Vom Hardcore zum Schlager

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RE: Vom Hardcore zum Schlager

Vanessa Mai kannte ich bis dato nicht.

Wenn ich mir seinen Lebenswandel durchlese und als Gitarrist die Wahl zwischen beiden hätte, ich würde Vanessa Mai wählen. Entschudligen braucht man sich dafür nicht. Das eine ist Job, das andere Leidenschaft....aber mit zum Teil üblen Rahmenbedingungen.....ob das dann noch Spaß macht, ist die andere Frage.
So eine Spanne (zwischen "mach ich halt weil es mein job ist und das macht jetzt aber richtig Spaß)hat man in jedem anderen Job auch.....

Was soll`s! Zur Musik gehört nicht nur die maximale Lustentwicklung. Wenn man davon lebt, zählen die Rahmenbedingungen dazu.
Ich kenne keinen einzigen Berufsmusiker, der mit allem was er da tut 100% zufrieden ist.
Es ist wie in jeder Arbeit!

Insofern finde ich es nach wie vor toll, wenn man seinen Job hat und Musik als Hobby. Dafür braucht man sich auch nciht entschuldigen, selbst wenn man spielerisch lange nicht mehr dem reinen "Hobbylager" anzugehören scheint.
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Re: Vom Hardcore zum Schlager

Ich gehe andererseits davon aus, dass es okay ist, sein Leben als Dachdecker, Apotheker oder Optiker zu bestreiten und als Hobby die Musik zu machen, die einem selbst gefällt. Oder wäre das Verrat an Punk, Reggae oder Classic Rock (je nachdem, was einem selbst gefällt)?
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RE: Vom Hardcore zum Schlager

Moin,
Vor ein paar Wochen haben wir mit der modernen Blasmusik Vorgruppe der Dorfrocker gemacht.
Die Musik ist nicht so meins, weder von der Art, den Texten, dem Arrangement, also so gar nicht

Die Jungs waren sehr sehr nett zu uns Amateuren, alles easy. Die Techniker dagegen waren echte Diven. Einer der Hintergrund Musiker der Dorfrocker bei diesem Gig an Bass und Gitarre ist auch (Gründungs-)Mitglied von EdGuy...

Mein Horizont hat sich erweitert, seitdem ich in der Blaskapelle mitspiele. und ich finde es gut! Ich habe mehr richtig gute Hobbymusiker kennengelernt, als zu meiner Sturm- und Drangzeit. Ich bin der einzige, der nicht vom Notenblatt spielen kann, und einer der wenigen, der nur ein Instrument spielt. Und wenn die Backen zu dick werden, gehe ich kurz an die Theke...

Ciao
Monkey
 
D'oh!

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RE: Vom Hardcore zum Schlager

Ich gehe da voll mit Ollie und jedem anderen, der seine Meinung ähnlich sieht. Es ist ein Job. Und man muss Geld verdienen. Auch als Musiker. Und wenn man beides schafft, Musiker sein UND Geld verdienen, was spricht dann dagegen?
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