Clapton in Hamburg

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RE: Clapton in Hamburg

Batz Benzer schrieb:
...Clapton?

,

Blöder Batz.


 
"Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen
das tut, was ihm gefällt.“ - Bob Dylan
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RE: Clapton in Hamburg

kershaw schrieb:
75Deluxe schrieb:
Ich war am 29.5. in Frankfurt.
War da jemand (außer Clapton und mir ?


Und, wie war's?

"Anders"!
Das war das 4. Mal, dass ich Clapton gesehen habe und jedesmal war es anders. Diesmal war es noch mehr anders. Wenn man Clapton noch nie live gesehen hat, weiß ich nicht, wie das ankommt aber ich fand das sehr schön.
Bei den ersten 3 Songs hat EC z.B. nur Akustikgitarre gespielt und die Soli und Themen hat Greg Leisz (PedalStell und Lapsteel) gespielt - ein grandioser Musiker, den ich schon länger verfolge und hier endlich live erleben konnte.
Genau so Paul Carrack als zweiter Keyboarder, von dem hätte ich mir allerdings noch mehr Solo-Stücke, v.a. How Long gewünscht. Am Schlagzeug Steve Jordan, bei dem alleine das Zuschauen schon Spaß macht und der mehr Pfeffer reinbringt als Steve Gadd.
Die Songauswahl war bunt gemischt, wobei ich auf die eine oder andere Bluesnummer verzichten könnte.
Highlights waren für mich der Opener "Hello, old Friend" ein uralter, schöner, einfacher Song mit toller PedalSteel und "Got to to get better in a little while", wo EC zu einem tierischen Groove der Rhythmusgruppe ungewohnt funky abgeht - keine Spur davon, dass der Mann langsam auf die 70 zugeht!
Zum Schluss noch ein Wermutstropfen:
Der Sound war, zumindest da wo ich stand, nicht gerade toll.
Ich stand allerdings auch genau in der Schneise der Hochtöner (und bin außerdem seit dem Konzert von Mark Knopfler letzte Woche in Liverpool extrem verwöhnt - DAS war ein Sound!)
Viel Spaß bei Mr. Slowhand!
 
Viele Grüße,
Jochen


Die "Eagles von der Pfalz":
www.sixaffair.de
www.motel-california.net
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Re: Clapton in Hamburg

kershaw schrieb:
Ist jemand morgen dabei? (Außer mir)


Ich nicht.

Mein letztes Clapton Konzert in Hamburg war vor einigen Jahren (Johnson-Tour). Mein erstes irgendwann zu einer Zeit, als der Mann stets alkoholisiert auf die Bühne stieg. Dazwischen lagen so einige.

An Clapton scheiden sich halt die Geister.

Ich ganz für mich sehe diese alten Haudegen als das, was sie zurzeit gerade sind. Ohne den ganzen Mythos, der sie umwabert. Ohne dieses „Clapton ist Gott-Gelaber“.

Und Clapton so gesehen, also quasi nackt, ganz ohne Bonus aus einer Zeit, die es nicht mehr gibt, als den Mann hier und heute.......so leid es mir tut, habe ich immer als einen recht farblosen Menschen ohne das gewisse Etwas, ohne Aura empfunden, der sich allerdings mit Cracks der ersten Klasse umgibt, die ihn tragen.

Es stimmt, seine Konzerte gleichen sich nie, sind immer von einem bestimmten Thema getragen, was aber an meiner Sichtweise auf ihn nichts ändert.

Der eigentliche Kracher beim letzten Konzert war die Vorgruppe, Rudolph Randolph & the Family Band und Claptons „Sideman“ Doyle Bramhall II. Der Sound allerdings bei diesem Konzert war auch grenzwertig, unverständlich bei einem Mann dieser Güte.

Tom

@@ 24 Nights, das war für mich Clapton in Höchstform
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RE: Clapton in Hamburg

75Deluxe schrieb:
Ich war am 29.5. in Frankfurt.
War da jemand (außer Clapton und mir ?


Hier, ich, ich stand direkt vor der Bühne und konnte dem Meister während der gesamten Show auf die Finger schauen...
 
Nach einem Duell mit dem dicken Pfälzer nun hochoffiziell der schlechteste Gitarrist des Guitarworld-Forums.
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RE: Clapton in Hamburg

ibanezrg schrieb:
75Deluxe schrieb:
Ich war am 29.5. in Frankfurt.
War da jemand (außer Clapton und mir ?


Hier, ich, ich stand direkt vor der Bühne und konnte dem Meister während der gesamten Show auf die Finger schauen...


Hey nix abschauen - Sonst könnte dein Titel in Gefahr geraten .........
 
"Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen
das tut, was ihm gefällt.“ - Bob Dylan
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Re: Clapton in Hamburg

little-feat schrieb:
Mein letztes Clapton Konzert in Hamburg war vor einigen Jahren (Johnson-Tour).
@@ 24 Nights, das war für mich Clapton in Höchstform


Das war auch mein letztes Clapton-Erlebnis - grauenhafter Sound!

1998 war ich in London - tolles Konzert, aber Bonnie Raitt als Vorgruppe hat mich noch mehr umgehauen.

Im selben Jahr dann Hannover - ganz großes Kino. Und Jimmie Vaughn vorweg. Super.

Inzwischen kaufe ich mir auch lieber die Crossroads DVDs - da hat man so viele Top-Leute auf einem Haufen, das hält man gar nicht aus.

Anyway, ich setze mich nachher zusammen mit meinem Kumpel Klaus in den Zug. Wir sondern seit 38 Jahren zusammen Töne ab und die Karten waren das Weihnachtsgeschenk unserer Lieben im letzten Jahr. Der Tag kann also gar nicht schlecht werden.

Ach so, mein Top Clapton Album: 461 Ocean Boulevard
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Re: Clapton in Hamburg

little-feat schrieb:
Der eigentliche Kracher beim letzten Konzert war die Vorgruppe, Rudolph Randolph & the Family Band


Bei der Tour war ich auch, nur in Dortmund. Und mir ging es genauso, hatte vorher von Robert Randolph noch nie was gehört und war ähnlich geflasht von den Jungs... Als RR auf die Bühne kam dachte ich erst es gibt Rap. Er mit Socke auf dem Kopf, Football-trikot an, Bling-Bling um den Hals. Beim ersten Song dacht ich ich werd nichtmehr, so ein geiles grooviges Zeug mit Lapsteel und co... Beeindruckt hat mich auch, das die Band zwischendurch immer mal wieder die Instrumente getauscht hat, und man es nicht wirklich gehört hat.

So sorry für OT
 
"Blues is easy to play, but hard to feel."

Jimi Hendrix
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RE: Clapton in Hamburg

Meine Eindrücke sind auch gemischt, ich habe Clapton zuletzt 2008 auf dem Königsplatz in München und 2010 an selber Stelle zusammen mit Steve Winwood gesehen.

2008 war er irgendwie übelst gelaunt, machte jedenfalls keinen besonders inspirierenden Eindruck auf mich. Anders 2010, aber da hat der deutlich sympathischere Winwood auch einen Teil der Show übernommen.

Anderseits gehe ich nicht ins Konzert, um freundliche Musiker anzuschauen, sondern musikalisch gut unterhalten zu werden. Aber toll ist es halt, wenn beides zusammentrifft, also wenn Spielfreude auf gute Performance trifft.
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RE: Clapton in Hamburg

exiler schrieb:
...
2008 war er irgendwie übelst gelaunt, machte jedenfalls keinen besonders inspirierenden Eindruck auf mich. Anders 2010, aber da hat der deutlich sympathischere Winwood auch einen Teil der Show übernommen.

...


Absolute Zustimmung, und seitdem mag ich ihn auch nicht mehr sehen. Uninspirierte Musik machen kann ich selber , für das Geld und das tolle Ambiente des Königsplatzes mag ich einfach Musiker sehen, denen der Spaß auch anzusehen ist. Clapton ist in der Richtung ziemlich schwierig.
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RE: Clapton in Hamburg

skerwo schrieb:
Absolute Zustimmung, und seitdem mag ich ihn auch nicht mehr sehen. Uninspirierte Musik machen kann ich selber , für das Geld und das tolle Ambiente des Königsplatzes mag ich einfach Musiker sehen, denen der Spaß auch anzusehen ist. Clapton ist in der Richtung ziemlich schwierig.

Genau so habe ich das 2008 auch empfunden.
Königsplatz = tolles Ambiente - gerne wieder.
Clapton = desinteressiert, schlecht gelaunt, Unlust - nie wieder.
Ich wollte damals meinem Sohn ein besonderes Konzerterlebnis schenken, das ging gründlich daneben...
 
Meine Nachbarn hören gute Musik - zwangsläufig...
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RE: Clapton in Hamburg

Dr.Dulle schrieb:
ibanezrg schrieb:
75Deluxe schrieb:
Ich war am 29.5. in Frankfurt.
War da jemand (außer Clapton und mir ?


Hier, ich, ich stand direkt vor der Bühne und konnte dem Meister während der gesamten Show auf die Finger schauen...


Hey nix abschauen - Sonst könnte dein Titel in Gefahr geraten .........


Naja, nachdem zum Auftakt schonmal ein gutgekleideter Senior auf die Bühne kam und angefangen hat so zu spielen, dass man die Gitarre am liebsten direkt in die Ecke schmeißen will, dürfte mein Titel weiterhin sicher sein.
 
Nach einem Duell mit dem dicken Pfälzer nun hochoffiziell der schlechteste Gitarrist des Guitarworld-Forums.
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RE: Clapton in Hamburg

Hi,

Ich war letzte Woche in Köln beim Erich. Für mich ist nun der Mythos etwas blasser geworden, war gut aber nicht überragend. Der Funke sprang irgendwie nicht über. Herausragend Paul Carrack, er war aber auch der einzige, dem man ansehen konnte, dass er Spass hatte. Ein Ausbund an Emotionslosigkeit war Doyle Bramhall II......

Übrigens Andy Fairweather Low mit den Lowriders als Vorgruppe fand ich gut, lustiger kleiner Kerl.....
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Re: Clapton in Berlin

Doc-Hollyday schrieb:
Ich dachte er kann Gitarre spielen , aber singen kann er auch nicht.


Das ist aber schon ne harte Aussage
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