Chicken Pickin' in High Speed

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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Chicken picking scheint schon seit ner Weile das neue shredding zu sein. Mir gefällt Andy Wood sehr gut:

 
Da sprach der Hinz zum Kunz: »Kunz, schenk mir deine Gunz!«. Da sprach der Kunz zum Hinz: »Mein lieber Hinz, du spinnz!«

..on the outside it shines bright red


Zuletzt bearbeitet von asatmann am 29.06.2018, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Großes Kino, allerdinges ergeht es mir hier ein wenig wie beim Hören von Highspeed Metal Shredderei. Irgendwann kippt das Ganze in eine Art Geschwindigkeitswettkampf und entfernt sich zunehmend von guter Musik.
Geschwindigkeit frisst m.E. irgendwann Ton und Dynamik.

Also...sollte es Dir an Hochgeschwindigkeit fehlen, unbedingt weitermachen wie bisher! Das macht nix!
 
Gruss, tommy
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

asatmann schrieb:
Chicken picking scheint schon seit ner Weile das neue shredding zu sein. Mir gefällt Andy Wood sehr gut:


Ich würde meinen, dass war schon lange vor dem shredding da



 
Gealterter Hobbygitarrist mit gelegentlichen GAS Anfällen.
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Albert Lee ist ohnehin der "King of Chicken Picking"...

was für mich ein Kriterium ist:
dient die Technik der Komposition oder wurde die Kompostion nur für
das Abrufen der Technik konstruiert....(das Gefühl habe ich hier bei Glenn Proudfood...)

sehr sehens - und hörenswert:
- Johnny Hiland
- Brent Mason
- Josh Smith (gute Kombi: Blues, Jazz und Country)
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RE: Chicken Pickin' in High Speed


Ich liebe sowas. Die Wurzeln sind natürlich im Bluegrass zu suchen. Ich habe auf die schnelle das hier gefunden, hier sieht man, im Gegensatz zur Gitarre, dass das Banjo die meiste Arbeit mit der rechten Hand erledigt.
 
kann Spuren von Ironie, Sarkasmus oder eigener Meinung enthalten, der Genuss für Musiker ist unbedenklich
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RE: Chicken Pickin' in High Speed


Natürlich, um nicht zu vergessen, Meister Brain Setzer kann das natürlich auch.
 
kann Spuren von Ironie, Sarkasmus oder eigener Meinung enthalten, der Genuss für Musiker ist unbedenklich
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Hallo zusammen


Eigentlich mag ich so Rumgefuddel ja gar nicht, aber bei den Country Jungs und Mädels mache ich da gerne eine Ausnahmen, da ich schon auf so vielen Hogan's Heroes Konzerten war und ich immer lächeln musste, wenn ich Herrn Lee spielen sehen und hören durfte. Großartig.

Diese junge Dame auch:



Da ist sie glaube ich erst 18 und eigentlich ist ihr Hauptinstrument de Mandoline, aber an der Gitarre, an der Violine oder beim Singen ist sie mindestens genauso talentiert. Das kenne ich sonst in dem Umfang nur vom Herrn Kotzen. Sehen, staunen, lächeln und sich einfach freuen.

Alles Gute!
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Der erste Gitarrist spielt gefühlt natürlich immer den gleichen Lick und das sieht jetzt gar nicht mal so unspielbar aus...

Der Dicke im Sitzen gefällt mir mit seinen Bendigs und von der Tonauswahl viel besser weil musikalisch interessanter.

...und an die Banjo-Spieler musste ich auch denken
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Sierra Hull erinnert mich jetzt aber eher an irische Folklore.....
chicken Picking ist das nicht.....

(hab aber auch nur die erste Minute gelauscht)

unspielbar ist das alles nicht (was ist das schon ausser Alan Holdsworth und Paco de lucia - wenn man sich damit beschäftigt).
Jeder von uns hat andere Schwerpunkte.
Man muss auch eines bedenken - es gibt genügend Gitarristen die spielen den ganzen Tag (während die meisten von uns arbeiten).....deshalb muss man nicht der "bessere" Gitarrist werden, aber es entstehen beim Vielspielen solch routinierte Abläufe, die dann recht beeindruckend wirken.....
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Chicken picking scheint schon seit ner Weile das neue shredding zu sein. Mir gefällt Andy Wood sehr gut:

Am CP ist nichts neu, nur weil es nie kommerzielle Weihen erfahren hat.

Das will Herr Wood anscheinend nachholen, indem er ein paar über YouTube auswendig gelernte Albert-Lee-Klischees in poppiges Outfit packt und seine Elektronik auf einen massenkompatiblen Sound programmiert, den man sich schrecklicher für diesen Musikstil nicht vorstellen kann.

Bei allem Respekt vor dem handwerklichen Können: Lust und Leidenschaft haben nichts mit Muskelspielereien und durchgedrücktem Gaspedal zu tun. Hoffentlich braut sich da nicht wieder ein chartstaugliches Revival zusammen. Die Originale sind viel zu gut, um sie seelenlos nachzuäffen.
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

bevor jetzt wieder jeder zum Besten gibt, was er alles sch...... findet, lassen wir doch einfach stehen:
es gibt viele Gitarristen, die sehr viel üben - wissentlich, dass alles schon mal da war und auch das meiste schon
besser da war, aber das nicht daran hindern sollte, sportlichen Ehrgeiz auf seinem Instrument zu entwickeln....

Denn auch 1965 hatte man den schon und da wurde auch nicht immer alles zuvörderst mit der "musikalischen Brille" gesehen...


Freut Euch an der Freude am Instrument!!!!
Kritik an dem was andere tun, nur weil sie das tun, was sie gerne tun, finde ich nicht gut....
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RE: Chicken Pickin' in High Speed

Schon krass, wie im ersten Clip der "Dicke" (also Johnny Hiland) den eigentlichen Protagonisten musikalisch zerlegt.
So einen krassen Unterschied hört man in dem Style ja eher selten.

Steve Morse zeigt halt was geht, wenn man das Picking in geile, eigene Songs integriert und das was Eigenständiges draus macht.

 
LG
Uwe
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