Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Danke für'n Link...

Also: die 770 Euro(!) werde ich mir mal ersparen und lass' die Optimierung mal an mir vorüberziehn...

Einerseits natürlich: warum nicht? Denn wenn man nach dieser Behandlung (und nach der Ausgabe von 770 Euro, vgl. oben) davon überzeugt ist, dass das Instrument besser töne, soll das einem das Geld natürlich wert sein.

Aber andererseits: könnte man hinterher jemanden überhaupt davon überzeugen, dass Klangoptimierung nichts bringt, bzw. das Instrument immer noch genau gleich tönt?

Nee.

soweit so gut.

Cheers!
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Hallo ihr,
herllich wie im FAQ drinn steh dass man alle Instrumente einschwingen/Entdämpfen kann.
Sorry aber die Vorstellung dass eine Trompete nach dieser Prozedur besser klingt bringt mich nur sehr zum schmunzeln .

Gute Nacht
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Och, wenns bei Glocken klappt...

Ich meine auch, daß meine Querflöte nach einigen Jahren knalliger klang. Ob das nur am Fortschritt meiner Spieltechnik lag, vermag ich nicht (mehr) zu sagen, könnte mir aber vorstellen, daß sich resonanztechnisch im kleinen Bereich doch was tut.

Jedenfalls kam mir meine Gitarre nach der Prozedur ein kleines bisschen besser vor. Und für ein eher "standardmäßiges" Lindenbrett (auch nicht da beliebteste Tonholz) klingt sie jedenfalls nicht übel.

Meine Eindrücke hab ich hier mal beschrieben. Den vollen Preis habe ich nicht bezahlt, das wäre mir auch zu teuer geworden. Aber ich kenne emil persönlich, und so sind wir uns in einer fairen Mitte entgegengekommen.

Gruß
burke


Zuletzt bearbeitet von burke am 24.08.2005, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Kuhles Pic als Link
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Also der Sänger unserer Band kennt den Einschwingtypie, weils praktisch nachbarn sind. Ich vertraue seinen Ohren und fragte nach.

Sie haben ne Akustik genommen und aufgenommen. Dann einschwingen. 14 Tage später die selbe Akustik weider neu aufgenommen (nein keine neue saiten oder so... nur einschwingung) und der unterschied ist lt. seiner Aussage mehr als deutlich zu hören gewesen.
Voller, mehr sustain, besseres ansprechverhalten etc etc etc...
Verschoben: 17.02.2010 Uhr von Banger
Von Archiv nach Gitarre
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Klangoptimierung

Zum Thema Klangoptimierung möchte ich hier auch einen kleinen Beitrag einwerfen. Ich hatte diese Vibrationendämpfungsmethode nach Prof. Reumont durch Zufall im Internet entdeckt und war sehr neugierig was dahinter steckt. Nun wird ja (auch hier) sehr viel darüber philosophiert. Ich denke mal die wenigsten wissen es konkret. Darum habe ich mich entschlossen, diese Methode selbst durchzuführen und an meinen Instrumenten auszuprobieren. Grundlage ist das Buch vom Prof.Reumont. Auch wollte ich nicht unbedingt 770€ ausgeben. Bei meinen 5 Bässen wäre das schon ein ganz schöner Happen. Ich hatte mir dann alle notwendigen Geräte zugelegt und bin dann sozusagen ins Holz reingegangen. Die Logik, die dahintersteht ist eigentlich nachvollziehbar und es gibt diesbezüglich genügend wissenschaftliche Nachweise. Was passiert nun eigentlich. Ich bau ein Instrument und verwende natürlich nur beste Hölzer. Das Problem ist aber bei allen Hölzern-sie trocknen und erhalten durch diesen Trocknungsprozess eine innere Spannung. Diese Spannung wird bei Lufttrocknung sicher geringer ausfallen, wenn auch die Jahreszeiten (Kälte, Wärme Feuchtigkeitsschwankung etc.) mit in diesen Trocknungsprozess einfließen. Anmerkung: wo erhalte ich überhaupt noch solche Hölzer??? Fakt ist aber, das Spannungen immer im Holz vorhanden sind. Nun kommen vielleicht noch Holzkombinationen zusammen z.b. Palisandergriffbrett mit Ahornhals oder Mahagoni mit Ahorn. Alle diese verschiedenen Hölzer haben natürlich auch verschiedene Spannungszustände. Nun gilt es ein Gleichgewicht herzustellen. Dies erfolgt in der Regel durch das Einspielen. Mit dem Vibrationentdämpfen kann ich nun diesen Vorgang wesentlich verkürzen bzw. soweit treiben, wie eigentlich der Idealzustand des Instrumentes in der entsprechenden Holzkombination wäre. Auch möchte ich erwähnen, dass ich natürlich kein Mahagoniklang in einen Escheklang umwandeln kann. Hier wird jediglich das Holz in den Idealzustand versetzt. So nun zur Praxis. Ich war am Anfang erst mal vorsichtig und hatte von unserem Gitarristen ein Les Paul Fake von Stagg eingeschwungen. Diese Prozedur muss man mit etwa 30 Std rechnen -je nachdem wie weit man es treibt. Man kann 90% des Möglichen machen oder 100% - aber diese restlichen 10% sind dann eben wesentlich zeitaufwendiger. Das Ergebnis war allererste Sahne. Sie klang fast wie seine Original Gibson. Die mußte ich dann auch gleich noch behandeln. Das Vertrauen war da, weil auch nichts am Instrument kaputt ging. Wäre ja ein Ding bei einer 5000,-€ Klampfe. Diese Gibson hatte im Obertonbereich etwas Schwierigkeiten. Nach dieser Behandlung war von dieser Schwierigkeit nichts mehr da. Sie klingt nun so, wie man es sich nur wünschen kann. Nun kamen meinen Bässe an die Reihe und jedes Mal dieser Ahhh Effekt. Ich steh mittlerweile voll auf diese Methode. Ich wage auch zu behaupten, dass ohne diesem Verfahren es eigentlich gar nicht möglich ist ein Instrument richtig zu beurteilen, was an Klangpotential drin steckt. Ich möchte jetzt allen Skeptikern nun auf Grund meiner persönlichen Erfahrungen nur zu dieser Möglichkeit raten-vorausgesetzt man ist ein Soundfeti.
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Meh.

Wobei es genug Gibsons gibt, die - mit Verlaub - sch*** klingen. Also es stellt sich erstmal die Frage der Referenz. Eine Stagg, sonstwie behandelt wird nie wie eine andere Gitarre klingen. Es ist IMHO ein Äpfel mit Birnen Vergleich.

Klingt irgendwie nach "Aus Blei Gold machen", oder auch des Kaisers neue Kleider, oder ein Fernseh-Shopping-Kanal. Naja, das Thema ist seit Mittelalter bekannt uns ausgelutscht. Wenn man dran glaubt kann man es ruhig machen.

Schönes Leben noch...

PS: Ich frage mich gerade, was dieser Beitrag hier sucht...
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Selbst ICH finde nicht den Thread wo er hinpasst, drum schiebs hier hin:

Peavey series 260 Bingo-Bongo-Blasebär

Dann haben wir wenigstens was zum lachen und der Autor keinen Grund sich wegen Zensur zu beschweren
 
Auch Cliff konnte es nicht verhindern
Finally its back...

>>>> The Return of the Jedi Rack <<<<
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Da gibt es doch bestimmt irgend einen Thread von/über Emil und das Einschwingen von Hölzern. Dort passt der Beitrag wohl am ehesten hin...


Zuletzt bearbeitet von 7-ender am 17.02.2010, insgesamt einmal bearbeitet
Gesplittet: 17.02.2010 Uhr von Banger
Von Beitrag Forums-Reset aus dem Forum Kochend heiß serviert: die Guitarworld-News
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

7-ender schrieb:
Da gibt es doch bestimmt irgend einen Thread von/über Emil und das Einschwingen von Hölzern. Dort passt der Beitrag wohl am ehesten hin...

Hier soll es wohl sein.
@Bassulli: Der GW-Knigge empfiehlt direkt als ersten Punkt: Schau Dich um!
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
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RE: Eingeschwungenes Holz - Realität oder Metaphysik?

Und schreib' bitte nicht jedem eine PN, der deine Meinung nicht teilt. Dies ist ein öffentliches Forum. Unerwünschte PNs sind auch SPAM. Nur eine andere Form von...

In der Tat habe ich keine Ahnung davon. Ich kann aber meine Meinung dazu äußern. Muss ich aber nicht, da haste schon wieder recht.

Aber das Thema "Klappe halten" haben wir gerade hinter uns, da warst Du leider noch nicht dabei. Um es mal auf den Punkt zu bringen: Jeder kann es machen, so wie er das für richtig hält...

Und was ist bitteschön eine "schlecht klingende Gibson"?

Also, schönes Leben noch...
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