Eingangspegel Guitar Rig

Seite 1 von 1
Verfasst am:

Eingangspegel Guitar Rig

Mit welchem Pegel spielt ihr eure Gitarren bei Software wie Guitar Rig ein?

BTW: Den Volumenregler der Gitarre kann man getrost vergessen, also nachregeln, wie man es vom Amp kennt, ist nicht möglich, da immer das volle Signal anliegen muss, oder?

Ich habe hier ein merkwürdiges Problem, vielleicht bringen mich die Antworten auf diese Fragen auf den richtigen Weg.
 
Ich hatte mal einen Gitarrenkoffer von Yamaha, der kostete 90 Euro. Mein neuer Gitarrenkoffer - No-Name - kostete etwa halb so viel, ist dafür aber dreimal so gut.
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

Das mit dem Volumenpoti an der Gitarre musst Du natürlich nicht vergessen...die Idee des recordings über den Umweg eines VST ist ja, dass alles, was sich VOR dem PC abspielt, genauso gehandhabt wird, als würdest Du einen mikrofonierten Amp bedienen.
Da Du ja beim Einspielen wahrscheinlich schon einen Guitar-Rig-Sound als Monitorsignal anliegen hast, kannst Du ja mit dem Poti agieren wie gehabt, wenn es Deiner Soundgestaltung innerhalb der Takes dient, bzw. Du die Töne als Stilmittel "einblenden" möchtest.
Wenn es Dir aber nur darum geht, eine Voll-Zerre Simulation zu nehmen und sie mittels Gitarre-Volume auf "crunch" zu bringen, halte ich das für contra-produtkiv und würde immer das volle reguläre Signal in die DAW spielen und nicht nur mit halber Kraft, so dass Du in guitar rig später noch alle Möglichkeiten hast.

Was den Pegel angeht, sollen die Gelehrten besser sagen, ich aber denke, es spricht nichts dagegen, durchaus nahe 0db einzuspielen, wenn Dein Audio-Interface bezüglich input gain am Eingang (Hi-Z?) vernünftig eingepeglet ist und dort nicht übersteuert.

Ash
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

Inhalt auf Wunsch des Users gelöscht
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

O.k., vielen Dank, ich sehe mir das später an, ob ich bei dem Besprochenen schon einen Fehler drin habe.

Ich war mir gestern Abend außerdem unsicher, ob ich zum Guitar Rig-Signal nicht auch noch das pure Signal hörte. "Direktes Mithören" in den Cubase-Geräteeinstellungen war deaktiviert und im Arrangierfenster habe ich das Monitoring der Guitar Rig-Spur angeschaltet - ich denke somit sollte das Originalsignal ja nicht mehr zu hören sein, außer Guitar Rig ist ausgeschaltet.

Ich denke da ist noch der Wurm drin, was erklären würde warum der Volumenregler keine guten Ergebnisse brachte.
 
Ich hatte mal einen Gitarrenkoffer von Yamaha, der kostete 90 Euro. Mein neuer Gitarrenkoffer - No-Name - kostete etwa halb so viel, ist dafür aber dreimal so gut.
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

Inhalt auf Wunsch des Users gelöscht
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

Danke euch!

Leveler Reveler schrieb:
Bei meinem Desktop-PC mit PCI-Audio-Karte kann man in der Mixersoftware der Karte das direkte Mithören des Eingangs aktivieren, unabhängig vom Sequenzer. Dann hört man im Hintergrund auch immer das DI-Signal der Gitarre. Geht das bei dir vielleicht auch?

Ja, das war's! Ich musste bei den Einstellungen der Audiokarte das direkte Mithören ausschalten.

Wenn es Dir aber nur darum geht, eine Voll-Zerre Simulation zu nehmen und sie mittels Gitarre-Volume auf "crunch" zu bringen, halte ich das für contra-produtkiv und würde immer das volle reguläre Signal in die DAW spielen und nicht nur mit halber Kraft, so dass Du in guitar rig später noch alle Möglichkeiten hast.

Ich war es gewohnt zumindest einen kleinen Teil der Zerrung mit dem Volumenregler etwas zu regeln, nicht extrem, sondern eher im Bereich crunchy bis mäßig Hardrock. Das klappte bei den wenigen Tests in Guitar Rig und den Steinberg-Amps aber nicht gut: Eine Dosierung kann eigentlich nicht stattfinden und der Klang verändert sich dann hin zu "etwas schrill". Weiß nicht ob das nun an mir und falschen Einstellungen liegt oder ob die Software das nicht besser reproduzieren kann. (Den Gain - was ja meine Frage war - habe ich geprüft und scheint o.k. zu sein.)

Es macht Sinn, wie Du schreibst, mit dem vollen Signal in die Effektkette zu gehen. Ich muss sehen ob ich die Sounds dann so hinbekomme, wie ich es gern hätte.
 
Ich hatte mal einen Gitarrenkoffer von Yamaha, der kostete 90 Euro. Mein neuer Gitarrenkoffer - No-Name - kostete etwa halb so viel, ist dafür aber dreimal so gut.
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

Moin,

ohne näher auf Deine Probleme eingehen zu wollen....ich tu mich mit Guitar Rig auch etwas schwer. Hast Du schon mal Amplitube 3 ausprobiert? Amplitube reagiert bei mir irgendwie natürlicher auf den Input.
 
Gruss, tommy
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

Amplitube habe ich noch nicht getestet. Danke für den Tipp.
 
Ich hatte mal einen Gitarrenkoffer von Yamaha, der kostete 90 Euro. Mein neuer Gitarrenkoffer - No-Name - kostete etwa halb so viel, ist dafür aber dreimal so gut.
Verfasst am:

Re: Eingangspegel Guitar Rig

rockz schrieb:
Mit welchem Pegel spielt ihr eure Gitarren bei Software wie Guitar Rig ein?

BTW: Den Volumenregler der Gitarre kann man getrost vergessen, also nachregeln, wie man es vom Amp kennt, ist nicht möglich, da immer das volle Signal anliegen muss, oder?

Ich habe hier ein merkwürdiges Problem, vielleicht bringen mich die Antworten auf diese Fragen auf den richtigen Weg.


Ich versuche bei allen Aufnahmen mit 24bit maximal -18db peak zu erhalten.
das ist immer noch mehr Dynamikumfang als CD-Qualität und ich bekomme keinerlei Ärger mit eventuellen Mängeln meines Interfaces.

Ob dr Volumenregler Deiner Gitarre tut, was er soll, hängt auch mit der Eingangsimpedanz Deiner Eingansstufe zu tun.
Hier ist ein gutes Vidoe dazu, allerdings auf Englisch:



Viele Grüße,
woody

Edit: Doitch-Wochen.
Dringelassen wg. Unterhaltungswert.
 
The truth is rarely pure and never simple.
Oscar Wilde
Verfasst am:

RE: Eingangspegel Guitar Rig

Danke auch für den Tipp mit den Impedanzen. Ich muss prüfen ob von da her ein Problem vorliegen kann.
 
Ich hatte mal einen Gitarrenkoffer von Yamaha, der kostete 90 Euro. Mein neuer Gitarrenkoffer - No-Name - kostete etwa halb so viel, ist dafür aber dreimal so gut.
Verschoben: 16.02.2015 Uhr von Schnuffi
Von Recording nach Archiv
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde