Taylor Guitars Erfahrungsbericht

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Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Ich war mal wieder akustische Gitarren testen mit meinem Kollegen der was neues für unser gemeinsames unplugged Quartett suchte. S&F hat da einiges zu bieten, u.a. Seagull, Yamaha, Ibanez, Fender, PRS, Taylor usw.

Ich war erstaunt über die überdurchschnittlich gute Qualität selbst bei den günstigen Taylors wie z.B. der kleinen GS Mini. Diese Gitarre spielte sich wie Butter und klang auch schon richtig klasse und setzte sich deutlich von preislich vergleichbaren Konkurrenten ab. Ich denke, da könnte ich demnächst schwach werden da ich ja so etwas in der Art suche. Es gibt dafür auch einen passenden Preamp zum problemlosen Einbau.

Wir haben dann vieles vergleichen können miteinander und sind dann letztendlich bei einer 110 CE gelandet. Wirklich toll was man da für das Geld (<850€) geboten bekommt. Diese Gitarre konnte es locker mit 2-3x so teuren Vergleichsmodellen aufnehmen. Auch über den Preamp klingt die Gitarre sehr sehr gut.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist bei allen Taylors die ich spielte (und das waren Dutzende) war die absolut perfekte Bespielbarkeit. So gut eingestellt hatte ich kaum eine andere Gitarre in Händen. Alle Taylors kommen laut meinem Händler so perfekt eingestellt aus dem Werk und das finde einfach nur klasse!

Habt ihr ähnliche Erfahrungen machen können mit Taylor?
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Tach Martin,

ja.

Ich empfinde die preiswertere Liga als charakterstärker im Ton; die teuren Modelle sind mir alle zu glattgelutscht und zu hifi-artig.

Mit der 110 sowie der 214 hatte ich bislang meinen größten Spaß; die alten Minis fand ich auch toll.

Die Intonation ist bei allen Tylors erste Sahne; das macht, ebenso wie das saubere Setup, eine Menge aus.

Höre ich mir eigene Aufnahmen von diesen Gitarren an, so muss ich gestehen, daß diese derart gut klingen, daß ich mich fragen muss, warum ich weiter suchen musste.

Teilweise liegt es bestimmt an der Scientology-Geschichte; muss ja jeder selbst wissen, ob und was für Auswirkungen das für einen selbst hat, aber ich fühle mich damit unwohl.

Zum anderen mag ich das generelle Image der Taylor-Gitarren nicht.

Dennoch; so 'ne Fichten/Sapele-Geschichte hätte ich klanglich dann doch ganz gerne nochmal... wirre Gedanken, ungefiltert ausgestoßen...

Gruß,

Batz.
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Hallo!

Meine Erfahrungen sind ähnlich.

Jede, absolut jede Taylor, die ich jemals in Händen hielt, ließ sich anfangs extrem gut spielen. Bundabrichtung und Saitenlage waren immer top - niedrig und trotzdem schnarrfrei. Daran können sich selbst Hersteller von E-Gitarren ein Beispiel nehmen.

Allerdings gilt das wenigstens für mich nur anfangs. Die Hälse sind sehr nahe an einer E-Gitarre und für mich bleibt dort das Spielgefühl "Akustikgitarre" auf der Strecke.

Klanglich hat Taylor eine sehr eigene Identität. Die Dinger klingen üblicherweise sehr transparent und höhenreich. Warm, weich, bassig und rund sind die Attribute, die man nach meinem Geschmack nicht findet.

Auch hier gilt, dass Taylor anfangs beeindruckt. Nach kurzer Zeit finde ich diese Gitarren aber so ausgeglichen, dass sie schon wieder langweilig sind.

Das alles gilt nur für den akustischen Klang. Die Pickup- und Preampsysteme von Taylor finde ich wirklich sehr, sehr schlecht.

Was die Preisgestaltung angeht, bin ich ebenfalls nicht deiner Ansicht. Die "kleinen" Modelle haben für mich sehr viel Ikea-Charme - wenn man das als charmant bezeichnen möchte. Ich mag es nicht. Danach zieht die Preisschraube stark an und die Gitarren haben häufig viel "Bling-Bling", was auch nicht meins ist.

Abschließend bleibt das Scientology-Thema bei Taylor. Dazu wurde aber schon genug geschrieben.

Kurz: Not my cup of tea.


Gruß

erniecaster
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Taylor Gitarren sind bekannt dafür, dass auf die Verarbeitung bzw. Endkontrolle viel geachtet wird. Für einen Großhersteller keine Selbstverständlichkeit. Der Grund warum du dich auf der Taylor wohlfühlst könnte nicht nur der Klang, sondern auch die Halsmaße sein, wo man sich als E-Gitarrist gleich mal "zu Hause" fühlt, typisch für Taylor
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

el flaco schrieb:
Taylor Gitarren sind bekannt dafür, dass auf die Verarbeitung bzw. Endkontrolle viel geachtet wird. Für einen Großhersteller keine Selbstverständlichkeit. Der Grund warum du dich auf der Taylor wohlfühlst könnte nicht nur der Klang, sondern auch die Halsmaße sein, wo man sich als E-Gitarrist gleich mal "zu Hause" fühlt, typisch für Taylor


Nun die Hälse bei den Taylors sind wortwörtlich Handschmeichler, wirklich sehr gut. Ich mag ja sonst eher nur beefy Necks, komme aber auf der Taylor wirklich gut zurecht. Positiv ist auch das die Hälse Natur belassen sind und somit schon mal ein tolles Spielgefühl vermitteln. Ich hasse fett lackierte Hälse.

@Batz: Am meisten angetan hat es mir auch die kleine GS Mini. Um diese Gitarre gehe ich nun immer mal wieder drumrum und wie ich mich kenne wird ein solches Exemplar irgendwann mir gehören. Ist einfach ein gutes Instrument mit Traummaßen für mich

Ich bitte euch darum in diesem Thread wirklich nur mal die Taylor als Gitarre zu sehn, ganz ohne diese Scientology Schmach. Das muss und soll ein jeder mit seinem Gewissen abmachen. Ich sehe da einfach nur eine konkurrenzlos gute Gitarre und nicht mehr.

@Ernie: ich kann auch deinen Ansatz gut nachvollziehen, wobei ich der Meinung bin das einige Modelle wie z.B. auch die GS Mahagoni Mini sehr warm klingt. Taylors haben ab Werk meine Lieblingssaiten Elixir montiert. Das ist schon mal ne Bank, aber auch nicht jedermanns Sache. Ich denke, gerade über die Saitenmarke und vor allem Stärke kann man einer A-Gitarre schon ne Richtung geben. Der Unterschied 011er zu 013er Elixir Sätzen ist da schon recht gravierend.

Zu dem Preamp der 110er: da gibt es ja nur Volume, Treble und Bass. Finde ich vollkommen ausreichend, mir selbst würde nur Volume schon ausreichen da ich eh nur noch mit meinem A3 arbeite. Ich besitze eine Vintage Gordon Giltrap Signature die ein sehr gutes Fishman System montiert hat. Die Gitarre sowie auch deren Sound ist meine persönliche Referenz. Gegeneinander verglichen klingt die Taylor IMO auch über ihren Preamp sehr gut. Viel besser als viele andere Gitarren die ich testen konnte. Aber wie alles andere ist das ja auch Geschmacksache und du hast wohl auch deinen eigenen
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Also ich hab mit die GS Mini im Laden angeschaut und relativ spontan gekauft als Reise- und Urlaubsgitarre. Und ich erlebe mich dabei, daß ich das Ding auch oft auf meinem Sofa zum Daddeln benutze und meine Lakewood schon mal im Koffer bleibt.

Das brillante und HiFi-artige Klangbild höre ich bei Taylor querbeet auch und törnt mich bei den Grossen nicht so an bzw. fühlt sich ein bisschen "steril" an. Bei der GS kommt jedoch durch die leicht verkleinerten Maße ein wenig mehr eingeschränktes Spektrum im Klang durch, was mich mehr "Wärme" hören lässt - und die Bespielbarkeit ist problemlos und erstklassig.

Klare Empfehlung von mir.
Marc
 
Liebe ist möglich
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Hallo Martin,

vor ein paar Jahren war ich auch auf der Suche nach einer Six-String-Acoustic und testete, neben diversen Ibanez-, Yamaha-und Martin-Modellen, jeweils in jedem verfügbaren Preissegment, auch einige Taylor an. Letztendlich ist es dann für mich eine 7/8 Taylor BigBaby geworden.

Klanglich (besonders mit Elixir-Saiten) wesentlich weiter vorne als manch anderes, wesentlich hochpreisigeres Modell der weiteren Testkandidaten. Mir gefällts. Obwohl schon einige Kritik aufgrund der Konstruktion der "innovativen" Taylor-Korpus-Hals-Verbindung geübt wurde (löst man alle Saiten, ist die Konstruktion dermaßen wackelig, dass man glaubt, einen Ikea-Baukasten vor sich zu haben...), gefällt mir der brillante Sound und das Handling der BigBaby. Ein echter Allrounder.
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

erniecaster schrieb:
Auch hier gilt, dass Taylor anfangs beeindruckt. ....
Das alles gilt nur für den akustischen Klang. Die Pickup- und Preampsysteme von Taylor finde ich wirklich sehr, sehr schlecht.


Hi,

so unterschiedlich sind die Empfindungen: ein Bekannter von mir (ein amekanischer Finger Picker) hat eine Taylor 614 die ueber das PU System toll klingt wenn er sie mit diesen Metall-Picks auf den Fingern und dem Daumenpick bearbeitet´- allerdings hat er auch dieses Fishman Auro Spectrum Teil...

Die Gitarre sieht toll aus und ist wohl das Spitzenmodell.

Ich habe mir mal die Gitarre geschnappt und habe sie rein akustisch gespielt - das war ueberhaupt nix, da mich nichts beeindruckt - im Gegenteil. ... ich war richtig enttaeuscht und hatte mehr erwartet.

Da hat mich meine Furch fuer 600 Euro die ich mir in Brno im Showroom von Furch gekauft habe wesentlich mehr beeindruckt...wohlgemerkt: rein akustisch gespielt...

Gruss
Der Nominator

PS:...mit dem Bekannten spiele ich uebrigens naechstes Wochenende auf einem 3-tägigen Festival in der Inneren Mongolei... das wird auf jeden Fall ein Erlebnis
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Nominator schrieb:
einem 3-tägigen Festival in der Inneren Mongolei... das wird auf jeden Fall ein Erlebnis


...da freue ich mich doch schon wieder auf einen Reise- bzw. Erfahrungsbericht.

Grz, Marco
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Inhalt auf Wunsch des Users gelöscht
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Nominator schrieb:
Taylor 614


Die Taylor 614 ist bedingt durch die verwendeten Hölzer (Ahornkorpus) schon ein außergewöhnliche Gitarre.
Ich finde sie optisch (der Korpus ist ja nicht Ahorn-hell sondern cognacfarben) eine der schönsten Gitarren überhaupt.
Den Klang möchte ich als silbrig bezeichnen, also da sind sehr viele feine Höheneanteile drin. Das ist was spezielles und kann das Klangspektrum in einem Gitarren-Duo oder -Trio bereichern. Als Allzweckwaffe taugt das Teil kein bisschen.

IMHO
 
mein blog: www.hans-ulrich-mueller.de
email muelrich(at)yahoo.de
www.youtube.com/muelrichmusic
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

BruderM schrieb:
Das brillante und HiFi-artige Klangbild höre ich bei Taylor querbeet auch und törnt mich bei den Grossen nicht so an bzw. fühlt sich ein bisschen "steril" an.


Nun, jetzt wo ihr von HiFi-artig sprecht weiß ich was und wie ihr das meint. Darum haben mir/uns auch gerade die kleine GS und die preiswerte 110er so gut gefallen. Ich fand den rein klanglichen Unterschied zwischen der 110er und einer 4500€ Taylor 916 (?) nur marginal wahrnehmbar. Ich denke A-Git Sound hängt eh sehr vom Geschmack und Stilistik ab. Martins klingen solo gespielt auch eher langweilig, aber in der Band einfach super finde ich.

BruderM schrieb:
Bei der GS kommt jedoch durch die leicht verkleinerten Maße ein wenig mehr eingeschränktes Spektrum im Klang durch, was mich mehr "Wärme" hören lässt - und die Bespielbarkeit ist problemlos und erstklassig.

Klare Empfehlung von mir.
Marc


Absolut! Die Mahagoni Ausführung kommt IMO noch etwas mehr wärmer daher und hat etwas weniger Perlen. Klingt bei fettem Plek und hartem Anschlag etwas besser finde ich. Ich denke mal das wäre zumindest für mich das bessere Modell. Ich muss da nochmals vergleichen. Ich kann sie auch leider nicht direkt mit der Sigma 000R-28V vergleichen, weiß aber jetzt schon dass die Taylor rein von der Verarbeitung und dem Setup her die wesentlich bessere Gitarre fürs Geld ist. Ich bin mir nur noch unschlüssig ob ich das Taylor ES-Go System mit kaufen soll - ich hab das Ding noch nicht live gehört. Ich stehe aber auch nicht all zu sehr auf magnetische Pickups bei A-Gitarren. Wenn werde ich wohl ein Fishman Matrix Infinity System einbauen welches ich sehr gut und preiswert finde.
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

rokett schrieb:
Hallo Martin,

vor ein paar Jahren war ich auch auf der Suche nach einer Six-String-Acoustic und testete, neben diversen Ibanez-, Yamaha-und Martin-Modellen, jeweils in jedem verfügbaren Preissegment, auch einige Taylor an. Letztendlich ist es dann für mich eine 7/8 Taylor BigBaby geworden.

Klanglich (besonders mit Elixir-Saiten) wesentlich weiter vorne als manch anderes, wesentlich hochpreisigeres Modell der weiteren Testkandidaten. Mir gefällts. Obwohl schon einige Kritik aufgrund der Konstruktion der "innovativen" Taylor-Korpus-Hals-Verbindung geübt wurde (löst man alle Saiten, ist die Konstruktion dermaßen wackelig, dass man glaubt, einen Ikea-Baukasten vor sich zu haben...), gefällt mir der brillante Sound und das Handling der BigBaby. Ein echter Allrounder.


Ja, die Taylor Baby und Big Baby ist mir auch schon aufgefallen. Es gibt in YT auch Vergleichsvideos mit der oben genannten GS Mini. Da hat die BigBaby schon noch etwas mehr Bauch.
Nun, ich habe mit meiner Gordon Giltrap eine Gitarre mit extrem viel Bauch und starkem Charakter. Ich suche noch eine Klangvariante, etwas kleineres - so in Art wie z.B. das Martin 000-28EC Modell, die genau meinen Geschmack trifft, aber leider nicht ins Budget passt. Ich finde die GR Mini hat einen relativ ähnlichen Charakter trotz teils anderen Hölzern. Aber viel wichtiger ist dieses tolle Spielgefühl auf der Taylor - man fühlt sich sofort wie zuhause. Mag sein, dass es einigen geht wie Ernie, der das typische A-Gitarren Feeling dadurch vermisst. Anderseits geht nichts über eine Top-Saitenlage bei der A-Gitarre vor allem wenn man nicht nur schrammelt, sondern auch mal schnelle Läufe spielt.
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Magman schrieb:
Die Mahagoni Ausführung kommt IMO noch etwas mehr wärmer daher und hat etwas weniger Perlen. Klingt bei fettem Plek und hartem Anschlag etwas besser finde ich. Ich denke mal das wäre zumindest für mich das bessere Modell.


Das geht mir ebenfalls so. Der Gag: Ich habe ausschließlich Fichte/Palisander-Hobel!

Dabei fühle ich mich mit Mahagoni und ganz gezielt mit Sapele wirklich wohler; als sei es die "EL34 unter den Akustikgitarren", im Gegensatz zu den Palisander-Pfannen die mehr "6L6" für mich sind. Mahagoni empfinde ich als "charakterstärker", auch ortbarer, besser aufnehmbar und - natürlich - wärmer.

Ich gehöre - nomen est omen - auch eher zur beherzt zuschlagenden Fraktion, die auch das Plek, 1.14mm Tortex nicht für die Akustische wechselt.
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Meine 214 CE habe ich nun schon seit einigen Jahren und finde sie nach wie vor genial. Ich mag diese Klangphilosophie von Taylor, hell, klar, hifiartig. Andere mögen das nicht und spielen halt dann Martin, Gibson, o.a.

Verarbeitungstechnisch und vom Spielgefühl her sind das von den günstigen bis zu den Topinstrumenten makellose Gitarren. Auch das günstigere Tonabnehmersystem meiner 214 CE klingt im Bandkontext hervorragend und durchsetzungsstark.

Kurz gesagt: meine Ideallösung.
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Rainer,

mit genau dieser Gitarre verbinden mich klanglich große Momente. Allerdings weniger mit der elektronischen Abnahme denn dem Naturklang.

Euch beiden eine schöne Ewigkeit miteinander,

Batz.
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Re: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Magman schrieb:
Ich war mal wieder akustische Gitarren testen mit meinem Kollegen der was neues für unser gemeinsames unplugged Quartett suchte. S&F hat da einiges zu bieten, u.a. Seagull, Yamaha, Ibanez, Fender, PRS, Taylor usw. ...
Habt ihr ähnliche Erfahrungen machen können mit Taylor?


Ja, auch ich habe neulich beim Seagulls-Testen diese Erfahrung gemacht - die Tailor 110, die ich mir zwischendurch wahllos gegriffen hatte, war fantastisch zu bespielen!
Besser als manche E-Gitarre und der Sound war auch gut.
Eine (billigere) Seagull klang allerdings genauso gut.
Ich hatte mal eine Taylor 210 CE und damals fand ich deren Sound gar nicht so toll und vor allem war ich vom verstärkten Sound enttäuscht. Die unteren Modelle haben ja nur das einfache System, das ziemlich nach Piezo klingt.
Dagegen klingt schon das einfache Seagull-System (QI) übrigens toll, finde ich.
Scientology hin oder her wäre mir übrigens egal, wenn mir die Gitarre gefällt.

Habe mich mittlerweile für eine Seagull (Artist Portrait CW) entschieden und erwäge gerade noch eine zweite (MiniJumbo) zu kaufen.
Wem Taylor vom Sound gefällt, aber mit irgendwas ein Problem hat, sollte ruhig mal bei Seagull schauen
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RE: Taylor Guitars Erfahrungsbericht

Hi,

ich hatte lange eine Taylor 618. Die war so gut, dass ich es irgendwann als zu gut empfand. Das hört sich natürlich etwas dämlich an, aber es war so. Die hatte nicht eine Ecke und Kante, die war einfach nur perfekt.

Das ist auf Dauer langweilig! Ihr könnt mir jetzt ruhig sagen, dass ich einen an der Waffel habe! Aber so war das für mich ganz subjektiv

Mir lief dann irgendwann zu einem guten Kurs eine Takamine aus massiven Hölzern mit Fichtendecke von einem Arbeitskollegen über den Weg, die ich dann gekauft habe. Daraufhin hatte ich nicht das geringste Problem damit, meine Taylor zu verscherbeln.

Meine Taylor war für mich einfach nur total Hifi ohne wirklichen Charakter.
Und meine Takamine liebe ich wegen der Ecken und Kanten.

Das ist natürlich nur meine ganz subjektive Erfahrung!

Gruß Diet
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