Oktavreinheit Fretless Bass

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Oktavreinheit Fretless Bass

Hallo liebe Forumsmitglieder,


beschäftige mich ja schon lange mit Gitarren und deren Konstruktion, habe aber schon immer einen Bass besessen, der aber nie eine große Rolle in meinem Musikerleben gespielt hat.
Ich habe schon seit ewigen Zeiten einen alten Fender Precision Bass, der, als ich ihn bekam in einem erbärmlichen Zustand war.
So nach und nach habe ich ihn restauriert, bzw. eher -lassen und nun habe ich einen 73er Fender Precision Bass, fretless, aber mit (ungewöhnlich) MapleNeck.
Habe nun Flatwound Saiten drauf, bin endlich ready-to-go und frage mich nun ... wie bekomme ich das Fretless Ungetüm oktavrein eingestellt!?

Vergleich 12ter Bund Flageolet und gegriffen, dort wo das 12te Bundstäbchen wäre mit Fingernagel oder Plektrum(um den genauen Punkt zu finden)?
Vorteil ist ... das Teil war mal bundiert und man sieht die Kerbe wo das Bundstäbchen eingesetzt war.

Ich würde vermuten, mein Gedanke ist nicht ganz falsch. Ich frage mich aber, ob bei DEN dicken Saiten und ner relativ niedrigen Saitenlage der Auflagepunkt effektiv nicht weiter vorne liegt, wenn auch nur wenig, aber dennoch das Ergebnis verfälscht!?

Bin für jeden Tipp dankbar.
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Re: Oktavreinheit Fretless Bass

ticemusic schrieb:
Habe nun Flatwound Saiten drauf, bin endlich ready-to-go und frage mich nun ... wie bekomme ich das Fretless Ungetüm oktavrein eingestellt!?


Öhm, üben?
Bei einem Fretless ist das doch togal.

Viele Grüße,
woody
 
The truth is rarely pure and never simple.
Oscar Wilde
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RE: Oktavreinheit Fretless Bass

Ja, wenn Du meinst !? Dann mach ich das mal.
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Re: Oktavreinheit Fretless Bass

Woody schrieb:
Bei einem Fretless ist das doch togal.

Jein. Man macht sich das Leben schon ein wenig leichter, wenn die 12. Lage auch wirklich oktavrein ist.

@tice: Ja genau, auf dem Punkt, wo vorher das Bundstäbchen saß, sollte die Oktave stimmen.
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
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RE: Oktavreinheit Fretless Bass

Wie ich schon schrub... dass das theoretisch stimmt, ist mir schon klar, wenn ich aber diese dicke Saite sehe und quer über das Griffbrett peile, könnte ich nicht sagen, dass genau dort wo ich die Saite aufs Griffbrett drücke auch der Auflagepunkt der schwingenden Saite ist.
Ich vermute(te) dass dieser, zumindest geringfügig, näher am Steg liegt.

Habe es jetzt so eingestellt, dass es gemäss meiner Vermutung und Deiner Bestätigung, richtig sein müsste.

So'n Fretless Bass macht schon ne Menge Spass.

Kannst Du mir noch sagen warum die meisten Fretless Bässe unlackierte Rosewood Griffbretter haben?
Meiner ist ja nun Maple und lackiert. Ich habe leider keine Vergleichsmöglichkeiten, aber der Bass klingt wirklich richtig gut.
Habe als Vergleich hier einen 74er Rickenbacker Bass, der eher höhenlastig klingt.
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RE: Oktavreinheit Fretless Bass

ticemusic schrieb:
Kannst Du mir noch sagen warum die meisten Fretless Bässe unlackierte Rosewood Griffbretter haben?

Hm, bist Du sicher, dass Du Rosewood meinst? Ebenholz ist eigentlich das gängige Material.

Eigentlich braucht ein Fretless-Bass ein Griffbrett, welches hart genug ist, um (bei Einsatz von Roundwounds) nicht gleich voller Spuren zu sein. Das kann entweder durch eine entsprechende Lackierung geschehen, oder durch ein genügend dichtes Holz wie z.B. Ebenholz. Das ist aber teuer und eine harte Lackierung aufwändig, deshalb findet man im niedrigeren Preissegment häufig das selbe Material, was auch bei den bundierten Bässen verwendet wird - und das wäre Rosewood.
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

Tu Deinem Admin was Gutes.
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RE: Oktavreinheit Fretless Bass

Hallo,

Man kann und sollte den Fretless genauso bundrein einstellen wie einen bundierten Bass. Es ist absolut zulaessig sich besonders als anfaenger an den Linien zu orientieren und versuchen immer so zu greifen dass das Ende der aufliegenden Flaeche des Fingers genau die Linie trifft, also immer ein winziges Stueck links der Linie greifen. Du musst aber auch drauf achten eine richtige Kralle mit der Hand zu machen und richtig mit den Fingerspitzen zu spielen, das macht einen enormen Unterschied fuer die Intonation, und ausserdem drauf achten dass die aufliegende Flaeche (deine Fingerspitze) nicht ganz so breit ist wie dein Finger.

Jedenfalls kann und sollte der Bass nachden er erstmal Oktavrein eingestellt wurde, dh dass der Oberton am 12. Bund genau der selbe Ton ist wie der gegriffene Ton am 12. Bund, auch Bundrein eingestellt werden, und zwar genau so wie ein bundierter Bass, nur dass das halt mit dem Fretless ein bisschen aufwaendiger ist, aber nicht unmoeglich.
http://rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop_Setup

lg, c.
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