Reußenzehn Black Face Bericht

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Reußenzehn Black Face Bericht

univalve schrieb:
Mach mal nen kleinen Thread über den Black Face in Verstärker.


Verehrte Gemeinde,

ursprünglich erstanden, weil der Cleankanal meines Classic 30 mir nicht 7endermäßig perlen wollte, lief mir letzte Woche noch eine Groove Tubes Trio Vorstufe vor die Flinte.

Also: der Testbericht in G&B 02/05 von Heinz R. - der für gewöhnlich weiß, wovon er sprechen tut - wird von mir bestätigt.

Versuchsanordnung: Classic 30, Trio, Zenamp, div. Äxte.

In den FX Ret des Classic 30 ein angenehmer Cleansound, der unaufdringlich daherkommt. Dito in den Zenamp, funktioniert also auch ordentlich mit Transenendstufe. Sehr übersteuerungsfest.

In den FX-Weg der Trio eingeschliffen wenig Effekt, muß nicht sein.
Der Bringer: sowohl vor den Peavey wie vor die Trio ausgezeichnete Ergebnisse. Ich habe sehr schnell eine Einstellung gefunden, die die ohnehin guten Sounds der Trio nochmal etwas charakterstärker färben.

Der Peavey klingt insgesamt frischer und runder. Einschalten und anlassen. Vor dem Zenamp bei vorsichtigem Einsatz ebenso.

Mit Trio: Der cleane Sound klingt jetzt wie ein sehr guter 7ender, der 2. Kanal wird in den Mitten etwas ausgedünnt und kommt konsequenter, auch das Strat-Hals PU-Marshall-hendrixen rinnnnngt ausgezeichnet. Vor dem Leadkanal hängt es von Gitarre und PU ab.
Mit HB kann man ihn anlassen, mit SC eher nicht. Dabei spielt es keine große Rolle, wie viel Dampf die PUs ablassen. Auf jeden Fall läßt sich für die Live-Applikation ein tragfähiger Kompromiß herbeiführen.

Aber der Clou: bei Aufnahmen kann man mit wenigen Handgriffen gezielte Feinabstimmungen vornehmen, da - zumindest bei meinem Equipment - sich die Mittenfrequenzen der Klangregelungen derart ergänzen, daß bei neutraler Einstellung am Pult schnell ein "Boutique"-Sound eingestellt werden kann, der richtig teuer klingt.

Demnächt lasse ich das Besteck nochmal gegen den Zentera von der Leine.

Tante Edit:
Ich vergaß noch zu erwähnen, dass vor einer cleanen Vorstufe bei Vollgas ein superber früher Clapton-Strat-Champ-Ton zu erzeugen ist, der herrlich glasig und mit richtig knirschenden Höhen daherkommt. Klingt sehr nach Blues Power und After midnight, bedarf aber der Schrauberei, da die Lautstärkeverhältnisse für diesen Sound angepaßt werden müssen. Vor vezerrten Sounds gefällt mir das nicht so gut.


Zuletzt bearbeitet von mad cruiser am 22.10.2005, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: Reußenzehn Black Face Bericht

Vielen Dank! Das erübrigt für mich einen persönlichen Test (das ist ein Lob )!
Nur vorerst sind noch andere Dinge in der Warteschleife...

greetz
univalve
 
I will burn your brain with my fuzz.
Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
Verschoben: 24.10.2006 Uhr von Banger
Von Archiv nach Reviews - Gitarre, Amp, Effekte & Zubehör
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RE: Reußenzehn Black Face Bericht

Hallo,
Dein Beitrag liegt schon ne Weile zurück, aber ich bin neu hier und finde ihn sehr interessant!
Ich kann, auch ohne Blackface, vollauf bestätigen, dass die Kombi aus Peavey Classic (bei mir ein 50 W mit 4x10) und Groove Tubes Trio genial funktioniert. Ich benutze den 2. Channel des Classic gar nicht mehr, und der Clean-Ch. hat ja schon fast 7-Ender-Qualitäten. Wird mit der Vorstufe deutlich aufgewertet und klingt mit jedem PU-Typ. Im Unterricht setze ich den Trio sogar direkt ins Pult ein (über eine H&K Red Box), und es klingt!
Das geht sogar auf der Bühne, wenns sein muss - aber halt nur über den Monitor, nun ja, als Notlösung...
Werde jetzt wahrscheinlich auch für Gigs einen transportableren Amp anschaffen, evtl. einen '65 Deluxe Reverb. Bin gespannt, wie der auf die Röhrenvorstufe reagiert!
Beste Grüße!
Higgins
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