lautstärkeregelung beim digi-amp- frage zur soundoptimierung

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lautstärkeregelung beim digi-amp- frage zur soundoptimierung

Moinsen,

gestern bemerkte ich bei meinem modeller folgendes:

sound clean (bis sehr leicht angezerrt): master sehr weit auf und Lautstärke mit dem Volumepoti der Gitarre geregelt! Als ich im Bereich der "zimmerlaustärke" ankam hörte sich der sound wuchtiger und differenzierter an als wenn ich gitarrenpoti voll auf und die Gesamtlaustärke mit dem Master geregelt habe (bei in etwa gleicher Endlautstärke)

Ist dieser eindruck eine Täuschung? und kann mir jemand erklären wie es dazu kommt? danke!

Liebe Grüße

Freak


Zuletzt bearbeitet von freak am 21.10.2015, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: lautstärkeregelung beim digi-amp- frage zur soundoptimierung

Hallo,

nein, das muss keine Täuschung sein. Beim Runterregeln mit dem Volumenregler gehen manchmal Höhen verloren, das kann sich schon auswirken.

Grundsätzlich ist der Volumenregler an der Gitarre eigentlich keiner sondern eher ein Gainregler (okay, das kann man sicher besser ausdrücken). Für die Gesamtlautstärke ist der Masterregler am Amp zuständig.

Gruß

erniecaster
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RE: lautstärkeregelung beim digi-amp- frage zur soundoptimierung

Nein, das ist keine Täuschung ... das wurde schon von verschiedenen Leuten an verschiedenem digitalen Equipment beobachte bzw. berichtet.

Ich habe aus diesem Grund z.B. auch meien Superchamp in der analogen Eingangsstufe "modifiziert", weil ich gemerkt hatte, daß das Klangergebnis des Digitalen Modelingteils mit hoher Ansteuerung viel besser klingt. Das ist reine Physik und hat IMHO wenig oder nur indirekt mit dem Gitarrensignal zu tun, den bei niedrigen Pegeln ist bei gleichbleibender Samplingsrate auch wine viel - sprich dynamischere - Auflösung
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RE: lautstärkeregelung beim digi-amp- frage zur soundoptimierung

finetone schrieb:
... den bei niedrigen Pegeln ist bei gleichbleibender Samplingsrate auch wine viel - sprich dynamischere - Auflösung


Klugscheissmodus:
Die Samplingfrequenz stellt die Grenze der maximal bearbeiteten Frequenz dar. Nach Nyquist muss die Samplingfrequenz mindestens doppelt so hoch sein wie die höchste zu übertragende Audio-Frequenz. Der Pegel ist da völlig unerheblich.
Anders sieht es mit der Auflösung/Quantisierung aus. Hier setzt der A/D-Wandler Grenzen. Bei einer Auflösung von 24 bit gibt es 2 hoch 24 (16777216) Pegelstufen bei Vollaussteuerung. Veringert man den Pegel des Eingangssignals "verschenkt" man Pegelstufen, die Auflösung wird also geringer, sprich: weniger dynamisch.
Wer dadurch aber eine Klangverbesserung erkennt, kann diese sogar als Effektpedal erwerben:
http://www.musikding.de/Sonic-Reducer-Bausatz

Gruß
Frank
Verschoben: 24.10.2016 Uhr von Schnuffi
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