Bass-Anlage

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RE: Bass-Anlage

hallo,
ich hatte bisher einen ampeg svt 3 pro zusammen mit eine ampeg svt610 box. guter sound, aber absolut schwer ( zusammen ca. 75 kg ). jeder gig war schlepptechnisch ein alptraum. mir reichte es. ich bin in diverse gitarrenläden und habe rumprobiert. entschieden habe ich mit für den swr headlite mit einer
swr golight 8ohm box. der sound ist einfach brilliant, knackig klar in den höhen und mit richtig viel druck untenrum. und wiegt zusammen nur 26 kg ( jubel ). mann mag ja dieser digitaltechnik kritisch gegenüberstehen, aber ich empfehle das mal persönlich zu probieren.
viele grüße
harry
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RE: Bass-Anlage

Ein netter Insidertip zur Zeit ist der Genz Benz Streamliner 900. Im Gegensatz zum etwa gleichteuren und gleichstarken SVT7-PRO hat er eine richtige Röhrenvorstufe und nur die Endstufe arbeitet in Class D.
In einigen Foren wird er schon mit dem Mesa Carbine und dem Ampeg SVT Classic verglichen (dessen Vorstufen sitzt da ja im Prinzip drin... )
Dazu kommt er mit minimalistischen Einstellmöglichkeiten aus.
Nachteil nur... Das Teil ist erst ab Juni lieferbar. Es gibt auch einen "kleinen Bruder2 davon mit 350/600 Watt, statt 500/900. Nennt sich dann Streamliner 600. Die Teile sehen richtig edel aus und sie sind sehr leicht... aber nicht so leicht Alu-Böxchen wie die Markbass etc.

Dazu dann ne schöne Doppelzwölfer + 6" + Horn von FMC und alles ist gegessen.

Ich warte auch schon sehnsüchtig drauf, den mal anspielen zu können.
Die Beispiele auf DuRöhre sind sehr vielversprechend!

Gruß
Stefan
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RE: Bass-Anlage

Hi, Leute!

So, nach einigen Proben und einem Gig ist die Bassboxen-Welt für mich absolut in Ordnung. Die Box klingt in Verbindung mit dem Hartke-Top zwar alleine gespielt nicht so beeindruckend, aber zusammen mit der ganzen Band ist es echt klasse. Der Bass ist immer präsent und bildet ein erstklassiges Fundament ohne jemals aufdringlich zu werden. Allerdings hört man jetzt Spielfehler des Bassisten schön deutlich raus.
Egal... die Basis stimmt auf jeden Fall und ich hätte nicht gedacht, dass das HA3500-Top so gut klingen kann. Was eine gute Box doch ausmacht...

Liebe Grüße,
Harry
 
Montags könnt ich kotzen!
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RE: Bass-Anlage

Da ich ja selbst einen HA3500 A mein Eigen nenne, kann ich durchaus sagen: Beim Hartke klingt NUR die Box. Der Amp selbst klingt nach nix. Das ist nichts anderes wie "direkt ins Pult" + Equalizer. Steht alles auf Mitte, ist der Amp total linear, zumindest im Solid State-Input.
Im Tube-Channel ist das, was den anderen Klang ausmacht, nicht die Röhre, sondern ein fest verdrahtetes Tonestack, das einen deutlichen Trebleboost um 2KHz und eine leichte Mittenabsenkung bei 250Hz bewirkt. Unmodifiziert ist die Röhre praktisch nie zum Verzerren zu bringen.

Vorteil des Hartke ist, daß man ihn als Universalamp auch für akustische Instrumente nehmen kann... oder auch mal als Monitor-PA-Amp.
Als klangformendes Instrument ist er allerdings weniger geeignet.

Darum bin ich im Moment auf den Genz Benz Streamliner scharf, wober der Weber Mywatt auch immer interessanter wird... Ich habe vielleicht nächste Woche die Gelegenheit, so einen mal anzuspielen. Der Mywatt ist deutlich vielseitiger und etwas weniger stark verfärbend wie ein Ampeg.. Ist halt ein Clone des Hiwatt DR201...

Im Bassic-Forum gibt's Unmengen von Heldensagen über diesen Amp.
Für einen Point-To-Point-Handwired and handcrafted in Germany-Amp ist der Preis absolut erstaunlich.

Gruß
Stefan
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RE: Bass-Anlage

Hallo Dörthe Harry.

Da du ja auch den Mesa M6 erwähnt hattest, kann ich dir dazu vielleicht etwas sagen.

Ich selber spiele den M6 Carbine in Verbindung mit 2 Powerhouse 4x10. Zuvor habe ich einen Ampeg SVT und einen Hiwatt 200 Custom gespielt. Beides schöne Verstärker, aber für meine Band zu wenig Rumms untenrum.

Wieviel Leistung man letztendlich braucht hängt vom Verwendungszweck ab, aber auch von der Musik die du spielst. Ein bischen Fahrstuhlmusik in der Eckneipe erfordert eine andere Dimensionierung als Rock/ Metal in einem mittleren Saal bis sagen wir mal 400 Leute...

Ich war wie du auf der Suche nach dem passenden Equipment und bevor ich alles live anspiele wollte ich mir mal ein paar Anregungen und Meinungen in Einschlägigen foren holen. Das Ergbnis: Das gleiche wie hier. Es wird weniger auf die konkrete Frage geantwortet, es wird mehr prostestiert, dass "so viel Leistung" ja völliger Quatscht sind.

Im nachhinnein, nach vielen Stunden im Proberaum und 2 Gigs (Kneipe und 400 Personen Saal) kann ich sagen: Der M6 mit den Powerhouse ROCKT! Niemand behauptet, ich drehe das Tonmonster bis zum Anschlag auf, aber ich habe jederzeit absolut genügend reserven. Und es ist mehr als beruhigend und Materialschonend, nicht auf voller Leistung spielen zu müssen. Ich eghe noch weiter und sage es klingt einfach besser als wenn der Amp ächzt weil der Master voll aufgedreht wird. Außerdem schafft es eine gewisse unabhängigkeit von der örtlichen PA, die evtl nicht oder schlecht vorhanden ist. Ich bin nicht darauf angewiesen, abgenommen zu werden.

Soweit ich dich verstanden habe wolltest du ja auch nicht wissen, wer hier so eine Anlage tragen möchte und wer nicht.

Von meiner Seite volle Empfehlung für das Mesa Fullstack. (Und das, obwohl unser Raum im 5. Stock liegt

Hoffe ich konnte dir ein paar Anregungen geben.
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

Hi DennisH!
Geb ich Dir Recht, was Watt betrifft. Es ist ja in der heutigen Zeit kein Problem durch die Schaltnetzteile "Wattmonster" und das daraus resultierende Gewicht, diese Teile zu transportieren auch Neodymlautis machen die Sache für viel Watt wesentlich angenehmer. So, dass nichts dagegen spricht sowas zu verwenden. Der bessere Sound wird es einem danken. Wer mal mit einer höherwattigen Anlage gespielt hat, wird dies sicher schnell mitbekommen, wovon ich schreibe.
Gruß Ulli
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RE: Bass-Anlage

Grundsätzlich haben hier Alle Recht.
Ich nenne z.B. unterAnderem auch eine AMPEG Isoventbox mein Eigen. Die wird hier wohl eher unbekannt sein ( 2x15", 2x10", 1x Horn) 4 Ohm 500 Watt und ca. 65Kg schwer. Mörderlaut, aber in den unteren Frequenzen nur schwer zu kontrollieren. Früher, mit meinem SVT 2 war das kein echtes Problem. Aber mit meinem MARKBASS Little Mark 2 muss ich die Bässe bis auf ca. "9 Uhr" herunterdrehen, damit es einigermaßen gut klingt, ohne zu wummern.
Jetzt hab ich mir eine FMC 4x12" + 6" Hochmitteltöner Hybrid-Box bestellt, mit Eminencebestückung. Diese wiegt "nur" ca. 40 Kg, ist deutlich lauter, geht nach Aussage von Hans, dem Erbauer, genau so tief herunter, wie die Ampeg ist aber eher für Rockmusik geeignet, als die AMPEG. Somit brauch ich meinen MARKBASS-Combo nun wirklich nur noch für kleine Clubs.
Grüßle,
masterbass
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RE: Bass-Anlage

Hi Zusammen!
Ich möchte hier nochmal nachstochern. Da ich ein alter Bastler bin, habe ich mir noch eine 4x12er mit Celestion green Label gebaut. Nun habe ich den unmittelbaren Vergleich 15er 10er usw. Fazit: die 4x12er ist ein Monsterbass-unheimlich druckvoll und lässt sicher Freude aufkommen. Im Gegensatz zu 15er mit 10er Kombination ist die 12er irgendwie feinzeichnender. Man denkt immer, Bass sollte tief runtergehen. Für Rockmusik ist dies nicht immer das Nonplusultra. Die 12er gehen auch schön in den Keller und der Fetz , der sonst von den 10ern kommt ist auch gut da. Wenn man ohne PA mal abdrücken muß, ist die 4x12er besser zu kontrollieren. Die Abstimmung 15er zu 10er mag sicher auf der Bühne noch realisierbar sein, aber im Saal unten wird dann alles irgenwie anders. Dies ist mit der 12er Sache unproblematischer. Ich bin momentan sehr angetan von der 12er Sache. Mal sehen wie lange. Hier mal paar Tips, wers noch nicht kennt
http://www.bassbacke.de/hints/bass/basslautsprecher.htm
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm
Gruß Bassulli
Verfasst am:

RE: Bass-Anlage

masterbass schrieb:
Grundsätzlich haben hier Alle Recht.
Ich nenne z.B. unterAnderem auch eine AMPEG Isoventbox mein Eigen. Die wird hier wohl eher unbekannt sein ( 2x15", 2x10", 1x Horn) 4 Ohm 500 Watt und ca. 65Kg schwer. Mörderlaut, aber in den unteren Frequenzen nur schwer zu kontrollieren. Früher, mit meinem SVT 2 war das kein echtes Problem. Aber mit meinem MARKBASS Little Mark 2 muss ich die Bässe bis auf ca. "9 Uhr" herunterdrehen, damit es einigermaßen gut klingt, ohne zu wummern.
Jetzt hab ich mir eine FMC 4x12" + 6" Hochmitteltöner Hybrid-Box bestellt, mit Eminencebestückung. Diese wiegt "nur" ca. 40 Kg, ist deutlich lauter, geht nach Aussage von Hans, dem Erbauer, genau so tief herunter, wie die Ampeg ist aber eher für Rockmusik geeignet, als die AMPEG. Somit brauch ich meinen MARKBASS-Combo nun wirklich nur noch für kleine Clubs.
Grüßle,
masterbass


Ps: Die Ampeg-Box hab ich für sehr kleine Kohle quasi verschenkt..
Die FMC-Box reicht für alle Belange, auch OpenAir, locker aus.
In der Rofa musste ich sie sehr viel leiser, als zB. im Proberaum spielen, da sie sonst lauter als die PA vom Toni gewesen wäre.
Seit dem hab ich ständig ein breites Grinsen im Gesicht.
Bässte Grüße,
masterbass
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