Locking Mechaniken - Nur Vorteile oder auch Nachteile?

Seite 1 von 2
Verfasst am:

Autor: markusmusik

Beiträge: 7
Dabei seit: 31.05.2017

Locking Mechaniken - Nur Vorteile oder auch Nachteile?

Hallo zusammen,

ich spiele eine Heritage Les Paul (ehemals Gibson).

Nun überlege ich mir, ob ich die normalen Mechaniken gegen Locking Tuner tauschen soll. Ich habe zwar keine großen Probleme mit Verstimmen, allerdngs nervt mich beim Saitenwechsel das ewige Gewickel. Wenn die Saite dann mal zu kurz abgelängt wurde und durchrutscht, nervts sowieso.

Habt ihr schon eine ähnliche Umrüstung vorgenommen? Gibts auch Nachteile?

Grüße Markus
Verfasst am:

Autor: groby

Beiträge: 2273
Dabei seit: 22.11.2005

Schnabelrock schrieb:
Sie sind teurer und wiegen etwas mehr.


Genau meine Ansicht.

Die paar mehr Gramm Mehrgewicht machen aufgrund der Hebelwirkung mehr aus als es mir persönlich wert ist.

Die Vorteile des schnelleren Saitenaufziehens relativieren sich wenn man eine Saitenkurbel und etwas mehr Routine hat um schnell aber effizient das Aufwickeln abzuwickeln.

Die paar Sekunden kurbeln...

Wenn die Saite durchrutscht, dann gibt es erstens Tuner (von Planet Waves?) die auch die Saite selber für dich abknapsen (meine ich, oder?) oder du könntest erst wickeln, dann knapsen. Bei Les Paul Mechaniken kann doch theoretisch die ganze Länge der Saite dran bleiben bis zum Ende des Stimmens (oder sie können schlimmstenfalls noch monatelang von der Kopfplatte herumdengeln auf der Suche nach einem Augapfel).
Verfasst am:

Autor: ferdi

Beiträge: 1814
Dabei seit: 01.05.2009

Auf einer nicht-Vibrato-Gitarre halte ich locking-Mechnaniken für völlig überflüssig, auf Strats usw für verzichtbar.

Ich hatte mehrmals welche drauf - ich konnte mich mit den "theoretischen Vorteilen" durchaus anfreunden - und bin inzwischen ganz davon weg.

Locking Mechaniken bringen vernachlässigbar wenig an Stimmstabilität (es sei denn, man kann seine Saiten nicht anständig aufziehen) und das zusätzliche Gewicht verändert den Klang der Gitarre. Hinzu kommt ein Mehr an Gefummel.


Wenigstens für verstimmungsanfälligeren Gitarren mit Vibrato gilt mMn :

Wer die Saiten so aufzieht wie hier in den ersten dreieinhalb Minuten gezeigt, minimiert die Verstimmungsanfälligkeit



Wer es hingegen so macht, dass mehr Saitenlänge auf den Schaft gewickelt wird (wie später im Video oder auch hier)



tut dies NICHT, WEIL eine Gitarre umso verstimmungsanfälliger ist, JE MEHR Saite auf den Mechanikschaft gewickelt wird. Die Saiten sitzen auch im zweiten Beispiel gut und der Druck auf den Sattel ist höher als in Beispiel 1, ABER was man an Satteldruck gewinnt, verliert man an Stimmstabilität.

Das gilt auch für old school-Mechaniken, bei denen man das Saitenende in ein vertikales Loch im Mechanikschaft stecken soll. Funktioniert, keine Frage, aber stimmstabiler ist es wie im ersten Video (in den ersten dreieinhalb Minuten).
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.


Zuletzt bearbeitet von ferdi am 07.06.2017, insgesamt 2-mal bearbeitet
Verfasst am:

Autor: michabekman

Beiträge: 197
Dabei seit: 08.01.2005
Wohnort: Hennef

Wenn mich nicht alles täuscht, müsste deine Les Paul Grover Tuner haben.
Da gibt es seit einiger Zeit Locking-Typen, die 1:1 passen.
https://www.thomann.de/de/grover_rotogrip_502c_chrom.htm?ref=search_rslt_Grover+Lock_236707_3

Ich habe auf meiner Les Paul diese ebenfalls getauscht und sie sind meines Erachtens nicht schwerer vom Gewicht gewesen. Klangveränderungen denke ich wirst du dabei mit diesem 1:1 Tausch nicht haben.

Vorteile Locking:
Ja es geht teilweise etwas schneller, stimmstabiler bedingt. So ein Locking Mechanismus schließt ein paar kleine Fehler, die der ein oder andere bei der Saitenumwicklungstechnik macht, aus. Ich denke das war es aber im Wesentlichen.

Nachteile Locking:
Bisher hatte ich bei allen Lock-Mechaniken mit dieser Klemmschraube das Problem, dass die dicksten Saiten (42er aufwärts) zwar durchgehen, die Schraube aber so weit herausgedreht werden muss, dass sie nachher schwer dazu zu bewegen ist wieder fest zu zu packen (Gewinde zu Ende?). Das artet dann schonmal in nervige Fummelei aus, wodurch der Zeitvorteil wieder dahin ist. Diesen Mechanismus halte ich aber grundsätzlich noch für den besten. Die restlichen Saiten gehen Bedenkenlos und schnell. Gerade wenn aber mit Downtunings was dickeres spielen möchte, kann es es hier u.A. zu Problemen kommen. Ich spiele derzeit als tiefste Saite eine 50er, die noch mit viel Drücken auf die Schraube beim Anziehen irgendwann dann auch zupackt. Trotzdem nervig!

Die Gotoh Magnum Lock blocken sich beim Anziehen quasi selbst. Dazu ist aber wieder viel Gegenzug durch Saitendehnen nötig bis das verstimmungsfrei geschieht. Zeitvorteil auch wieder eher weg.


Wie Ferdi das schon richtig sagt: Eigentlich braucht man sie nicht. Erstrecht nicht bei Gitarren ohne Vibrato. Man macht meiner Erfahrung aber auch nicht wesentlich etwas falsch dabei.



Am besten finde ich tatsächlich das uralte kluson-Prinzip.
Saite ablengen, in das Loch stecken, im Schlitz umknicken, wickeln bis sie sich festgezogen haben - perfektes Locksystem mit perfekten Wicklungen. Einfacher geht es kaum.
Perfektioniert hat das Duesenberg mit den Z-tunern, von denen ich ziemlich begeistert bin. Für mich vereinen die alle Vorteile. Sie sehen im Design auch den Grovers ziemlich ähnlich. Vielleicht passen sie auch auf deine Les Paul.
http://www.rockinger.com/index.php?cat=WG063&product=0446N-0446G



Das A und O für Stimmstabilität ist das Sorgfälltige Aufziehen mit sauberen nicht zu vielen Wicklungen die aber auch fest sitzen müssen. Dann ist der möglichst reibungsarme weitere Saitenverlauf entscheidend und der Sattel! ... und dann letztlich das EINDEHNEN. Das ist nicht nur für die Saite wichtig, sondern auch für die Wicklungen, die sich dadurch final festziehen (oder halt der Gotoh Magnum Lock Mechanismus
Verfasst am:

Autor: russ

Beiträge: 483
Dabei seit: 16.11.2009
Wohnort: Hagen/NRW

@ferdi:

ich dachte eben auch daran, mal ein Video zu machen mit eben diesem "Knoten" am Wirbel.
Hat mir vor 25 Jahren mein Gitarrelehrer gezeigt und ich benutze es ebensolang mit Erfolg.

ABER: waren lässt der gute Markus im Video noch 2 Fingerbreit zum Aufwickeln über? um den Saitendruck auf den Sattel zu vergößern?

Den Erfolg dabei sehe ich jetzt nicht unbedingt, muss alerdings dazu sagen, daß ich diesen "Knoten" erst ab der D - Saiten und höher praktiziere. und ab da dann KEINE Wicklung mehr brauche, weil der Saitendruck da eh genug groß ist.

Ich denke, die Wicklungen dann sind auch noch der Stimmstabilität unzuträglich.
 
und immer zeigt sich bei allem Gegreife, und allen Fingerübungen dieser Welt, daß die rechte Hand den Ton macht. Vernachlässige nie, nie, nie die Anschlagshand.
Dann, ein guter Gitarrist du werden kannst.
Verfasst am:

Autor: frank

Beiträge: 4103
Dabei seit: 13.10.2004

Ich habe auf meinen beiden PRS und der Ginbson CS336 Lockings von Schaller (die mit der Stellschraube oben) montiert.

Damit hat sich das Saitenaufziehen deutlich vereinfacht.

Diese Schaller wären meine Empfehlung.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

Autor: markusmusik

Beiträge: 7
Dabei seit: 31.05.2017

Hallo Frank,

original habe ich auf meiner Heritage Les Paul auch Schaller -allerdings ohne Locking. Ich denke, dass ich einen Umstieg wagen werde - mich nervt halt das ewige Gekurbel. Wenns dann so weit ist, werde ich meine Erfahrungen mitteilen!

Danke nochmals für die rege Diskussion!


Grüße Markus
Verfasst am:

Autor: gitarrenruebe

Beiträge: 6040
Dabei seit: 20.10.2005

Hallo, ich habe auf allen E-Gitarren Locktuner, zwei Varianten:

Bei den "massiveren" a la Schaller oder Grover sind es immer Backlock Tuner, keine Toplocks. Von Schaller oder Kluson (=Goeldo). Backlock ist der Optik und der Bedienbarkeit geschuldet, die große Backlockschraube ist besser zu bedienen, als die dünne von vorne.

Bei Vintage-artigen Tunern sind es immer die Gotoh Magnums, die sind wirklich deutlich besser als die Goeldos. Wobei die original Klusons mit "reinstecken-rumschwurbeln-feddisch" auch ok sind.

Ich mag das, Saite durch und festlklemmen, ein paar mal gekurbelt und gedehnt, fertig. Bei Bigsby übrigens eine Wohltat.

An der Stimmstabilität tut das wenig, das sind gerade Saitenführung und ein gut gekerbter Sattel wesentlich wichtiger.

Ich mag die Dinger, aber das ist ein persönlicher Fimmel und wirkliche Pro-Argumente liefert nur die Kombi mit Bigsby:

"Warum nutzen Sie Locktuner?"
"Weil ICH es geiler finde'"
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
Verfasst am:

Autor: ferdi

Beiträge: 1814
Dabei seit: 01.05.2009

michabekman schrieb:
... und dann letztlich das EINDEHNEN. Das ist nicht nur für die Saite wichtig, sondern auch für die Wicklungen, die sich dadurch final festziehen )


HUGH!
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.
Verfasst am:

Autor: martin

Beiträge: 48
Dabei seit: 09.03.2016

Hallo,

in zwei von meinen drei Strats werkeln Locking-Tuner. Die eine Strat mit normalen Tunern hält die Stimmung aber fast genau so gut.

Auf einer Strat hatte ich mit den Normalos Probleme mit der Stimmstabilität. Das ist dann mit den Lockingtunern etwas besser geworden (aber auch nicht perfekt).

Inzwischen denke ich, dass Faktoren wie die Bohrqualität der 6 Löcher in der Grundplatte vom Trem oder die Genauigkeit der Bohrungen im Korpus oder auch die Dicke der 6 Schrauben erheblich mehr Einfluss auf die Stimmstabilität haben als die Tuner.

Und ja, es ist klanglich ein Unterschied. Die Lockingtuner haben mehr Masse und wiegen etwas mehr, das verändert definitiv den Sound. Zu dünn klingenden Gitarren mag das entgegen kommen, bei meiner Strat fand ich den Ton vorher irgendwie spritziger und offener. Deswegen werde ich die Tuner bei Gelegenheit wieder zurück bauen.

Gruß Martin
Verfasst am:

Autor: erniecaster

Beiträge: 4204
Dabei seit: 19.12.2008

Hallo!

Auf keiner meiner Gitarren waren je Locking-Tuner. Nicht wegen eines Dogmas oder aus Überzeugung, es waren schlicht keine drauf. Ich hab auch nichts dagegen, bin aber nach diesem Thread echt irritiert.

Wenn ich das hier alles richtig verstanden habe, sollen Locking-Tuner den Saitenwechsel vereinfachen, tun es aber nicht immer. Nun habe ich den Saitenwechsel nie als problembehaftet empfunden und finde es auch nicht einfacher noch einen Lockingmechanismus zu berücksichtigen. Hier kann ich jetzt keinen Vorteil erkennen.

Locking-Tuner sollen die Stimmstabilität verbessern, tun es aber auch nicht immer. Auch dieser Vorteil ist nicht so richtig da.

Locking-Tuner sind schwerer, verändern den Sound und sind auch noch teurer. Sehe ich auch nicht unbedingt als Vorteil.

Wenn man jetzt nicht gerade Rolf ist, der die Teile einfach mag - was Grund genug für die Montage ist - wirken Locking-Tuner auf mich im Moment so wie der Austausch von einzelnen Patchkabel zu teureren, obwohl die alten, billigen mit den vergossenen Plastiksteckern seit Jahren ihren Job machen. Solche Aktionen geben einem das Gefühl, sein "Rig" verbessert zu haben. Elektrische Eisenbahn eben.

Ich will niemanden provozieren und auch nicht übertrieben konservativ erscheinen aber könnte mich vielleicht doch jemand noch mal versuchen zu überzeugen?

Im letzten Jahrtausend habe ich auf meiner Hauptgitarre funktionierende Schaller mit 10 mm Bohrung gegen offene Mechaniken mit 8 mm Bohrung tauschen lassen. Logischerweise musste da richtig gebaut werden. Das war mal wirklich bekloppt von mir...

Gruß

erniecaster
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
Verfasst am:

Autor: Monkeyinme

Beiträge: 2892
Dabei seit: 03.01.2007
Wohnort: Titanic Kai...

Moin,
bis gestern fand ich Locking Tuner auch nicht für soo sinnvoll, ausser man benutzt ein FR.
Aber dann ist mir die e-Saite vom Wirbel gerutscht, trotz meiner seit Jahren erprobten Wickelmethode, welche recht wenig Saite aufwickelt, nix knotet oder klemmt. Die funktioniert leider nicht immer bei billigen und zu glatten Wirbeln, welche auf meiner Reisegitarre sind.
Keine Ersatzsaite dabei.
Mit Zange ging dann eine Knotenlösung, puh!

Mit Lockingtuner wäre das nicht passiert. Aber passiert bei meinen anderen Gitarren auch nie. Wird halt jetzt 1 Wicklung mehr aufgezogen...

Ciao
Monkey

P.S.: Ich hatte mal auf einer Gitarre LT. Für mich kein Unterschied.
 
D'oh!

On sale:
Ibanez RG
Multicore 16/4
Mischpult mit Knöpfen ohne Computer MG16/6fx
Mixercase mit Aufsteller extra tief!
Behringer graphischer EQ 3102
Verfasst am:

Autor: frank

Beiträge: 4103
Dabei seit: 13.10.2004

Na gut, Ernie,

ich versuche mal, Dir die Vorteile der Locking näher zu bringen.

Preis: Ja, sie kosten etwa zwischen 60 -80 €. Billig sind sie also nicht.

Stimmstabilität: Man zieht die Saite bis zum Anschlag durch und fixiert sie. Dadurch entfallen die üblichen ersten Wicklungen, die bei üblichen Tunern nötig sind, um der Saite den Halt zu ermöglichen.
Diese ersten Wicklungen geben immer wieder mal leicht nach. Und deshalb wird die Stimmstabilität - so meine ich jedenfalls - durchaus verbessert.

Gewicht: Es gibt solche und solche Lockings. Die mit der Stellschraube unten sind etwas schwerer, jene mit der Schraube oben sind leichter. Die paar Gramm Gewichtsersparnis machen sich bei mir nicht bemerkbar.
Aber sie können einen Effekt haben: Deadspots ergeben sich aus Schwingungsüberlagerungen von Hals und Korpus. Etwas mehr oder weniger Gewicht am Kopf können sie beseitigen oder fördern. Eine allgemeingültige Aussage kann man so nicht abgeben. Es kommt auf den Einzelfall an. Hätte ich eine Klampfe mit Deadspots würde ich Lockings montieren, vermutlich die schwereren.

Soundveränderung: Habe ich bei meinen Gitarren nicht festgestellt.

Saiten aufziehen: Geht deutlich schneller und komfortabler. Stellschraube öffnen, alte Saite raus, neue durchziehen und mit der Hand fest durchziehen, Stellschraube schließen und Stimmen. Fettich!
Passiert es bei Euch auch ab und an, dass nach dem Abknippsen der Saite die Stimmung schlagartig flöten geht, weil die Wickliung durchrutscht? Mit Lockings gibt es das nicht.

Reicht Dir das, um Deine konservative Haltung etwas neutraler zu gestalten?
Im Herbst bin ich 'ne Zeitlang beim Walter. Da kannst Du meine Klampfen neu besaiten - mit Lockings natürlich.

Für Strats gibt es eine brauchbare Alternative. Das sind die geschlitzten Tuner. Saite einmal durch den Schlitz und legen und mit der Hand anziehen. Jetzt um den halben Tuner wickeln und beim Stimmen darauf achten, das sie von der ersten Wicklung geklemmt wird. Funzen auch gut.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

Autor: Banger

Administrator
Beiträge: 10112
Dabei seit: 23.07.2003
Wohnort: Kaarst

frank schrieb:
Saiten aufziehen: Geht deutlich schneller und komfortabler. Stellschraube öffnen, alte Saite raus, neue durchziehen und mit der Hand fest durchziehen, Stellschraube schließen und Stimmen.

Das ist besonders auf der Bühne ein unschlagbarer Vorteil, den ich damals mit der Luke II mehrmals nutzen durfte, bis ich die Böckchen des Vibratos mal ausgetauscht habe (da war wohl was schartig).
Ich würde keine Gitarre mehr ohne anständige Locking Tuner nehmen.
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
Verfasst am:

Autor: ferdi

Beiträge: 1814
Dabei seit: 01.05.2009

frank schrieb:
die üblichen ersten Wicklungen, die bei üblichen Tunern nötig sind, um der Saite den Halt zu ermöglichen.


Genau das stimmt mMn eben nicht... siehe oben. Ich habe weniger als eine Wicklung drauf und sie Saiten halten.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.
Verfasst am:

Autor: erniecaster

Beiträge: 4204
Dabei seit: 19.12.2008

ferdi schrieb:
frank schrieb:
die üblichen ersten Wicklungen, die bei üblichen Tunern nötig sind, um der Saite den Halt zu ermöglichen.


Genau das stimmt mMn eben nicht... siehe oben. Ich habe weniger als eine Wicklung drauf und sie Saiten halten.


Sieht bei mir ähnlich aus. A-, D- und G- anderthalb Wicklungen, E zwei (bisschen mehr Druck auf den Sattel) h- und e- zwei Wicklungen.

Ich knicke die Saiten beim Aufziehen hinter dem Schaft ab und stimme. Danach dehne ich die Saiten und stimme nach, das dreimal. Wenn die Stimmung dann stabil ist - und erst dann - schneide ich die Saiten hinter dem Knick ab.

Zeitersparnis von einer Minute beim Saitenaufziehen ist für mich nicht relevant. Im Bühnenbetrieb greife ich zur Backupgitarre.
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.