Atomic Reactor 112-50

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Atomic Reactor 112-50

Times are a-changin' und grau ist alle Theorie - vor gut zwei Jahren schrieb ich noch sinngemäß, eine Röhrenendstufe hinter einen Modeler zu hängen, grenze an Volksverdummung - nachzulesen hier.
Nachdem ich beim Kabeltest auf der Wildenburg wider Erwarten und mit massivem Erstaunen feststellen musste, dass Gras mitunter laut und deutlich wächst, ist es fast schon ein wenig Zufall, dass sich seitdem ein Atomic Reactor 112-50 in meinem Besitz befindet und naheliegend konsequent, auch die o.g. Aussage in der Praxis noch einmal unter die Lupe zu nehmen.



Prinzip und Konstruktion
Kurzfassung: Modeler + Reactor = Modeling-Combo mit Röhrenendstufe.

Die Reactor-Amps gehen eine perfekte Symbiose mit den Desktop-Ausführungen der gängigen Modeler (Pod, Pod XT, V-Amp und Tonelab) ein: mithilfe entsprechenden Templates für die Docking-Station lassen sich die Modeler in die Oberseite des Reactors versenken.
Pfiffig: mit den Templates bekommt man ein Kabelkit, mit dem sowohl die Ein- und Ausgänge als auch die Stromversorgung des Modelers bestückt werden. Die übrige Anschlussperipherie (MIDI etc.) kann weiterhin benutzt werden; die Docking-Station ist nach hinten hin offen.
Wer's braucht: die Docking-Stations lassen sich im laufenden Betrieb austauschen; entsprechend bestückt, kann man also auch noch ständig die Modeler wechseln.
Von hier aus läuft das Signal noch wahlweise durch einen Stereo/Mono-umschaltbaren Effektloop und von da aus in die Endstufe.

Besitzt man, so wie ich (V-Amp Pro), keinen passenden Modeler, kann man die Docking-Station mit einer geschlossenen Abdeckung verschließen und stöpselt sein Maschinchen einfach in den FX-Return ein.

Kommen wir zum Herzstück des Geräts: ein Trio bestehend aus 1x 12AX7 (Phaseninverter) und 2x 6L6 (JJ) glüht heimelig vor sich hin und bekommt von einem kleinen und leisen Lüfter fleißig frische Luft zugefächert.
Von dort aus gelangt das Signal zu einem 12"-Breitbandspeaker aus dem Hause Eminence, der lt. Herstellerangeben bis zu 18kHz (subjektiv eher weniger) wiedergibt. Das Prinzip lautet: der Reactor soll das Ausgangssignal des Modelers samt dessen Lautsprechersimulation weitestgehend unverfälscht wiedergeben.

Sofern es beliebt, kann man noch einen externen Speaker mit 8 Ohm anschließen.

Das Gehäuse ist geschlossen, besteht aus Birke-Multiplex und ist mit Kunstleder überzogen. Dank zweier Griffschalen an den Seiten lässt sich die Kiste bequem zu zweit tragen, aber auch allein hat man so die knapp 25 Kilo gut im Griff.
Die Verarbeitung ist einwandfrei und macht einen sehr soliden Eindruck, durch Metallecken besteht auch keine Gefahr für den Amp, wenn man mal das Auto der Schwiegermutter anrempelt.

Bedienung
...auf das wesentliche beschränkt: auf der Oberseite befinden sich die Eingangsbuchse sowie die Netz- und Standby-Schalter.



Auf der Rückseite findet man den Regler für die Master-Lautstärke sowie die Schalter für die Mono-/Stereo-Umschaltung des FX-Loops und die Abschaltung des internen Lautsprechers. Letztgenannte sind als Druckschalter ausgelegt, und hier wird's haarig: beim Transport kommt man schnell mal daran, was insbesondere bei der Lautsprecherabschaltung fatal sein kann, weil dann die volle Endstufenleistung ohne weitere Sicherheitsschaltung ins Leere läuft - was prompt beim ersten Test auf der Wildenburg passierte und mich zum Glück nicht direkt den Ausgangsübertrager kostete. Hier besteht eindeutig Verbesserungsbedarf in Form eines nicht so leicht und aus Versehen zu betätigenden Schalters!
Auch ragt der Master-Regler zur Hälfte seiner Höhe aus der Hinterwand heraus und lädt dazu ein, sich in einem ungeschickten Moment zu verabschieden.

Jetzt aber mal Saft aufs System!
Um einen Vergleich zu haben, ließ ich den Reactor mit einem Marshall AVT-50-Combo, dessen (nominell gleich starke) Transistorendstufe samt 12"-Speaker ich zuletzt zwecks Bühnenverstärkung nutzte, antreten.

Ein kleiner Exkurs: Modeller sind für den Mann am Mischpult eine feine Sache. Einfach per DI-Out in die PA und der Drops ist gelutscht. Mit dem Bühnensound ist es aber nicht ganz so einfach; während der zurechtemulierte Sound über die FOH klasse und homogen klingt, kommt er über die Monitore zu indirekt und oft schwer ortbar, was sich mit einem Wohlbefinden des Gitarristen beißt. Auch die zwischenzeitlich favorisierte Lösung per Aktivmonitor direkt am V-Amp war nicht ganz das Gelbe vom Ei, da der Sound immer noch zu ausgeglichen war und sich somit zu sehr mit dem Gesamtgeschehen vermischte - ein Fullrange-Monitor klingt halt zu wenig "gitarristisch".
Der AVT war da schon ein Schritt in die richtige Richtung; ich konnte mich gut hören und der Sound war trotz Eigenfärbung des Marshalls noch mehr als nur zweckdienlich.

Also: mal schauen, was der Reactor kann...

Hui! Laut! Die Röhrenendstufe schiebt die Transe gnadenlos weg. Zudem betreibt sie eine wirklich angenehme Schönfärberei: Besonders in den Regionen, wo der V-Amp an sich etwas schwächelt, nämlich im Clean- und Crunch-Betrieb, greift ihm der Reactor ordentlich unter die Arme. Der Sound wird dynamisch, kräftig und bekommt richtig Punch - das meint Atomic mit dem Slogan "give your modeler some balls"! Die zuvor empfundene Indirektheit ist wie weggeblasen, als würde der Reactor die "typischen" Nachteile einer Digitalkiste gekonnt ausbügeln.

Hier ist es insbesondere interessant, mit der Speakersimulation zu variieren: cleane und crunchige Sounds klingen mit aktivierter Speakersimulation recht matt und tot; deaktiviert man diese jedoch, geht die Sonne auf und es ist, als zöge man eine Wolldecke vom Amp. Selbst gitarrenruebe ließ sich auf der Wildenburg nach anfänglicher Abneigung zu dem Statement hinreißen, dass der Behringer "richtig nach Amp" klingen kann.
Geht es jedoch in höhere Gaingefilde, muss man aber wieder zur Speakersimulation greifen, sonst wird's zu harsch und kratzig.
Dazwischen gibt es eine Unsumme von Möglichkeiten; viel lässt sich auch mit dem Master-EQ des V-Amps bewerkstelligen.

Dieses Verhalten macht den Gedanken reizvoll, das o.g. Prinzip der unverfälschten Wiedergabe über Bord zu werfen und den Reactor mal an einem gitarrenspezifischem Lautsprecher zu testen - yrrkon, wir müssen mal Deine EV12L-Thiele daran anschließen!

Die Endstufe verhält sich, wie ich es angesichts der 6L6-Bestückung erwartete, recht "fendrig", also nahezu ohne Kompression mit viel Headroom. Auch Lautsprecher und Gehäuse verhalten sich tadellos; erst bei sehr hohen Pegeln resoniert das Gehäuse hier und da in den Bässen mit, das allerdings durchaus im grünen Bereich.

Fremdgegangen
Auf der Wildenburg haben wir direkt mal getestet, wie sich der Reactor außerhalb seines natürlichen Lebensraumes verhält, indem wir einen GT Trio daran anschlossen. Meinen Ohren und dem zufriedenen Gesichtsausdruck vom mad cruiser nach schlägt sich der Amp auch dort ziemlich gut!

Fazit
Das Konzept geht auf: eine Röhrenendstufe an einen digitalen Modeler anzuschließen bedeutet nicht, Perlen vor die Säue zu schmeißen. Glaubenskrieg und Theorie hin oder her - was zählt, ist der Eindruck am Ohr, und der lässt mich die eingangs zitierte Kritik voll zurücknehmen.
Der von G66 aufgerufene Preis von 649,- Euro bewegt sich sicherlich nicht gerade im Billigsegment - der Amp aber auch nicht.
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
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RE: Atomic Reactor 112-50

Toll geschriebener Test, Danke !

Banger schrieb:
Selbst gitarrenruebe ließ sich auf der Wildenburg nach anfänglicher Abneigung zu dem Statement hinreißen, dass der Behringer "richtig nach Amp" klingen kann.

Stimmt. Da ich ja bzgl. Modeller und deren spezielle Verstärkung-betreffende-Amps eher skeptisch eingestellt bin, hier noch eine kleine Ergänzung meinerseits:

Behringer V-Amp Pro und Atomic Reactor kannte ich vor der Wildenburg dieses Jahr nur vom Hörensagen, hatte beide Teile noch nicht selbst am Kabel gehabt. Als Banger dann mit den beiden Teilen ins Hinterzimmerchen kam, war ich da noch mit Woody zugange, der mir mal erzählt und gezeigt hat, dass man bei Jazz keine Powerchords spielt und dass es auch Vierklangfamilien gibt (Danke hierfür nochmal). Tss, Sachen gibts. Nun, Banger kam mit dem Gelersch, Woodys Tele war grad da, und ich hab mich erstmal vorgedrängelt und Gitarre mit V-Amp koppuliert.

Nach erster Skepsis (Digital-Modeller und Atomic, so´n Scheiß kann doch nicht klingen ...) war dann aber selbst mir verbohrtem, erzkonservativem Digital-Skeptiker klar, dass so was durchaus sehr nett tönen kann.

Kurz gedreht, Bassman-Model an, etwas Hall, dezentes Tremolo - "After dark" was in the room. Hui, klingt ja echt authentisch. Wo zu Hölle ist Salma Hayek mit dem Tequila ? Tremolo aus, Slapback an, bissi Hall, "Stray Cat Strut" - upps, klingt auch klasse - auch ohne Tolle aufm Kopp.

Ich hatte mich dann auch wieder aus dem Test ausgeklinkt, kam aber nach dem Gehörten zu folgenden Ergebnissen:

    1. V-Amp an Atomic klang nach Amp - mit Druck, und allem, was dazugehört
    2. V-Amp lässt sich super einfach bedienen und hat mich sehr positiv überrascht
    3. Atomic klingt gut und lässt einen echten Amp nicht vermissen

darüber hinaus meine ich, dass

    a) man für sich prüfen muss, ob es getrennte Geräte sein müssen, oder ob es auch ein Modelling-Combo täte (in Anbetracht der V-Amp Qualität müsste man da mal direkt den V-Ampire von Behringer ins Auge fassen/testen ...), denn man hat ja noch die Verkabelungsarie, mehr zu schleppen und letztendlich auch höhere Kosten - mit getrennten Geräten ist man andererseits insofern flexibler, als dass man verschiedene Geräte miteinander kombinieren kann

    b) der V-Amp Pro in Sachen Preis/Leistung fast unschlagbar ist

    c) der Atomic für eine 1x12-Lösung schon recht gross und in jedem Fall zu schwer ist

    d) der Atomic mit 649 Euro preislich grenzwertig angesiedelt ist. Da müsste man dann mal dagegen hören, wie sich zB. der Tech21-Mitbewerber (für über 200 Euro weniger zu haben, ohne Röhren) im direkten Vergleich verhält


Alles natürlich nur meine Eindrücke.

Abschließende Frage noch hierzu:
Banger schrieb:
Ein kleiner Exkurs: Modeller sind für den Mann am Mischpult eine feine Geht es jedoch in höhere Gaingefilde, muss man aber wieder zur Speakersimulation greifen, sonst wird's zu harsch und kratzig. Dazwischen gibt es eine Unsumme von Möglichkeiten; viel lässt sich auch mit dem Master-EQ des V-Amps bewerkstelligen.

Bekommt man es wirklich auch so hin, dass das Frontsignal für den PA-Mann und das Bühnensignal für den Player selbst kompromisslos gut klingen?
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: Atomic Reactor 112-50

gitarrenruebe schrieb:
Bekommt man es wirklich auch so hin, dass das Frontsignal für den PA-Mann und das Bühnensignal für den Player selbst kompromisslos gut klingen?


Ich fürchte, das geht nur, wenn der Amp, in dem Fall der Atomic, mit Mikro abgenommen wird.


Übrigens, Line6 bringt demnächst eine neue Serie mit Röhrenvor- und endverstärkung (von Bogner) raus.
 
Gruß HaWe und .... allzeit schöne Töne!
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RE: Atomic Reactor 112-50

Hallo Banger,

vielen Dank für den tollen Bericht! Wer es übrigens kleiner mag und
was ebenfalls gutklingendes für zu Hause oder den kleinen Club sucht,
kann mal nach dem Atomic Reactor mit der 18 Watt Endstufe schauen.

Nicht selten sehe ich mittlerweile auf Konzerten auch die Lösung
Modeller (oder auch Preamp mit Multieffekt wie GT8 oder GT Pro)
in Verbindung mit ein, bzw. zwei Atomics. Das ist ein flexibles Ding,
klingt wirklich erstaunlich gut. Die "kleinen" Line 6 Amps finde ich
da bei weitem nicht so gut klingend, kein durchsetzen. Ich glaube, Digi-Pre an Röhren-
endstufe ist das Mittel zur Wahl. Ich hatte ja sogar Probleme mit dem
Zentera Top mit 2x100 Watt ordentlich in der Band durchzukommen.
Das hätte einfach von vornherein anders konstruiert gewesen sein sollen.
 
VG, Sven

Spiele bei den SONIC HEADS feine SIGN GUITARS und den Shiva vom Bogner's Reinhold!
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Re: Atomic Reactor 112-50

Hi Bangus Magnus, prima geschrieben!

Banger schrieb:
Fremdgegangen
Meinen Ohren und dem zufriedenen Gesichtsausdruck vom mad cruiser nach schlägt sich der Amp auch dort ziemlich gut!


Das ist an dem. Grundsätzlich war ich ein wenig skeptisch hinsichtlich des Versprechens von Atomic, mit einem Fullrange-Lautsprecher sowohl Preamps wie auch Modeler mit eingeschalteter Speakersimulation korrekt wiedergeben zu können.

Die mir gut bekannte Vorstufe bringt mit geringen EQ-Änderungen den gewohnten Klang.

gitarrenruebe schrieb:
Bekommt man es wirklich auch so hin, dass das Frontsignal für den PA-Mann und das Bühnensignal für den Player selbst kompromisslos gut klingen?


Genau das halte ich für das Problem. Mir ist nur ein Gerät bekannt, welches unabhängig regelbare simultan nutzbare Ausgänge für gefilterte und ungefilterte Signale bereithält. (Leider klingt die Vorstufensektion der Prophesy ziemlich ungöttlich.)
Verfasst am:

Re: Atomic Reactor 112-50

mad cruiser schrieb:
. Mir ist nur ein Gerät bekannt, welches unabhängig regelbare simultan nutzbare Ausgänge für gefilterte und ungefilterte Signale bereithält. (Leider klingt die Vorstufensektion der Prophesy ziemlich ungöttlich.)


Ich sach jetzt nicht, welches Gerät das noch kann, nee!?
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
Verfasst am:

Re: Atomic Reactor 112-50

Marcello schrieb:
mad cruiser schrieb:
. Mir ist nur ein Gerät bekannt, welches unabhängig regelbare simultan nutzbare Ausgänge für gefilterte und ungefilterte Signale bereithält. (Leider klingt die Vorstufensektion der Prophesy ziemlich ungöttlich.)


Ich sach jetzt nicht, welches Gerät das noch kann, nee!?


Stimmt. Der Zentera natürlich! [Kopfpatsch!]
Verfasst am:

Re: Atomic Reactor 112-50

mad cruiser schrieb:
Marcello schrieb:
mad cruiser schrieb:
. Mir ist nur ein Gerät bekannt, welches unabhängig regelbare simultan nutzbare Ausgänge für gefilterte und ungefilterte Signale bereithält. (Leider klingt die Vorstufensektion der Prophesy ziemlich ungöttlich.)


Ich sach jetzt nicht, welches Gerät das noch kann, nee!?


Stimmt. Der Zentera natürlich! [Kopfpatsch!]


Dem hätte man aber eben eine Röhrenendstufe verpassen müssen
 
VG, Sven

Spiele bei den SONIC HEADS feine SIGN GUITARS und den Shiva vom Bogner's Reinhold!
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RE: Atomic Reactor 112-50

Habt ihr zufällig auch mal ne Akustik-Gitarre am Atomic ausprobiert ?
Verfasst am:

Re: Atomic Reactor 112-50

Hi Banger,

mich würden auch mal Soundfiles interessieren, zB. Luke an
Dosen-Plexi, -Recti oder -Blackface usw. in den Atomic. Hast Du da
Möglichkeiten, einen Std.-Mikro wie SM57 vor den Speaker zu knallen
und mp3 aufzunehmen? Ich kann Dir auch was leihen.
 
VG, Sven

Spiele bei den SONIC HEADS feine SIGN GUITARS und den Shiva vom Bogner's Reinhold!
Verfasst am:

RE: Atomic Reactor 112-50

Hi Sven,
das ist mal 'ne gute Idee, dabei könnte man auch direkt Vergleichsaufnahmen zwischen DI-Out und Atomic machen. Muss ich beizeiten mal in Angriff nehmen; derzeit sind wir im Proberaum aber schon gut genug mit Aufnahmen ausgelastet.
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
Verfasst am:

RE: Atomic Reactor 112-50

Bolle schrieb:
Habt ihr zufällig auch mal ne Akustik-Gitarre am Atomic ausprobiert ?


Geht zur Not ....... Ist aber nicht wirklich überzeugend.
Für sowas eignet sich ein Fullrange Aktivmonitor besser.
 
Gruß HaWe und .... allzeit schöne Töne!
Verfasst am:

RE: Atomic Reactor 112-50

Hallo Andreas Banger!

Ich habe bei meinem Lieferterminsuche-Streifzug heute auf der G66 Seite gesehen, dass Dein tolles Review dort auch steht! Super!
http://www.g66.eu/index.php?option=com_content&task=view&id=361&Itemid=61

Das hast Du echt toll und praxisnah geschrieben.
Frag doch mal nach bei G66: Für den ganzen Aufwand geben die Dir bestimmt irgendein Goodie oder wenigstens einen kleinen Rabatt auf ein Axe-FX.
Aber erst wenn ich meins habe!

Viele Grüße
Sven
Verfasst am:

RE: Atomic Reactor 112-50

Hi,

ein schön geschriebener Test, und auch persönlich hat mir Banger schon Interessantes über den Atomic berichten können. Aber

Axe-FX schrieb:
Ich habe bei meinem Lieferterminsuche-Streifzug heute auf der G66 Seite gesehen, dass Dein tolles Review dort auch steht! Super!


Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das so "Super!" finden soll.
Als Testbericht im Forum hab ichs gern gelesen. Daß er nun auch auf der Homepage eines Vertriebs mit notwendigerweise kommerziellen Interessen erscheint, hinterläßt bei mir einen leicht schalen Nachgeschmack. Vielleicht aber auch nur, weil man über die Marketing-Methoden von G66 kontrovers diskutieren kann, was in Internetforen auch passiert.

Alles kein Beinbruch, mich würde es aber stören, wenn in Zukunft zu jedem besseren Review ein Link nachgeschoben wird, der zur entsprechenden Produktseite eines Anbieters führt, der das besprochene Produkt feilbietet. Ich könnte mir gut vorstellen, daß das zu Interessenkonflikten führt.

Gruß
burke
Verfasst am:

RE: Atomic Reactor 112-50

burke schrieb:
Alles kein Beinbruch, mich würde es aber stören, wenn in Zukunft zu jedem besseren Review ein Link nachgeschoben wird, der zur entsprechenden Produktseite eines Anbieters führt, der das besprochene Produkt feilbietet. Ich könnte mir gut vorstellen, daß das zu Interessenkonflikten führt.

Gruß
burke


Nun, die Nutzung unterliegt ja einem Persönlichkeitsrecht. Insofern ist die Nutzung ja zu Untersagen bzw. zu Erlauben. Das liegt aber im Ermessen des Verfassers.

Das "Verlinken" ist natürlich eine andere Sache.

Das Problem ist halt, das so etwas "gekauft" aussieht! Die Frage ist jedoch nicht, ob ein Review gekauft wurde, sondern, wann wir einen solchen als gekauft erkennen können. Schau ich mir die letzte G&B an, kann ich mir kaum Vorstellen, das irgendein Produkt im Vertrieb der Fa. Warwick schlecht abschneiden kann, weil deren Annoncen 50% des Heftvolumens ausmachen (überspitzt!)

Letztlich bleibt wohl für alle festzuhalten: Glaubt einfach nicht alles was ihr lest. Hinterfragt selbst!
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verfasst am:

RE: Atomic Reactor 112-50

Marcello schrieb:
Nun, die Nutzung unterliegt ja einem Persönlichkeitsrecht. Insofern ist die Nutzung ja zu Untersagen bzw. zu Erlauben. Das liegt aber im Ermessen des Verfassers.

Nun, in diesem Fall habe ich mein OK gegeben. Da G66 (soweit ich weiß) der einzige Deutschlandvertrieb für Atomic ist, hat auch niemand einen Nachteil dadurch.

Marcello schrieb:
Das Problem ist halt, das so etwas "gekauft" aussieht!

Ich denke mal, die Antwort auf diese Frage ergibt sich aus dem Testbericht.

Marcello schrieb:
Letztlich bleibt wohl für alle festzuhalten: Glaubt einfach nicht alles was ihr lest. Hinterfragt selbst!

Meine vollste Zustimmung, lieber Marcello!
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

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