"personal monitoring"

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"personal monitoring"

Hallo Zupffeunde.
Man kennt das ja, oft passt der Monitorsound auf der Bühne einfach nicht, und der (Monitor)Mischer schnallt es ums verrecken nicht, dass man sich etwas lauter oder leiser auf dem Monitor bräuchte. Da helfen alle Rumhampeleien nix, wenn der Mischer halt grad mit der netten, vollbusigen Konzertbesucherin flirtet, und seine Blicke mehr auf Hügellandschaften aus sind, als auf die nüchterne Sachlichkeit einer Konzertbühne...

Keyboarder machen das ja schon lange, dass sie sich ein paar eigene Monitore mitbringen, und damit alle Macht der Welt haben, um sich den eigenen Monitorsound zu basteln.

Nun hat mich das dazu bewegt, darüber nachzudenken, es den Keyboardern gleichzutun, und mir einen eigenen Aktivmonitor vor die Füsse zu stellen.

Macht das hier irgendwer und kann seine/ihre Erfahrungen dazu zum Besten geben?

Aber viel wichtiger: Hat jemand hier einen guten Überblick, welche Modelle es auf dem Markt gibt? Wichtig wäre zum einen, dass ein solcher Monitor nicht zu gross sein sollte, denn ich habe schon genug zu schleppen, und im Auto ist auch nicht unbegrenzt Platz.
Andererseits sollte er natürlich fett und gut klingen, also demnach fallen die ganzen Billigheimer wahrscheinlich aus. Und klar, aktiv muss er sein, denn sonst brauchts halt wieder ne Endstufe...

Er muss sich halt in ner normalen Bandsituation auf der Bühne durchsetzen können, also gegen Schlagzeug, Keyboards, Sänger, Percussion, Bläser etc gegenanstinken können. Wir reden nicht nicht von akustischen Jazzgigs...

Also: Halbwegs handlich, geiler Sound und Aktiv, und erschwinglich! Hat irgendwer nen Tipp? Vielleicht sogar nen Geheimtipp?

Schon mal ein herzliches "vergelts Gott" im Voraus, und aus aktuellem Anlass: Frohe Ostern...
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RE: "personal monitoring"

Mal kurze Frage:

Willst du nur dich selbst auf dem Monitor haben?

Hatte auch schon mal die Idee, aber habe sie wieder verworfen, da ich ja meine Bandkollegen auch hören muss und nicht nur mich selbst.
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RE: "personal monitoring"

Mal kurze Frage:

Willst du nur dich selbst auf dem Monitor haben?

Hatte auch schon mal die Idee, aber habe sie wieder verworfen, da ich ja meine Bandkollegen auch hören muss und nicht nur mich selbst.
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RE: "personal monitoring"

Natürlich nicht nur mich selbst, aber wenigstens über diesen Teil kann ich mir dadurch etwas mehr Kontrolle und Unabhängigkeit verschaffen.
Na und wir wissen ja alle, dass man eindeutig besser spielt, wenn man sich soundtechnisch wohl fühlt auf der Bühne.
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RE: "personal monitoring"

Also wenn ich das richtg verstanden habe willst du dir den Monitor noch zusätzlich dahin stellen.

Das mit den Soundtechniker, die einfach nichts hinbekommen kenne ich nur zu gut. Bei den meisten hat man immer das Gefühl die bekommen nur nen guten Sound hin, wenn es schon von der CD kommt

Oft habe ich dann, während der gute Mann mit der vollbusigen Frau beschäftigt war, selbst mal ins Pult gegriffen

Ans Herz legen kann ich dir die Powerworks-Serie von HK. Musste unsere Band mal ne Zeit lang selbst abmischen, da hatte ich mir ne HK-Anlage geliehen. War sehr zufrieden damit

Vielleicht einfach mal was antesten gehen, beim Musikladen deines geringsten Missvertrauens...oder nach Köln innen Store, da haben sie die Teile auf jeden Fall da.

MfG atomic



PS: Weiß nicht genau warum mein letzter Beitrag zweimal ankam, wohl weil mein Internet nen Hänger hatte...darf dann einer von gelöscht werden
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RE: "personal monitoring"

Yep, hast mich richtig verstanden

Zwar singe ich meistens auch Backing, was das Problem mit dem Monitoren nicht gänzlich vom Tisch räumt, aber wenn ich mir wenigstens für den Gitarrensound noch ein kleines, feines Böxchen vor die Füsse stellen könnte, wäre wenigstens dieses Problem gelöst.

Die Powerworks sehen interessant aus. Leider scheinen die meisten davon passiv zu sein. Aber die RS 122 MA ist aktiv. Muss mir das Ding mal in natura ansehen. Ist halt immerhin auch 19Kg schwer...

Danke erstmal...
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RE: "personal monitoring"

Tach auch,

ich stehe momentan vor einem ähnlichen Problem.
Nur, dass wir keine Monitore oder einen Mischer haben.
Da läuft alles nur nach vorne über 2 Boxen raus.

Ich versuche das Problem zu lösen indem ich jetzt auf In Ear Monitoring umsteige.
Um mir da einen persönlichen Mix zusammenstellen zu können, habe ich mir einen PM-351 von Rolls günstig im Ausland bestellt.


3 separat regelbare Eingänge, eine DI fürs Instrument und den Ausgang kann man auch für aktive Monitorboxen verwenden.
Wäre vielleicht auch ne Lösung für dich, wenn du dir einen aktiven Monitor kaufst.

Das Ding müsste in ein bis zwei Wochen hier eintrudeln.
Dann kann ich bei Interesse mal was dazu schreiben.
 
Gruß,

Mike


Musik ist die einzige Konstanze in meinem Leben
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RE: "personal monitoring"

Ich hab das bekannterweise mit dB Aktivboxen gelöst. Sowas gibts auch günstiger von LD.
Im Moment such ich grad einen gebrauchten EON10 für ganz kleine Sachen.
 
Traurige Erkenntnis:
...Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht...
...Andere zu stalken und auf die Füße zu treten bedeutet nicht besser zu sein sondern sich besser zu fühlen...
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RE: "personal monitoring"

Hi Eiko,

die meisten 'günstigen' Aktivmonitore klingen einfach schlicht shyce für Gitarre, somit kann ich dir keinen LowBudget Monitor empfehlen. Jürgen Rath hatte mal einen speziellen kompakten Monitor für Gitarre entwickelt, der richtig gut klingt. Muss mal sehn, ob er davon was hat. Wir nutzen in der Band 4 HK Audio Premium Pro 10 XA Monitore, die sind leicht und Kompakt, klingen sehr sehr geil, kosten aber auch ne gute Stange Geld.
Ich selbst stelle meine Amps meist seitlich von mir auf - so nutze ich diese sozusagen als Personal Monitor. Hast du das schon mal probiert?
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RE: "personal monitoring"

Ich möchte vielleicht einen etwas anderen Aspekt der Problemlösung einwerfen: Für jemanden am Mischpult ist es häufig schon schweirig genug, den Sound der Backline vom FOH-Sound zu trennen. Ich kenne das selbst, wenn unser Mischer mich wiederholt auffordert, meinen Verstärker leiser zu machen. Klar hätte ich meinen eigenen Verstärker lieber lauter, da ich mich dann soundmäßig wohler fühle. Aber letztendlich geht es um den Sound im Publikum. Dafür lege ich dann Wert auf einen guten Monitorsound.

Auch der Monitorsound muss jedoch vom Mischer aus abgestimmt werden. Wenn jetzt jeder seinen eigenen Monitorsound fährt, der nicht vom Pult aus zu steuern ist, wird es immer schwieriger, einen guten FOH-Sound hinzubekommen, weil man z.B. zur Vermeidung von Rückkopplungen, die einzelnen Kanäle nicht voll fahren kann.

Also: Entweder geht man gleich auf In-Ear-Monitoring, welches man dann auch gerne selbst mischen darf, oder man fährt das Monitoring über ein eigenes Pult (das ist wohl eher bei größeren Venues denkbar) oder man muss mit dem Soundmenschen reden.

Ich versuche immer letzteres. Mal gelingt es weniger gut mal besser. Aber ich glaube, mehrere autarke Monitorsysteme auf der Bühne machen nur noch mehr Probleme.


Zuletzt bearbeitet von Guitar-Chris am 13.04.2009, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: "personal monitoring"

@Guitar-Chris
Damit hat Du natürlich vollkommen recht, es ist nicht eben einfach, das alles hinzubekommen. Hat man im Vorfeld genug Zeit für den Aufbau und den Soundcheck, ist es auch kein Problem.
Nur ist es eben oft so, dass eben diese Zeit fehlt (der Gründe hierfür gibt es viele)
In-Ear ist für mich kein Weg, weil ich es einfach nicht leiden kann. Oft genug gemacht um zu wissen, dass es suckt. Aber das sind persönliche Vorlieben.
Wenn man natürlich auf ner 30m Bühne steht, spielt IEM schon seine Stärken aus...

Wenn ich weiss, dass die Bühne gross ist, am Bühnenrand ein Monitormischer steht, und wir nicht im Rahmen eines Festivals grad mal 20 Minuten zum Umbau haben, dann weiss ich auch, dass der Monitorsound in den Griff zu bekommen ist. Für alle anderen Fälle würde ich dann meine Geheimwaffe aus der Tasche ziehen, nämlich meinen eigenen kleinen Monitor, der im übrigen ja zu mir hin bläst und nicht runter ins Publikum, was also auf den Saalsound schonmal nicht wirklich ne Auswirkung hat.

@Magman
Das seitliche Aufstellen mach ich, wenns aufgrund der Bühnengrösse geht, bzw ich habs schon so manches Mal gemacht. Ist ja auch in Punkto Saalsound nicht verkehrt. Aber jedes Konzert ist halt anders. Mal gehts, mal gehts nicht. I want total control

So, jetzt mussich erstmal weg, Probe...
Verfasst am:

RE: "personal monitoring"

Hi,

da du noch nichts über deinen Bühnensetup gesagt hast, weiß ich nicht, ob das funkioniert. Aber wie sieht´s denn mit einer zusätzlichen kleinen Gitarrenbox (1x12") aus, die du im Bedarfsfall schräg vor dir aufstellst?

Viele Grüße,
Andreas
Verfasst am:

RE: "personal monitoring"

Den Tip mit der kleinen Gitarrenbox find ich sehr gut!
Muss ich mir auch mal überlegen!

Wollte eigentlich bloß gesagt haben, dass die HK Powerworks mit Vorsicht zu empfehlen sind, sie heißen nicht umsonst auch Powerwürks!

Gern empfohlen wird im unteren Preissegment diese Box hier:
http://musik-service.de/tapco-thump-th-15-prx395759310de.aspx

Ob diese aber auch für Guitar-Sound so gut ist? ....
Verfasst am:

RE: "personal monitoring"

Hans-Peter schrieb:
Den Tip mit der kleinen Gitarrenbox find ich sehr gut!
Muss ich mir auch mal überlegen!


Da gibts sogar gelegentlich welche in Wedgeform in Ebay oder so.

Grusss

Rid
 
Bildzeitung zu lesen, stellt keinen Weg aus der Unmündigkeit dar. (fm)
Verfasst am:

RE: "personal monitoring"

Hallo,

ich stell meinen Gitarrenamp (15W Mini-Top und 112er) vor mir auf, angekippt. Das hält ganz gut, wenn man nen Ständer für Combos hat.
Ich versteh sowieso nicht, warum die Amps immer HINTER den Musikern stehen müssen... das plärrt nur an der Hose vorbei und an die Zuhörerköpfe, besonders wenn man unbedingt den 100 Watt 412er Sound auf der Bühne braucht - und wenn's geht laut, weil man hört sich ja schließlich eh kaum.

Gruß, Marco
 
Dreh doch bitte deinen Amp noch lauter auf, meine Ohren bluten kaum...

www.facebook.com/HarryBCheese
Verfasst am:

RE: "personal monitoring"

Porridgezwerg schrieb:
.....
Ich versteh sowieso nicht, warum die Amps immer HINTER den Musikern stehen müssen... das plärrt nur an der Hose vorbei und an die Zuhörerköpfe, besonders wenn man unbedingt den 100 Watt 412er Sound auf der Bühne braucht - und wenn's geht laut, weil man hört sich ja schließlich eh kaum.

Gruß, Marco



Das hat sich mir auch nie erschlossen. Ich denke das liegt an den Vorbildern wo man auf Riesenbühnen dann hinten die Fullstacks stehen sieht (die dann womöglich alles Dummys sind).
Wedgeform für Combos und Cabs finde ich eigentlich eine Marktlücke.
 
Traurige Erkenntnis:
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Verfasst am:

RE: "personal monitoring"

auge schrieb:
Das hat sich mir auch nie erschlossen. Ich denke das liegt an den Vorbildern wo man auf Riesenbühnen dann hinten die Fullstacks stehen sieht (die dann womöglich alles Dummys sind).
Wedgeform für Combos und Cabs finde ich eigentlich eine Marktlücke.


Stimmt, es gab aber schon Hersteller die sowas angeboten haben und letztendlich auf ihren Produkten sitzen geblieben sind - die Optik ist halt den meisten wichtiger.
Sehr gut funktionieren die klassischen Fender Tilt Back Legs, Standback Amp Stand oder eben zum Nulltarif ein passender Keil unter dem Amp.
Bevor ich mir meinen Sound mit einem mittelmäßigen Monitor ruiniere ist die seitliche Aufstellung des Combos, oder Halfstack die beste Variante. Ich habe da eigentlich nur gute Erfahrungen damit und jeder fachkompetente Tonmann dankt dir dafür.
Verfasst am:

RE: "personal monitoring"

Magman schrieb:
auge schrieb:
Das hat sich mir auch nie erschlossen. Ich denke das liegt an den Vorbildern wo man auf Riesenbühnen dann hinten die Fullstacks stehen sieht (die dann womöglich alles Dummys sind).
Wedgeform für Combos und Cabs finde ich eigentlich eine Marktlücke.


Stimmt, es gab aber schon Hersteller die sowas angeboten haben und letztendlich auf ihren Produkten sitzen geblieben sind - die Optik ist halt den meisten wichtiger.
Sehr gut funktionieren die klassischen Fender Tilt Back Legs, Standback Amp Stand oder eben zum Nulltarif ein passender Keil unter dem Amp.
Bevor ich mir meinen Sound mit einem mittelmäßigen Monitor ruiniere ist die seitliche Aufstellung des Combos, oder Halfstack die beste Variante. Ich habe da eigentlich nur gute Erfahrungen damit und jeder fachkompetente Tonmann dankt dir dafür.


Ich hab früher Combo oder Stack auch immer seitlich aufgestellt. Den Combo hatte ich dann in einem Ständer der recht praktisch war weil ich die Mikrophonierung gleich mit dabei hatte.
Vielleicht hast du recht und die Wedgeform ist etwas was nur ich mir einbilde und sich nicht verkaufen lässt. Schade eigentlich.
 
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