FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

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RE: FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

Es gibt ja von Headrush auch die 108 FRFR... Ich hab sie noch nie gehört, aber wenn Downsizing ein Thema ist, dann könnte die schon interessant sein.
 
Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
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RE: FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

Hallo,

ist es nicht irgendwie widersprüchlich, wenn eine FRFR-Box auf Gitarrensounds optimiert wird?

Gruß

erniecaster
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

Jein,

so wie ich das sehe ist die Alto eher "nur" ein Fullrange Beschallungsspeaker.
Der Zusatz "Flat Response" fehlt jedenfalls in der Thomann-Produktbeschreibung.
Somit ist die Headrush-Box schonmal dahingehend optimiert dass sie den Zusatz Flat Response hat.


Widersprüchlich ist das auch nicht ganz eine FRFR auf - nehmen wir mal eher das Wort "Gitarrenanwendung" zu optimieren.
Würde es bei FRFR keine Unterschiede geben, würden ja auch alle Lautsprecher gleich klingen.
Tun sie aber ja nachweißlich nicht. Manche fühlen sich beim Gitarrenspiel numal besser an als andere.
Das hat dann schon was mit der verbauten Hardware und auch Schallverteilung zu tun - allerdings auch damit, wo die Boxen eben das "Flat Response", also den Linearen, geraden Frequenzverlauf nicht ganz erreichen.
Im Falle der Alto/Headrush schweigt man sich nun aus, ob da eine andere Hardware werkelt, oder sie einfach nur frequenzmäßig angepasst wurde, dass sie für die Gitarrenarbeit relevanten Frequenzen eben möglichst "Flat" und gutklingend abbildet.

Ein hörbarer Unterschied ist jedenfalls eindeutig da.
Das bezeugen einige Vergleichsvideos.

Die 50 Euro wäre mir der Aufpreis also schon wert.
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RE: FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

Ich denke, dass genaues FRFR-Verhalten für eine Gitarrenbox eher unbedeutend ist und man Sound-Adaptionen besser am Modeller macht, der da anzuschließen ist.
FR's, die so nicht so exakt sind, sind dies bei Frequenzen, die für einen Gitarrenton eher wenig Bedeutung haben.
Vielleicht bedeutender sind Loudness, Dynamik und Headroom.
Ein 12" wird mehr Bassdruck haben als ein 8" egal wie linear er ist. Im Mix sollte man diese Frequenzen aber auch auf der Bühne eher dem Bassisten überlassen. Bei den Mitten dürfte es weniger entscheidend sein.

Generell glaube ich, dass bezüglich HIFI-Qualitäten bei Boxen für den Gitarrensound zuviel TAM TAM gemacht wird.
Ordentliche CAB-SIM's bzw IR's sind wesentlich entscheidender.
Ja, es macht Spaß sein Geld für hochwertiges Equipment auszugeben. Bei Verwendung als Monitor ist's für mich aber mehr Spaß als Sinnhaftigkeit.
Bei Verwendung als FOH-Box wird man wohl anderes Equipment ins Auge zu fassen haben und mehr den Gesang berücksichtigen müssen.
 
Gealterter Hobbygitarrist mit gelegentlichen GAS Anfällen.
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RE: FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

Sharry schrieb:
Ja, es macht Spaß sein Geld für hochwertiges Equipment auszugeben. Bei Verwendung als Monitor ist's für mich aber mehr Spaß als Sinnhaftigkeit. .

Das sehe ich anders. Der Speaker, auch wenn er ja nur für mich persönlich laut machen soll, sollte hochwertig sein. Für mich. Das bin ich mir wert.

Bei FRFR- Speakern hat das halt seinen Preis.
Denn wo eine billige Harley Benton- Gitarrenbox mit einem Greenback drin bestimmt ganz ordentlich klingen wird, erhält man im billigen Preissegment bei FRFR- Boxen oft nur Sondermüll.
 
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Ich bin Beta- Tester für Kemper GmbH
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RE: FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

Tja, jeder wie er will, wenn er kann. Es spricht ja nix dagegen. Man gönnt sich ja sonst nichts
 
Gealterter Hobbygitarrist mit gelegentlichen GAS Anfällen.
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RE: FRFR-Einstieg - neues am Markt? Laney / Headrush?

Also ich hab vor Jahren mal 12er Aktivboxen für die Wiedergabe meines Tonelab getestet und da waren die klanglichen Unterschiede durchaus relevant. Eine DB Opera hatte z. Bsp. merkwürdig aufgeblasene Bässe, die wohl Stimmen "voll" klingen lassen sollten, für Gitarrensounds aber völlig unbrauchbar waren, weil sie die Mitten total weggeschoben haben. Da hätte ich am Tonelab brutal gegensteuern müssen und immer noch unterum Klangbrei gehabt.
Das hat mich damals zu meiner RCF-Box gebracht, die ich heute noch gut finde......

Das Thema würde mich auch mal in Gitarrenzeitungstests interessieren.....

Grüße
Marc
 
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