Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

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Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Hallo,

für mich war Ostern schon Weihnachten und Geburtstag zusammen

...und so ist nun meine Lissy zu mir gekommen:





Die Pickups heißen "Ancho Poblano" - never heard before...



Produktbezeichnung ist 59 Limited Edition Journeyman (also noch moderates Aging, aber kein heavy relic).

Der Hals lässt sich wunderbar spielen, es sind Jumbo-Bünde drauf (Dunlop 6100).



Und klingen tut das dann so (zusammen mit dem Wampler Ego Compressor, der wunderschön musikalisch warme clean Sounds ermöglicht):


Damit ihr nicht minutenlang mein Gedudel anhören müsst:
Eine sehr schöne Clean-Sound-Stelle ist bei 1m55s
Und mein persönliches Highlight verzerrt am Steg mit etwas rausgedrehten Höhen bei 3m35s

Gruß Martin

P.S.:
Hier steht der verwendete Backingtrack!


Zuletzt bearbeitet von martin am 09.04.2018, insgesamt einmal bearbeitet
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Gratuliere! Das ist wirklich ein coole Gitarre! Und super gespielt. Ich habe das gleiche Modell, nur in "Super faded Sonic Blue". Vor allem der Hals ist klasse..
Ancho Poblano ist quasi gemeinsam mit Josefina Campos der Nachfolger von AY. Fenders Marketingabteilung hat offensichtlich festgestellt, das PUs, wo der Handschweiß auch einen Namen hat besser klingen als anonymisiert.. ;)

Beim Thema Kompressor bin ich momentan mit dem Okko Coca zufrieden, schiele aber beständig auf einen Cali 76 oder SlideRig. Wenn die bloß nicht so teuer wären..

PS: etwas gewöhnungsbedürftig fand ich am Anfang die "Blender" Schaltung, auch wenn sie sehr brauchbar ist.
 
Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Ja, die Blenderschaltung habe ich auch, aber da muss ich mich langsam rantasten (damit ist auch Hals+Bridge Tele-Style und alle drei Pickups möglich).

Und der Greasebucket-Tone-Regler macht seine Sache auch sehr gut. Hintergrund: bei einer normalen Höhenblende werden nur die Höhen weggenommen, der Ton wird dumpfer, aber gefühlt auch basslastiger. Hier werden nicht nur die Höhen, sondern gleichzeitig auch die Bässe abgesenkt. Klingt erst einmal widersinnig, aber rein praktisch ist es so, dass der Tonregler sehr schön dezent die Spitzen rausnimmt, ohne dass der Sound dumpf und mumpfig wird.
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Sehr schöner Klang und sehr gut gespielt.
(Die Elevated Jam Tracks sind auch für mich oft Quelle der Inspiration)
Bin gerade beim studieren, wie ich meine neue Strat die gerade beim Gitarrenbauer entsteht, elektrisch ausstatten lasse.
Da werde ich mir die Greasebucketschaltung wohl auch genauer anschauen.

In einem Forum habe ich schon was gefunden:
http://music-electronics-forum.com/t42544/
Danke fürs teilen!
 
Gealterter Hobbygitarrist mit gelegentlichen GAS Anfällen.
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Sodele, Honeymoon ist vorbei, habe die Gitarre nun seit knapp über drei Monaten und habe inzwischen so einige Gigs und Proben mit ihr gespielt.

Ich bin immer noch jedes Mal total geflasht wenn ich sie in die Hand nehme. Sie klingt so unglaublich lebendig, warm und natürlich und hält dabei absolut stabil ihre Stimmung. Sie ist eine Quelle der Inspiration für mich, neuerdings arbeite ich seit vielen Jahren sogar mal wieder an eigenen Songs.

Im Grunde genommen wollte ich schon seit 10 Jahren gerne eine originale Fender Custom Shop Strat, aber mir schienen diese Gitarren einfach lächerlich im Preis überhöht. So habe ich dann versucht, günstige Strats auszuprobieren (und sie dann zu pimpen bis zum geht-nicht-mehr) oder habe mir sogar eine Staufer-S-Caster bei André Waldenmaier bauen lassen (was auch nicht viel günstiger war als diese Custom Shop Strat).

Es war ein langer Weg zu dieser Gitarre und im Nachhinein ärgere ich mich ein bisschen über mich, dass ich diesen Schritt erst so spät gemacht habe.

Ähnlich ging es mir übrigens schon mit meiner Box mit Celestion Bluedogs. Die waren auch so schweineteuer, dass ich das nicht eingesehen habe. Als ich sie dann endlich hatte und den Unterschied gehört habe hat es mich einfach nur geärgert, dass ich so viele Jahre diesen Sound nicht zur Verfügung stehen hatte.

Ähnlich ist es auch mit dem Strymon Timeline Delay oder dem AXE FX II. Alles shice teuer aber eben auch shice gut!

Gruß Martin
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor



Hier noch eine Live-Aufnahme mit großer Band (Keys, Bläser, mehrere Sänger, lauter Drummer), und die Gitarre setzt sich prima durch im Mix ohne weh zu tun in den Ohren

Verstärker war mein Vox AC30 CC mit 2x12" Celestion Bluedogs-Box.
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Klasse, ein großartiges Instrument!
Ich finde, es transportiert diesen typisch festen, holzigen Ton, der guten, alten 60er Strats zueigen ist.
Das erste Mal ist mir dieser Umstand übrigens in aller Deutlichkeit bei Markus Deml aufgefallen.

Ok, Du kannst damit aber auch hervorragend umgehen!
 
Gruss, tommy
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

martin schrieb:


Hier noch eine Live-Aufnahme mit großer Band (Keys, Bläser, mehrere Sänger, lauter Drummer), und die Gitarre setzt sich prima durch im Mix ohne weh zu tun in den Ohren

Verstärker war mein Vox AC30 CC mit 2x12" Celestion Bluedogs-Box.


Alter Falter, geile Gitarre, die Du spielst. Du klingst doch mit ´ner Pacifica und nem Modeller sicher kaum schlechter, weil die Finger alleine was können ...

Und: Hammerband! Respekt, das groovt wie Hölle, die Bläser sind auf dem Punkt (super Ansatz!) und der Gesang ist auch ein Brett. Das Ganze ist im breiten Feld der Sachen, die man so zu hören bekommt, eine erfreuliche Ausnahmeerscheinung, wow!


Ich hätte übrigens NIE im Leben auf einen AC30 mit BlueBulldogs getippt, da hätte ich ganz was anderes erwartet. Wie schön, wenn man sich mit so Beispielen vom Schubladendenken verabschieden kann.
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

gitarrenruebe schrieb:
martin schrieb:


Hier noch eine Live-Aufnahme mit großer Band (Keys, Bläser, mehrere Sänger, lauter Drummer), und die Gitarre setzt sich prima durch im Mix ohne weh zu tun in den Ohren

Verstärker war mein Vox AC30 CC mit 2x12" Celestion Bluedogs-Box.


Alter Falter, geile Gitarre, die Du spielst.



Moin,

da möchte ich mich einfach mal anschließen.
Ich bin schon lange nicht mehr so der Zerrgitarrensolo-Fan Mittlerweile bin ich da immer sehr schnell
gelangweilt
Aber das hat mich echt festgehalten. Sehr klasse gespielt
Und was vielleicht noch wichtiger ist: Ein richtig guter Aufbau des Solos. Das hält einen fest, ich war beim Anhören
dauernd regelrecht gespannt auf den nächsten Ton

Der Rest der Band ist aber auch erste Sahne. Macht bestimmt höllisch Spaß mit denen

Gruß Diet
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Vielen Dank euch allen für die netten Komplimente!

@tommy:
Ich finde, es transportiert diesen typisch festen, holzigen Ton, der guten, alten 60er Strats zueigen ist.

Ja, das finde ich auch! Das liegt vielleicht auch an dem sehr dicken Hals (was ich eigentlich gar nicht mag, aber dafür ist der Hals recht schmal (also die Sattelbreite)).

@gitarrenruebe:
Ich hätte übrigens NIE im Leben auf einen AC30 mit BlueBulldogs getippt, da hätte ich ganz was anderes erwartet. Wie schön, wenn man sich mit so Beispielen vom Schubladendenken verabschieden kann.

An was hättest du denn spontan gedacht?

diet:
Der Rest der Band ist aber auch erste Sahne. Macht bestimmt höllisch Spaß mit denen

Ja, ich könnte gerade nicht glücklicher sein, die Jungs sind der Hammer!

Gruß Martin
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RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

martin schrieb:
@gitarrenruebe:
Ich hätte übrigens NIE im Leben auf einen AC30 mit BlueBulldogs getippt, da hätte ich ganz was anderes erwartet. Wie schön, wenn man sich mit so Beispielen vom Schubladendenken verabschieden kann.

An was hättest du denn spontan gedacht?


Gute Frage, das kann ich Dir auf Anhieb gar nicht beantworten. Der Gesamtsound ist mMn deutlich Strat, das aber ziemlich "fett" (nicht im Sinne von megaverzerrt, sondern eher so "viel Substanz, Körper, massiv ...").

Bei den Komponenten AC30 + Blue Bulldogs hätte ich (aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Alnico-Speakern) ein gänzlich anderes Höhenverhalten erwartet, und den AC30 von seiner Struktur her eher nicht "fett", sondern eher "durchsichtiger". Kann man ich aber schlecht in Worte fassen ... Ist das ein AC30 mit EF86-Vorstufe? Die habe ich etwas fetter in Erinnerung ...
Welches AC30 Modell kam denn zum Einsatz? Älterer Amp, HW-Serie, EF86-Serie?
Hast Du den CUT-Regler ziemlich weit auf gehabt (also im Sinne von "viele Höhen beschneiden")?
Und: Kam ein Zerrpedal zum Einsatz, wenn ja welches?
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
Verfasst am:

RE: Honeymoon-Review: Fender Custom Shop Strat und Wampler Ego Compressor

Megageiles Audiofile Martin, Hut ab an die komplette Band!

Den AC30 erkenne ich da schon wieder.
Der Amp an sich hat eine der vielseitigsten Klang- und Einsatzmöglichkeiten die ich bis jetzt kennengelernt habe. Druckvoll kann er, mit dem richtigen Pedal und der richtigen Mikrofonierung bzw. kommt gerade der AC30 im Mix erst richtig zu "seinem" Druck, der eben da sitzt wo eine Gitarre sitzen muss.
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