Basscombo leicht und stark gesucht

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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Hallo Martin,

den Barabass hätte ich auch direkt empfohlen, aber da Du ausdrücklich "günstig" geschrieben hast, hab ich den weggelassen.

Den kleinen HB hatte ich hier schon früher mal empfohlen.
Zu Leistungsfähigkeit: Man kann die Physik nur in bestimmten Grenzen an der Nase herumführen.
Das kleine Gehäuse, 1x10", das ist natürlich was anderes wie n SVT mit 9x10". Aber: Der Kleine reicht für das "normale" Rock- und Bluesgeschäft.
Auf jeden Fall zum Proben und als Monitor auf der Bühne. Man beschallt damit nicht von der Bühne aus einen 200-Pers-Club!
ICH fand an dem gut, dass er einen guten Grundsound hat, und mit drei abrufbaren EQ-Presets (Normal, Color, Contour) gute Grundlagen-Sounds bietet.
    Sound a) = Grundsound, gut für Blues + Rock
    Sound b) = Mitten bissi weg, Bässe & Höhen bissi rein, "moderner" Sound
    Sound c) = Insgesamt etwas dicker unten und in der Mitte, weniger Höhen, gut für zB Kontrabass, Reggae, Old-School-Beat ...

Wie gesagt, nicht für 300 EUR und 14 kg erwarten, dass man damit Rock am Ring machen kann.
Für das gesuchte Anforderungsprofil passt die Kiste (auch ohne Zusatzbox).
 
Grüße DeLüXe vom Rolf


Zuletzt bearbeitet von gitarrenruebe am 26.09.2012, insgesamt 2-mal bearbeitet
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Also, ich hab ja 'ne ganze Weile lang Behringer-Cabs gespielt und fand die auch relativ knorke, aber seitdem ich den Vergleich in Form der Triebwerk-Box habe (bestückt mit Eminence Gamma) habe, muss ich doch eindeutig feststellen, dass man letztere in Bauschaum packen könnte, und sie hätte immer noch einen höheren Wirkungsgrad als die Alupfannen von Behringer.
Bei 'nem großen Ampeg-Kühlschrank mit entsprechendem Aggregat drauf ist der Wirkungsgrad relativ schnuppe, aber bei so kleinen Kistchen macht das doch sehr viel aus – und geht auch entsprechend an den Preis.
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Habs gerade noch bei uns im Basserforum gesehen. (www.bassic.ch) dort verkauft jemand seinen fast neuen Carvin MB15 Combo (15" Speaker, unter 15Kg leicht, 200W rms. Max. 250W rms mit 8-Ohm Zusatzbox)

Der soll da für 390€ weggehen (unter Bassmarkt / Kleinanzeigen schauen)

Gruß
Stefan
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Danke Jungs!

Heute ist Probe da wird mal drüwwer geredd
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Also meine Erfahrung nach als (neben) Basser ist.

Alles unter 300 Watt bei Bassamps ist schlichtweg zu wenig bei Proben und auch Gigs.

Meistens der Drummer schuld !

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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Meine Erfahrung ist, dass 60 Watt völlig reichen. Wer als Basser damit nicht mithalten kann, sollte sich nicht einen neuen Amp kaufen sondern einen neuen Drummer suchen !!!!!!!

Bei Sessions haben wir den hier http://www.thomann.de/de/roland_cube_60xl_bass.htm laufen. Von Jazz über Blues bis lauten Rock hält der mit den anderen gut mit, und das ohne PA in einem Saal mit 100 Sitzplätzen.
Wobei er auch eine DI-Out und Line-Out hat, um über die PA zu gehen.

Mehr braucht niemand!

Ach ja: 16,2 kg
 
"Wir essen jetzt Opa!" - Interpunktion rettet Leben!
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

uwich schrieb:
Meine Erfahrung ist, dass 60 Watt völlig reichen. Wer als Basser damit nicht mithalten kann, sollte sich nicht einen neuen Amp kaufen sondern einen neuen Drummer suchen !!!!!!!


Sic!
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

{SIC}

Hubraum ist nunmal durch nichts zu ersetzen
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Ach wer will schon abnehmen
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Alsoi nach Besprechung heute Abend wird der Harley Benton BA5110C bestellt. Gewicht, Power, Größe, Preis und die Meinungen vieler Begeisterten passt schon mal sehr gut. Bei einem Test in der Band wird sich zeigen ob er das versprochene auch leistet. Da wir über eine gute PA und basstaugliche Monitore verfügen sollte das eh kein Problem sein.

Ich werde hier gerne davon berichten
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Viel Spass mit dem neuen Amp!

Das Argument mit dem "Alles unter 300W ist Bullshit" ist ja mächtig daneben. Das mag vielleicht für einen Bährongscheer-Combo gelten, wo'n Chassis drinhängt, was nen Wirkungsgrad hat wie ne Hifi-Box und dazu noch ne Endstufe mit Peak Musik Power Marketing Output.

Wer sowas behauptet, hat wohl noch nie ne ordentliche Box am Amp gehabt... Meine uralte Diesel 15" EV erzeugt an meinem Harti, der an 8 Ohm ja max. 240W unverzerrt macht, einen Druck, der unseren Gitarristen schon nötigt, seinen Boogie Mark 4 auf die volle Leistung zu schalten (er hat schon 'ne Thiele-Box zusätzlich drunter stehen).
Das braucht man auch nur, wenn dem Drummer wieder die Pferde durchgehen. Mit etwas Disziplin (Getränke hervorholen und rausgehen, während er sich warmspielt), kommt man aber auch mit einem Bruchteil der Lautstärke aus. Riesen Proberaumlärm ist immer eine Sackgasse. Spätestens dann, wenn die Vocals trotz Terz-EQ und Feedbacksuppressor nicht mehr gegen den Krach ankommen ohne dass es heftige Feedbackprobleme gibt.
In dem Gebäude, wo wir üben, sind auch Melodic Death Metal Bands und eine Stoner-Rock-Truppe mit am Start, die auch Schalldrücke fahren, daß die Wände vibrieren. Wenigsten weiss ich, warum die immer so grunzen und schreien .. sonst würden die kein hörbares Geräusch über die Gesanganlage bringen , das sich gegen den Krach vom Rest durchsetzt...

Gruß
Stefan
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Stratitis schrieb:
Das Argument mit dem "Alles unter 300W ist Bullshit" ist ja mächtig daneben. Das mag vielleicht für einen Bährongscheer-Combo gelten, wo'n Chassis drinhängt, was nen Wirkungsgrad hat wie ne Hifi-Box und dazu noch ne Endstufe mit Peak Musik Power Marketing Output.


Sehe ich auch so! Ich hab auch mal gedacht, unter 50 Watt und 2 x 12"
werde ich nicht glücklich. Jetzt komme ich mit 30 W und einem ordentlichen
12er Speaker in einer Small Thiele Box bestens zurecht.

Das kann ganz schön laut sein! Nur mal so als Beispiel, auch wenn es sich
bei mir um einen Gitarren-Amp dreht ...
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Also die Phil Jones dinger wären absolut ein Test wert. Erstens klingen die wie die ganz große und zweitens sind die wirklich leicht und gut zu transportieren. Ich war damals begeistert von den Teilen...
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

uwich schrieb:
Meine Erfahrung ist, dass 60 Watt völlig reichen. … Mehr braucht niemand!


Meine Erfahrung als aktiver Bassist: Man kann auch mit einem Elektrofahrstuhl von A nach B kommen. Man kann auch bei Kaffee und Kuchen auf einem Seniorennachmittag Spaß haben. Man kann auch mit stillem Wasser auf Zimmertemperatur seinen Durst stillen.

Es macht allerdings wesentlich mehr Laune, wenn die Bassanlage ordentlich Luft bewegen kann und man mit einem Drummer grooved, dem nicht vom Rest der Band Rods und Besen aufdiktiert werden!

Ich würde Eure Gesichter gerne mal sehen, legte man Euch Gitarristen nahe, die Gitarre mit Filzplektren zu spielen, damit die Höhen nicht so spitz kommen…
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Ihr seid doch alles nur keine Rocker!
Wenn unser Herr Doktor seine zwei Leslies anschmeisst, bekommt der 50W-Soldano mit seiner 4x12 'ne Menge zu tun um mitzuhalten und ich bin froh, dass ich 2x650W und 2x4x10" hinter mir stehen habe.

Selbst in der wesentlich zahmeren anderen Band habe ich meinen 200W Vollröhrenbassamp verkauft weil er ständig auf Anschlag lief. Das ist auch eine Frage des Proberaumes.

60W ist nett, aber Spielzeug und eigentlich nur was für Kinder. Unter den 100er Roland Basscube würde ich nicht gehen.
 
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RE: Basscombo leicht und stark gesucht

Also.

Bei uns im Proberaum stand ein Fender Basscombo,glaub Rumble mit 150 Watt, der lief immer auf Master max. und man konnte sich kaum hören, von Druck keine Spur, der hielt auch nicht lange....
Der Proberaum ist ca 35qm, Keyboarder, Drummer, Gitarrist (Marshall + 4x12), Sänger.
Die Lautstärke war "normal", dem Drummer entsprechend halt.
Dann mit Behringer Bass Vamp Pro, direkt in die P.A. was schon besser war, aber auch nicht das Gelbe vom Ei.
Erst mit geliehenem alten Trace Elliot Top (um die 600 Watt) und no Name Box machte es erst richtig spass Bass zu spielen....

Wir reden hier ja von Transistorenamps, mit Röhrenbassamps habe ich keine Erfahrung was Leistung bzw. Wirkungsgrad betrifft.

Tiefe Frequenzen brauchen mehr Leistung als quäkende Gitarrentöne , mehr Luft muss bewegt werden, und ich möchte einfach das tiefe B vom 5 Saiter an meiner Hose flattern spüren...




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