nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

Mit PPIMV läßt sich ein mittlerer Röhrenamp auch Nachts in der Mietskaserne spielen. Letztes Jahr habe ich mir einen Modeller gekauft, um direkt in den PC damit zu gehen, habe das Ding aber wieder verkauft, weil mir der Sound irgendwann total auf den Sack gegangen ist. Vielleicht nicht mal so der Sound ansich als vielmehr das Spielgefühl. Das ist total tot.
Beim Transistoramp ist das etwas anderes, da gibts einige, die gar nicht so schlecht sind. Marlboro Soundworks ist so einer, gibts öfter auf ebay und sind auch nicht zu teuer.
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

68goldtop schrieb:
Möchte aber noch kurz auf den Kontext hinweisen, in dem ich meinen Link gepostet hatte...
Es ging um "transistor vs. röhre (bei geringen Lautstärken)".
Ich hatte doch gar nicht gesagt "kauft unsere Scheibe weil da so geiles Zeugs drauf ist"


... und dann kommst du mit einem schlecht abgemixten Song, um so die Entscheidung zwischen den beiden Kombatanten zu erzwingen!

Passt das nicht eher in eine Diskussion bei der es um den amtlichen Garagensound" ginge ?!
 
Gruß

Marcello

"Mit mir selbst bin ich ohnehin selten zufrieden.
Aber das weiß ich, und es ist mir scheißegal."
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

Marcello schrieb:
... und dann kommst du mit einem schlecht abgemixten Song, um so die Entscheidung zwischen den beiden Kombatanten zu erzwingen!

Passt das nicht eher in eine Diskussion bei der es um den amtlichen Garagensound" ginge ?!

Manchmal bist Du ein Arsch, Marcello.

Ralf
 
At the end of the day, a guitar is a piece of wood, and you either have good wood or bad wood. Quite often you change your pickups and electronics anyway, so really, having that little transfer on the headstock makes zero difference. (Steve Rothery)
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

Jungs, alles schön, aber einen lauten Amp OHNE Klnageinbuße leise kriegen, das geht nicht. Mein JTM45 bekommt demnächst von Tilman Ritter ein Powerscaling, aber ich WEISS aus jahrelangen, ach was, jahrzehntelangen Erfahrungen mit x Umbauten, dass man die Trafos letztlich immer durchhört. Einen Twin oder SLP kann man beschalten wie man will, die werden niemals unterhalb "lauter Bandpegel" gut klingen.

Nichtsdestotrotz gibt es leistungsstarke Amps, die auch relativ weit zugedreht noch relativ gut klingen, der o.g. Mesa Boogie ist einer davon. Rein soundlich machen ihn meine Marshalls zwar sowas von nass, ABER die klingen eben nur innerhalb eines gewissen Lautstärkefensters optimal.
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

neee, jetzt muss ich erstens eine Lanze brechen für Die Kleins, ich finde die Aufnahme und den Sound ebenfalls gut. Es krisselt hier in meinen Abhören allerdings, wohl weil es bis zum Anschlag hochgemastert ist. Das Mastering Ist nicht meins, der Mix und der Gitarrensound gefällt mir.

Und dann:

Boah, ich kann diesen gruseligen Youtubesound nicht mehr ab. V.H.: Steppenwolf in allen Ehren, aber hör dir "Born to be wild" auf Platte(Vinyl, CD geht evtl auch noch, bloß keine 128er mp3) an, und dann auf Youtube. Merkst du einen unterschied.
Bei 128ger mp3 ist es wirklich egal, was du für einen Amp nimmst, klingt so, hmm, naja.

Sorry, meine Meinung zu diesem Thema, und bin wahrlich kein Hi-Fi -Freak, sondern Musiker.
 
und immer zeigt sich bei allem Gegreife, und allen Fingerübungen dieser Welt, daß die rechte Hand den Ton macht. Vernachlässige nie, nie, nie die Anschlagshand.
Dann, ein guter Gitarrist du werden kannst.
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

Oh Mann, hier wird ja wieder mal munter alles was geht durcheinander geworfen ...

Zu Röhre vs: Transe:
Geschmacksache - basta! Die meisten Amps decken einen Bereich mit ihrem Grundsound ab. Und den Grundsound muss man mögen. Es gibt Transen, die klingen prima: Alter G&K 250 macht zB mMn echt einen sehr guten 80er NWOBHM Sound, Maiden etc.
PCL macht einen guten "modernen" Rocksound, clean wie verzerrt.
Wer einen bröseligen Tweed-Champ-Sound mag, ist am besten ... genau, mit einem Tweed-Champ bedient.

Der angesprochene Bruno scheint auf jeden Fall ein Amp zu sein, der auch in SEINEM Bereich ziemlich gute Ergebnisse liefert.
Ist aber eigentlich egal, weil sich der Mustang ja erst mal weiterhin empfohlen hat.

Zu "Die Kleins": Das ist, ähnlich wie ich es oben in Sachen Amp beschrieben habe, eine Band, die halt genau so klingt, und auch so klingen will.
Wenn man das nach den Kriterien von beispielsweise Ollie einspielen und produzieren würde, klänge es anders, aber niemals mehr nach "Die Kleins".
Mein erster Gedanke war: Die haben viel "Hamburger Schule" gehört ...
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

ollie schrieb:
Rock`n Roll hin oder her. Warum gibt es tonnenweise Literatur, Unterrichtsmaterialien, Lehrvideos und das ständige Bestreben besser zu werden....wenn alles nur um Geschmack ginge.......

aber ich bin schon wieder still......macht nur weiter, bin schon wieder weg


Wir kommen da einfach aus sehr unterschiedlichen Richtungen, und das finde ich auch okay. Ich höre auch gerne (mal) technisch versierte Rockmusik ala Satriani, Vai etc., und bewundere das auch bis zu einem gewissen Grad. Ich mag aber eben auch schrammeliges Indie-Zeug, nur eben aus ganz anderen Gründen. Musik muss für mich "in sich stimmig" sein, damit sie mir gefällt. Und dazu gehört auch die richtige Produktion für die jeweiligen Musiker; und das ist bei den Kleins meines Erachtens eben auch erreicht.
 
aloha sagt simon
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

ferdi schrieb:
Nichtsdestotrotz gibt es leistungsstarke Amps, die auch relativ weit zugedreht noch relativ gut klingen, der o.g. Mesa Boogie ist einer davon. Rein soundlich machen ihn meine Marshalls zwar sowas von nass, ABER die klingen eben nur innerhalb eines gewissen Lautstärkefensters optimal.


Aha, du matscht also einfach alles zu
 
und immer zeigt sich bei allem Gegreife, und allen Fingerübungen dieser Welt, daß die rechte Hand den Ton macht. Vernachlässige nie, nie, nie die Anschlagshand.
Dann, ein guter Gitarrist du werden kannst.
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

Hallo russ!

russ schrieb:
neee, jetzt muss ich erstens eine Lanze brechen für Die Kleins, ich finde die Aufnahme und den Sound ebenfalls gut...


Das finde ich total klasse von dir

Auch dir, liebe gitarrenruebe, vielen Dank!


Dann sind wir jetzt - wenn ich richtig gezählt habe - bei einem hart erkämpften 4 : 3


cheers - 68.
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

groby schrieb:
Wenn man ein eigenes Häuschen besitzt wäre das wohl egal aber in einem Mietshaus wohnend würde ich die Kriterien "Übungsamp" und "muss in einer Band (egal wie leise) mithalten können" immer verteilen auf zwei Amps.


Habe ich nie gemacht, hat für mich immer gefunzt, ohne Krach oder Ärger mit den Nachbarn.
Ein 50-Watt-Röhrenamp leise gedreht ist leise und nicht lauter als ein leise gestellter Transen- oder Modeller-Amp.

Was leise, auf Mietwohnungs-Lautstärke-Niveau besser klingt? Nun das ist wohl geschmacksabhängig.

Für Transe oder Modeller spricht, dass sie weniger Verschleißteile haben als Röhrenamps und weniger Strom verbrauchen.
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

ferdi schrieb:
Jungs, alles schön, aber einen lauten Amp OHNE Klnageinbuße leise kriegen, das geht nicht.


Doch das geht - die Frage ist, was man unter Klangeinbußen versteht....das ging bei meinem Koch Studiotone, das geht bei meinem H+K Tubemeister 36 (bei dem ganz hervorragend - der hat eher Probleme mit laut..)....und bei so manchen Low-Watt Geräten wunderbar. Aber man kann auch einen 100 Watt Amp mit Mastervolumen so leise drehen, dass er auch in Zimmerlautstärke noch ordentlich klingt (was ja auch u.a. Sinn und Zweck des Mastervolumens sein soll)....hab ich mit meinem Diezel Einstein schon häufig gemacht und war völlig o.k. ..... alles eine Frage der Hörgewohnheit und der individuellen Erwartungshaltung, was denn nun der Faktor "leise klingend genauso wie laut klingend" bedeuten soll. Klar den mega- drahtigen Crunchsound, bei dem jede Saite gut hörbar ist, geht nicht, das geht aber auch mit keiner Transe und auch keinem Modeller auf diesem Planeten, denn mit Crunch haben`s die generell nicht so!

Wer jedoch einen schön singenden Lead-Ton haben möchte außerhalb der reinen Vorstufenzerre, der wird das auf Zimmerlautstärke mit den o.g. Kandidaten auf jeden Fall hinbekommen. Einen glockigen Clean und einen drahtigen Crunch eher nicht.....

Bei mir zu Hause ist es jeden Fall so, dass meine Frau immer kommt wenn ich die Akustische spiele, da diese im Vergleich zu meiner E-Gitarre + Amp deutlich lauter ist (zu laut scheinbar).....
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

ollie schrieb:
Klar den mega- drahtigen Crunchsound, bei dem jede Saite gut hörbar ist, geht nicht, das geht aber auch mit keiner Transe und auch keinem Modeller auf diesem Planeten, denn mit Crunch haben`s die generell nicht so!


Das war es dann wohl, was ich meinte...
 
Vor kurzem habe ich gesehen, dass eine Decke vor meinem Amp lag. Es war 6:57 Uhr morgens. Ich habe sie weggezogen.
Alter, da ging die Sonne auf. Das klang, als hätte jemand eine Decke vorm Amp weggezogen.

https://soundcloud.com/user-868938649
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

ferdi schrieb:
ollie schrieb:
Klar den mega- drahtigen Crunchsound, bei dem jede Saite gut hörbar ist, geht nicht, das geht aber auch mit keiner Transe und auch keinem Modeller auf diesem Planeten, denn mit Crunch haben`s die generell nicht so!


Das war es dann wohl, was ich meinte...


*zustimm/wie bereits in meinem vorposting erwähnt*
 
läuft
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

ferdi schrieb:
...Es gibt Röhrenamps in jeder Leistungsklasse. Der Einfluss des Wirkungsgrades des / der Lautsprecher/s wird von den allermeisten dabei völlig unterschätzt!


sic
 
mit freundlicher Empfehlung
Verne

http://www.blues-corporation.eu
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenns denn reicht ... Na dann.
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

ollie schrieb:
... Aber man kann auch einen 100 Watt Amp mit Mastervolumen so leise drehen, dass er auch in Zimmerlautstärke noch ordentlich klingt (was ja auch u.a. Sinn und Zweck des Mastervolumens sein soll)....hab ich mit meinem Diezel Einstein schon häufig gemacht und war völlig o.k. ..... alles eine Frage der Hörgewohnheit und der individuellen Erwartungshaltung ...


Das vor allem auch eine Frage der Konzeption des Amps. Oder um es mit den Worten von Peter Diezel zu sagen: "Hinter der Vorstufe ist der Sound fertig." Anders als bei den alten masterlosen Klassikern, wo die Endstufe noch maßgeblich zur Zerre und damit zum Sound beiträgt, holen heutige High Gain-Verstärker ihre Verzerrung aus der Vorstufe, während die Endstufe im Prinzip nur noch linear verstärkt - also lauter macht. Abgesehen von der Frequenzwahrnehmung des menschlichen Gehörs dürfte es fast schon egal sein, bei welcher Lautstärke man spielt.

Just my 2 Cents

JerryCan

p.s.:
ollie schrieb:
Bei mir zu Hause ist es jeden Fall so, dass meine Frau immer kommt wenn ich die Akustische spiele...

Dir ist schon klar, dass das eine Steilvorlage ist?!
scr
 
Ich mag H&K - besonders die MP7.
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

Weil Steilvorlage

ollie schrieb:
Bei mir zu Hause ist es jeden Fall so, dass meine Frau immer kommt wenn ich die Akustische spiele...

und laut fordert: "Sag mir schmutzige Sachen" und Ollie dann erwidert "VW Diesel ..."
 
Grüße DeLüXe vom Rolf
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

JerryCan schrieb:
Abgesehen von der Frequenzwahrnehmung des menschlichen Gehörs dürfte es fast schon egal sein, bei welcher Lautstärke man spielt.


Das ignoriert neben dem von Dir erwähnten Fletcher-Munson-Gedöns noch das Verhalten von Speakern bei geringen Lautstärken.
Meiner Erfahrung nach sind es weniger die Amps, die man aufreißen muss, sondern die Pappen, die man hinreichend schütteln muss, damit sie vernünftig klingen.
Lautsprecher für Wohnzimmerlautstärken, das wär doch noch mal eine Marketing-Lücke.

Viele Grüße,
woody
 
The truth is rarely pure and never simple.
Oscar Wilde
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RE: nun doch grundsätzlicher: transisstor vs röhre

Woody schrieb:
..., sondern die Pappen, die man hinreichend schütteln muss, damit sie vernünftig klingen.
Lautsprecher für Wohnzimmerlautstärken, das wär doch noch mal eine Marketing-Lücke.
...


8"er können das. Na gut, es gibt da nur wenige die was taugen. Aber die können das dann.

Problem ist, dass 8"er für die die meisten Klampfer irgendwie nix hermachen ...
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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