EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

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EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Moin Gemeinde,

die Austattung meines PA Racks macht mir Kopfzerbrechen. Folgendes habe ich:
Yamaha MG Pult
Behringer Multicom ... 4600
Aktivmonitore von db

Unsere Sängerin benutzt ein (von einer anderen Band) vorhandenes BEyerdynamic schlag-mich-tot Mikro. Sound ist so naja, und es koppelt.
Deswegen werde ich morgen mal was besseres besorgen, den Standard SM58. Aber das wird wahrscheinlich nicht meine Koppelproblematik zu 100% lösen, also:
Ansatz Nummer 1: einen EQ (2x31band?) um die Frequenz manuell zu eliminieren
Ansatz Nummer 2: einen Feedbackdestroyer, was ja nichts anderes ist als ein automatischer EQ
Ansatz Nummer 3: kombinierter EQ mit Feedback destroyer, sowas gibt es z.B. hier: http://www.behringer.com/EN/Products/FBQ3102.aspx

Diese Produkte habe ich, bezahlbar, nur von Alesis, Behringer oder dbx gefunden. Hat jemand Tipps, Warnungen, Hinweise, bessere Ideen oder sonstiges zu dem Günstigsegment?

Im Moment verwende ich die Parametric des Pults, um die Koppelfrequenz rauszunehmen, was ein wenig den Klang erklären könnte... Ist aber bei einfacher parametrischer Mitte blöd, die Frequenz zu verschleudern...

Danke schon mal und Ciao

Monkey
 
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RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Moin!

zum Mikro: Das "Standard" SM 58 hat angeblich nicht mehr mit viel mit den alten Mikros gemein, die den "Standard" gesetzt haben. Ich hab auch eins, verwende aber zum singen ein Beyerdynamic Kondensatormikrofon, das sehr gut klingt, jedenfalls mit meiner Stimme. Ich hab außerdem noch ein sehr billiges Mikro von KOTEC, das hab ich vor dem Beyer benutzt, es war auf jeden Fall besser als das Shure.

Zum Feedbackdestroyer: Ich hab mal das Behringerding für den Probenraum gekauft. Auf "Auto" hats nicht so gut funktioniert. Mit manueller Einstellung, die ein ziemliches Gefummel mit den Tasten und dem mageren Display ist, gings einigermaßen.
Beim Betrieb fiel dann auf, dass es in den Pausen, ohne das ein Signal anliegt, selbst Musik macht. Es generiert Töne, die über die PA ziemlich nerven. Also: Einpacken und Garantiereparatur. Kam zurück: Kein Fehler feststellbar. Probiert: Macht Geräusche. Also nochmal einschicken: Kein Fehler feststellbar, neues Gerät geliefert.
Probenraum: Macht Geräusche.

Etwas später las ich dann in einem Fachmagazin einen Vergleichstest von Feedbacksuppressoren. Da stand dann, das das Behringerding zwar "minimale" Geräusche produziere, die seien aber im Livebetrieb zu vernachlässigen.

Aha.

Also, eine Freude ist das Ding nicht, ich habs trotzdem noch, es war halt billig und funktioniert halbwegs.

Ich würd heute ein anderes Gerät kaufen.

Beste Grüße!
Jab
Verfasst am:

RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Hallo Jab,
das mit dem Mikro kann ich halt sehr schlecht beurteilen, ich singe ja nicht selbst. Und unsere Sängerin ist Anfängerin, wenn ich mit der in ein Geschäft gehe traut sie sich nicht zu singen...
Meine SM58 Erfahrungen sind gerade mal 10 Jahre alt, damals ein sehr sehr gutes Allroundmikro, guter KLang, bezahlbar, kann häufig runterfallen und geht immer noch usw. Sicher nicht das HiFi Gerät, aber eben immer brauchbar.
Gibt es da noch mehr Meinungen zu zu der Qualität von SM58 Mikros?

Das der Feedback destroyer Radio spielt ist ja irgendwie blöd, wobei das mit dem Gate in den Griff zu bekommen sein könnte. Danke für den Hinweis, ich habe gerade so einen angeboten bekommen, welchen genau muß ich noch rausfinden.

Meine EQ Frage stell ich nochmal anders, taugen die günstigen EQ's von Alesis, dbx und Behringer was oder nicht? Anwendung im Proberaum, kein Highend. Ich hatte mal einen Alesis 2x15 vor Jahren, der hat schon sehr gerauscht. Deswegen war der meist im Monitor, und zum Aufnehmen überhaupt nicht zu gebrauchen. War halt billig. Wie ist das heute?

Danke und Gruß

Monkey
 
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RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Moin.
Das Mikro muß zu der Sängerin passen und zur Anlage. Meine Empfehlung zum Antesten: Audix OM Serie oder die Beyerdynamik Opus. Für mich die richtigen Mikros. Sennheiser mochte ich zB gar nicht. Mit Testen würde ich aber auf alle Fälle. Und lieber ein paar Eurodollar mehr ausgeben, so ein Mikro hält ja ne Weile. Und wenn das wirklich für die eigene Stimme gut klingt, ist das etwas Investition wert. Ich habe das Glück auch mit nem ollen SM58 gut klarzukommen, aber das ist wirklich Zufall.

Zum Feedbackproblem:
Einen normalen EQ besorgen und die Monitoranlage ordentlich "einpfeifen". Das geht dann auch beim Gig. Das muß man imho einwenig üben, aber irgendwann hört man die Frequenzen und kann gezielt schmalbandig runterregeln. Wirklich funktionierende automatische Feedbackunterdrückung habe ich bisher nur bei einer Roland-KompaktPA gehört/erlebt, aber vielleicht bin ich da auch nur zu Oldschool.
Ich würde auch mal an der Aufstellung der Boxen was ändern. Oder eben leiser proben. Das soll ja auch helfen.
Gruß
Ugorr
Verfasst am:

RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Moin,
ich stimme dir 100% zu bei:"Das Mikro muß zur Stimme passen". Allerdings sind wir beim Anfängerlevel, und da versuche ich es erst mal mit einem Standard. Genau wie bei Gitarrenanfängern immer wieder Pacifica empfohlen wird. Und wenn es passt und die Frau ein wenig Ihre Stimme gebildet hat, dann ziehen wir noch mal los und schauen nach einem passenderen Mikro.

Hat den jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit den Equalizern aus dem Günstigsegment gemacht? Hier mal die üblichen Verdächtigen:
http://www.thomann.de/de/dbx_231.htm

http://www.thomann.de/de/alesis_deq230.htm

http://www.thomann.de/de/behringer_fbq3102_ultragraph_pro.htm

http://www.thomann.de/de/peavey_231_eq.htm

Danke und Ciao
Monkey

P.S.: Leiser proben scheitert im Moment am Schlagzeuger. Er weigert sich seinen Gehörschutz zu entfernen, was dazu führt, das er zu laut spielt. Alte Schule halt...
 
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RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Hallo!

Bevor Ihr Geld ausgebt, würde ich ein paar Sachen noch checken.

Als erstes die Lautstärke im Probenraum. Zweitens die Aufstellung von Boxen und Mikros. Turnt die Sängerin mit dem Mikroständer rum oder bleibt sie an ruhig? Fasst sie das Mikro richtig an?

Gruß

erniecaster
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
Verfasst am:

RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Moin,
das haben wir alles schon durch, und es hat Verbesserung gebracht. Mikroanfassen ist verboten, ihr Freund spielt auch mit... , nein das Mikro ist sehr Trittschallempfindlich. Also alles steht am gleichen Platz, bzw. wird immer mal wieder optimiert.

Aber zu einer brauchbaren Anlage gehört ein schmalbandiger EQ, das hilft viel wenn die Frequenzen entsprechend dem Raum und der Anlage angepasst werden können. Von daher gibt es über kurz oder lang sowieso einen. Ich will aber keine Reichtümer ausgeben, und wollte Erfahrungen über die Geräte haben. Und wissen ob jemand die automatischen Feedbackdestroyer kennt und entsprechende Tipps hat. Aber das Thema hat sich glaub ich erledigt, die (2) Meinungen waren eindeutig...

Und ja, wir proben zu laut (wegen der Drums) und der Proberaum ist klanglich nicht sehr toll. Aber auch nicht unserer, wir sind für günstige Miete geduldet. Vielleicht sollte ich mal beim Hauptmieter vorbeigehen, wenn die proben? Aber die sind wohl noch lauter...

Ciao
Monkey
 
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RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Hallo Niels,

die Positionierung des Box ist auch abhängig von der Richtcharakteristik des Mikros.

Bei einer Niere (zB SM58) sollte man zuerst mal versuchen, die Box direkt gegenüber des Mikros zu positionieren, bei einer Superniere (zB Sennheiser E945) sollte man die Box erstmal ca 45° winkeln.

Hilft wirklich.

Beim EQ sollte man schauen, dass man sehr schmalbandig rangehen kann. Wenn man den Umgang damit nicht scheut, auch mal über einen param. EQ nachdenken, die gehen meist steiler an die Frequenzen wie vergleichbare Grafik-EQs.

Und auch mal probieren, den EQ in den Insert des Kanals zu schleifen und nicht auf die Summe bzw. den Mon-Weg.

Frohes Entpfeifen !
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
Verfasst am:

RE: EQ, Feedback destroyer: was macht Sinn?

Moin.
Ganz subjektiv würde ich den von dbx nehmen. Ich kenne da zwar nur den "großen Bruder", aber der tut seinen Dienst klaglos im Proberaumrack einer befreundeten Band.
Hier noch ein Link:
http://www.bws-tonstudio.ch/tontechnik.htm
Unter Live steht auch was über Feedbacks. Wenn Du die Pfeiffrequenz gefunden hast und es dann immer noch koppelt: Probiere mal das Vielfache der Frequenz runterzuregeln. Macht man bei Brummproblemen auch so. Also nicht nur 50 Hz sonder auch 100, 150 runterregeln.

Zu den Mikros: Mein Bruder hat in seinem Musikkeller zwei Thomannkopien des 58ers. Da muß man etwas mehr am EQ schrauben, aber wir haben mein 58er klanglich hingekriegt. Wenn sowieso später mehr investiert werden soll, wäre das ja vielleicht noch ein Alternative.
Gruß
Ugorr
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