R.I.P. Jack Bruce

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RE: R.I.P. Jack Bruce

71 is sogar noch recht jung.. rip
 
Lg,
Joe


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One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.
-Bob Marley
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Re: R.I.P. Jack Bruce

rokett schrieb:
http://www.spiegel.de/kultur/musik/cream-bassist-jack-bruce-ist-tot-a-999313.html


Mit Cream hat meine musikalische Sozialisation 1969 begonnen. Da war ich 6. Wie mir hat er vermutlich vielen Menschen den Fokus eingestellt und das nicht schlecht. White Room ist noch immer für mich der Inbegriff progressiver Musik.
 
Gruß

Walter


http://www.facebook.com/der.gitarrenbauer

Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit
Karl Valentin
Verfasst am:

RE: R.I.P. Jack Bruce

beat-club schrieb:
Seine Musik wird mich wohl noch lange beschäftigen.


Geht mir ähnlich: Cream habe ich für mich entdeckt, da hatte ich gerade mit dem Gitarrespielen angefangen und begonnen, mich für Blues und Improvisation zu interessieren. Wenn mich nicht alles täuscht, stammte der erste Hinweis sogar aus Peter Burschs Gitarrenbuch. Also wurde schnell eine Best-of-CD aus der Bibliothek ausgeliehen, und... ich war erstmal wenig beeindruckt. Das gleichzeitig ausgeliehene Beano-Album von Mayall und Clapton gefiel mir irgendwie besser. Erst später, nachdem ich auf einer anderen Best-Off auch einige Live-Aufnahmen von Cream gehört hatte, dämmerte mir, das da was passierte, was man nicht bei vielen Bands hören konnte: freies, spontanes Zusammenspiel ohne dass es in Krach ausartete oder bloße Virtuosen-Darbietung. Dazu kamen Songs, die aufgrund der "traumartigen" Ausrichtung ihrer Texte einfach zeitlos waren, und ein Sound, den ich nur als fett und irgendwie "organisch" beschreiben kann.

In regelmäßigen Abständen durchlaufe ich seitdem Cream-Phasen, in denen ich verstärkt ihre Platten höre, Texte zur Thematik lese (z.B. das schöne Buch von Chris Welch oder die großartige Website von Graeme Pattingale) und immer wieder den gleichen Gedanken wälze: Eigentlich müsste man irgendwann mal etwas ähnliches auf die Beine stellen. Aber je öfter, länger und intensiver ich mich mit dieser Musik auseinandersetzte, desto deutlicher wird mir: Es geht nicht. Erstens spiele ich schlichtweg nicht gut genug Gitarre (und vor allem Blues) um das überzeugend hinzubekommen, zweitens braucht man eben auch Mitmusiker von einem entsprechenden Kaliber, die zudem auch noch echtes Interesse daran haben müssten, sich an so etwas zu versuchen.

Cream gab es eben nur einmal, so wie es eben auch Jack Bruce nur einmal gab. Deswegen klingt auch kein Blues-Rock-Trio auch nur annähernd so wie Cream, selbst wenn sie einige ihrer Songs im Programm haben.
 
aloha sagt simon
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