RJM RG-16 - Looper

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RJM RG-16 - Looper

So seit kurzem bin ich Besitzer eines Loopers von RJM. Nach und nach haben sich bei mir einige Effekte angesammelt, die ich zum einen VOR den Ampinput und zum anderen in den FX-Weg legen will. Und insbesondere eines wollte ich komplett aus dem Signalweg entfernen können, weil es den Sound doch sehr beeinflusst (Zoom 9030).

Hab mich lange umgesehen, was es dort so gab und schließlich ist meine Wahl auf den RJM RG-16 gefallen.

Aufbau
Das Ding hat 4 Mono-Loops, die in Serie geschaltet sind, das ist ideal, um z.b. Bodentreter vor den Amp zu hängen. Jeder Loop hat einen send und return, die durch entsprechende , dann leuchtende, Taster an der Vorderseite aktiviert oder deaktiviert werden können. Bei mir hängen da ein Chorus Pedal, 2 EQs und ein MXR Phaser drin.

Dann gibt es noch 4 weitere Loops, die jeweils einen eigenen Ein- und
Ausgang haben, also Eingang - Send - Return - Ausgang. Da hängen jetzt ein TC G-Major und das Zoom 9030 drin. Die sind ebenfalls durch Taster auf der Vorderseite zu aktivieren.

Dazu gibt es noch einen Buffer, den man variabel verdrahten und irgendwo in den Signalweg hängen kann.

Wichtig ist noch das passende Netzteil, weil das Teil bei zu niedriger
Leistung des Netzteils Probleme macht. Ausserdem kann es eine
Phantomspeisung zum Footboard durch ein 7-pol Din-Kabel zur Verfügung
stellen.

Die Buchsen auf der Rückseite sind leider nicht durch Muttern am Gehäuse
fixiert, so daß man hier ein bischen aufpassen muss. Schade.

Zusätzlich dazu kann es noch Kanäle an Amps wechseln. Hierzu gibt es vom Hersteller spezielle Kabel je nach Amptyp zu kaufen. Dies nutze ich (noch ) nicht, da mein Amp bereits komplett midifiziert ist. Auch hier gibt es 8 Taster auf der Vorderseite.

Programmierung
Das ist das erfreuliche an dem Gerät, die Programmierung ist kinderleicht.
Einfach auf dem Footcontroller die entprechende Programmnummer angewählt, am RG-16 die Loops ausgewählt und dann etwas länger auf "save" am RG-16 drücken, thats it, die Einstellung sind dann der Programm-Nummer zugeordnet.

Zusätzlich dazu sind die einzelnen Loops jeweils auch unterschiedlichen
Control-Change-Nummern zugeordnet, so daß man dann auch die einzelnen Loops fernbedienen kann unabhängig von Programm-Change-Nummern. Zusätzlich dazu lassen sich durch bestimmte Conrol-Change Nummern jeweils 2 Loops gleichzeitig an- und ausschalten. Sehr geil für Stereo-Setups.

Ich habe ein Roland FC-200. Das Zusammenspiel ist hier problemlos. Wenn ich allerdings auf CC-Mode umschalte, stimmen die CC-Nummern nicht mit denen des RG-16 überein. Aber das am FC-200 umzuprogrammieren war kinderleicht.

Probleme
Bei mir traten massive Probleme durch Brummschleifen auf, als ich das alles im Rack fertig verkabelt hatte. Das kam leider durch die Rackschiene vorne. Ein paar Humfrees drunter und alles war gut.

Gesamtwertung
Insgesamt ist das RG-16 sehr gut ausgestattet und funktioniert problemlos.
Die Ausstattung lässt keine Wünsche übrig. Was mir sehr wichtig war, war die problemlose Programmierung und daß man jeden X-beliebigen Midi-Controller anschliessen kann.

Ist ne glatte 2 (Punktabzüge gabs nur für die fehlenden Kontermuttern bei den Klinkenbuchsen auf der Rückseite).

Greetz
Marc
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