Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

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Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

Hallo Guitarworld-User!

Ich bin im Moment dabei in Richtung Homestudio zu erweitern, sprich Abhöre, großer Bildschirm, qualitativ hochwertigeres Interface etc.. als Bassistin stellt sich mir die große Frage, wie ich den E-Bass am besten auf die Festplatte bekomme. Micros/Boxenabnahme kommen nicht in Frage, da Mietwohnung. Direkt ins Interface und dann über VST-Plugins spielen gefällt mir auch nicht wirklich, Stichwort "Latenz". Für Reamping finde ich z.B. das Ampeg SVX Demo aber ganz interessant.

Hab' mich jetzt eine ganze Weile mit dem Thema schon beschäftigt. Da ich aber auch nicht meinen Amp (Ashdown ABM 500 Evo III), der wirklich guten Di-Sound liefert, mit hin und her nehmen mag, kommen für mich zwei Möglichkeiten in Frage: (- zumindest denke ich das gerade -)


- Bass Di-Box: ala MXR M80 Bass DI Plus, Hartke Bass Attack, Electro Harmonix Bass Metaphors, Aguilar Tonehammer etc...

od.

- ein Röhrenpreamp: Die gibts zwar hauptsächlich für Mics, könnte mir aber vorstellen das dies auch eine interessante Lösung wäre.

Leider habe ich mit beidem keinerlei Erfahrung und wollte daher mal fragen, ob ihr gewisse Geräte / Vorgehensweisen empfehlen könnt?
Ehrlich gesagt lege ich hauptsächlich Wert auf ein gutes Gefühl beim einspielen, der Bass muss sich einfach "richtig" anfühlen beim spielen.
Soundmäßig kann man dann ja sowieso auch irgendwie alles in DAW noch machen...

Danke und Grüße!
Dani
Verfasst am:

RE: Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

Die Möglichkeit habe ich getestet, gefällt mir aber nicht so gut eben wegen dem Spielgefühl.. möchte einfach gerne beim Einspielen auf dem Kopfhörer schon einen amp-ähnlichen Sound haben (also primär etwas EQ und Gain-Regelung).

EDIT: Habe in anderen Beiträgen gelesen das oftmals nach dem Budget nachgefragt wird. Das liegt bei ca. 200 EUR maximal. Am liebsten natürlich etwas darunter...

Dani
Verfasst am:

RE: Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

der (röhren)-preamp wäre natürlich die allround-lösung, wenn du z.b auch vorhast akustikgitarre oder gesang aufzunehmen.
sollte aber dann aber auch was hochwertiges sein, also nicht das 49 euro pseudoröhrenteil vom behrinscher.
Ansonsten, wenn du eh ein plugin wie svx einsetzen möchtest, reicht es auch direkt über den passenden hi-z eingang am interface einzuspielen oder ggf. eine handelsübliche di-box (palmer z.b.) zwischenzuschalten.
dein interface sollte z.b. die möglichkeit einer direct monitoring-funktion bieten, dann fallen latenzen nicht weiter ins gewicht, wenn man den bass clean einspielt und auf efffekte verzichtet.
die latenzen kommen nämlich nicht nur bei der benutzung eines plugins zum tragen, sondern immer dann, wenn du dein eingangssignal nicht direkt abhören kannst.
Verfasst am:

RE: Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

Hallo,
Ich nehme den Bass meistens mit einem Hughes und Kettner Bassmaster auf. Das ist ein kleiner Vollröhrenamp, der ab und an noch auf dem Gebrauchtmarkt zu haben ist.
Viel Glück, Berthold
Verfasst am:

RE: Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

straycatstrat schrieb:
die latenzen kommen nämlich nicht nur bei der benutzung eines plugins zum tragen, sondern immer dann, wenn du dein eingangssignal nicht direkt abhören kannst.

Da stimme ich stray zu. Es ist völlig wurscht, auf welchem Weg das Signal über's Interface in den PC kommt. Dort muss das analoge Signal digitalisiert werden. Ist der Rechner technisch nicht einigermaßen auf der Höhe, können sich Latenzen ergeben.

Der freundliche Recordingpapst Pfälzer hat hier vor noch nicht all zu langer Zeit einen guten Aufsatz darüber geschrieben, wie man auch mit einem leistungsschwächeren Rechner zu guten Ergebnissen kommen kann. Da sind 'ne Menge prima Tipps enthalten.
Leider habe ich kein Stichwort für die Suchfunktion parat. Vielleicht hilft einer der hiesigen Kollegen mir auf die Sprünge, bitte. Alternativ sprich ihn per PN direkt an. Er ist sehr hilfsbereit.
 
Gruss
frank
Verfasst am:

RE: Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

Inhalt auf Wunsch des Autors am 09.10.2013 gelöscht.
Verfasst am:

RE: Bass Recording: Di-Box od. Röhrenpreamp?

Hallo zusammen und danke für die vielen Antworten schonmal!

Wie oben geschrieben finde ich Plugins auf jeden Fall auch für reamping interessant und mit den Latenzen habe ich auch kein Problem in dem Sinne (Latenzausgleich funktioniert bei mir sehr gut mit Ableton 7.0.3).

Mir ging es ja hauptsächlich darum, dass ich wenn ich per Interface Aufnehme (Focusrite Scarlett 2i2) schon ein guter Bass-Sound da sein soll, also beim Direkt-Monitoring und somit beim Aufnehmen.
Das ist ja ein Wunsch, den mir ein Plugin nur mit Softwaremonitoring erfüllen kann, was ich aber nicht verwenden möchte..

Muss mir mal den Tech 21 VT Bass anschauen, danke für diese Empfehlung.

@Pfaelzer: Danke für deine Links, dass ist sehr hilfreich!

Grüße!
Dani
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