Gitarre Ibanez JS100BK

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Gitarre Ibanez JS100BK

gekauft:
Guitar Showcase, San Jose (CA), Preis (brutto): $483,21

Ich mag:
Für die Features gibt's hier leider kein Feld, deshalb hier in Kürze: hergestellt im Jahr 2001 in Korea, schwarz lackierter Lindenholz-Body, Ahorn-Hals mit Palisander-Griffbrett, 1 x Ibanez AH1-HB am Hals und 1 x Ibanez AH2-HB am Steg (beide gleichzeitig splitbar), 1 x Volumen- und 1 x Tonregler, 3-fach Toggle-Switch, Lo TRS II-Tremolo (FR-lic.).

Es war Liebe auf den ersten Blick: schwarz mit chromfarbender Hardware, abgerundete Kanten, einfach zeitlos schön. Des weiteren ist sie durch die splitbaren Humbucker sehr vielseitig. Sie hängt angenehm am Gurt und der Hals lässt sich gut bespielen.

Ich mag nicht:
Liebe macht blind, und so ist mir als Wiedereinsteiger leider entgangen, dass die Gitarre außer nicht oktavrein auch nicht bundrein war. Ein bisschen am FR-System herumstellen, dann ist alles wieder gut, schließlich hatte ich ja mal so eins. Dachte ich. Beim hiesigen Gitarrenbauer habe ich dann nach vielen Stunden mit vergeblichen Einstellversuchen den Sattel austauschen (es schnarrte und britzelte, die Korea-Sättel seien halt manchmal von eher minderer Qualität) und ganz leicht versetzen lassen. Nun ist tatsächlich alles wieder gut. Die Tremolo-Federn waren ein bisschen schlapp, für den Wechsel von 9-42er auf 9-46er Saiten musste ich eine vierte reinsetzen.

Verarbeitung:
Siehe unter "Ich mag nicht". Zudem war sie beim Kauf saumäßig eingestellt. Der Hals-HB schien in letzter Zeit immer von selbst in den Body zu abzutauchen, sodass ich ihn ab und zu wieder hochschrauben musste. Selten ist auch ein leises Vibrieren im Tremolo-Bereich zu hören, was aber nur beim "Trockenspiel" auffällt.

Der Rest geht in Ordnung, ganzheitlich gesehen eine gute bis mittelmäßige Verarbeitungsqualität.

Support:
Kann ich nicht viel zu sagen, da in den USA gekauft wie gesehen.

Zusammenfassung:
Insgesamt eine gute Gitarre, auch wenn ich anscheinend ein Montagsmodell erwischt habe. Eine gewisse Serienstreuung scheint es also zu geben. Sie kann irgendwie alles, wenn auch nichts herausragend gut. Das Hauptargument für den Kauf war für mich die Vielseitigkeit, da ich erstmal wieder mit dem Gitarre spielen anfangen wollte und noch nicht so genau wusste, wo die Reise hingeht.

Ganz nebenbei war ich schon als Schüler scharf auf die nobleren Modelle von Ibanez mit FR-Trem, der absolute (und unbezahlbare) Traum war damals 'ne JEM. Wahrscheinlich hat mich dieses jugendliche Verlangen vor 1 1/2 Jahren wieder eingeholt...
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