Humbuckerkappe ablöten

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Humbuckerkappe ablöten

Hallo Leute,
ich hab hier noch 2 Epi Humbucker, von denen ich gerne die Kappen ablöten würde, nur an den beiden Lötstellen tut sich garnichts. Ich habs mittlerweile mit 2 Kolben probiert, einem 25 Jahre altem und einem neuen Modell.
Sind die Dinger Punktgeschweißt, oder warum geht da nichts?
Liebe Grüße

Dave
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

Hi,
da muss mindestens ein 400 Watt Lötkolben rann, sonst tut sich da nix ;D (soweit ich weiß)

Mal ne andere Frage?! Wie befestigt man eine Plastikhumbucker Kappe? Schaller hat da welche im Angebot in der Farbe schwarz. Gibts da große Soundeinbußen und wie siehts da mit Störgeräuschen aus? Weil Plastik fängt ja nix auf soweit ich weiß

Grüße
Phil
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

Hallo, ein Foto könnte helfen - nicht weiterlöten, es wird der Wicklung
zu heiß. So eine Sache muss geplant schnell gehen - manchmal besser
mit zwei Leuten und zwei "richtigen" Lötkolben.
V.H.

400 Watt geht für Dachrinne...
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

Okay, mit 400 Watt kann ich nicht dienen ;)

hier mal ein Bild des PUs


Ich hoffe das hilft weiter.

Liebe Grüße

Dave[/img]
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

focus schrieb:
Mal ne andere Frage?! Wie befestigt man eine Plastikhumbucker Kappe? Schaller hat da welche im Angebot in der Farbe schwarz. Gibts da große Soundeinbußen und wie siehts da mit Störgeräuschen aus? Weil Plastik fängt ja nix auf soweit ich weiß

Grüße
Phil


Hallo,

Plastikkappen sollen den Sound nicht verändern. Bei Schaller werden die Plastikkappen mittels einer kleinen Schraube befestigt. Ich versuche mal ein Bild hochzuladen.

Gruß,
Michael
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

So, hier ist das Bild - es ist ein Schaller Golden 50 Super.

Das Bild ist leider nicht so scharf, aber erkennen kann mans trotzdem.

Gruß,
Michael
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

Hi,
welche Leistung sollte denn der Kolben haben, um die Kappe ohne größere Zerstörung von dem Bucker zu bekommen?

Grüße

Dave
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

Moinsen,

60 Watt sollten reichen,
Am Besten, du besorgst dir ne Entlötpumpe oder Entlötdtraht dazu. Dann kans nicht wieder verschmelzen.

greez
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

alien schrieb:
...60 Watt sollten reichen...

Das ist vom Prinzip her schon okay. Ich würde jedoch versuchen, die Lötstelle "aufzuschneiden". Mit einem kleinen Dremel und einer Trennscheibe geht das kurz und schmerzlos!

Beim Lötverfahren besteht immer das Problem, die notwendige Hitze schnell genug anzubringen. Da der Tonabnehmer eine massive Grundplatte aus Metall hat, leitet diese die Hitze jedoch sehr schnell weiter. Im Endeffekt wird bei einem langen Lötvorgang der ganze Tonabnehmer heiß, was zu diversen Problemen führen kann. Also am besten die mechanische Lösung wählen.

Ulf
 
Geist ist geil!!
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

DerOnkel schrieb:
Ich würde jedoch versuchen, die Lötstelle "aufzuschneiden". Mit einem kleinen Dremel und einer Trennscheibe geht das kurz und schmerzlos!


Das war auch mein Gedanke, nachdem ich den Ursprungspost gelesen habe. Man muss halt ein wenig vorsichtig arbeiten, weil die Dremel-Dinger gern mal aus der Richtung gehen und schnell eine Menge Material abbauen.

Ich habe mich nur nicht getraut, diesen Weg vorzuschlagen.
 
Gruss
frank


Zuletzt bearbeitet von frank am 19.03.2007, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

DerOnkel schrieb:
Ich würde jedoch versuchen, die Lötstelle "aufzuschneiden".


Ich bekenne: in den frühen 70ern habe ich die Lötstellen mit einem Teppichbodenmesser aufgesägt. Das anschließend vom Lötzinn zu befreien, war einfach, nachdem die Kappe einmal unten war.
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

Hallo, ich schließe mich jetzt der Trennschleifermethode an.
Sieht so aus, als wäre das optimal und schonender.
Mit der Zweimann-Zweilötkolben-Methode ginge es auch, wird aber heiß.
V.H.
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

Okay, einen Dremel hab ich ja, dann werd ich das mal versuchen
Hab mir trotzdem mal nen leistungsstarken Kolben gekauft, da der 25 Jahre alte nur 16 Watt und das neuere Modell 30 Watt hat. Kann jan icht schaden
Danke euch!

Grüße

Dave
Verfasst am:

RE: Humbuckerkappe ablöten

mad cruiser schrieb:
DerOnkel schrieb:
Ich würde jedoch versuchen, die Lötstelle "aufzuschneiden".


Ich bekenne: in den frühen 70ern habe ich die Lötstellen mit einem Teppichbodenmesser aufgesägt. Das anschließend vom Lötzinn zu befreien, war einfach, nachdem die Kappe einmal unten war.


Genau so mache ich das auch schon seit Jahren und es ist meiner Meinung nach die 'sicherste', ohne die Wicklung thermal zu zerstören

Tja, die alten Blueshasen, gelle Mad
Verfasst am:

sicher ja....

Magman schrieb:
mad cruiser schrieb:
DerOnkel schrieb:
Ich würde jedoch versuchen, die Lötstelle "aufzuschneiden".


Ich bekenne: in den frühen 70ern habe ich die Lötstellen mit einem Teppichbodenmesser aufgesägt. Das anschließend vom Lötzinn zu befreien, war einfach, nachdem die Kappe einmal unten war.


Genau so mache ich das auch schon seit Jahren und es ist meiner Meinung nach die 'sicherste', ohne die Wicklung thermal zu zerstören

Tja, die alten Blueshasen, gelle Mad


Sicher ist sicher...
Andererseits , jeder hat nicht die Zeit (jahrelang...)
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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