr gut klingt auch das VS-100 mit den superleichten Böckchen von Graphtech, erst recht noch besser mit einem Multiplex-Holzblock. Der dämpft auch das Federschwirren. Drei Federn unterschiedlicher Härte ein Bonus!
Das finde ich übrigens wirklich amüsant!
Die selben Leute, die uns noch vor einem Jahr gepredigt haben, ein Block müsse aus Stahl - besser aus gehärtetem Stahl - und Böckchen aus Titan sein, haben eine neue Mode entdeckt:
Das Gegenteil! :roll:

Ich bin neuen Dingen und unorthodoxen Wegen aufgeschlossen - mehr als viele meiner Kollegen. Wie sich die Ton-Avantgarde aber ständig zwischen den Extremen hin und her wirft, ohne je eine Erklärung oder ein Ernst zu nehmendes Sound Sample nach zu reichen, ist echt albern...
 
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Tag,
auf meiner Carvin war das 100er drauf.
Ich habe keine Ahnung welcher Block oder welcher Reiter, war eh eine modern Strat komplett aus Koa mit durchgehendem Hals und Ebenholz Griffbrett, war also keineswegs "vintage korrekt".
Aus der Praxis kann ich Dir sagen, dass das System mit Graphitsattel und Locking Mechaniken kaum schlechter war als das Floyd auf meiner Hamer.

Divebombs bis zum totalen durchhängen der Saiten und tatsächlich kam das Ding in Stimmung zurück.
Arm schön fest eingesteckt und das Trem sehr fein schwebend.
Lustige Swirr Effekte ala Vai machte auch das Wilkinson prima möglich.

Ob jetzt Schaller 2000 oder die Wilkinsons... Rockgitarren kann man auch ohne Floyd bauen.

Es gab einen Nachfolger wo man die Grundplatte in "Nullstellung" auch fixieren konnte durch einen Dreh der Überwurfmutter vom Arm... frag mich aber nicht nach dem Typ.

Ach und Verne... klar muss man Messerkannten nicht auswechseln können.
Wenn man sein Instrument lange spielt kann das aber durchaus mal notwenidig sein und dann ist so ein Feature das man kann, wenn man muss, doch durchaus nützlich.


grüße
MIKE
 
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Das hier ist ein 2000 nach 3 Jahren Gebrauch.

Erfahrungsgemäß haben Korrisionsprobleme vor allem mit dem eigenen Körperschweiß zu tun. Meiner ist offenbar harmlos, denn ich habe das Trem nie besonders gereinigt.
Schaller2000_alt.jpg


Sehr geil finde ich den Arm.
Die Aufnahme sitzt in einer gehärteten Buchse und der Arm lässt sich durch Anziehen der Überwurfmutter ein seiner radialen Festigkeit einstellen. Er hat Null Spiel. Null ist gar-nicht! Wenn er über die Jahre der Wibbelei verschleißen sollte, kann man die ganze Unit - Arm - Überwurfmutter und Buchse für 14 Euronen austauschen. Das finde ich mal echt günstig.

Ob sich die Hersteller bei der Form des Armes etwas gedacht haben, weiß ich nicht. Fest steht, dass der schlanke Hebel mit der schweren Verdickung an der Ruhe beim harten Spiel und an dem außergewöhnlichen Schwirren bei Berührung Anteil hat.
Schaller2000_Arm.jpg


Ich wüsste auch noch Verbesserungspotential an diesem Trem - aber was ist schon perfekt auf dieser Welt?!
;-)
 
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Walter, wo du gerade so schöne Bilder postest: Kennst du noch andere Bezugsquellen außer Rockinger für diese schönen offenen Humbuckerkappen?
 
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nighthawkz":264i7qrb schrieb:
Walter, wo du gerade so schöne Bilder postest: Kennst du noch andere Bezugsquellen außer Rockinger für diese schönen offenen Humbuckerkappen?

Diese hier sind von - na? Schaller ;-) und man bekommt sie im Musikgeschäft über den Großhandel Gewa.
 
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Ich danke dir :D noch ein Frage zum Schaller, da ich schon gegensätzliches bei Zweipunkttremolos erlebt habe: Schwingt der Korpus schön mit? Das ist mir persönlich einfach für den Spielkonfort wichtig.
 
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W°°":3s463h0g schrieb:
Blues-Verne":3s463h0g schrieb:
Gut, sehr gut klingt auch das VS-100 mit den superleichten Böckchen von Graphtech, erst recht noch besser mit einem Multiplex-Holzblock. Der dämpft auch das Federschwirren. Drei Federn unterschiedlicher Härte ein Bonus!
Das finde ich übrigens wirklich amüsant!
Die selben Leute, die uns noch vor einem Jahr gepredigt haben, ein Block müsse aus Stahl - besser aus gehärtetem Stahl - und Böckchen aus Titan sein, haben eine neue Mode entdeckt:
Das Gegenteil! :roll:
ohne je eine Erklärung oder ein Ernst zu nehmendes Sound Sample nach zu reichen, ist echt albern...

Meister, du musst mich da verwechseln. Ich bin weder A-weng-ard noch arrogant noch habe ich je das Stahlblock/Titan-Lied gesungen.
Halt, stop: in einer meiner Gitarren sitzt ein Obersattel aus Titan. War mal ein Versuch.
Ich als Eingeschmeckter, Quereinsteiger oder was auch immer die korrekte Bezeichnung sein mag, hab schlichtweg alles getestet, was Sinn machen könnte ...oder nicht.
Da wir Grunddeutschen ja eh im Geruch stehen, von einem Extrem ins andere zu fallen, war ein Vergleich Stahl-/ Acryl-/ Holzblock nur logisch.



Das Ergebnis verblüffend. Trotzdem blieb der Stahlblock am Vintage-Trem meiner 73er Strat.

Und ja, auch ich liebe die seidenweiche Haptik der Schaller-Tremhebel; die von mir erwähnten verwendeten Schaller-Grundplatten haben schliesslich genau die gleiche Armaufnahme. Es gibt kaum Besseres. Da hast du ja sooo recht, lieber Walter.

Wenn ich es zur nächsten Session schaffe, werde ich so eine Gitarre mitbringen, dann hast du Beides - Soundsample und Eindreschprobe :-D :-D :-D
 
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nighthawkz":2x22nmvp schrieb:
Ich dane dir :D noch ein Frage zum Schaller, da ich schon gegensätzliches bei Zweipunkttremolos erlebt habe: Schwingt der Korpus schön mit? Das ist mir persönlich einfach für den Spielkonfort wichtig.

Eine Frage, die ich Dir nicht beantworten kann.
Ich vermute, Du besitzt eine Gitarre, die Du magst, weil sie für Dich angenehm und musikalisch resoniert. Wenngleich die Hardware nicht vollkommen unbeteiligt am Ergebnis des Tons ist, halte ich den Ton formenden Wert, der den Accessoires gegeben wird, für eine Erfindung der entsprechenden Wirtschaftszweige.

Für meine Person zählen in erster Linie:
1. Verarbeitung
2. Optik
3. Haptik

Wenn 1,2+3 gut sind, bin ich in 95% der Fälle gewillt, das Teil auch gut klingen zu lassen... ;-)
Wenn 2 Kriterien schlecht sind, kann es klingen, wie es will...

Bezüglich Deiner Frage habe ich noch einen kleinen Aufsatz geschrieben
 
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Blues-Verne":1mbnrq0l schrieb:
Wenn ich es zur nächsten Session schaffe, werde ich so eine Gitarre mitbringen, dann hast du Beides - Soundsample und Eindreschprobe :-D :-D :-D

Au ja! Mach! Komm vorbei und/oder mach uns Samples!
Die Alu-Geschichte kursiert ja seit einem Jahr. Nachdem Wrap-Arounds seit Ewigkeiten nur noch in Alu auf die Gitarre dürfen, fingen die Sound-Sommeliers unter den Stratisten auch in ihren Blöcken damit an.

Ich wollte Dich hier gar nicht persönlich vorführen - woher soll ich das auch wissen... aber ich lachte mich kaputt über den Paradigmen-Wechsel von Hü nach Hott.

Tremolos konsequent ultra leicht zu bauen, stelle ich mir interessant und lehrreich vor. Es sollte nicht all zu schwer sein, Grundplatte und Block aus Carbon- Verbundwerkstoff herzustellen.
Fänd' ich spannend!
Mach mal ein paar Sound-Samples Deiner Sperrholzbrücken, damit man einen Eindruck bekommt...
Ich werde in der kommenden (Urlaubs)woche mal etwas mit dem schwirrenden S2000 aufnehmen.
 
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W°°":2ntk58zs schrieb:
Blues-Verne":2ntk58zs schrieb:
Tremolos konsequent ultra leicht zu bauen, stelle ich mir interessant und lehrreich vor. Es sollte nicht all zu schwer sein, Grundplatte und Block aus Carbon- Verbundwerkstoff herzustellen.
Fänd' ich spannend!
Mach mal ein paar Sound-Samples Deiner Sperrholzbrücken, damit man einen Eindruck bekommt...
Ich werde in der kommenden (Urlaubs)woche mal etwas mit dem schwirrenden S2000 aufnehmen.

Schnüff, schnüff, heul ...Walter, du sprichst da eine momentane Schmerzwunde an. Seit mein Korg 1600 Recorder weg ist, hab ich immer noch keine Gelegenheit gefunden, anderweitig meine Sounds in den Rechner zu schicken - und nur über die Soundkarte bringts nu wirklich nicht.
Aber wir arbeiten dran (vll.Zoom H4N ..?). Geduld.
Momentan warten hier 7 Instrumente auf neue AWE-Pickups und einige Vintage-Röhren auf Service, alles verschoben seit der Bandscheiben-OP.

Und normale Alu-Blöcke klingen zum Gotterbarmen. Wer kann schon das sauteure Flugzeug-Alu beschaffen und bezahlen? Plexiglas,genauer: Acryl ist besser. Messing und Holz is Best - aber zwei diametral verschiedene Welten, klanglich.
 
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W°°":2xsigw4x schrieb:
Bezüglich Deiner Frage habe ich noch einen kleinen Aufsatz geschrieben

Ich kenne den Aufsatz genausogut wie alle anderen auf deiner Page :D Es geht mir auch nicht um die Qualität des Klanges, sondern darum, dass ich einfach für mein Persönliches Wohlbefinden gerne etwas Vibration am rechten Unterarm spüre. Ich bin (um Gottes Willen) weder Vintage- noch Hitechfetischist, ich entscheide ausschließlich nach persönlichem Geschmack.
 
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nighthawkz":2au04k61 schrieb:
(...) dass ich einfach für mein Persönliches Wohlbefinden gerne etwas Vibration am rechten Unterarm spüre.
Moin Nighthawkz,

ich bitte um Verzerrung, wenn meine Antwort unpassend war.
Ich habe, angeregt durch Deine Frage noch mal über das "Mitschwingen" nachdenken müssen und mein Artikel gibt da keine erschöpfende Antwort. Das schöne Mitschwingen ist ein extrem schwieriges Thema, weil man sich im Twilight aller auftretenden Schwingungsphänomene bewegt. Die Frage ist: Wann schwingt etwas schön und wie sieht das aus? So richtig weiß das nämlich noch niemand!

Ich bin gegenwärtig in ein kleines Forschungsprojekt der Uni eingebunden, bei dem wir nach Bild-gebenden Methoden suchen, Saitenbewegungen und dadurch entstehende Hals-Resonanzen darzustellen.

Meinen Artikel habe ich durch einen Nachtrag ergänzt:


Bei massiven Instrumenten ist der Bereich von zehrender Resonanz, wie wir sie im Deadspot kennen zu einem gutmütigen „Federn“, was gute Gitarren ausmacht, sehr klein.

Instrumente mit einem sehr steifen Hals schwingen in den Bässen gar nicht mit. Sie schwingen mit kleiner Amplitude lange aus. Leise – lang.

Instrumente mit sehr elastischen Hälsen und Resonanzfrequenzen der Töne auf dem Griffbrett schwingen mit großer Amplitude kurz aus. Laut – kurz.

Auf einem sehr schmalen Grat dazwischen finden wir das gute Instrument!

Natürlich – auch wenn bei diesem Artikel ein anderer Eindruck entstehen mag – natürlich resoniert eine E-Gitarre. Das soll sie und es geht ja auch nicht anders. Holz ist nun mal elastisch! Ständig schwingt und eiert etwas mit, wo man es nicht will! Es ist in der Praxis sehr viel schwieriger, all die störenden, zehrenden und vernichtenden Resonanzen zu eliminieren, als einem Instrument Charakter und Farbe zu geben.

Sehr oft werden Systeme und Denkmodelle vom akustischen- auf den E-Gitarrenbau übertragen. Das funktioniert nur sehr begrenzt. In den meisten Fällen führt es in die Irre!

Darum schreibe ich vereinfacht: „Eine E-Gitarre soll nicht schwingen.“ Wissend, dass die verbleibende und nicht vermeidbare Resonanz den Charakter des Instruments formt.
 
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nighthawkz":i9p7xfk8 schrieb:
Es geht mir ... darum, dass ich ... gerne etwas Vibration am rechten Unterarm spüre...

Ach ist das schön zu lesen, dass es offensichtlich noch andere Keulenschwinger gibt, die dieses Schwingungskribbeln mögen, brauchen, suchen.

Ich sach ma so: wat zu viel is kann man abdämpfen (elektrisch, mechanisch) ... abba wat wech is is wech! Und keine noch so idiotischen Equalizer-Spielereien können fehlende Obertöne und schlechte Ton-Aufbau oder -Abbau-Eigernschaften modellieren oder zurückholen, die ja doch ganz mitentscheidend den Klangcharakter eines Instrumentes ausmachen. Auch einer Brettgitarre mit elektro-mechanischer Tonabnahme!!!!

Deshalb operiere ich seit Jahren alle denkbaren Musikinstrumente mit dem Ziel, das Maximum an Schwingungsausbeute zu erreichen. Wegnehmen geht immer.

Und wenn eine E-Gitarre trocken angespielt schon laut ist und ähnlich einem Akustik-Instrument vorm Bauch schwingt und klingt, dann, ja dann....
 
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erniecaster
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Hallo!

Blues-Verne":3hclxe4v schrieb:
Und wenn eine E-Gitarre trocken angespielt schon laut ist und ähnlich einem Akustik-Instrument vorm Bauch schwingt und klingt, dann, ja dann....

...interessiert das niemanden, weil wesentlich ist, was aus dem Amp kommt.

Gruß

erniecaster
 
G
guitarthunder
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Südliches Südhessen
Hi
Im Ursprungsthema ging es doch um Tremolos,oder?Ich hab noch eine alte Rockingerstrat die ich mir 1984 zusammengeschraubt habe.Gibt es ein passendes Tremolo mit dem ich das original True-Tune Tremolo ersetzen kann.Feinstimmer brauch ich nicht.
Gruß Michael
 
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Jo, das gibt es komplett mit gagrantie bestimmz irgendwo käuflich zu erwerben.


und wo wenn nich in ...Baywatch
 
 

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