carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

Alex K. schrieb:
Ich hab immer mal wieder den Verdacht, dass sich CS auf dem Abraxas Album zumeist seiner Gallien-Transe bedient hat:
http://en.wikipedia.org/wiki/Gallien-Krueger

Der Klang, der sich durch die ganze erste Seite der LP zieht (und auch durch Samba Pa Ti ?) ist derselbe - und Incident at Neshabur wurde angeblich noch bei den Sessions zur ersten Santana Scheibe aufgenommen - auf dem es ziemlich sicher der GMT 226A war....


Wow, wieder ein kleines Rätsel gelöst. Ich hatte mich schon länger gefragt, was das eigentlich für ein seltsames Top-Teil war, das man im Woodstock-Film hinter Carlos auf der Bühne sehen kann.

Ich bin aber, wenn ich mir die lange Liste an zum Teil sehr unterschiedlichem Equipment, das Herr Santana im Verlauf seiner Karriere benutzt hat (oder haben soll), auch nicht wirklich der Meinung, dass der Verstärker für die Tonbildung der wichtigste Baustein ist.

Dazu sind mir die offenen Münder noch zu sehr in Erinnerung als ich nach Komplimenten zu meinem amtlich vintage-mäßigen Surfsound einmal aufklären musste, dass es dieses Mal aus logistischen Gründen "nur" ein Crate Powerblock und ein DigiVerb waren.
 
aloha sagt simon


Zuletzt bearbeitet von simoncoil am 16.10.2013, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

Ist doch alles Humbug (engl. humbuck) mit den ganzen aufgezählten Amps.
CS hat immer direkt ins Pult gespielt und gut is.

Pfüati
 
> Nothing is as it Seems <
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

Santana?
War das nicht ein Modell von VW in den 80er Jahren?

Wieso will man so klingen?
VWs sind doch alle gleich. Gut mit nem´Turbolader klingen die etwas anders, aber DER Standard Santana Sound ist eigentlich nicht so schwer zu bekommen.

ich empfehle http://suchen.mobile.de/auto-inserat/vw-santana-vw-passat-santana-32b-b%C3%B6nen/184481473.html?lang=de&pageNumber=1&__lp=1&scopeId=C&sortOption.sortBy=price.consumerGrossEuro&makeModelVariant1.makeId=25200&makeModelVariant1.modelId=28&makeModelVariant1.searchInFreetext=false&makeModelVariant2.searchInFreetext=false&makeModelVariant3.searchInFreetext=false&negativeFeatures=EXPORT

500 € ?
Ist doch jetzt nicht so viel für einen echten Santana!
Ach übrigens: YAMAHA hat niemals nicht Santanas gebaut, nur Motorräder, die klingen aber auch gut!
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

alle bisherigen antworten befassen sich mehr scherzhaft zu meinem thema carlos santanas gitarrenton. habe nichts daraus gelernt aber viel gelacht, is ja auch gesund.
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

Hallo Wennie!

Ich gebe in einer Santana Tribute-Band den Carlito und habe mich zwangsläufig etwas damit beschäftigt. Es bin allerdings noch immer ICH, der da spielt, und ich versuche zwar, das Material möglichst authentisch an die Rampe zu bekommen, aber das geht nicht so weit, dass ich C.S. mit Anlagen und Instrumenten beizukommen versuche.

Ich nehme meinen Krempel und schraube so lange daran herum, bis es mir halbwegs passend erscheint.

Oben hat der Finetone, der einen Gig der Band gesehen hat, sich positiv geäußert. Bei exakt diesem Gig ist der Digitalamp (!), den ich sonst benutze, ein uralter Yamaha DG 60-FX, abgeraucht, und ich habe über ein Fender Mustang Floor Fußboard in eine Tech 21 Power Engine 60, abgenommen mit einem 39 Euro Thomann-Mikro gespielt.
Und das offensichtlich so, dass der Finetone, der ja Verstärkerbastler ist, angetan war.

Was will der alte Mann damit sagen?
Es ist nicht das Equipment. Es ist die Annäherung an das, was Carlos musikalisch macht und der Versuch es zu verstehen und nachzuempfinden. Was also willst Du wissen?
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

mad cruiser schrieb:
Was also willst Du wissen?


Er will eine Anleitung. Eine Gebrauchsanweisung. Ein Manual. Das, was man unter dem Buttom „Support“ im Netz findet. Gibt’s auch bei youtube unter „how to play Santana".

Tom
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

muelrich schrieb:
vor allem nicht Groß- und Kleinschreibung



...ein Paradebeispiel an konstruktiver und Gewaltfreier Kommunikation.



Viele Grüße,
woody
 
The truth is rarely pure and never simple.
Oscar Wilde
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

Moin,

ich habe mal gelesen, dass C.S. mit weniger Verzerrung spielt als angenommen, dafür aber mit brachialer Lautstärke.
 
Gruss, tommy
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

ein Freund hat seine 6000-Tacken-PRS für weit unter ihrem Wert wieder verscherbelt, weil alles auf dem Instrument irgendwie nach Santana klingt.

Ich selber kanns nicht beurteilen, aber wenns so wäre, würde ich von PRS auch die Finger lassen. So sehr mich der Sound vor schätzungsweise 40 Jahren auch begeisterte - ich kanns nicht mehr hören. Klingt irgendwie immer wie Hintergrundmusik zum Pizzaessen
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

giTTarrenwennie schrieb:
alle bisherigen antworten befassen sich mehr scherzhaft zu meinem thema carlos santanas gitarrenton. habe nichts daraus gelernt aber viel gelacht, is ja auch gesund.


Ich finde es schön, dass ein Neuling hier hereinkommt, ein bißchen Hopps genommen wird und dann NICHT sofort die beleidigte Schmierwurst gibt sondern auch etwas Humor mitbringt.

Danke dafür.

Setz dich.

Etwas Gebäck?
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

giTTarrenwennie schrieb:
alle bisherigen antworten befassen sich mehr scherzhaft zu meinem thema carlos santanas gitarrenton.


Naja...nicht ganz alle...
 
Gruß
Markus


"Communication is the problem to the answer" (Eric Stewart)
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

groby schrieb:
giTTarrenwennie schrieb:
alle bisherigen antworten befassen sich mehr scherzhaft zu meinem thema carlos santanas gitarrenton. habe nichts daraus gelernt aber viel gelacht, is ja auch gesund.


Ich finde es schön, dass ein Neuling hier hereinkommt, ein bißchen Hopps genommen wird und dann NICHT sofort die beleidigte Schmierwurst gibt sondern auch etwas Humor mitbringt.

Danke dafür.

Setz dich.

Etwas Gebäck?


Jawohl.

Dennoch schade, dass er aus den vielen hilfreichen Antworten nichts lernen konnte, wie oben geschrieben steht:

Forum schrieb:
Hallo Wennie,

dem Vernehmen nach wurde Samba Pa Ti mit dem Mittel-PU einer Strat aufgenommen,
wenn Du die Boardsuche (oben rechts) bemühst, wirst Du dazu auch einiges finden.
Den "neuen" Santanasound bekommnt man mit jedem Amp mit brauchbarer Zerre und einem Tubescreamer nachgebaut.
Ansonsten ist es in meinen Ohren weniger das Equipment, das Santana ausmacht,
Phrasierung und Spielweise machen es aus.

Viele Grüße,
woody


2. Santana Sound finde ich interessant. Hab eine Zeit lang in einer S-Coverband gespielt und mir zu dem Zweck einen Boogie MK2a zugelegt. Der kann im Zerrkanal eigentlich NUR die Santana Zerre, schön dick und cremig. Alternativ kommt man mit den 80er/90er(?) Fender Twin-Reverbs mit Zerrkanal auch echt nah an den Amp-Sound (Die Boogies sind eigentlich auch nur Twins plus Vorstufenzerre). PRS Gitarren mochte ich noch nie, aber ich bin mit meinen Les Pauls schon recht nah gekommen.
Für mich ist sein Alleinstellungsmerkmal in den Melodien und Skalen die er wählt. Setz dich mal mit deiner Lieblings S-Platte hin und versuch die Licks und Solos so genau wie möglich nachzuspielen. Du wirst dich wundern wie nah man dem Sound mit fast jedem Equipment kommen kann.

Wenn man wie Santana klingen will, muss man Santana sein.

Ich finde, der frühe Santana ist sehr gut mit übersteuerten Fenders zu erreichen, sogar mit einem JMT45 geht das noch. Schwierig wirds später. Die Dumblephase ist da nicht einfach nachzubauen, und was er heute so spielt, kann ich nicht mehr sagen. Da stehen dann zwar Amps von Boogie über Dumble bis PRS auf der Bühne, aber ob da drin ist, was draufsteht, bezweifle ich.

Mit dem Ceriatone komme ich jedenfalls ausreichen in die Richtung. Wenns damit nichtnach Santana klingt, sinds meine Finger ;>

Hat er in seiner früheren Phase nicht auch mit einem EHX Big Muff gearbeitet? Nach reinem Ampsound klingen diese Sachen in meinen Ohren jedenfalls nicht.

Die ersten Boogies - und bekanntlich spielt der Herr Santana ausser den Dumbles immer noch einen Mark 1 - basieren auf dem Fender Princeton. Der hat mit nem Twin nicht viel zu tun (ok, es steht auch Fender drauf), aber isso.

Um den Santana-Sound zu imitieren reicht in der Regel eine fette, mittige Zerre und eine Gitarre mit Humbuckern. Vorzugsweise natürlich eine PRS Santana, aber andere Gitarren tuns auch. Über die Jahre hat man Herrn Santana ja schon mit SGs, Les Pauls, Yamahas (würg) oder auch Strats gesehen. Weil der Ton ja aus den Fingern kommt. Damit sind die der LINKEN Hand gemeint, nur mal so zur Ergänzung

Take this: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...5-FLK0C7KaGZIV6rg&bvm=bv.53899372,d.Yms

Gruß Peter

...mal abgesehen davon, dass Carlos zur genannten Zeit meines Erachtens eine Yamaha SG 2000 gespielt hat......hast Du schon mal damit musiziert? Ok, die Form und Ergonomie ist Geschmackssache aber der Ton ist grandios. Für mich hat Santana nie besser geklungen als mit seiner Yamaha. Da mutet der PRS Sound fast kratzig an.

Stimme dir komplett zu (von Princeton bis Nacken) - nur in einem möchte ich leise widersprechen: gerade bei Santana kommt es nicht nur auf die LINKE Hand an, sondern sehr stark auch auf die rechte. Das beginnt mit den großen, festen, dreieckigen Plektren und geht über die Handhaltung (guckt euch mal die Fotos des Herrn an: er hat den Daumen parallel zu den Saiten und der downstroke geht sogar ein wenig vom Steg in Richtung Hals, also nicht 90° zu den Saiten) bis zum Anschlag (relativ hart oder fest, not for sissies...).
Ich finde es gibt wenige Musiker, bei denen die Eigenheiten des Tons so mit der rechten Hand zu tun haben wie bei Santana. Metheny ist auch noch so einer. Mit links kommt man da nicht weit...

Das einzige, was ich dazu sagen könnte wäre, wie ICH das mache und was BEI MIR funktioniert. Und ICH spiele das Zeug mit einem Modeler, einer polnischen Gitarre, dünnen Plättchen und Mädchenanschlag. Und es funktioniert. Irgendwie zumindest. Aber ich würde nie soweit gehen, diese Methode einem Boardneuling zu empfehlen, der nach dem amtlichen Santanasound fragt. Ich habe nur eine ungefähre Ahnung, wie und womit Carlos das macht.

Schönen Nachmittag allerseits,

Ich hab immer mal wieder den Verdacht, dass sich CS auf dem Abraxas Album zumeist seiner Gallien-Transe bedient hat:
http://en.wikipedia.org/wiki/Gallien-Krueger

Der Klang, der sich durch die ganze erste Seite der LP zieht (und auch durch Samba Pa Ti ?) ist derselbe - und Incident at Neshabur wurde angeblich noch bei den Sessions zur ersten Santana Scheibe aufgenommen - auf dem es ziemlich sicher der GMT 226A war....

Ich glaub, ich wiederhoel mich da grade...

Die Idee mit denn "Boogie" Princetons ist auch interessant.

Gruss

Alex


Was will der alte Mann damit sagen?
Es ist nicht das Equipment. Es ist die Annäherung an das, was Carlos musikalisch macht und der Versuch es zu verstehen und nachzuempfinden. Was also willst Du wissen?


Mann liest nun einmal, was Mann lesen will.

Gruß,

Batz.
 
EGAL, WIE DICHT DU BIST - GOETHE WAR DICHTER!
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

 
> Nothing is as it Seems <
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

Ach ist das alles anstrengend.
Ich geh wieder Komponieren.

Das Video vom Santana VW war toll in diesem Zusammenhang! Sehr gut!
Das mit der Lernresistenz ist auch sehr schön!!!
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

schorsch27 schrieb:
ein Freund hat seine 6000-Tacken-PRS für weit unter ihrem Wert wieder verscherbelt, weil alles auf dem Instrument irgendwie nach Santana klingt.

Ich selber kanns nicht beurteilen, aber wenns so wäre, würde ich von PRS auch die Finger lassen. So sehr mich der Sound vor schätzungsweise 40 Jahren auch begeisterte - ich kanns nicht mehr hören. Klingt irgendwie immer wie Hintergrundmusik zum Pizzaessen


Hallo Schorsch,

Naja, wenn man sich auf Santana I, Abraxas und Supernatural beschränkt, dann ist das vielleicht so - wobei die beiden ersteren Klassiker sind, die zumindest bei mir quasi in einenm Schrein stehen. Letzteres ist ein bischen als wuerde Carlos Santana als Gastmusiker auf der eigenen Scheibe mitspielen. Ich gönne dem Mann aber das comeback; es gab eine Zeit, da hat der wirklich ganz eigene Sachen gemacht

Nämlich - der 70er Jahre Output ist teiweise ziemlich abgefahren; Sachen wie Welcome, Borboletta, Caravanserei, The Swing of Delight (zumindest die Stuecke mit den Miles Davis Band Musikern), Oneness und auch Lotus kann man sich als Hintergrundmusik beim Pizzaessen von der Backe putzen (die Pizzeria wuerd' ich persönlich aber jede Woche besuchen, wenn da solch Material und ähnliches gespielt wuerde).

Also - es gibt da den Klischee-Carlos, den man halt im Radio oder Netz hört (und das meiste davon ist immer noch sehr gut). Und dann gibt's da einen grossen Teil seines Werkes, bei dessen Erschaffung Kohle keine Rolle gespielt hat, sondern einre kuenstlerischen Vision gefolgt wurde. Das ist manchmal etwas schwuelstig geraten, aber selbst im schlechtesten Falle immer noch interessant.

Abgesehen davon: Carlos Santana war auch Vorreiter in Sachen Instrumente:

Mit dem Benutzten von Mesa Boogie Amps hat er einen wichtigen Trend gesetzt, mit der Yamaha SG geholfen, japanische Gitarren mit hoffähig zu machen und als PRS Endorser der ersten Stunde E-Gitarren Geschichte mitgeschrieben.

Und der fortwährende Kult um Dumble Amps ist auch zum Teil sein Verdienst.

So - don't knock the old man. Er ist zwar auch nur ein Mensch, aber aus der Rockgeschichte nicht wegzudenken


Gruss

Alex


Zuletzt bearbeitet von Alex K. am 17.10.2013, insgesamt 2-mal bearbeitet
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RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

Alex K. schrieb:
Er ist zwar auch nur ein Mensch, aber aus der Rockgeschichte nicht wegzudenken

So isses. Ich behaupte mal, seine wichtigsten Alben zu besitzen, also bis sehr
weit zurück in der Zeit, und die kommen immer noch halbwegs regelmäßig
auf den Plattenteller/in den CD Schacht.
Nur wenige haben so einen Trademark Sound. Und mein Gott ja, er ist gut.

Gruß Peter
 
> Nothing is as it Seems <
Verfasst am:

RE: carlos santanas sound u. kein ende der fragen wie geht das

wO bLeIbT dIE mEinUnGSfReIhEit uNd dAs rEcHt zUr fReiEn eNtFalTunG ?
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